Wo rankt meine Konkurrenz ohne mich

Verschiedene Möglichkeiten bieten sich, wenn man herausfinden will, wo die Konkurrenz in Suchmaschinen platziert ist, man selbst aber nicht. Sprich, welche Keywords haben meine Konkurrenten erobert, bei denen ich nicht mal in den Top 10 zu finden bin? Wissen das nicht fehlen darf. Kennt man die Rankings der Konkurrenz nicht, kennt man auch die eigenen Verluste nicht. Nur wer genau weiß wo die Konkurrenz steht, wird sich auch vor die Konkurrenz stellen können.

Eine Möglichkeit um die Rankings der Konkurrenz herausfinden ist, einen normalen Check zu machen. Ausreichend Tools stehen dafür zur Verfügung. Einige davon wurden auch hier schon getestet und vorgestellt. SEOlytics, Searchmetrics Rapid oder die SISTRIX Toolbox. Drei Tools die es erlauben die Konkurrenz spurlos zu durchleuchten. Funktioniert wahrscheinlich auch mit günstigeren Tools wie Xovi, nur kann ich darüber keine Aussage treffen, da ich es nie probierte. Domain eingeben, Keywords abfragen. Sind genug Praktikanten vorhanden, könnte man nun Excel-Vergleichstabellen erstellen und herausfinden, wie die Rankings der Konkurrenz aussehen. Wo es bei den eigenen Rankings mangelt wird man auch erfahren.

Für Projekte die mit nur 100, 200 oder 300 Keywords ranken mag das alles noch funktionieren – wenn auch mühsam. Besser funktioniert es mit der Sistrix Toolbox ab dem heutigen Montag. Still und heimlich wurde erneut eine neue Funktion in die Toolbox integriert. Die berechtigte Angst vor „Überflutung“ an Funktionen bleibt erneut unbestätigt.

Fehlende Rankings finden

Ein Mausklick mehr, 100% Mehrwert mehr! Im Bereich „Keywords“ findet der geübte Nutzer ab heute den Punkt „Neue Keywords“ zwischen Chancen und Suggest. Wenn man sehen will, wo die Konkurrenz ohne einen selbst steht, ist man da genau richtig. Einfach ein bis maximal drei Domains der Konkurrenten eintragen. Wählen wie tief man die Abfrage haben möchte und los geht’s. So könnte es aussehen, wenn man analysiert, welche Keywords bei spiegel.de noch fehlen, die bei der Konkurrenz jedoch vorhanden sind.

Fehlende Rankings finden

In Verbindung mit dieser neuen Funktion, empfiehlt es sich selbstverständlich den Hubfinder zu benutzen. Der Hubfinder zeigt, aus welchen Quellen es sich lohnen kann Backlinks zu beschaffen, um dem Ranking mit dem gewünschten Keyword positive Wirkung zu verschaffen. Außerdem sollte man den Backlink-Vergleich ruhig auch mal wieder durchführen.

Posted by Soeren

Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.

  1. Das Feature sieht wirklich nett aus. Ich glaube ich muss mir doch wieder einen Account bei Sistrix zulegen.

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  2. Interessant zu sehen, was manche Tools zu leisten vermögen und somit auch die Arbeitsweise entscheiden beeinflussen können.

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  3. Ein schönes Tool ist auch der X4D-Backlinkchecker, um ein wenig die Konkurrenz auszuspionieren: http://www.x4d.de/backlinkchecker

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  4. Auf alle Fälle sind es auch stolze Preise die man monatlich abdrücken soll 🙂

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  5. @Jan: stolzer Preis ist relativ. Bei uns gibt es alle Tools (SEO, Backlinks, SEM, Affiliate) ohne künstliche Einschränkung für 99 Euro netto mtl.
    Aber auch die anderen Vollversionen sind – je nach Sichtweise – ja nicht teuer, da man in der Regel als erfolgreicher Online Marketer schon innerhalb der ersten Wochen Zeit, Kosten & Fehler sparen kann, Potenziale entdecken usw.
    Am besten den eigenen „Stundensatz“ x die Zeit nehmen, die man für Arbeiten benötigt die einem solch ein Tool ersparen, dann abwägen.
    In der Regel fährt wie gesagt ein Webmaster der alleine schon wenige hundert Euro für Online Marketing Maßnahmen ausgibt oder einnimmt mit einem professionellen Tool besser, alleine wenn man die möglichen Potenziale ausschöpft, die man mit keinem kostenlosen Tool besser entdecken kann, da die historischen Daten bzw. der Verlauf einfach fehlt.
    Ein hübsches Bild kann man eben nicht mit einem Video vergleichen 🙂

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  6. Cooles Tool… gerade bei großen Contentseiten können sich hier schnell viele 100 Keywords ergeben – > das erspart echt viel Arbeit, Dennis.

