Recap: OMTalk 2014 / Uckermark

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Vom 15. Februar 2014 bis 22. Februar 2014 steigerte sich die Anzahl der Einwohner im bescheidenen Örtchen „Lübbenow“ um sagenhafte 11,54 Prozent. In dieser Zeit befanden sich 30 Personen aus dem Online-Marketing (darunter natürlich auch ich) und ein Koch im besagten Ort. Genauer gesagt, im Herrenhaus Lübbenow.

Was ich organisatorisch lernen durfte

Eigenen Koch mitnehmen

Der wichtigste Punkt ist sicher der Koch. Für 30 Leute täglich warm zu kochen möchte man nicht einer Gruppe an Teilnehmern auftun. Diese hätten sonst viel verpasst von Sessions und anderen Aktivitäten. Die Idee vom eigenen Koch kam einige Wochen vorm OMTalk von Sebastian. Gemeinsam suchten wir beide online über diverse „Mietkoch“-Seiten nach passenden Personen. Doch ganz ehrlich, utopisch was einem da preislich um die Ohren fliegt. Kurz im eigenen Büro gefragt und schon war aus dem Bekanntenkreis ein Koch gefunden der in diesem Zeitraum komplett mit uns in die Uckermark konnte.

Learning: Koch mitnehmen und frühzeitig um einen kümmern! Nicht online suchen sondern im Umfeld.

Objekte in ruhiger Lage

Für den nächsten OMTalk (Herbst 2014) weiß ich nun, dass die ruhige Lage sehr gut ist. Die Leute blieben die gesamte Woche zusammen. Es bildeten sich keine Gruppen die verschiedene externe Aktivitäten wahrnahmen. Was auch, wenn es nichts gibt. Wir konnten sogar gemeinsame „Spaziergänge“ unternehmen. Klingt für manch Leser eventuell langweilig aber genau das war es nicht!

Ich kenne den Vergleich zum OMTalk 2013 auf Usedom wo man mehr unternehmen konnte. Hierdurch verteilten sich die Leute mehr. Es blieben oft ein oder zwei Personen allein im Haus zurück. Wir waren aber auch nur knapp 10 Personen. Da war die Uckermark meiner Ansicht nach besser.

Learning: Lage abseits großer Freizeitmöglichkeiten sorgt für mehr gemeinsame Freizeit in der Gruppe.

Sport- & Wellness direkt am Haus

Ich muss kurz überlegen was wir alles hatten.

  • 500 qm Turnhalle
  • 2 Saunen
  • 3 Solarien 😉 (okay, 1 Solarium, aber mehrere Eingangstüren)
  • 26° C beheiztes Schwimmbecken
  • Billardtisch inkl. allem Zubehör
  • Schachtisch im eigenen Raum
  • TV-Zimmer

Von der großen Bar im Keller und vielen anderen Dingen will ich mal nicht schreiben. Doch ehrlich gesagt hatten wir einfach alles was wichtig war. Einzig ein kleines Fitnessstudio und ein Whirlpool haben gefehlt. Vermisst hat das vermutlich niemand. Und Eckbadewannen hatte man im Zimmer.

Teilnehmer waren immer ausgeglichen. Gemeinsamer Sport hat noch mehr Verbindungen geschaffen. Besonders beim Fußball, Basketball und Tischtennis. Wir haben nur kein Volleyball gespielt. Denn auch das wäre in der Turnhalle dank Netz möglich gewesen.

Learning: Sport muss beim Ferienhaus möglich sein. Gemeinsame Aktivitäten sind wichtig.

Nachrückerliste aufbauen

Es hat sich bewahrheitet was ich vermutet habe. Bei geplanten 34 Personen kommt es zu höheren „Absprungraten“. Und so sind wirklich einige Leute abgesprungen. Teils aus gesundheitlichen Gründen, teils aus privaten Gründen und manchmal spuckte auch der Chef in die Suppe. Dafür kann niemand etwas. Leider passierte es einigen noch am Tag der Anreise. Was besonders schade ist weil in so kurzer Zeit niemand nachrücken kann.

Einige Plätze konnte ich dank der „Nachrücker“ aber füllen. Wir waren so immer um die 25 bis 30 Leute in der Uckermark. Manche trafen Tage später ein, andere reisten bereits ein paar Tage vorher ab. Einer war auch nur spontan mal zwei Tage vor Ort.

Learning: Nachrückerliste ist wichtig, egal wie viele Teilnehmer.

Vorträge als Pflicht für die Teilnahme

Nach den Erfahrungen auf Usedom wurde für die Uckermark beschlossen, nur Teilnehmern einen Platz anzubieten die einen Vortrag einreichen und bereit sind diesen dort zu halten. Dadurch konnte gleich ein kleiner Plan für Sessions erstellt werden und die Tage waren mit Inhalten gefüllt.

Natürlich konnten wir nicht alle Vorträge schaffen. Dafür war die tägliche Zeit zu knapp und wir wollten keine gehaltenen Vorträge abkürzen. Schließlich sind die 30 bis 45 Minuten auf „normalen“ Konferenzen oft sehr knapp bemessen. Und dann nur fünf Minuten Pause. Solche Zustände gab es in der Uckermark eben nicht. Geht aber bei großen Konferenzen auch nicht anders.

Learning: Vortragspflicht war gut und muss beim nächsten Mal auch sein.

