LinkedIn nutzte 18 Mio. E-Mailadressen von Nicht-Mitgliedern für Werbung

Gibt es bei LinkedIn einen Datenschutzverstoß durch Facebook-Werbung ohne Einwilligung?
Gibt es bei LinkedIn einen Datenschutzverstoß durch Facebook-Werbung ohne Einwilligung?

Erneut ein Datenschutzverstoß eines großen Unternehmens? LinkedIn schaltet Facebook Werbung für das Karrierenetzwerk und verwendet dabei 18 Mio. E-Mailadressen von Personen, die kein Mitglied von LinkedIn sind. Die Einwilligung der Adressinhaber fehlt.

Facebook Werbung ist populär und wirksam. Wie bei Google Ads, lassen sich auch bei Facebook Ads E-Mailadressen importieren, die dann gezielt mit Werbung angesteuert werden. Dafür sollte der Werbetreibende jedoch die Einwilligung der Nutzer haben. LinkedIn nutzte bei eigener Werbung via Facebook jedoch die Adressen von 18 Mio. Menschen die kein LinkedIn-Mitglied sind. Dies ergibt eine Untersuchung der irischen Datenschutzbehörde laut einem Bericht der Irish Times. Verwendet wurden die 18. E-Mailadressen zu Werbezwecken in den USA.

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Heute ist der geschilderte Vorfall kein Skandal mehr, da er bereits im Jahr 2017 vorgefallen sein soll. Er kommt erst jetzt in die Medien, da er Thema im aktuellen Datenschutzbericht der irischen Datenschutzbehörde Data Protection Commissioner (DCP) ist. LinkedIn soll laut Bericht entsprechende Maßnahmen ergriffen haben um eine Wiederholung zu vermeiden. Die Änderungen seitens LinkedIn sollen freiwillig erfolgt sein.

Aufgefallen ist der Vorfall durch die Beschwerde eines Facebook-Nutzers. Er hat sich an die irische Datenschutzbehörde gewandt, da er über Facebook gezielt Werbung von LinkedIn erhalten hatte, ohne in diesem Netzwerk eine Mitgliedschaft zu pflegen. Die Datenschutzbehörde leitete eine Untersuchung bei LinkedIn in der EU-Niederlassung ein. Diese befindet sich in Irland und das Resultat ist erschreckend. Demnach wurde Werbung auf 18 Millionen E-Mailadressen geschaltet, für die keine LinkedIn-Accounts vorliegen.

Die Verantwortung für die Verarbeitung der Daten liegt laut Medienberichten bei der EU-Niederlassung und nicht bei LinkedIn USA. LinkedIn USA scheint den Datensatz verwendet haben ohne hierfür eine entsprechende Genehmigung gehabt zu haben. Die Übermittlung der Daten an Facebook erfolgte verschlüsselt.

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