SEO-Tools: Preise und Gewohnheiten

Aus zwei aktuellen Anlässen möchte ich über zwei aktuelle Themen schreiben. Wie verwunderlich. In der aktuellen Ausgabe der SEO House Show auf Radio4Seo.de, erzählen Jens, Markus und Alexander über haufenweise Themen. Darunter befindet sich im ersten Teil auch erneut ein kurzer Block zu SEO-Tools. In diesem erwähnt Jens das Thema der Gewohnheit, welches bei SEO-Tools und auch anderen Produkten sehr tief verankert ist. Dem möchte ich mal zustimmen. Gewohnheit trägt in der Tat sehr stark dazu bei, ob man an einem SEO-Tool festhält, oder sich leicht zum Wechsel animiert fühlt. Im zweiten Teil des Beitrages möchte ich zu den Preisen der Tools etwas sagen. Denn erneut wird es eine Preiserhöhung bei einem Tool geben.

Die Macht der Gewohnheit

Unglaublich, wie groß die Wertigkeit dieser Passage (Die Macht der Gewohnheit) tatsächlich ist. Man sagt es eigentlich so oft, denkt sich aber meist nicht viel dabei. Ich merke es und viele andere Leute merken es auch, die regelmäßig SEO-Tools einsetzen. Ein gutes Indiz für eine große Gewohnheit ist die hohe Sichtbarkeit der SISTRIX Toolbox. Wie Jens schon in der SEO-House Show erwähnte, fesselt Johannes die Nutzer der Toolbox durch verschiedene, kleine aber sehr effektive Kniffe die andere Tools, nicht immer so simple darstellen.

Ein leichter Einstieg und der sofortige Zugriff auf wichtige Informationen macht es möglich, neue und bestehende Kunden eng an die SISTRIX Toolbox zu binden. Das schaffen nicht viele Tools. Deshalb sind aber die anderen Tools nicht schlechter. Nur manchmal für Einsteiger nicht ganz so einfach zu verstehen. Jens erwähnte auch, dass manche Tools dem Nutzer sogar Schulungen über ein bis zwei Tage anbieten möchten. Solche Tools kommen natürlich nicht erst in Frage, denn das hat für den normalen Anwender keinen Wert. Oft sind es die Tools die auch noch hohe Preise fordern und am Ende nicht einmal mehr „den“ Mehrwert gegenüber der Konkurrenz bieten das man sagen würde: „wow, dafür gebe ich gern 500 Euro mehr im Monat aus“.

Ich bin der Meinung, das nur wenn die Tools einfacher werden, diese es schaffen werden, irgendwann in den nächsten Jahren nicht mehr nur an zweiter Stelle in Blogs und Foren erwähnt zu werden. Die Toolbox von Johannes möchte ich auf keinen Fall in den Himmel loben, aber beim Griff zum ersten bezahlten SEO-Tool, landen viele Nutzer von selbst oder durch Empfehlungen eben erst bei seinem Tool und dort greift sie dann, die Macht der Gewohnheit.

Wie komme ich jetzt von der Toolbox hier im Beitrag am besten Weg? Eben, durch verbundene Workflow-Optionen. Die Toolbox bietet viele Daten, doch es gibt Tools die via API auch aus der Toolbox Daten beziehen und diese weiterverarbeiten. Da sind u.a. die Link Research Tools zu erwähnen, die im Moment neben den Majestic SEO Tools definitiv die besten Tools fürs Link Research sind. Gleichzeitig sind die Link Research Tools aber auch ein Beispiel dafür, wie man Einsteiger nicht sofort bindet. Erst wenn man lernt die zahlreichen Datenströme auszublenden bzw. nicht aus jeder Spalte eine Wissenschaft zu machen, kann man meiner Ansicht nach dauerhaft positiv mit den Tools arbeiten. Workflow-Verknüpfungen sind gute Möglichkeiten wie sich Tools bei Nutzern „gutstellen“ können, die bereits ein beliebtes Tool wie die SISTRIX Toolbox einsetzen.

