Seiten für Linktausch hochwertig aufbauen

Mittwald Webhosting

Viele Leser sind mindestens einmal in der Woche mit dem Tausch von Links beschäftigt. Die Mehrheit unter den Leuten ärgert sich regelmäßig über die massiv nervigen Angebote von schlechten Seiten. Da bekommt man Blogs die nur dem einen Zweck (Linktausch / Verkauf) dienen, oder Websites auf denen in der Navigation alle Unterseiten zwar sinnvoll aussehen, aber am Ende nur Content enthalten der ausgehende Links zu Dritten hat.

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Es gibt viele Merkmale für typische Tauschseiten.

  • Sie werden in einer Liste geschickt und sehen aus wie all die anderen
  • Sie haben auf jeder Unterseite Content der für den Partner geschrieben ist
  • Es handelt sich um Blogs die aus jedem Beitrag einen Link zum Partner und eine Trust Site verlinken
  • Die Seiten haben mehr ausgehende Links als eingehende Links

Diese vier Merkmale trifft man am häufigsten an. Nicht gebündelt und 1:1 stimmig, aber hier mal ein Merkmal und dort mal ein Merkmal. Wichtig ist für mich jeder einzelne Punkt denn ich vermeide tatsächlich alle Seiten, bei denen einer der Punkte zutrifft.

Hochwertige Tauschseiten haben

  • Gut aufbereitenden Content
  • Gute Struktur der Website
  • Individuelles Erscheinungsbild
  • Echte eingehende Backlinks von verschiedenen Seitentypen
  • Wenige und nur passende ausgehende Links die gute Empfehlungen sind
  • Inhalten mit eigenem Bildmaterial – nicht nur allgemeine Bilder aus Börsen
  • Wenige Affiliate-Inhalte, nicht übertrieben viel AdSense-Material

Das klingt alles sehr theoretisch, da es aber kein Premium-Beitrag sein soll, muss ich auf die Vorstellung eigener Tauschseiten verzichten um sie nicht offenzulegen. Trotzdem möchte ich noch weiter auf das Thema eingehen und zunächst eine wichtige Frage abklären.

Warum überhaupt Seiten für Linktausch aufbauen?

Generell kann man annehmen der Name „Linktauschseiten“ sagt schon alles. Hier könnte aber das Gegenargument kommen, dass man doch mit seiner wichtigen Projekten Links tauschen könnte und sich den Aufbau solcher Seiten sparen kann. Allerdings liegt es vielen Leuten fern, von ihren Onlineshops und Agenturseiten aus Links herauszugeben.

Tauschseiten bringen finanzielle Unabhängigkeit

Ein Vorteil von Tauschseiten ist es, weniger Links kaufen zu müssen. Lasst uns nicht über den Kauf als solches diskutieren, denn es wird sehr wohl immer wieder getan und ist auch nicht falsch. Der bessere Weg aus wirtschaftlicher Sicht ist es aber, sich durch Tauschprojekte nicht in finanzielle Abhängigkeit zu begeben. Tauschen kostet nur Zeit und wer sich da intern einmal einen Workflow erarbeitet hat, kommt schnell zum Erfolg und muss immer nur anpassen.

Hinzu kommt auch, wenn man eigene Tauschseiten hat, gehören einem die Projekte natürlich auch selbst. Daher sollte man auch in Zusammenarbeit mit Agenturen immer darauf achten, alle erstellten Seiten im eigenen Besitz zu haben. Dazu gehören die Zugangsdaten zum kompletten Webspace- & Serverpaket sowie die Admin-C und Domain-Inhaber-Einträge bei der zuständigen Vergabestelle. Und ganz ehrlich, hier gibt es kein „Ja, aber wenn…“. Entweder alles oder nichts, denn kündigt eine Partei die Zusammenarbeit auf, kann es hässlich werden (muss es natürlich nicht werden).

Pflege von Tauschseiten

Tauschseiten brauchen natürlich Pflege. Es sollte schon einmal im Monat versucht werden neuen Content zu produzieren. Irgendwann kommt es einem zwar so vor als sei eine Website einfach fertig, ist sie aber nicht. Wenn keine neuen Themen für weitere Unterseiten einfallen, kann man auch einfach mal wieder die vorhandenen Themen durchgehen, eine neue Recherche betreiben und ggf. Informationen ergänzen. Bestehende Seiten aufzuwerten signalisiert auch gegenüber Google eine Aktivität an der Website. Was nicht schlecht sein kann. Wir sprechen hier ja nicht von „Links raus, Links rein“, sondern nur von Content-Aufwertung in Text & Bild.

