YouTube Red: Werbung bald direkt im Upload

In den USA erscheint YouTube Red bereits kommende Woche. Dann können Nutzer für ein werbefreies Videoportal bezahlen. Für 9,99 Dollar wird die vorgeschaltete Werbung für YouTube Red Nutzer entfernt. Unterbrechungen gibt es ebenso nicht mehr.

Zunächst stellt sich die Frage, warum YouTube mit dem Zusatznamen „Red“ durchaus den Gedanken an ähnlich klingendes Tube-Portal für Erwachseneninhalt erinnern lässt. Vermutlich liegt der Name aber bei der bereits seit Jahren gewählten Farbgebung einfach nahe.

Wie dem auch sei, wer in Zukunft keine Werbung mehr in Videos sehen möchte, kann diese einfach mit der YouTube Red Mitgliedschaft deaktivieren. Zeitgleich bekommt man vollen Zugriff aufs Google Play Music Portal. Die Kosten belaufen sich auf 9,99 USD pro Monat. Anfangs wird YouTube Red nur in den USA zur Verfügung stehen. In Deutschland soll YouTube Red erst 2016 starten, so die Aussage Googles auf Nachfrage von Spiegel Online.

Die Vorteile für Nutzer sind noch weitreichender. Videos können in Zukunft in verschiedenen Qualitäten gespeichert und dann offline abgerufen werden. Es lässt sich auch nur die Tonspur abspielen, falls man keine Bildübertragung möchte. Etwa um mobiles Datenvolumen zu sparen.

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Mehr Details zu YouTube Red gibt es u.a. bei MobileGeeks.de zu lesen. Viel spannender ist für mich die Frage, was dieser Schritt für Werbetreibende bedeutet und für jene, welche ihre YouTube Kanäle durch Werbung finanzieren. Klar, es werden jetzt nicht alle YouTube-Nutzer direkt aufs kostenpflichtige Angebot wechseln. Aber es gibt bereits zahlreiche Google Play Music Nutzer und auch diesen wird YouTube in Zukunft werbefrei angeboten.

Werben auf YouTube

Sämtliche Videos in denen Produkte vorgestellt werden (Unboxing etc.) werden auch bei YouTube Red noch immer zur Verfügung stehen. YouTube wird nur im Sinne der eingeblendeten Werbung schlanker, nicht aber was die Werbung in Form von Videos betrifft. Die Werbespots die jetzt bei Videos vorgeschaltet werden oder als Werbepause zwischendurch erscheinen, wird es künftig so nicht mehr geben.

Derzeit kann man sie nach fünf Sekunden beenden. In Zukunft muss man eventuell vorspulen oder sie ansehen. Bestimmt wird es bald vermehrt Kanäle geben, wo die YouTuber ihren Videos feste Werbespots vorschalten und die Werbung inklusive Video hochladen. Könnte auf großen Kanälen ein lukrativer Markt für Werbetreibene und YouTube-Kanalbesitzer werden. Wer daran nichts verdient? YouTube selbst.

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Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.

1 Kommentar

  1. Dass vermehrt Kanäle direkt Videowerbung vor ihre eigenen Videos schalten werden, bezweifle ich ganz stark. Das ist außerdem gegen die TOS von YouTube. Die 9,99 werden über die Watchtime zu einem Großteil an die YouTube Partner aufgeteilt, und bei dem erbärmlich tiefen CPM dürfte sich das wohl für jeden mehr lohnen. Auf Twitch läuft ein solches Konzept schon seit Jahren äußerst erfolgreich.

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