Meine Gewohnheiten möchte ich auch nicht abstreiten. Im Laufe der Jahre habe ich mich sehr an die Toolbox von Johannes gewöhnt. Habe in der Zwischenzeit wirklich jede Menge Tools ausprobiert, kennengelernt, in meinen Tag integriert und stellenweise auch schnell wieder abgestoßen. Aktiv arbeite ich natürlich nicht mit all den Tools, die ich hier schon alle vorstellte. Das geht gar nicht und das ist auch eine enorme Kostenfrage.

Weil ich aber immer wieder mal gefragt werde, mit welchen Tools ich denn arbeite, möchte ich diese Frage nun endlich mal beantworten.

  • SISTRIX Toolbox
  • Searchmetrics Suite
  • Searchmetrics Rapid
  • SEOlytics Silver
  • SEOmoz PRO
  • Link Research Tools
  • Majestic SEO

Das sind sie, die Tools mit denen ich arbeite und die für mich in dieser, oder einer kleineren Portion, in jede gute SEO-Agentur gehören, damit man nicht nur vom eigenen Teller isst, sondern auch über den Rand blickt. Ob man eine eigene Entwicklung Inhouse hat oder nicht, sollte beim Griff zu externen Tools keine Rolle spielen. Denn keines der Inhouse-Tools deckt alles ab. Ebenso wie keines der externen Tools alles abdecken kann, wird, muss oder sollte.

Sagte ich schon, dass in meiner Auswahl ein Tool ist, mit dem ich nie hätte geglaubt arbeiten zu können? Die Searchmetrics Suite habe ich vor einem Jahr oder so mal getestet. Ich fand die Suite einfach nur schrecklich. Nach knapp einem Monat habe ich vom vorzeitigen Kündigungsrecht Gebrauch gemacht. Der Grund dafür war nicht unbedingt der Mangel an Features. Umständlich ist die Suite gewesen und da mir einfach die Erfahrung mit solch mächtigen Tools fehlte, war die Usability für mich ein Kündigungsgrund. Sage ich ganz offen und ehrlich. Heute habe ich gut ein Jahr mehr Erfahrungen mit all den Tools. Die Usability – sorry ich bin gern ehrlich – finde ich auch heute noch nicht gut. Nur kenne ich das Gewohnheitsprinzip und habe mein Wissen mit Tools und meine Geduld verbunden, um mich korrekt in die Searchmetrics Suite einzuarbeiten. Mich daran zu gewöhnen und einen Workflow zu schaffen. Jetzt möchte ich die Suite nicht mehr aus der Hand geben.

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Gut, nun habe ich ausreichend Worte zur Macht der Gewohnheit geschrieben. Abschließend möchte ich nur noch klarstellen, dass auch viele andere Tools wie die WISE SEO Suite, SEMRush, SEO DIVER, Xovi etc. gute Lösungen für den täglichen Gebrauch sind. Hier muss man sich eben auch nur mal richtig dran gewöhnen und natürlich einen Anwendungsgrund haben. Für mich haben die genannten Tools jedoch keinen deutlichen Mehrwert gegenüber den von mir täglich genutzten Tools. Was auf die Bedürfnisse anderer Personen aber in keinem Fall zutreffen muss. Ich kenne viele sehr zufriedene Nutzer dieser Tools.

