Referenzseite erstellen: die eigene Leistung untermauern

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„Zufriedene Kunden sind unsere beste Werbung“. Diesem klassischen Reklamespruch wird manch einer aus der Marketing- oder PR-Welt mangelnde Kreativität vorwerfen. Und vielleicht ja auch nicht mal ganz zu Unrecht. Dennoch: Wer zufriedene Kunden und deren guten Namen öffentlich als Teil seines Portfolios präsentieren kann, erhöht seine Chancen, Aufträge zu erlangen. Wie eine gute Referenzseite aussehen kann und was vermieden werden sollte, erfährst du in diesem Artikel.

Warum eine Referenzseite?

Wie in der Einleitung bereits angedeutet: Wer Referenzen vorweisen kann, steigert seinen Marktwert bzw. seinen Aufmerksamkeitsgrad, der ihm von potentiellen Auftraggebern entgegengebracht wird. Denn einerseits werden durch die Angabe von Referenzen die Erfahrungswerte, die oft auf Webseiten angepriesen werden, untermauert. Zum anderen schaffen Referenzen natürlich auch Vertrauen bei potentiellen Interessenten (vor allem dann, wenn es sich um große Namen handelt). So können Anfragen, Auftragszahlen und letztendlich auch der Umsatz gesteigert werden. Gerade im Bereich der Dienstleistungen ersetzen Referenzen die Rezensionen und Kundenstimmen, die man von Shopping-Seiten kennt (allen voran die große Seite mit dem kleinen a am Anfang). Hier liest Mann und Frau ja auch gern einige Kundenmeinungen, bevor er/sie sich für oder gegen den Kauf eines Produktes entscheidet.

Das Warum ist also schnell erklärt und auch recht einfach nachvollziehbar. Das Wie hingegen ist auch nicht sonderlich schwer; je nach Geschmack braucht es nicht viel, um eine gute Referenzseite zu erstellen.

Tipps für die eigene Referenzseite

Wie so oft gilt auch hier: Die Geschmäcker sind verschieden, genauso wie die technischen Möglichkeiten und der Kundenkreis. Die meisten der hier folgenden Punkte sind als Empfehlungen zu verstehen. Sicherlich wird es zum Beispiel immer wieder Kunden geben, die gar nicht für eine Referenzseite zur Verfügung stehen möchten. Diesen Wunsch nach Diskretion gilt es ebenso zu respektieren.

Wer ist der Kunde/Wie lautet(e) dein Auftrag?

Daumen hoch, der Kunde ist zufrieden
Daumen hoch, der Kunde ist zufrieden

Das Kind sollte beim Namen genannt werden, denn aus den Referenzen sollten sich sowohl die Zufriedenheit deiner Kunden als auch deine eigene Leistungsfähigkeit herauslesen lassen. Also: Nenne deinen Kunden bei seinem Namen (entweder den Eigennamen, den Namen der Firma oder beides – je nachdem, was zutrifft). Vermeide, einfach nur von „ein Kunde“ zu sprechen; dies wirkt nicht sonderlich glaubhaft.

Was hast du für den Kunden gemacht? Beschreibe in ein bis zwei Sätzen, welchem Aufgabenbereich du für deinen Kunden betreust, was du geliefert hast oder wobei du unterstützend tätig gewesen bist. Dies gibt den Besuchern deiner Referenzseite unter Umständen weitere Impulse, wenn diese mit einer Beauftragung deines Unternehmens liebäugeln.

Worte statt Logos

Insbesondere große Firmen beschränken sich gern darauf, auf ihrer Webseite ihre Referenzen in Form bunter Firmenlogos darzustellen. Auch wenn die Namen sich manchmal recht beeindruckend lesen: Die Aussagekraft ist doch eher gering. Denn es macht einen Unterschied, ob ich den kompletten Webauftritt für Kaufland gestaltet oder nur deren Impressum geschrieben habe. Wenn hingegen ein Kunde auf deiner Referenzseite direkt zu Wort kommt und die Gründe seiner Zufriedenheit nennt, kann die Referenz kaum aussagekräftiger sein.

Bilder schaffen Nähe

Ein Bild sagt hier vielleicht nicht unbedingt mehr als tausend Worte, dient aber der Authentifizierung deiner Referenzen und somit auch deiner Glaubwürdigkeit. Gib der lobenden Kundenstimme ein Gesicht, indem du deinen Kunden bittest, dir ein Bild zur Verwendung zuzugestehen, und es auf deiner Webseite einbindest. Die Tatsache, dass dein Kunde seine Zufriedenheit „in Wort und Bild“ bezeugt, wird auch von Interessenten positiv aufgenommen.

Auch hier gilt natürlich: Zwingen kannst du niemanden! Wenn jemand sein Bild – aus welchen Gründen auch immer – nicht bei dir auf der Webseite veröffentlicht sehen möchte, solltest du dies respektieren.

4 Kommentare

  1. Deine Argumente pro Referenz kann ich nur unterschreiben! Eine etwas ausführlichere Beschreibung der Tätigkeiten innerhalbd es Projektes und die Vorgehensweise geben weiteren potentiellen Kunden einen guten Einblick darüber, wie dort gearbeitet wird. Wir ergänzen dies gern mit ein paar Fakten (Leistungsumfang, Technologien, Zeitraum,…), sowie einem kleinen Statement vom Kunden.

  2. Auf jeden Fall eine gute Sache, allerdings tun sich gerade im B2B Bereich viele Kunden schwer damit, öffentliche genannt zu werden. Außerdem zeigt man so seinem Mitbewerber wer die eigenen Top-Kunden sind und läuft Gefahr, dass diese „abgeworben“ werden.

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