Zusammengefasst kann man

  • Texte aktualisieren
  • Bilder aktualisieren
  • Neue Unterseiten mit Inhalten erstellen
  • News integrieren (Releases, Updates, Events (Messen, Stammtische etc.), u.v.m.)

Wie integriert man Partnerlinks?

Bei speziellen Seiten die für den Linktausch gebaut werden – aber, wie oben steht, pfleglich betrieben werden – ist die Integration i.d.R. über neuen Content zu erreichen. Das müssen nicht zwangsläufig komplett neue Unterseiten sein, sondern kann auch eine Ergänzung bestehende Seiten darstellen. Meistens fällt mir persönlich aber genug ein um komplette Unterseiten zu basteln die wieder eigene Bilder, Texte (nicht zu knapp) etc. beinhalten. Bei vielen Themen habe ich mit der Orientierung in Bezug auf Struktur und Wertigkeit an Wikipedia sehr gute Erfahrungen gemacht. Nicht abschreiben, sondern nur orientieren. Das ist ein großer Unterschied.

Wichtig für die Integration der Links

  • Keine harten Linktexte (Produktnamen, Brands ohne Domainendung o.ä.)
  • Nur weiche Links wie (hier, Website ansehen, Textpassagen, Domains, URLs, gelesen, Homepage, Klick, mehr erfahren) und ähnlichen Begrifflichkeiten
  • Keine Elemente einbinden die nicht technisch bedingt sind (siehe nächsten Absatz)
  • Keine deutliche Hervorhebung mittels „strong“ oder sogar – ganz furchtbar – „bold“
  • Nur wirklich passende Unterseiten oder die Startseite verlinken
  • Nur aufeinander aufbauende Inhalte verlinken!!!

In der Auflistung ist ein technischer Punkt. Mit diesem möchte ich sagen, dass man die Links so einbinden soll, wie sie in einem CMS jeder normale Anwender ohne weiterführende SEO-Kenntnisse auch einbinden würde. Es macht zum Beispiel kaum ein CMS „target=_self“ in den Code, wenn man auf die Auswahl „im neuen Fenster öffnen“ verzichtet. Hingegen wird _blank natürlich integriert sobald man die Öffnung eines neuen Fensters wünscht. Ganz zu schweigen davon dass auch kein normaler Nutzer einen Link fett markiert, wenn dabei „strong“ innerhalb vom a-Tag liegt. Fast jedes System würde das „strong“ nämlich vor und nach dem Linkcode ansetzen, aber nicht mitten drin um tatsächlich den Linktext zu markieren. 😉 Also immer bei der Einbindung überlegen ob man da gerade etwas umsetzt, was ein normaler Nutzer nicht umsetzen würde.

Fazit

Wie gesagt, es ist alles sehr theoretisch und in der Praxis läuft es ganz bestimmt nicht 1:1 genau so ab. Natürlich verläuft sich irgendwo auch mal ein Link in eine Sidebar oder in einen Footer und steht dann als sitewide Link offen. Das ist auch gar kein Problem, so lange man dieses Vorgehen nicht zur Tagesordnung hinzufügt. Mit dem Beitrag möchte ich nur ein paar Anregungen geben, wie ich persönlich gute Tauschseiten im Web sehe. Linktausch nimmt einiges an Zeit in Anspruch und wenn dann nur Mist bei rauskommt, ist das sehr schade und man ärgert sich. Zumal man immer wieder überrascht ist, von welchen Leuten man eigentlich die seltsamsten Seiten bekommt. 😉 Wenn sich alle Beteiligten mit ihren Seiten ordentlich Mühe geben, sind die Resultate sogar beim kleinsten Tausch die besten!

Freue mich auf euer Feedback und würde den Artikel natürlich gerne entsprechend ergänzen, wo er zu ergänzen wäre.

Link Wheels

Um seine eigenen Projekte und Tauschseiten noch besser zu stärken, kann man sie auch in einem großen Linknetzwerk (Link Wheel) verbauen. Dazu gibt es bereits einen sehr umfangreichen Premium-Artikel inkl. Bildern in Übergröße etc. Vielleicht auch für den einen oder anderen Leser spannend, da es weit über normale kleine Social-Wheels hinaus geht.

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Über Soeren 574 Artikel

Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.

