Mach’ deinen Content zu etwas Besonderem

Guter Content wächst nicht auf Bäumen und die zahlreichen Informationen über „Geld verdienen im Internet“ haben in den letzten Jahren vermehrt zu einem geführt, haufenweise Seiten mit schlechten Content und trotzdem guten Rankings und hohen Einnahmen. Google rollt Update nach Update aus und versucht gegen diese Inhalte anzukommen. Immer mehr sogar mit Volltreffern. Deshalb ist es spätestens seit 2013 dringend an der Zeit umzudenken. Nein, gar an Nachhaltigkeit zu denken!

Wie, keine Affiliate-Seiten mehr aufbauen?

Nun nicht gleich übertreiben. Affiliate-Seiten stehen ja nicht als Synonym für schlechten Content. Es gibt jede Menge sehr guter und hochwertiger Projekte die auf dem Modell einer Affiliate-Seite basieren. In diesem Beitrag soll es durchaus auch um Affiliate-Seiten gehen, aber auch für Onlineshops dürfte es interessant sein und ein paar Anregungen bringen. Worum es geht?

Mach’ deinen Content zu etwas Besonderem!

Worauf ich hinaus will werden einige Leser von eisy.eu wissen, die bereits meine aktuellen Projekte / Magazine verfolgen und dort hin und wieder auch einen Beitrag lesen. Denn da bekommt man keinen einfachen Content mehr sondern durchweg Mehrwert ohne Stangenware.

Guter Content braucht Struktur – Leser wollen Struktur

Jetzt stellt man sich die Frage wie man Strukturen schafft. Dazu möchte ich euch ein paar Stichpunkte geben und sie dann kurz erläutern.

  • Leserführung übernehmen
  • Verwende Bilder im Content
  • Erstelle eigene Videos
  • Verkaufe über Testberichte
  • Nutze die Macht der internen Verlinkung

Leserführung übernehmen

Zwischenüberschriften, Textmarkierungen (Fettschrift, kursiv etc.) und natürlich Aufzählungen sind gute Möglichkeiten um Inhalten eine Struktur zu geben. Vor über drei Jahren schrieb meine Frau dazu einen Gastartikel den ihr unter „Leserführung übernehmen“ nachlesen könnt. Die Informationen sind auch heute gültig und sollte man anwenden.

Verwende Bilder im Content

Ganz ehrlich, Content ohne Bilder ist nicht nur langweilig sondern … auch langweilig. Bilder lockern auf und das braucht der Leser. Verkaufsfördernd sind „die meisten“ Bilder zudem auch. Aber nicht nur der Verkauf geht mit Bildern besser sondern auch die Motivation der Leser wird gesteigert. Die Auflockerung durch Bilder erlaubt es dem Leser längere Texte schneller zu erfassen und bis zum Ende durchzuhalten. Besonders erklärende Bilder sind hier hilfreich. Gute Beispiele sind meine Testberichte auf eisy.eu zu den verschiedenen SEO-Tools.

Ist ein Einzelfall? Nun, nein. SEO-Tools bzw. Software ist kein Einzelfall. Man kann sehr viele Produkte und Dinge durch Bilder erklären. Wer die einfachste Inspiration sucht der sollte sich mal Kinderbücher ansehen. Dort werden schließlich zum Teil ganze Geschichten nur über Bilder erläutert. Oder Bilder helfen unterstützend [siehe: die kleine Raupe Nimmersatt]. Bilder sind also wahre Pflichtelemente in gutem Content. In meinen neuen Magazinen verwende ich sie durchweg in jedem Artikel. Keiner geht ohne Bildmaterial online.

Erstelle eigene Videos

Je nach Art des Inhalts kann man Videos erstellen. Onlineshops die Produkte verkaufen, können diese beispielsweise im Einsatz abfilmen. Das geht mit den verschiedensten Dingen. Hier ist natürlich Kreativität gefragt. Videos unterstützen auch in Testberichten und lassen sich besonders bei Praxistests sehr gut anwenden. Nicht jedes Video muss man selbst vertonen / besprechen. Es gibt lizenzfreie Musik im Web die man kostenfrei oder sehr günstig für solche Zwecke verwenden kann.

Eine Quelle könnte zum Beispiel die Seite audiojungle.net sein. Passend dazu gibt es auch videohive.net wo man sich kostengünstig Videos einkaufen kann. Besser sind meistens aber eigene Produktionen. Es muss dafür nicht immer eine teure Kamera sein. Viel wichtiger sind gute Lichtverhältnisse, ein kleines Storyboard und Ruhe!