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  7. Hi Eisy,

    ist schon interessant, dein Artikel, allerdings muss ich mir ernsthaft die Frage stellen, warum die Suche nach der Konkurrenz von maßgeblicher Relevanz sein sollte? Solte man dem Kunden nicht besser konkurrenzloses Ranking (als professioneller SEO) „vermitteln“? Ist die Arbeit gegen die Konkurrenz nicht in Realität das uneffektivste, was ein SEO/Affiliate machen und verkaufen kann? Wen intersseiert die Konkurrenz, wenn man konkurrenzlos gut ist?

    greetz x-stream.de

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  8. @Steven:
    das sehe ich überhaupt nicht so. Was meinst Du weshalb sich so viele Firmen für die Handlungen der Mitbewerber interessieren. Gerade im Online Bereich ist es ja noch viel einfacher herauszufinden und es besser zu machen.

    z.B. SEO – oder SEM-Maßnahmen… Du selber kannst ja nie mit allen Keys ranken mit denen Du es willst – das ist unmöglich, das schafft auch nicht die beste Webseite.

    Wenn Du aber weist, wo der Mitbewerber welche Keywords dauerhaft optimiert – kannst Du interessante Rückschlüsse auf Deine Hausaufgaben schließen und es besser machen wie er.

    Im Netz können 99 % der Shops etc. sowieso nie konkurrenzlos gut sein, außer man hat ein einzigartiges Produkt oder eine Dienstleistung die kein anderer anbieten kann – das ist ja aber wie gesagt fast nie der Fall.

    Daher muss man ständig Mitbewerber und den Markt beobachten, wo interessante Potenziale vorhanden sind und dementsprechend agieren.

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  9. Danke für den Beitrag und die Info. Es macht spaß hier zu lesen und ich habe deine Seite gebookmarkt. Robert

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  10. Die Konkurrenz im Auge zu behalten ist schon wichtig, aber so direkt brauch ich das nicht. In der Regel geht es ja darum den Kunden zu optimieren und nach Vorne zu bringen. Dabei sollte es weniger wichtig sein, wie den nun die anderen beispielsweise 10 Konkurrenten platziert sind.

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  11. Ich kann mich der Meinung, es sei nicht so wichtig, zu wissen, was die Konkurrenz macht, nicht anschließen. Im Gegenteil, ich gehöre zu einem dieser berühmten Prkatikanten, der die Abfrage regelmäßig durchführen darf. Der momentane Wissensvorsprung ermöglicht es, sich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen. Obwohl diese dies auch machen werden. Jeder durchleuchtet wahrscheinlich jeden.

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  12. In IBP gabs auch mal ein Suchbegriffe-Find-Tool, das Keywords fand, bei denen Konkurenten gut ranken.

    @Steven: Teilweise sehe ich das auch so. Wo ich die Möglichkeit habe, suche ich mir auch unbesetzte Nischen und versuche, Markteintrittsbarieren für (noch nicht vorhandene) Konkurenten zu schaffen. Aber klar, im Internet unter Webmastern herscht schon ne wahnsinnige Konkurenz. Vor allem in lukrativen Segmenten wird man sich am ehesten um die User ‚prügeln‘ müssen.

    @eisy: Bietet dieses Tool auch die Möglichkeit, Ranking-Überschneidungen nur mit einzelnen ‚Kategorien‘ von Konkurenten zu ermitteln? Mein Hintergedanke dabei ist, dass man ja kaum zu 100% genau das gleiche anbietet, wie seine Konkurenten, sondern dass sich die Angebote nur überschneiden. Es wäre deshalb cool, zB bei Blogs, nur bestimmte Kategorien/Tags von Konkurenten analysieren/mit der eigenen Homepage vergleichen zu können.

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  13. […] Erweiterungen. Die letzte größere Neuerung in den SEO-Tools der Toolbox war die Sache mit dem Konkurrenz-Ranking. Die Toolbox erlaubt es mit den neuen Features die Rankings der Konkurrenz sichtbar zu machen, bei […]

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  14. Man kann das Tool ja eventuell auch verwenden, nicht nur um zu erfahren wo die Konkurrenz rankt, sondern auch um zu erfahren mit welchen Seiten/Produkten Sie ihren Hauptgewinn machen.

    Oder um Nischen zu untersuchen und gewinnbringende Produkte zu finden. Seiten wofür sich eine Website extra Mühe gemacht hat werden wahrscheinlich auch am meisten einbringen.

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