47 Kommentare zu Seiten für Linktausch hochwertig aufbauen

  1. Ich antworte grundsätzlich nicht mehr auf die Emails mit dem Wunsch mit mir Links zu tauschen. Jeder versucht irgendwelche eigens dafür geschaffenen Tauschseiten mit meinen normalen Seiten zu tauschen. Wenn ich im Gegenzug auch solche reinen Tauschseiten anbiete, winken sie sofort ab. Fair ist das alles nicht, darum ignoriere ich seit kurzem solche Anfragen.

    • Das kenne ich nur zu gut. Genau aus diesem Grund sollen ja Tauschseiten auch nicht mehr wie minderwertige Tauschseiten aufgebaut sein, sondern wie echte Projekte. Genau das, was Du ja auch suchst. Alles andere ist einfach Zeitverschwendung.

      • Warum kann man nicht einfach mal die richtigen Seiten tauschen? Jede vernünftige Domain verträgt mindestens mehr als 50 externe Links in den Unterseiten. Größere Domain kann sogar problemlos mehrere 100 externe Links aufnehmen. Seiten ohne eigenen Traffic bringen eh nicht viel, sind womöglich auch schon abgestraft oder haben halt nur PR und sonst gar nichts.

      • Ich war auch schon immder der Meinung das man keine typischen Tauschseiten bastel sollte, sondern Projekte die auch für Besucher und ein Paar Euro Umsatz gut sind. Leider häufen sich in letzter Zeit wieder Anfragen von Betreiber die meinen mit Tauschseiten einen Backlink gewinnen zu können.

      • Jürgen, das ist recht einfach zu beatworten. Es gibt Kunden, für die man SEO betreibt, die nicht nur keine externen links auf der Seite haben wollen, sondern es aus rechtlichen oder CI-technischen Gründen gar nicht dürfen. Ich habe lange ZEit eng mit dem Automobilhandel zusammen gearbeitet, dort ist es, vor allem wenn die Händler einen Marken-Auftritt haben, extrem schwer externe Links auf die Seite zu bringen, sofern sie nicht wirklich zu 100% dort berechtigt sind. Linktausch-Projekte sind wictig, aber wie eisy schreibt sollten diese halt auch eine gewisse Qualität haben. Ein aufgesetztes WordPress mit Billig-Thema, 3 Unterseiten und Content den man in der Art auf 20 anderen Seiten schon gelesen hat gehör da sicher nicht zu.

      • Und ist es nicht genau das, was das ganze SEO so ziemlich den Bach runtergehen lässt? @Juergen … ich denke auch, das sollte der eigentliche Weg sein. Trotzdem wird es immer wieder Menschen geben, die sich Vorteile durch „Schmuh“ verschaffen wollen.

        Wisst Ihr eigentlich, auf wie vielen Webseiten ich keine Kommentare schreiben kann, nur weil ich auf den (Spam-) Philippinen lebe?

  2. Es wäre wünschenswert, dass die Tauschseiten nicht mehr als Tauschseiten rüberkommen, sondern qualitativ hochwertige Webseiten sind. So entsteht Mehrwert. Ansonsten ist es für den SEO vertane Zeit überhaupt eine Anfrage zu stellen, da man sicherlich nicht viel Erfolg mit einer minderwertigen Seite hat. Und den E-Mail Empfänger verbittert es, weil man seine Zeit wieder mit diesem Schrott verschwendet hat.

  3. Ist immer das gleiche Schema, typische Tauschseiten mit minderwertigen Texten und vielen seltsame Links die raus gehen, werden angeboten. Hatte in letzter Zeit erst wieder solche Anfragen gehabt. In meiner Rückantwort schreibe ich immer das ich Interesse an „echten“ Seiten habe. Meist kommt dann aber keine Antwort mehr zurück 🙂 Es lohnt sich wohl wirklich nicht mehr auf solche Anfragen zu antworten.

  4. Danke eisy, du sprichst mir aus der Seele. Es gibt viele große Firmen, die zig hunderte Tauschseiten haben, aber seien wir mal ehrlich, wie viele davon landen bei euch im Papierkorb? Teilweise reichen schon zwei bis drei Klicks und der Browser wird wieder geschlossen.

    Kaum welche davon kaufen individuelle Bilder, setzen Videos ein, nutzen Statistiken, Grafiken, oder bringen persönlichen Eifer in die Seite rein. Selbst wenn die Seite „nur“ zum tauschen ist, oft fehlen Plugins (Beispiel: WordPress), Logos, Permalinks sind nicht gesetzt, Hardkeys sind übertrieben eingebaut, etc.