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Verkaufe über Testberichte

Jetzt habe ich das Wort „verkaufen“ schon in der Überschrift für diesen Absatz. Der Verkauf soll allerdings nicht der einzige Grund für einen Testbericht sein. Mit Testberichten hebt man sich in aller erster Linie mal von seinen Mitbewerbern ab. Es gibt nur sehr wenige Branchen in denen „echte“ Testberichte häufiger zu finden sind. In den meisten Branchen gibt es gar keine echten Tests. Häufig werden nur aus Rezensionen irgendwelche Testberichte zusammengesponnen und mit Produktbeschreibungen angereichert. Dieses Vorgehen bewerte ich keineswegs als „Mehrwert für den Leser“ sondern nur als eine Art „da weiß einer nicht wie es richtig geht“-Prinzip.

So ziemlich alles kann getestet werden. Testberichte bestehen dann wieder aus Text, Bildern und eventuell Videos. Mit Videos bin ich auch noch ganz am Anfang und kann euch daher keine eigenen Beispiele nennen. Ihr kennt aber meine Testberichte für SEO-Tools und ich habe auch noch andere sehr gute und umfangreiche Tests die positive Beispiele darstellen.

Die Macht der internen Verlinkung

Google erfasst die Seitenarchitektur und Struktur, kann also auch feststellen wie wichtig und relevant Inhalte für den Seitenbetreiber selbst sind und wie wichtig sie für den Besucher sein sollen. In einem neu erworbenen Patent setzt Google sogar weitere Maßstäbe und kann Hierarchien in Projekten erkennen. Also baut mittels internen Verlinkungen anständige Klickpfade etc. und stärkt zugleich auch das Ranking bestehender Inhalte.

Die Vorteile liegen in den SERPs

Schaffe etwas, was es noch nicht gibt. Jeder Inhalt den man im Web publiziert sollte mindestens eine neue Information beinhalten. Die man bei keinem seiner Mitbewerber oder anderswo im Web so finden kann. Diese Regel hilft übrigens auch für einzelne Texte. Wenn man nur den Text als eigene Welt betrachtet sollte man in jedem Absatz was Neues schreiben und Wiederholungen aus vorherigen Absätzen streng vermeiden. Schaffen lange nicht alle Blogger. Ich tue mich manchmal auch schwer. Werde aber besser.

Warum immer etwas Neues? Ganz einfach: Unique Content bezogen auf die Information im gesamten Internet. Wenn man die einzige Quelle für eine Information ist, muss Google diese Quelle dem Benutzer der Suchmaschine zeigen. Natürlich nur wenn es eine gute Information ist. In diesem Moment braucht man sich auch um Google Updates viel weniger Gedanken machen. Ist man von seinen Inhalten überzeugt und bewertet diese ehrlich, wird Google sie bei entsprechender Einzigartigkeit auch vorne auflisten. Dann erübrigt sich in vielen Fällen auch das Problem mit den externen Links und den Konkurrenten die so stark erscheinen. 😉

Macht einen frischen Eindruck


Nichts ist unangenehmer als eingerostete und verstaubte Informationen. Guter Content muss nicht jeden Monat oder jedes Jahr komplett neu geschrieben werden. Es ist absolut legitim seine bestehenden Inhalte mit aktuellen Daten anzureichern und altes, nicht mehr brauchbares Informationsmaterial daraus zu entfernen. Dann kann man auch einen alten Beitrag in einem Blog oder Magazin vom Datum aktualisieren und Besuchern neu anzeigen. Wichtig, die URL nicht verändern. Wenn das Datum in der URL drin ist sollte man einen entsprechenden 301-Redirect auf die neue URL machen.

Es geht nicht in erster Linie darum Google neuen Inhalt zu geben. Das Nutzerverhalten wird immer wichtiger und bei alten Inhalten sind die Besucher eben nicht so begeistert. Deshalb sollte man sich hier immer wieder um Updates kümmern. Ihr stellt eure Leser und Kunden zufrieden.

Fazit

Struktur im Text sowie Bilder, Videos und andere Elemente erleichtern es euch, euren Content hochwertiger zu machen. Dabei geht es nicht nur um die Darstellung sondern auch um den Inhalt. Setzt euch von Mitbewerbern ab in dem ihr Inhalte schafft die andere nicht haben. Je mehr Hirnschmalz und Energie ihr in eure Inhalte investiert desto schwieriger wird es sie zu kopieren. Und als kleines Gimmick erhält man von so manch externer Seite für sehr guten Content sogar wirklich freiwillige Links. 🙂 Soll ja wichtig sein.

