Könnt ihr eigentlich noch Blogs kommentieren?

Im letzten Jahr war ich noch der Meinung Leser kommentieren Blogs auch in Zeiten von sozialen Netzwerken noch gut. Die letzten Monate ändere ich meine Meinung zeitweise immer wieder. Klar, wenn Fragen aufkommen wird schnell kommentiert und bei Kritik und Provokation sowieso.

Aber sonst?

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Ich blogge nun seit 2007 und mache das natürlich auch weiterhin. Mit und auch ohne Kommentaren – versteht sich. 🙂

Zeigt mal ob ihr noch kommentieren könnt. 🙂

Über Soeren 448 Artikel
Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.

31 Kommentare

  1. Ja, natürlich kommentiere ich auch bei positiven Informationen. Meckern kann schließlich jeder und das ist eh nicht so mein Ding. Aber es stimmt, entweder sind die Kommentare Spam oder es wird nicht bzw. nur sehr selten kommentiert.

  2. Ist ab und zu eine Zeitfrage finde ich. Wenn ich irgendwo kommentiere, dann entscheide ich mich ja indirekt auch dazu, an der Diskussion die aus einem Kommentar entstehen kann, am Ende weiter teilzunehmen. Das kostet mich dann oft Zeit, die mir im engen Zeitplan manchmal fehlt.

    Es gibt aber 1-2 Blogs, da hinterlässt man dann doch gerne noch einen Kommentar 😉 Ich baue jetzt mal die Hoffnung in den Kommentar mit ein, das meine schönen Grüße an Dich persönlich von Basti ausgerichtet worden sind und es nur Dein enger Zeitplan ist, wieso ich Dich zur Zeit nicht erreicht bekomme 🙁

    Gruss
    André 🙂

  3. Die Menschheit wird zunehmend schreibfaul. Die Jugend rückt nach und genau diese Nachrücker vermeiden es verstärkt, etwas zu tun, von dem sie keinen offensichtlichen benefit erhalten können. Konversationsstärke weicht zunehmend einer Konversationsschwäche mit Einwort-Sätzen.

    Ich jedenfalls bin froh, nicht zu dieser wortkargen Spezies zu gehören, denn die deutsche Sprache ist, im Vergleich mit vielen anderen Sprachen gemessen, eine der schönsten und ausdrucksstärksten Sprachen auf diesem Planeten.

    Nun denn, ich habe den Beweis erbracht, dass man sich auch in Blogkommentaren auf einem vertretbaren Niveau bewegen und zugleich den Kontext des Blogbeitrags beibehalten kann.

    PS: Was bekomme ich denn nun für mein Kommentar? Geld? Frauen? Schnelle Autos? 😀

  4. Ich weiß nicht ob man wirklich immer alles kommentieren muss. Ich lese gerne andere Blogbeiträge, aber häufig brauche ich mich dazu einfach nicht äußern. Die Frage ist auch immer um was für Themen es geht und ob ich angeregt werde einen Kommentar zu veräußern.

    Ja es stimmt, in den letzten zwei Jahren ist der Wandel deutlich spürbar und Kommentare werden immer weniger. Früher habe ich Kommentatoren in der Sidebar anzeigen lassen, heute mache ich das nicht mehr.

    Die Diskussionen wie man zu mehr Kommentaren im eigenen Blog kommt haben zudem auch meiner Ansicht nach zugenommen.

  5. Eine gute Frage die ich persönlich noch gar nicht weiter verfolgt habe, ob es nun weniger Kommentare als früher gibt. Ich jedenfalls kommentiere genau so viel wie immer. Wenn ich meinen Senf auch zu etwas abgeben will, dann mache ich das auch…

  6. Als jemand der mittlerweile seit fast 10 Jahren aktiv bloggt, kann ich Deinen Eindruck bestätigen. Es wird insgesamt weniger kommentiert. Der Konsum von Inhalt geschieht zunehmend mehr über und mittels sozialer Medien und somit wird auch das Feedback zunehmend darüber geprägt. Kurz, knapp und meistens unpersönlich. Die 20-Jährigen zu Beginn meiner Blogger-Karriere kommunizierten anders als der Großteil der heute 20-Jährigen es heute tut. Wobei dies nicht für alle Bereiche gilt. Im Bereich Suchmaschinenmarketing gilt dies natürlich nicht ;o)

    Es kommt auch heute noch darauf an, wie sehr man die Emotionen die in dem Wunsch einen Kommentar abgeben zu wollen bzw. zu müssen, erreicht. Die einen tun dies, so wie bspw. du mit deinen Tutorials auf beeindruckende Weise und können sich sicherlich nicht über fehlende Kommentare „beschweren“, andere spüren das man mit „0815-Inhalten“ Keinen Leser zum kommentierenden Leser machen kann.