    Ich kann jedem nur raten: baut die Tauschseiten genauso wie eure eigenen „Herzblutprojekte“. Macht sie für die Besucher, auch wenn ihr sie „nur“ zum tauschen benutzt. Habt Spaß beim „Bauen“, auch wenn es sich komisch anhört. Und dann findet ihr auch die Tauschpartner, die euch gefallen. :-]

    Grüße
    Marcel

    • Da kann ich Marcel nur recht geben. Vielleicht ist ja nur der Begriff „Tauschseite“ ein bissel falsch gewählt. Mit einer guten „Informationsseite“ tauscht man vieleicht eher. 🙂 @jürgen Bei Themenrelevanz sollte es wirklich kein Problem sein von seinem Hauptprojekt ein paar Links zu tauschen.
      Aber so sind wir Deutschen „Jedem das seine und für mich das Meiste und Beste.“ 😉

      • Wir nutzten schon vor längerer Zeit „Informationsseiten“ als Begriff, funktionierte bei Nicht-Seos ganz gut 🙂 Bei SEOs kann man sich sowas sparen und am besten direkt in erster Mail sagen was man haben will und was man dafür geben kann….Hat mein gegenüber Interesse, meldet er sich, wenn nicht, weiß ich auch bescheid 🙂

        @Christian
        Sehe es auch so, dass reziproker Linktausch bei echten Projekten mit gleichem Thema absolut ok ist…sollte nur nicht den Großteil der Links ausmachen…

  5. Die lieben Tauschseiten, ja dass ist immer ein Problem. Aus meinem Hauptbereich kenne ich das auch. Ständig irgendwelche Anfragen und das Tauschprojekt hat dann maximal 3 Links. Bietet man dann ähnliche Seiten an, dann wird gleich abgewunken. „Näh, die sind mir zu schwach“ und andere „Argumente“ 😉 bekommt man dann zu hören.

    Den Ansatz die Seiten wie die Hauptprojekte aufzubauen finde ich gut. Psychologisch bekommt die Seite damit auch gleich eine andere Wertigkeit. Werde ich für mich übernehmen… 😉

    Wenn jeder einfach nur danach entscheiden würde, ob sich aus dem Link ein Mehrwert ergibt und wenn die Antwort positiv ist diesen dann setzt – auch ohne einen Gegenlink – erst dann wird sich dauerhaft etwas in den Köpfen der Menschen verändern.

  6. Ich denke, das mit den mehr eingehende als ausgehende Links fällt vielleicht auch manchem redlichen Webmaster schwer. Deshalb würde ich diesen Punkt nicht unbedingt hinzuzählen. Allerdings nervt das wirklich extrem, wenn man sich durch eine endlose Liste gleicher Webseiten quälen soll. Ein solches Angebot kann ja nur sofort im Papierkorb landen.

  7. Also, im Grunde steht Euch das Wort Tauschseite im weg. Hier geht es ja darum, eigentlich eine richtige, normale Seite aufzubauen.
    Vielleicht hätte Eisy besser von einer 2. Seite gesprochen, die einer „normalen Seite“ eigentlich in nichts nachsteht, außer das man wahrscheinlich tendenziell weniger Content veröffentlicht, je nach eigenen Möglichkeiten.
    Wenn ich das alles richtig verstanden habe, dann erkennt man so eine 2. Seite nicht als Tauschseite. Man sollte sie also einfach nicht so nennen 😉

    Der eine sagt halt: Ich hab 10 Blogs, der andere sagt ich hab 1 Blog und 9 Tuaschseiten. Obwohl es kein Unterschied gibt.
    Es geht ja eigentlich mehr darum, das Google es nicht mitkriegt, oder so eine Seite unerwartet abgestraft wird, wenn man mal ehrlich ist. Baut man also eine „normale“ Seite – wer soll was dagegen einzuwenden haben.
    Ich für meinen Teil fühle mich etwas eingeschränkt, denn ich verlinke gerne was und wieviel ich für nötig halte, und geb rein gar nichts auf Googles Willen.

    Was ist, wenn mein Style richtige Seiten zu bauen, normalerweise so aussieht, wie eine Linktauschseite?
    Um den Spieß mal umzudrehen.

    Auf einmal muss ich ja mehr anbieten als nur text und links. Was wenn ich gar nicht so visuelle Seiten bauen möchte…? Und gern mal Seiten verlinke die „normale“ Seiten eher nicht verlinken würden. Ich elender Individualist unter der Google Diktatur… Linktauschmöglichkeit hin oder her, spring Du Seo!