Anmerkung: Ja, dieser Beitrag gehört eigentlich zu den Basics unserer Branche. Allerdings finde ich es äußerst wichtig hier mal wieder Hinweise zu geben. Gerade jetzt wo Google wirklich langsam besser wird muss man rechtzeitig von alten Pfaden auf asphaltierte Wege wechseln. Und die Ausrede, meine Mitbewerber würden auch noch nicht besser sein, zählt nicht. Ebenso wie das Gejammer welches ausbricht wenn Mitbewerber plötzlich Meilen voraus sind. 😉

Bilder & Rechtliches

  • Testbild © 🙂 – Fotolia.com
  • 2 schwarze Figuren © Landei – Fotolia.com
  • der ältere Herr © El – Fotolia.com
Über Soeren 450 Artikel
Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.

14 Kommentare

  1. Wahre Worte, eisy 🙂 und ja er gehört wahrscheinlich in die Basic-Ecke. Dennoch musste das glaube ich mal gesagt werden. Google wird immer Besser und einfach einen langen ausführlichen Text zu schreiben, bringt rein gar nichts. Das habe ich mehrfach getestet.

    Google und vor allem die Leser wollen etwas besonderes und das muss man ihnen geben. Wenn dann am Ende noch etwas Geld dabei rum kommt, ist das ein netter Nebenverdienst 😉

    Die interne Verlinkung ist für mich das non-plus-ultra. Einfach etwas, auf das man auf keinen Fall verzichten sollte. Allerdings glaube ich, dass auch hierbei Textlinks besser bewertet werden, wie z. B. Footerlinks.

    • Ja, solche Themen müssen ab und zu auf den Tisch.

      Interne Verlinkung ist ein spannendes Thema. Wie Du ja letztens im Hangout mitbekommen hast sind hier ein paar offene Fragen. 🙂 Du testest das ja auch aus, ich ebenfalls und danach setzen wir uns in Ruhe an die Auswertung. Bin gespannt was bei rauskommt. Im Ganzen sehe ich es nämlich wie du. 🙂

  2. Eigentlich eine nette Hypothese, die man als Start einer angeregten Diskussion nehmen könnte. Ich greife mal Deinen Tipp heraus: „Schreibe/Berichte über Dinge, die es so noch nicht gibt“.
    Wenn man ehrlich ist, dann stellst Du auf deinem (intern behandelten) Projekt doch auch Informationen dem Leser zur Verfügung, die es doch bei Konkurrenzseiten ebenfalls schon gibt? Sind diese Inhalte aber zudem (aus Deiner Sicht) besser aufbereitet, als die der Konkurrenz und ist das dann wertvoller für den User?

    Du schreibst man soll echte Tests durchführen. Ich denke echte Tests haben den Vorteil für den Webmaster, dass dieser einfach spielend Inhalte für tollen Content erheben kann! Videos der Produkte, Bilder und Praxiserfahrung mit dem Produkt. Mehrwert und Authenzität kommen hinzu, die durchaus Vertrauen beim User wecken.
    Das wird bei hochpreisigen Produkten eben schwer. Soll ich sie mir für einen Test kaufen? Welcher Hersteller gibt einem kleinen Projekt die Chance und stellt ein gerät bereit? Soll ich dann ein „Prüflabor“ aufbauen 😉 (Bei hochpreisigen Elektrogeräten/Multimediageräten).

    Ich fahre einen anderen Weg und stelle ganz frech die Behauptung auf, dass ich dem User ebenfalls einen Mehrwert bieten kann. Ich trage für ihn die Informationen zusammen, die er braucht um eine Entscheidung über den Erwerb des Produktes zu treffen und werde so zur ultimativen Anlaufstelle für all diejenigen, die nicht die Gesamheit der Produkte dieser Gruppe selber anschauen wollen, sondern nur wissen wollen: Was ist das beste/was sind die beliebtesten Produkte und warum. Zudem gibts einen Magazinteil, der Fragen der Zielgruppe beantwortet (ausführlich, bebildert etc. pp. 😉 ).

    Ich befriedige also das vorhanden Bedürfnis der Reduzierung der Informationsflut und präsentiere dem User gleich die besten Produkte.

    Aus Deiner Sicht kein Ansatz, der langfristig funktionieren könnte?