  7. Kommentare sind das Salz in der (Blog-) Suppe und die beste Form der Anerkennung für den Blogger.

    Denn wie sonst sollte ich Feedback erhalten?

    Aus diesem Grund kommentiere ich gern in Blogs – egal ob positiv oder negativ – und freue mich auch über kommentierende Besucher bei mir.

  8. Ich schreibe selbst ja kaum Blogbeiträge, weil mir einfach die Zeit dafür fehlt. Beruflich habe ich aber auch mit den Blogkommentaren zu tun – ich schreibe täglich 2-3 Blogkommentare. Allerdings versuche ich dabei jedes Mal vernünftige Ansätze aus den jeweiligen Postings mitzunehmen, also nicht nur „Toller Beitrag!“ -> BÄH!

    Na ja, wie auch immer – ich denke, dass es auch wirklich ein bisschen was mit unserer Gesellschaft zu tun hat. Viele „Junge“ wollen nur konsumieren, nicken vielleicht bestätigend bei einem Post, klicken aber lieber „Gefällt mir“ als einen sinnvollen Satz zu schreiben. Und klar, wer den 100. Blog zum Thema Granatapfellikör macht muss sich nicht wundern, dass keine Kommentare kommen.

    Faszinierend finde ich aber, dass z.B. Modeblogger und Foodblogger selten Kommentar-Mangel haben 🙂

  9. Also ich kommentiere immer noch sehr gerne in Blogs. Vorausetzung dafür ist allerdings, dass der Blog über ein vernünftiges Kommentarsystem verfügt. Es gibt ja inzwischen auch Kommentarsystem bei denen man sich ersteinmal registrieren muss, da habe ich dann als Kommentierender keine Lust zu.

    Eine weitere Vorausetzung ist, dass es sich wirklich um einen guten Artikel handelt und nicht irgendeinen Schund. Ich kommentiere eben nur dann, wenn ich wirklich etwas dazu zu sagen habe.

    Aber ich denke auch, dass inzwischen immer mehr ein gewissen Unlust zum kommentieren entsteht. Viele konsumieren einfach nur ohne sich für den Input zu bedanken. Das ist schade!

    Grüße
    Micha

  10. Ich zeige mich meistens unkompliziert mit likes, shares, tweets oder g+ erkenntlich. Haut mich ein Artikel um, vertrete ich einen anderen Standpunkt oder werde ich durch andere Reize (Aufforderung) dazu animiert, dann gibt es eine Antwort!

    Vielleicht ist kommentieren der Generation nach uns zu 2000 😉

  11. Ich schreibe Beiträge in meinem eigenen Blog und auch als eine Gastautorin. Und jeder Kommentar ist als einen Sonnenschein für mich, weil ich weiß, dass mein Beitrag jemanden geholfen hat und das alles keine Zeitverswendung war.

    Ich denke, dass die Anzahl den Kommentaren sinkt, weil es überral Teil-Buttons gibt. Und die “Junge” sind nicht fauler als vorher, sondern müssen sie mehr Information bearbeiten und schneller leben.

  12. Eine sehr interessante Frage, die mich bei meinen Blogs auch schon länger begleitet.
    Ich dachte erst, es läge an meiner gesunkenen Artikelfrequenz. Aber auch seit ich wieder regelmäßig blogge, und vergleichbare Besucherzahlen zu früher habe, stelle ich ebenfalls fest, dass kaum mehr kommentiert wird.
    Ich bin wie einige meine Vorredner ebenfalls der Meinung dass ein Großteil an den sozialen Netzwerken liegt.
    Ich schubse meine Blogartikel automatisiert in Facebook, dadurch merke ich dass – wenn überhaupt kommentiert wird – die Kommentare direkt auf Facebook stattfinden.
    Ein Auslesen der Facebook-Kommentare in den Blog unterlasse ich jedoch bewußt, vor allem wegen der datenschutzrechtlich unklaren Lage.
    Ich denke dass ich die Frage auch in meinem Blog aufgreifen werde, mal sehen ob/wie dort die Resonanz ist.
    Danke für den Denkanstoß! 🙂

  13. Früher wurde halt großteils mit dem Hintergedanken einen Backlink zu holen kommentiert. Viele dieser Kommentare falle heute einfach weg.
    Wenn ich mir FB und Twitter ansehe, glaub ich nicht das die Menschen schreibfaul werden. Im Gegenteil, es wird immer mehr. Nur ändern sich die Kanäle.

  14. Stellt sich doch die Frage, warum ein Blogartikel auf FB und Co. öfter bzw. mehr kommentiert wird.

    Das würde ja heißen, dass die Leute gar nicht auf den Blog gehen, um den Artikel zu lesen, sondern anhand der Überschrift in den sozialen Netzwerken „gefällt mir“ o.ä. klicken oder kommentieren!?

