SEO mit russischen Backlinks

Immer wieder läuft man Webmastern über den Weg die über SEO mit russischen Backlinks schreiben oder sprechen. Auch ich habe zu diesem Thema eine Meinung und diese war ursprünglich auch hier zu finden. Leider haben diese Meinung aber viele sehr zu streng genommen und dachten dann, das russische Backlinks grundsätzlich etwas Negatives seien. Weil durch solche Gedanken auch finanzielle Schädigungen geschehen können, habe ich den Beitrag die letzten Tage mit einem Passwort versehen und jetzt ganz entfernt. Dafür steht nun dieser Beitrag drin und ich möchte euch nochmals erläutern, wie ich über SEO mit Russenlinks denke.

Erst sei aber gesagt das die Russenlinks (russische Backlinks) hier nur als Beispiels für alle Backlinks aus fremdsprachigen Ländern stehen. Ja damit meine ich alle, sogar die englischen Backlinks die auch häufig für kleines Geld zu bekommen sind. Jetzt aber zu meiner Meinung.

Wer russische Backlinks für seine Website mietet, der bewegt sich auf einem schmalen Grad zwischen Gut und Böse. Es kommt auf die Menge an und darauf, ob es überhaupt jemand merkt. Grundsätzlich ist es kein Problem wenn bei 1.000 Backlinks plötzlich 5 russische Links auftauchen aber ansonsten alles sauber optimiert ist. Wichtig ist nur das nicht 1.000 russische Links und dann 5 deutsche Links auf eine deutsche Website verweisen. Die Gewichtung muss beachtet werden. In der Suchmaschinenoptimierung nutzt man alle Chancen, die sich bieten und momentan sind eben die russischen, polnischen und ungarischen Links sehr beliebt. Vor knapp 3 Jahren waren es noch die .edu Backlinks die jeder wollte.

Natürlich pushen auch diese Links eine Website nach oben und der geringe Preis sorgt für eine hohe Popularität. Nur bringt der geringe Preis schnell einen hohen Preis, wenn man es übertreibt. Ich sage also nicht – wie es viele verstanden haben – das russische Links eine Website zerstören und in Google eine Abstrafung kommt. Nein, ich sage das die Übertreibungen beim Linkaufbau mit fremdsprachigen Links zu einer Abstrafung führen können. Eine deutsche Website die zu viel mit englischen Paidlinks unterstützt wird, kann genau so schnell abschmieren wie eine deutsche Website die mit russischen Links optimiert wird. Das A und O ist die Menge und diese sollte in einem Verhältnis von 1:200 Links wohl noch kein Problem sein.

Google müsste auch die Problematik der Pingback-Spammer kennen. Häufig verlinken automatisierte Blogs aus fremden Ländern auf die deutsche Seite. Schnell entsteht ein russischer Backlinks für den man gar nichts kann. Es wäre ja fatal wenn Google hier die Notbremse zieht und direkt einen Penalty verteilt. Also am besten immer locker durch die Hose atmen und wenn eine Abstrafung erfolgte, dann hat man es entweder übertrieben, oder man wurde von einem Konkurrenten angeschissen. Springt also wegen solch einem Thema nicht direkt aus den SEO-Verträgen und macht keine Panik. Es ist eine SEO-Blase die bis Mitte / Ende 2009 auch schon wieder vorbei sein wird.

Soeren
Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.