    • Naja, in meinen Augen ist das schon ein Unterschied, in wie fern ich eine Seite betreibe. Ob nun als ‚echte‘ Seite oder als ausch-Seite. Natürlich gebe ich dir in sofern recht, dass man nach den Entwicklungen der letzten Jahre, nahe zu gleichen Aufwand und Sorgfalt in die Seiten investieren sollte. Aber es is schon etwas anderes. Die eigentlich Seite, die man optimieren möchte wird einfach anders ‚gepflegt‘ als eine Seite zum Linktauschen. Auch das Herzblut ist, auch wenn man das vllt nicht zugeben will, einfach ein anderes.

  8. Mal ne Frage zum Link Wheel. Ich hab vor kurzem noch gelesen, dass diese Methode seit Pinguin nicht mehr genutzt werden sollte. Stimmt das? Oder betrifft das mal wieder schlecht aufgebaute Link Wheels, die nicht sauber gepflegt werden?

    • Das betrifft in der Tat nur schlechte Wheels. Ich weiß nicht ob Du das Wheel kennst aus dem Premium Bereich. Ist jedenfalls nicht so ein Wheel wie man es von Konferenzen 2010 / 2011 kennt, oder von irgendwelchen US-Angebotsseiten. 🙂 Weil solche kleinen, minderwertigen Wheels sind leider wirklich nicht mehr nutzvoll.

  9. Für mich sind Tauschseiten, Seiten, die ich nur aus einem Grund betreibe, nämlich Links für einen Linktausch anzubieten. Wenn die Seite noch andere Ziele verfolgt, ist sie primär keine Tauschseite mehr.

    Ich für meinen Teil tue mich sehr schwer, mehr als 5 Seiten/Blogs wirklich aktuell zu halten und baue daher auch keine weiteren auf.

  10. Hallo Eisy.

    Alles korrekt, nur mit der Einschränkung: Wenn man mit SEO´s tauscht! Wir tauschen nach Möglichkeit und SEHR BEWUSST NICHT mit SEO´s. Denn die Welt da draußen ist (zum Glück) nicht nur von SEO´s bevölkert. Und der „gemeine“ Tauschpartner hat bei weitem nicht so hohe Ansprüche an das Linkgebende Objekt, weiß nix/ wenig ob der Backlinks etc. Zumal wir am liebsten mit Seiten tauschen, die „SEO´s“ aufgrund von Optik und anderen (unwichitigen) Faktoren gerne mal ablehnen. Und daher freut es mich, dass hier überwiegend so subjektiv über die Linktauschanfragen geurteilt wird, eröffnet sie doch anderen die Möglichkeit eine Menge Links einzusammeln ;o) Gruß. Ralf

    • Richtig, wenn man mit „SEOs“ tauscht. Außerhalb der Branche ist der Blick nicht so ausgeprägt und man kann sehr freizügig mit Leuten tauschen. Man merkt dort auch immer wieder die Freude, die bei Leuten aufkommt, wenn sie einen Link tauschen konnten und somit auf einer anderen Seite Erwähnung finden. Beim typischen SEO fällt schon das Danke schwer. 😉

  11. Das es diese schlechten Seiten noch am Markt gibt zeigt aber das die Nachfrage nach wie vor vorhanden ist! Klassischer Markt Mechanismus Nachfrage regelt das Angebot… wolln wir hoffen das es bald besser wird…

  12. Ich würde eigentlich nicht soviel drauf geben, mit wem ich tausche bzw. ob dieser jemand den Tausch „professionell“ betreibt. Das WWW basiert u.A. darauf, dass Seiten zu anderen Seiten verlinken, Punkt. Dies wurde natürlich recht schnell von den Leuten genutzt, um ihre Seiten zu pushen, vorallem seit Google am Start ist.
    Aber mal ehrlich: Ob nun Linktausch mit SEO oder einem, dem es es egal ist, ob er nun in den Suchmaschinen gut gerankt wird. Wenn ich persönlich eine Webseite als gut ansehe, ist es mir egal, wer hinter dem Linktausch steckt. Dazu ist das Web da und das sehe ich heute noch so…wenn auch ein wenig mehr aus der sichtweise eines SEO.

  13. Linktausch und das ganze Geschäft damit ist doch alles lästig und ein enormer Zeitaufwand, den man lieber in Content schreiben stecken kann und sollte. Am Ende des Tages sind es doch nur die Leser, die den Unterschied machen. Einen Blog auf Do-Follow zu setzen, ist für mich viel sinnvoller, wenn man einen aktiven Blog aufbauen will, der dann auch ordentlich Traffic bekommt.