    Dafür sprechen auch oft die Besucherzahlen, die mit den FB Klicks beispielsweise nicht übereinstimmen.

    Ich persönlich finde Blogkommentare nervig, weil sie oft sehr lange dauern bis sie freigeschalten werden. So entstehen auch keine Diskussionen oder Gespräche, weil man die Blogseite nicht unbegrenzt offen hat. Das Feature wie hier unten „Informiere mich über neue Kommentare…“ wird selten benutzt. Da schließ ich mich nicht aus 🙂

    Bei FB oder Google+ kriegt man es zwangsläufig mit 😀

    • Kommentiere einfach bei mir öfter als einmal und der Kommentar wird automatisch freigeschaltet. Bei mir gibt es alle möglichen RSS und Mail Möglichkeiten um meinem Blog zu folgen. Aber in dem Bereich haben es nicht mal die selbsternannten SEOs drauf. In den neuen Sozialen Medien kommentiere ich in der Regel nicht. Ich habe auch nur G+. Selber sperre ich manchmal die Kommentar-Funktion bei meinem Beiträgen.

  15. Also ich kommentiere gerne ;). Und auf meinen Blogs freue ich mich viel mehr über einen guten Kommentar, als über 50 Besucher. Wenn Leute nur lesen kommt es einem immer vor, dass man für nichts schreibt…

  16. Ich kommentiere eigentlich auch eher weniger. Es gibt aber auch so viele Quellen, dass man endlos beschäftigt wäre, wenn man überall ausführliche Kommentare hinterlassen würde.

  17. Versuche es hin und wieder aber wenn ich nur „blub“ zu sagen habe bleibt es meistens beim schweigen. Habe aber generell das Gefühl das Kommentieren heutzutage immer unbeliebter wird. In meinem eigenen Blog sind die Lesezahlen per RSS und die Zugriffszahlen Stabil kommentare gibt es aber kaum noch. Heutzutage gibt es mehr Reaktionen auf Twitter oder G+ nach einem Posting als in den Comments. Tja, aber so ist das 🙂

  18. Also ich bin (noch) in der Lage Blogkommentare zu schreiben und mache dies auch sehr gerne! Ich sehe das Problem viel eher bei den Websitebetreibern.
    Captchas nerven, genauso nerven komische anmeldeprozesse oder ähnliches

    lg

  19. Na gut, dazu muss man natürlich erstmal einen Artikel bis zum Ende lesen. Das ist ja schon eine große Hürde 😉
    Grundsätzlich bin ich zumindest in meinem Blog mit den Kommentaren ganz zufrieden. Ob es früher mehr gewesen wäre, kann ich nicht beurteilen.

  20. Also ich blogge auch ungebrochen gern, vorallem gern zu so banalen Themen wie diesem 🙂 Soziale Netzwerke sehe ich aber ebenfalls als Hindernis. Ich glaube wenn man beginnt zu bloggen und Spaß daran hat, seine Meinung mit anderen zu teilen oder zu diskutieren, wird daraus eine Leidenschaft. Allerdings entsteht, aufgrund sozialer Netzwerke, garkein Interesse mehr am bloggen bei jungen Leuten. Die posten Ihren Senf halt direkt und müssen sich dann ja auch nur mit ihren 300 Freunden dazu auseinander setzen und nicht mit wildfremden Menschen… ist vielleicht auch irgendwie bequemer… oder „sicherer“?

  21. Kommentare sind immer gut. Allerdings kommentieren viele ziemlich lakonisch mit „like“, „lol“ oder noch schlimmer „Alles Top…Gerne wieder“. Andererseits kommentieren viele die Rechtschreib- oder Zeichensetzungsfehler, anstatt auf den Inhalt einzugehen. Das ist auch nervig.
    Fragen, ob die Menschen den Beitrag lesen, „ist für einen Händler/Blogger/etc. nicht akzeptabel!“. Das brachte auch mal einer, der wochenlang in Kommentaren nur rumgepöbelt hat.
    Kommentare sind eigentlich gut, denn sie wiederspiegeln, ob der Inhalt gut ankam und relevant war. Aber ebendiese Kommentare töten auch die Lust zum Schreiben.

  22. Ich meide Social Networks wo es nur geht und gebe meinen Senf ausschließlich in Form von Kommentaren ab. Wenn auch nur kurz und prägnant.

  23. Hi Soeren,

    ich kommentiere eigentlich nur noch, wenn ich wirklich etwas zum Thema beizutragen habe. Aber es ist in den letzten Monaten und Jahren definitiv weniger geworden. Ob die Flut an Content daran Schuld ist, weiß ich auch nicht. Aber es könnte sein 😉

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