Die Preise

Nun möchte ich abschließend meines Artikels noch ein paar Worte zu den Preisen von Tools verlieren. Derzeit gehen die Preise der mir bekannten SEO-Tools von ca. 10 Euro monatlich bis 3.000 Euro Euro monatlich. Dafür muss man nicht einmal mehrere Tools kombinieren, sondern nur entsprechende Accounts benötigen. Aktuell haben wir einen relativ stabilen Markt (preislich gesehen) bei ständig neuen Mitbewerbern (Xovi, WISE etc. …) die gegen große Player in Deutschland aber auch international antreten. Xovi und WISE SEO Suite haben den Markt mit niedrigen Preisen (99 Euro und ab ca. 10 Euro monatlich) betreten. Die etwas aggressive Marketing-Strategie von Xovi hat das Tool Anfangs schnell zu neuen Nutzern gebracht. Gleichzeitig hat es aber auch extrem genervt, ständig und überall einen Kommentar von den Verantwortlichen in Blogs zu lesen. Die WISE SEO Suite hingegen betrat den Markt sehr schüchtern, zurückhaltend und passiv. Bis heute betreibt man nur wenig Marketing. Derzeit wird es über ein eigenes Partnerprogramm besser aktiviert und man wird sehen, wo sich die Suite in Zukunft positioniert. Schon heute gibt es aber viele Leute die WISE wegen der niedrigen Einstiegspreise nutzen und parallel sogar später die SISTRIX Toolbox hinzu gebucht haben, statt die nächst preiswertere Lösung, SEOlytics Lite, Searchmetrics Rapid oder Xovi, zu nutzen. Bei den Leuten siegte praktisch der günstige Preis in erster Linie, die starke Reputation im Anschluss.

Ich bin kein Experte im Bereich Preisgestaltung und der damit verbundenen Denkweise, die Leuten ausgelöst wird. Nur ich erkenne natürlich aus vielen Gesprächen mit Einsteigern und auch anderen Nutzern von Tools, dass der Preis allein nicht alles ist, aber dennoch ein sehr großer Faktor für den Einsteiger darstellt. Tools die gewinnen wollen, müssen für den Einsteiger lukrativ und attraktiv sein, preislich.

Preiserhöhungen etc.

Ständige Preisänderungen, egal ob hoch oder runter, haben wir am Markt im Moment nicht. Einzige Ausnahme sind hier die Link Research Tools von Christoph C. Cemper. Dort steigt leider der Preis Anfang April 2011 bereits zum zweiten Mal in sehr, sehr kurzer Zeit. Erst vor gut drei Monaten stieg der Preis von 100,- Euro auf 130 Euro monatlich für den Expert Mode. Wie hoch der Preis im April geht, weiß ich nicht. Irgendwo zwischen 150,- bis 180 Euro wird er sich einpendeln. Der Grund hierfür ist wahrscheinlich die ständige Weiterentwicklung und die derzeitige, nahezu konkurrenzfreie Zone. Es kommen immer neue Features hinzu und die Performance ist da natürlich auch gefordert. Clever finde ich die Strategie jedoch nicht. Andere Anbieter entwickeln sich auch immer weiter und erhöhen keine Preise. Schon wieder punktet jetzt die SISTRIX Toolbox, die international und in Deutschland zum Einheitspreis von 100 Euro pro Modul, für alle verfügbaren Länder, bereitsteht.

Ich kann Christoph irgendwie schon verstehen. Der präsentierte ein unglaublich wichtiges und hilfreiches Tool. Setzte die Preise sehr niedrig an und betrat natürlich auch einen Markt, der so noch immer sehr unberührt ist. Jetzt den richtigen Preis für die Nutzer zu finden ist schwer. Auf Anhieb kaum möglich. Denn es gibt zu seinen Tools keine wirklich ernsten Mitbewerber die so komplex sind. Er bestimmt derzeit den Preis und rudert damit nach oben. Wie weit? Bis Nutzer schimpfen und die Statistiken ihm Widerspruch geben?