  14. Hallo eisy,

    Du verlinkst unten in diesem Beitrag auf einen Premium Artikel vom 14. März 2011 zum Thema Linkwheels.
    Mich würde interessieren, ob es sich nach dem derzeitigen Stand der Google Updates tatsächlich noch lohnt, solch ein Wheel aufzubauen? Auch unter dem Aspekt, weil Freeblogs eine sehr große Rolle in dem vorgestellten Linkwheel spielen.

    • Berechtigte Frage. Wie Du schon schreibst, sind Freeblogs auch Bestandteil des Wheels. Diese kostenlosen Plattformen sind bis heute im Wert unverändert, so lange man sie ordentlich einsetzt. Immerhin bloggen über diese Plattformen unzählig viele Leute und die Blogs haben in Suchmaschinen oft sehr gute Rankings. Google Updates haben die Freeblogs bisher nicht betroffen. Vorsichtig muss man natürlich immer sein. Setzt man aber auf natürliche Verlinkungen (im Sinne der Linktexte) in einem solch umfangreichen Link Wheel, kommt man noch gut voran.

      Ob sich der Aufbau wirtschaftlich lohnt kommt natürlich auf die eigenen Ressourcen an. Ein Einzelkämpfer der es sich nicht erlauben kann ein paar Wochen an Projekten zu arbeiten die rein gar kein Geld einbringen, der wird sich kein solch großes Wheel aufbauen. Da muss man dann zu anderen Mitteln greifen. Kleine, einzelne Informationsseiten die als Tauschprojekte dienlich sein können. Wie oben beschrieben. 🙂

  15. > Beim typischen SEO fällt schon das Danke schwer. 😉

    Wenns die Linkgrabber sind, dann auf jeden Fall. Ich persönlich bin immer dankbar für eine Linksetzung und kenne auch andere, denen das Wort „Danke“ nicht fremd ist ^^. Wobei du natürlich fast immer SEOs dabei hast, die eher gehalten reagieren, wenn ihr Keyword nicht als Link gesetzt wurde. Ich frage – wie du weißt – nach 😛

  16. Ich mache es auch immer so – habe ich ein Urlaubsportal, dann ziehe ich drei vier Webseiten auf und verlinke von dort auf meine Seite. Anschließend suche ich Tauschpartner oder auch AVZ und WK. Anschließend kann man vom Tauschpartner ein Link zum Hauptprojekt verlangen 🙂

  17. Hallo,

    auch ich bekomme regelmäßig Anfragen zum Linktausch. Selber setze ich auch nur Seiten ins Netz die auch einen Beitrag liefern, der einen Mehrwert bietet.

    Links gekauft habe ich allerdings noch nicht, da ich eigentlich nicht so viel davon halte. Ich denke, gerade bei Website´s und Blog´s muss sich guter Content lohnen. Bei OnlineShops sieht dies natürlich etwas anders aus.

    freundliche Grüße
    Josef

  18. Ich habe mich lange Zeit nicht mit SEO beschäftigt. Zuletzt 2005/2006 als ich meine letzten eigenen Projekte online gestellt hab. In der Zwischenzeit habe ich immer wieder Tauschanfragen bekommen, diese aber aus Prinzip schon abgelehnt, da ich meine Seiten nicht weiter aufbauen konnte/wollte. Jetzt les ich mich gerade wieder etwas ein und finde diese Übersicht hier wirklich hilfreich, um zu selektieren worauf zu achten ist. Wobei ich grundsätzlich dem Linktausch gegenüber noch skeptisch bin.

  19. Ich habe für vieles Verständnis. Ausser für Linkgeiz Seos. Und das man bei den meisten Seiten in Komentaren keine Keywords verlinken darf finde ich bescheuert. Wenn der comment gut ist sollte auch ein Dofollow mit Keyword drin sein. Miteinander, nicht gegeneinander. 😉

  20. Ich finds immer schade wenn man sowas überhaupt braucht. Meiner Meinung nach heißt das Unwort des Jahres „Linksgeiz“. Warum sollte ich auch nicht auf etwas verlinken was mir gefällt. Klar muss das im Rahmen der Website sein. Von einem SEO Blog auf ständig auf Casino Seiten zu verlinken ist natürlich nicht der wahre Jakob. Aber wenn thematisch im Zusammenhang ist, warum nicht?