    • „Ich befriedige also das vorhanden Bedürfnis der Reduzierung der Informationsflut und präsentiere dem User gleich die besten Produkte.“

      Damit gehst Du meinen Weg. Du stellst den Besuchern Inhalt so zur Verfügung wie es ihn noch nicht gibt. Du machst deine Webseite zu einer für Google verpflichtenden Quelle. Ebenso, wie ich es mit meinen Inhalten auch mache. Man kann „Neues“ definieren wie man es für seine Projekte als richtig einstuft. 🙂

      • Mit Texten und Informationen ist das ja eher „einfach“. Die kann neu zusammenstellen und texten. Aber wie kommt man an entsprechende Bilder, wenn man nicht jedes Testprodukt zum testen kaufen kann / will. Darf man z.B. Bilder von Amazon verwenden?

  3. Zuerst einmal vielen Dank für diesen informativen Artikel.
    Prinzipiell standen keine Weltneuheiten an Informationen drin, jedoch waren die Informationen in dieser Zusammenstellung neu und boten mir daher guten Mehrwert.
    Eben das ist meiner Meinung nach wichtig und ebenso im Ganzen betrachtet wiederum neu und Unique Content :).

  4. Danke für den tollen Artikel, ich werde mich mit diesen Dingen noch viel viel mehr auseinander setzen müssen. Ich fand den Artikel jedenfalls klasse 😉
    Unique Content ist wichtig und ich werde wohl bei meinem Projekt mehr darauf achten.

    LG Spiele-Hunter

  5. Hallo Eisy,

    prima aufbereitet!

    >“Ich befriedige also das vorhanden Bedürfnis der Reduzierung der Informationsflut und
    >präsentiere dem User gleich die besten Produkte.”

    So ähnlich bin ich mit meinem aktuellen Buch auch verfahren! Aus den Gesetzen die Hauptinformationen rausgelöst und so formuliert das es auch der Laie versteht! Rausgekommen ist ein Fachbuch zum Thema Reisekostenreform 2014.

    Wen es interessiert ISBN: 978-3732246472

    ( Da es derzeit noch das einzigste Fachbuch zu dem Thema ist, ist es für Euch Affiliates auch ein Prima Produkt zum Bewerben 😉 )

    Gruß aus Dresden,

    Stanley

  6. Leider beurteilt jeder die Qualität des Inhalts verschieden. Die Tipps sind zwar klasse und hilfreich, ber bevor man beginnt zu schreiben und den Inhalt zu projektieren, sollte man seine Zielgruppe und deren Erwartung genau analysieren.
    Am einfachsten geht es, wenn man den Inhalt der direkten Mitwerber auswertet. Dort erkennt man schnell, weshalb eine Seite auf dem ersten Platz ist und ein anderer weiter hinten.
    Wenn man das Gefühl hat, dass auch der erste nur guten Inhalt hat, muss der eigene nur sehr gut sein. Das erhöht dann die Effizienz und man hat noch etwas „Munition“ für spätere Maßnahmen.

  7. Schöner Artikel ! Ich als alter Diplom Designer und Werbeagentur Betreiber, sowie gleichzeitiger Inhaber there SEO Bude Activetraffic kenne die Problematik – wir sind gerade dabei, die beiden Welten sinnvoll zu vereinen (Content & I-want-to-have-a-good-ranking)

  8. Klappt auf jedenfall sehr gut 🙂

    Nachteil ist nur, dass man alle Nase lang von einem anderen in der Struktur und teilweise auch im Inhalt kopiert wird. Viele sind sich da leider zu schade, sich eigene Gedanken zu machen…

  9. Bei dem Punkt Bilder und Videos hast du absolut recht. Ich habe auch schon versucht Videos zu erstellen, was auch nicht so schwer ist. Aber keines meiner Experimente hat je Youtube oder Vimeo gesehen, denn ich fand sie alle von der Aufmachung her schlecht. Vielleicht bin ich auch zu selbstkritisch, aber wer will schon schlecht aussehende Videos mit gutem Inhalt sehen? Bei vielen Usern ist immer noch die Aufmachung alles.

    Bei deiner Garten Projekt Seite merkt man an keiner Stelle, dass es sich hier um eine einzelne Person handelt, vom Design über die Texte bis hin zu den Bildern wirkt alles ansprechend und professionell. Wäre das nicht so, würde ich vielleicht auch nicht so intensiv das Projekt verfolgen.

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