SEO-Tools befinden sich an einem Markt, der momentan noch nicht so richtig von Nutzern bestimmt wird. Noch kursiert oft die Meinung „die muss ich haben, zu jedem Preis“ und deshalb bekommen wir alle die Tools auch zu recht flexiblen Preisen. Schlimm wird es meiner Meinung nach dann, wenn ein Tool die Preise zurückschraubt und wieder senkt. Dann kommt das öffentliche Geständnis, die Wertigkeit für Kunden überschätzt zu haben. Denn warum sonst sollte man Preise senken. Aus diesem Grund kann ich Tool-Anbietern eigentlich nur raten lieber etwas höher einzusteigen und dann dem Markt anzupassen, oder richtig einzusteigen und dort zu bleiben wo es dem Kunden passt. Preissteigerungen jedoch halte ich für keine gute Strategie. Das kann gierig wirken oder ein Signal sein, dass hier jemand Grenzen ausreizen möchte.

Okay, ich wollte es nur mal ansprechen. Vorsicht ist wirklich wichtig. Ich denke nämlich schon, dass auch hier bei den Tools mal der Moment kommen kann, wo jemand den Stecker zieht und sich öffentlich beschwert. Hat die Person dann auch noch Sympathisanten die ebenfalls die Tools nutzen, könnte es schon eine kleine Kettenreaktion an Kündigungen und Anbieterwechseln nach sich ziehen. Weit hergeholt, aber werft mal einen Blick in den Telko-Markt. Dort gibt es diese Problematiken doch ständig.

Noch dazu steht man immer vor der einen Frage: „Wann kommt ein starker Mitbewerber?“ Ich weiß von verschiedenen Tools beispielsweise wirklich, dass bald viel Bewegung im Bereich „Links“ entsteht. Sprich, Research und Management, sind zwei Themen die bei großen und auch kleineren Tools in den kommenden Monaten präsent sein werden. Wer da nicht überrumpelt werden möchte, sollte jetzt keine Fehler mehr machen.

Fazit

Ich hab kein Fazit. Wählt mit großer Überlegung welche Tools ihr nutzt und welche ihr braucht. Schaut euch Mehrwerte an, studiert Preise und beobachtet die Aktivitäten bei Weiterentwicklungen, denn diese zeigen euch, wie gut die Leute hinter den Tools stehen.

Nun Schluss, wieder 1.800 Wörter geschrieben und ich bin wirklich fassungslos, wo ich diese alle gefunden habe.

Über Soeren 459 Artikel
Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.

20 Kommentare

    • Ich lasse mich eigentlich in keine der beiden Branchen fest einordnen. SEO und Affiliate gehören gleichermaßen zu meinen täglichen Arbeiten, wie das Dasein als Blogger auch. Dann hört es aber auch schon auf. 🙂

      • Stümmt, Blogger hab ich noch vergessen…apropos bloggen, wann schaffst du mal an deinen Projekten? Ist ja Hammer die Zeit die du in deine Artikel investierst. Hut ab!

      • Wenn die festangestellten und freiberuflichen Mitarbeiter mal ausfallen, Manuel, dann arbeite ich auch sehr aktiv an meinen Projekten. Ansonsten jedoch schaffen die Mädels und Jungs das sehr gut ohne mich. 🙂

        Vielen Dank! 🙂

      • Nun ja… als Affiliate benötigt man ja zudem auch Traffic… da ist SEO doch naheliegend?!

  1. @Konstantin

    Ja, ich meine ja nur das die meisten Affiliates gleichzeitig auch SEOs, SEMs, SMOs, Blogger oder sonstwas sind 🙂 – Irgendwo muss ja der verwertbare Traffic herkommen 🙂

  2. Preis eines Werkzeugs ist ein sehr wichtiger Punkt speziell wenn man zur Gruppe Anfänger, Quereinsteiger und auch noch zu der Gruppe fortgeschrittenen Nutzern gehört.

    Welchen Mehrwert ich von einem guten Codeeditor oder von Photoshop habe, dass weiß ich sofort und könnte auf Anhieb dutzende von Gründen nennen. Bei den kostenpflichtigen SEO-Tools fängt es erst langsam an zu dämmern. Zum Teil weil dieser Bereich für mich nur ein „Nebenjob“ ist und zum teil weil es eine Reihe von Tools gibt.