    Ich habe mir in meinem Blog angewöhnt Links zu setzen. Das bietet auch den Lesern einen Mehrwert. Die müssen dann nicht mehr suchen, sondern brauchen nur noch zu klicken.

  21. warum sprecht ihr immer alle von linktauschseiten? ich nenne sowas „nebenprojekte“ und so sollte man die auch behandeln! wobei ich auch nicht unbedingt viel linktausch betreibe…

  22. Ich finde den „puren“ Linktausch einfach unspannend. Viel mehr bringt es mir und dem „Verlinktem“ hier einen content bereitzustellen – als Gast-Autor o.ä. – und darin auch den Link zu verpacken – dann hat nämlich auch der Besucher der Seite, bzw. des Artikels den Mehrwert aus dem Content!

  23. Seit der Web 2.0 Welle ist es schwieriger geworden gute Links zu erhalten, und viele versuchen mit solchen Angeboten Ihren Profit daraus zu schlagen. Jeodoch erkennt Google das ganze getausche ja auch… Ich finde man sollte jeden normalen Menschen davon abraten und falls auch nur wirklich gute Links nehmen (keine Linkfarmen etc.)

  24. Mit Tauschseiten kann man immer noch gute Backlinks generieren. Für professionelle Suchmaschinenoptimierer macht es durchaus Sinn sich seinen eigenen Pool von guten Webseiten zum Linktausch aufzubauen. Doch auch diese Seiten müssen immer wieder optimiert werden. Also viel harte Arbeit…

  25. Mich nerven die ganzen Mails enorm. Ich habe mehrer Seiten und da kann man sich Vorstellen, wie viele man mit Linktauschanfragen bekommt. Wenn wenigstens ein paar gute Seiten dabei wären, hätte ich ja keine Einwände, doch die Seiten sind alles andere als Linkwürdig.

  26. Eisy, du hast wirklich recht! Es ist bei mir nicht eine Email pro Woche, sondern eher eine Email pro Tag, die ich bekomme mit irgendwelchen unseriösen Angeboten. Es geht eigentlich immer nur darum, daß jemand einen Link ergaunern will und dafür einen praktisch Wertlosen geben will.

    Teilweise wissen die Leute aber auch gar nicht, daß ihre Seite wenig wert ist.
    Was mich aber besonders ärgert: Es sind immer mehr Agenturen dabei, die für Hotels oder Tourismusorganisationen SEO übernehmen und glauben, daß ausser ihnen keiner eine Ahnung hat – die glauben so wohl an gute Links zu kommen.

    UND ICH BEFÜRCHTE: IN VIELEN FÄLLEN KOMMEN DIE DAMIT DURCH…
    Deswegen braucht es noch viel mehr Aufklärung, so wie du es oben beschrieben hast!

  27. ich lehne generell Linktauschanfragen ab. Nachdem ich mich etwas tiefer in die Materie eingelesen habe entscheide ich mich bei guten Seiten doch um. Aber entschieden habe ich das noch nicht.

  28. Guter Artikel wie ich finde. Persönlich bin ich immer der Meinung man kann es mit den Worten zusammenfasst „Auch ein Linkttausch Seite sollte Nutzen bieten“. Weder Google noch der Partner werden hier etwas dagegen haben.

    an deine Tag Theorie hatte ich bis jetzt noch nicht gedacht…

  29. Ein hervorragender Beitrag. Ich tausche grundsätzlich keine Links mit irgendwelchen Anfragern. Ich denke, man sollte sich mehr auf den Content fokusieren, denn wer gute Gastbeiträge auf Qualitativ hochwertigen Blogs schreibt, bekommt auch automatisch hochwertige Links. Der andere Webmaster / Blogger freut sich über neuen Content und bekommt ebenfalls einen Link, denn auf einen Gastbeitrag oder Interview weist man auf seinem Blog ja auch hin. Klar wäre ich auch bereit Links von meiner Startseite zu tauschen, aber dann muss der Link wenigstens die gleiche oder eine höhere Qualität haben, um den Trust meiner Seite nicht abzuwerten.

    Gruß Timo

  30. Was mir in fast allen Blogs (nicht nur in diesem) bei den Meinungen der User auffällt ist dass jeder nur an sich selbst zu denken scheint. So gut wie in jedem Statement kommt das Wort „ich“ mindestens 2-3x vor. Vielleicht sollte man es als „Keyword“ in die Metas einbauen ?
    Wie wäre es mit „WIR“ ? Dem Leitsatz entsprechend: „Together we are strong“ Denn der schönste Erfolg ist doch der gemeinsame Erfolg. Auch das Verlinken besteht aus einem gegenseitigen Geben und Nehmen.