Facebook Gruppe für Teilnehmer

Der Austausch unter den Teilnehmern fand bereits vor der Woche statt. Durch die Facebook Gruppe haben sich Fahrgemeinschaften gebildet und auch sonst hat man sich schon etwas kennenlernen können. Man wusste zumindest mal grob wer dabei ist. Und man war „vernetzt“. Nun ja, fast alle zumindest. Igor lernte Facebook erst in der Uckermark kennen.

Jetzt im Anschluss ans Treffen ist viel los in der dazugehörigen Gruppe. Auch das zeigt ja wieder wie gut es den Leuten in der Uckermark gefiel und wie gerne sie sich austauschen.

Learning: Teilnehmern die Option anbieten sich vorab und im Anschluss auszutauschen.

Weitere Eindrücke meinerseits

30 Personen sind besser als 10

Gut, einige haben in der Uckermark erstmals in einem Doppelbett geschlafen. Davon viele zum ersten Mal neben einem Menschen des gleichen Geschlechts. Ich hoffe das war nicht schlimm. Beschwerden sind bei mir keine eingegangen. Im Gegenteil, so haben sich Carsten und Ole beispielsweise sehr darüber gefreut. Abends konnten beide noch über den erlebten Tag quatschen und Eindrücke diskutieren. Gleiches tat ich im Zimmer mit Jens. Wobei Jens dafür so manches Mal seinen Schlaf unterbrechen durfte.

Menschen aus allen Bereichen

Ob Leute mit genialen Shops in coolen Nischen, oder ob typische Inhouse-SEOs, in der Uckermark war vom Selbstständigen bis Angestellten alles vertreten. Dadurch sah man viele Facetten der Branche und konnte unheimlich tolle Erkenntnisse für sich und seine tägliche Arbeit mitnehmen. Ob nun Chris, der mir durch seinen Vortrag über Facebook weitere Impulse gab, oder ob Mor, der Yandex studiert und viel Wissen zu dieser Suchmaschine und der Zukunft in Deutschland mitbringt. Sei es Stefanie mit der Kunst, Zeit zu managen um 36 Stunden am Tag Freizeit zu haben oder Sebastian, bei dem man meint er würde sogar beim Staubsaugen mit Struktur vorgehen.

Vorträge will ich inhaltlich nicht bewerten und auch niemanden besonders hervorheben. Jeder „Speaker“ hat tolle Inhalte geliefert und immer gab es auch Leute die daraus was mitnehmen konnten. Es war gut so wie es war und ich freue mich auf den nächsten Durchlauf im Herbst 2014.

Fakt ist, auch mit Tempomat und 40 km/h sind 20 Kilometer mit Döner im Kofferraum viel zu schnell vorbei. Fakt ist auch, 12 Kilometer zu zweit im Kreis zu laufen sind immer noch zu wenig um wirklich alles gesagt zu haben. Und, ganz wichtig: auch Köche können lustig sein!

Besonders bedanken will ich mich u.a. bei Thomas Walkling für die Hin- und Rückfahrt und bei Falk fürs gute Essen! Und bei allen anderen Teilnehmern (eines jeden Geschlechtes, versteht sich). Denn allein wäre die Woche ja auch irgendwie langweilig gewesen. 😉

Irgendwie könnte ich immer weiter schreiben. Soll ich?

Okay, blicken wir mal in den Herbst dieses Jahres.

OMTalk 2014 / 2

In der ersten Novemberwoche 2014 geht es zum dritten Mal zum OMTalk. Wohin es geht will ich nicht verraten. Nur so viel. Diesmal sind etwa 20 Teilnehmer geplant. Ich möchte gerne die optimale Gruppengröße für dieses intensive Event finden. Viele Teilnehmer sagten es hätte mit 15 Leuten gereicht. Andere meinten die 30 waren genau richtig.

Auf jeden Fall wird es wieder ein Ferienhaus. Es wird unbedingt einen beheizten Pool geben. Wir bleiben in Deutschland. Es wird zwischen 4 bis 7 Tage gehen. Vorträge sind Pflicht für die Teilnahme.

Ob es Internet gibt weiß ich nicht. Ganz ehrlich, so richtig wichtig war das bisher nicht. Man meint nur vorab immer es wäre anders.

Eines weiß ich. Die Anmeldephase wird beim nächsten Mal ziemlich schnell beendet sein. Denn die Nachfrage ist schon jetzt vorhanden. Schon nach zwei Tagen in der Uckermark kamen die ersten und wollten sich verbindlich für Herbst anmelden. Alles Verrückte. Aber es wird auch diesmal wieder fair für jeden.

Ich habe fertig!

Danke!

Weitere Recaps

(Zum Thema Rechtschreibfehler und Rankingfaktoren sage ich jetzt nix. Hoffe ich habe genug drin!)

4 KOMMENTARE

  1. Ich hatte ja den Zugang zur OMTalk-Gruppe bei Facebook und konnte so auch aus der Ferne das dortige Treiben ein wenig mit verfolgen. Schade dass ich abspringen musste, aber was soll man machen …

    Sehr schöner Recap, dem sicher noch 2-3 Bilder gut tun würden. Aber bitte keine Doppelbett-Geschichten und keine Ansammlung von 10 Kilogramm loser herumliegender Döner-Bestandteile in einem Kofferraum 😉

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