    Wenn ein Tool oder mehrere Module eines Tools z. B. 350 Euro im Monat kosten, dann muss sich das auf jeden Fall rentieren. 350 Euro Ausgabe bedeutet auch gleichzeitig 350 Euro Gewinn im Monat welchen man erwirtschaften (hier machen viele Selbständige den Fehler und verwechseln Gewinn und Umsatz) muss.

    Und ich weiß dann aber immer noch nicht ob mir das Tool hilft und ob ich mit ihm klarkomme.

    Ich denke, dass ein Preismodell, wo man mit steigendem Preis nicht unbedingt mehr an Funktionen, aber auf jeden Fall mehr an Komfort, Support und Beratung bekommt eine sehr lukrative Möglichkeit wäre sowohl für die Betreiber als auch für angehenden SEOs, Affiliates etc.

    Nur so als Beispiel aus der Hüfte geschossen: die Suite kostet im niedrigsten Segment so 50-60 Euro. Und je mehr man zahlt um so länger ist die Historie, die Reportings sind umfangreicher, lassen sich besser und einfacher anpassen und individualisieren.

    Wer noch mehr drauflegt bekommt bevorzugten Support, Schulungen und Beratung. Je nach dem was man dann dazu bucht könnte das dann auch in einem vierstelligen Bereich enden.

  3. Bei der Frage ob man Geld ausgeben sollte, würde ich bis jetzt nein sagen. Die kleine Hilfe von Firefox, do-follow & no-follow Links zu unterscheiden ist schon sehr wertvoll und kostenlos. Die Seite im Ranking zu beobachten und Programme die Backlinks checken ist ebenfalls kostenlos. Nur weil man Anfänger auf diesem Gebiet sollte man nicht gleich Geld ausgeben, dass muss sich nämlich nicht unbedingt lohnen.

    • Hallo Michael (oder doch Markus? 😉 ),

      für deine genannten Aufgaben braucht man sicherlich kein Paid-SEO-Tool. Doch können bezahlte Tools auch um einiges mehr, als deine drei aufgezählten Funktionen bzw. diese besser. Zum Beispiel die Konkurrenz (Eis- & Espressomaschinen Affiliates) anhand von historischen Daten analysieren zu können.
      Solltest du also noch einmal in Kontakt mit einem Paidtool wie Sistrix oder Searchmetrics kommen, würde ich dich bitten deine Klickpfade etwas tiefer zu gestalten, um so die interessanten und wertvollen Funktionen richtig entdecken zu können.

  4. Danke eisy, mal wieder ein Super-Artikel. Mein aktueller Stand:
    Ich gehe davon aus, dass ich auch beim zweiten (diesmal richtigen Superhero-) Anlauf mit den Linkresearchtools nicht weitermache. Mich stören einfach:
    – die Usability/hohe Einarbeitungszeit
    – die ständige nervige aus meiner Sicht aggressive Vermarktung via Twitter
    – die steigenden Preise bei zunehmender Konkurrenz.
    – keine API (ohne API geht einfach nix mehr)
    – die Beschränkungen z.B. bei den Link-Alerts, die zudem auch nicht wirklich das bieten, was ich mir versprochen habe (zu viele alte Links werden als neu erkannt, zu viele neue nicht oder erst spät)
    Okay, die Linkresearchtools bringen einige coole Funktionen mit, die ich bei Sistrix bislang nicht habe. Aber dies beschränkt sich auf weniges und das ist mir mittlerweile den Preis einfach nicht mehr wert. Zumal diese Funktionen relativ easy in den eigenen (Lion)Tools zu implementieren sind – und ansonsten ist Johannes ja auch stets für Verbesserungsvorschläge offen 😉
    Insgesamt fehlt mir die Zeit, mit den ganzen Tools so rumzuspielen, wie ich es tun müsste, um sie besser zu nutzen. Ich tendiere dann alternativ eher noch zu internationalen Tools wie Majestic oder SEOmoz, um sie Sistrix zur Seite zu stellen.