    Michael hat hier geschrieben: „Das Unwort des Jahres heisst: „Linkgeiz“. Stimmt, aber vielleicht sollte es aber auch heissen: „Linkangst“ ?

    Viele User ( ich spreche hier nicht von den Linktausch-Profis) sind verunsichert wie und mit wem sie verlinken sollten. Verunsichert durch Angst-und Panikmacherei bezüglich teils völlig widerspüchlichen „Seo-Meinungen“. ( 10 Seos haben ja bekanntlich 11 Meinungen“ )

    Diese User haben mal was gelesen, dass es sowas wie „Panda“ und „Pinguin“ gibt und dass „Google abstraft“ falls man sich falsch verlinkt. Diese „Angst“ welche sich teils bis zur Neurose steigern kann, trägt nicht selten die kuriosisten Früchte. Man hat schlussendlich überhaupt Angst sich mit irgendwem zu verlinken, aus Angst“ dabei etwas falsch zu machen.

    Die Ansichten von Jürgen, „dass er grundsätzlich auf Mails mit Verlinkungsvorschlägen nicht antworte“, gehört nicht ganz zu meiner Philosophie, denn da gibt es noch was, das man „altmodisch“ als „Ansrtand“ bezeichnet. Eine höfliche Anfrage hat auch ein Recht auf eine höfliche Antwort. Ohne vorherige gegenseitige Kommunikation geht nichts. Da werden selbst nicht mals Babys geboren. (smile)
    Vielmehr kommt es doch darauf an: „Wie man jemand anfragt“. Ob schlussendlich aus dieser Anfrage für beide Seiten eine „Win-Win“-Situation entsteht, ist ein anderes Kapitel.

    Beispiel:

    Meine Website, aus dem Gebiet der Unterhaltung, Showbusiness und Zauberkunst ist 11 Jahre alt und nähert sich einem PR5.
    Alle Unterseiten verfügen über einen PR4. bzw. effektiv ca. 4.6 ) Keine gekauften Links oder „Blackhat“ , also nichts was „King Google“ missfallen könnte. Wenig ausgehende Links, aber sehr viel Inbound. Wer so eine Seite für einen Linktausch angeboten bekommt, aber „grundsätzlich nicht darauf antwortet“, weil er sein eigenes Ego so hoch bewertet hat, dass er den Nutzen des Angebots nicht erkennt, bei dem fährt der Zug vorbei ohne anzuhalten. Gegen eine gute seriöse Verlinkung ist nichts einzuwenden, hilft sie doch beiden Seiten zum Erfolg.
    Doch was heisst: „seriös“ ?
    Wenn jemand einen contentschwachen PR1-Link gegen einen PR5-Link tauschen will, heisst das nicht unbedingt, dass der Betreffende sein Gegenüber „übervorteilen“ möchte,sondern oft ist es eben auch nur „Unwissenheit“ . Vergessen wir nicht, jeder einzelne User hier befand sich auch mal in derselben Ausgangslage, also in der Situation eines „Unwissenden“.
    Dass der Betreffende will einfach nur seine Website bekannt machen ( das ist legitim ) und kein Grund zu einem Vorwurf. Auch seriöser Linkaufbau ist ein Lernprozess.
    Doch dazu braucht es eben auch die Kommunikation.

  31. Da bin ich ja auf den richtigen Artikel gestoßen :). Finde Linktausch eigentlich sehr nützlich und hilfreich für beide Seiten. Trotzdem sollten die „Tauschseiten“ Mehrwert liefern und einige Backlinks enthalten sollten. Ansonsten macht es keinen Sinn. Bin gespannt, wie sich das in Zukunft entwickeln wird und sich die SEOs und Webseitenbetreiben umorientieren.

  32. Hey,…

    Linktausch ist auch sehr wichtig und wenn man das schon macht, dann sollte man auch schon auf die Qualität achten, aber nicht nur auf die der anderen, sondern auch die eigene, denn die spielt mit unter eine sehr große Rolle und kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

    Gruß

  33. Jaja, super Artikel! In der Theorie sollte das mit dem Seitenaufbau auch genauso funktionieren. Das Problem ist nur, wenn alles „zu schnell“ geschieht, wird die Seite enorm abgestraft (den Fall kenne ich!), naja, vorsichtiger formuliert: Die Seite KANN abgestraft werden.
    Wichtig daher noch zu erwähnen: Langesames kontinuierliches Wachstum ist meist besser!

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