  5. Ich sehe eigentlich folgende Probleme.

    Viele Neueinsteiger wünschen sich einfacher und bedienerfreundliche Lösungen die aber auch ausreichend gute Ergebnisse bringen. Oft haben die SEO Tools zwar eine Vielzahl von Funktionen aber diese sind vor allen für „Frischlinge“ oft unübersichtlich.

    Zudem ist der Preis vor allen für Neueinsteiger eine Hürde. Sicherlich kann keiner erwarten für vielleicht ein paar Euro im Monat was umfassendes zu bekommen, aber zu vernünftige Preisen sollten Lösungen für Einsteiger vorhanden sein. Zudem müsste es bei alle solche Tools die Möglichkeit geben diese nach Bedarf skalieren zu können. Hier sind zwar viele gute Ansätze aber durchaus noch Raum für Verbesserungen.

    Weiterhin wird es bei der Frage nach den besten SEO Tool sicherlich immer auf den persönliche empfinden ankommen. Wer immer nur mit Tool A gearbeitet hat wird diese am besten finden auch wenn vielleicht Tool B in die Summe seine Eigenschaften vielleicht besser ist.

  6. Am besten finde ich Deine Zusammenfassung eisy…. 😉

    Mal Spass bei Seite: Ich denke, dass Simplicity immer stärker an Bedeutung gewinnt. Nicht deshalb, weil man „zu blöd“ ist, sondern, weil einem schlicht die Zeit fehlt. Daher sind für mich entscheidend: Tolls die man schnell und einfach und simple bedienen kann und die mir schnell und unkompliziert ein ergebnis liefern. alles andere kostet letztlich zuviel Zeit.

  7. Hallo Eisy,

    danke für dieses wirklich gelungenen Artikel. Auch ich habe in den letzten Jahren einige der von Dir vorgestellten Tools kennenlernen dürfen und muss dich bestätigen, es gibt kein One-and-Only Tool. Jeder muss für sich das richtige Zusammenspiel an Tools finden, sehr hilfreich sind dabei natürlich APIs, welche ich genau wie Loewenherz bei den Link Research Tools vermisse.

  8. Hallo Eisy

    Danke für den sehr guten und aktuellen Artikel! Was mir an Detail vielleicht noch fehlt ist die Tatsache, dass wir Preiserhöhungen lediglich auf neue Zugänge haben, d.h. treue User haben auch stabile Preise. Das ist ein doch sehr deutlicher Unterschied zum TelKo-Beispiel oder der div. amerikanischen Konkurrenz

    Hi Loewenherz & Jan

    guter Input mit der API, wir haben im März ein paar konkretere Designmeetings geplant.

    >keine API (ohne API geht einfach nix mehr)

    Wir haben von unseren Usern bisher aber noch kaum brauchbares Feedback bekommen, welche Funktionen in der API abgebildet sein sollen. Eine reine „Durchreiche“ so dass unsere Infrastruktur als Crawlerbackend verwendet werden kann wurde zwar auch schonmal angefragt, aber hier erscheint mir der Entwicklugsaufwand nicht leistbar um es den Privat-Tools einzelner User leichter zu machen, denn entsprechend hohe Preise (geringe Nachfrage/hohe Komplexität) wollen einzelne ja dann auch wieder nicht für den Service bezahlen… oder täusch ich mich? Wie viele User würden eine API benötigen?

    Ich würde mich freuen wenn wir hier, oder per Mail die wichigsten API-Features mal umreissen könnten, mal sehen was sich machen lässt 🙂

    VG aus Wien
    Christoph

  9. Sehr schöner und umfassender Artikel zu den wesentlichen SEo-Tools finde ich. Frage in die Runde: Welche Tools setzt Ihr speziell für Backlink-Pflege und Backlink-Suche ein? Ich habe hier immer noch nicht das richtige für mich gefunden.

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