Ist Jesus wirklich der größte SEO? (Wein und Wasser der Branche)

An vielen „virtuellen Ecken“ mauschelt die Branche. Matt Cutts will entschlossen gegen Linknetzwerke in Deutschland vorgehen. Sorgen, Panik oder sogar Angst? Ach kommt schon, warum jetzt wieder Wein predigen und Wasser trinken. Bleiben wir auf dem Boden und sagen wir – bevor wir zu dem kommen wie es sein sollte – erst noch kurz die Wahrheit.

Kurz zur Wahrheit

SEOs, SEO-Agenturen und jene, welche in dieser Branche unter anderen Bezeichnungen Rankings in Suchmaschinen – bevorzugt Google – manipulieren, kaufen zumeist Backlinks. Und sorgen sie nicht mit Geld für einen Link, so stellen sie kostenfrei Content für Links zur Verfügung oder verschicken Produkte. Oder sie „betteln förmlich“ via E-Mails (manchmal sogar mit Namensnennung) den nächsten endlos hilfreichen Ratgeber zu verlinken oder darüber anderweitig zu berichten.

So, so weit zur Realität die nicht selten zur „manuellen SPAM-Maßnahme“ führt wofür dann wieder 25,- Euro für jeden abzubauenden Link fällig werden.

Ich möchte es nicht unterschlagen: es soll Ausnahmen geben!

Kurz zur Realität

Mal ehrlich, Matt Cutts erzählt viel und sicher wird mittels seiner Unterstützung auch jede Menge Positives in der SPAM-Bekämpfung bei Google bewerkstelligt. Doch bleiben wir mal auf dem Boden. Für was gibt es Teliad seit gefühlt fünf Jahrzehnten? Lasst uns nicht über die Preise dort diskutieren, die sind für die „Cutts“.

Aber meint ihr diese „Plattform für Vermittlungen im Link-Business“ wird jetzt aus Google verschwinden? So richtig gekickt? Und Rankseller.de, Ranksider.de, DomainBoosting.de und wie alle anderen Projekte dieser Art namentlich genannt werden, auch?

Wenn das nicht passiert unterstützt Google weiterhin den Handel mit Links. Google gibt diesen Plattformen (die auch konform den Richtlinien verwendet werden können) eindeutig weiterhin auch Support für Seitenbetreiber und Dienstleister die zur Manipulation der Suchergebnisse beitragen.

Ich will nicht weiter auf der Matt Cutts Hetze rumtrampeln, er wird schon seinen Weg finden. Aber allein das diese Plattformen bis heute existieren und funktionieren, schränkt seine Glaubwürdigkeit meiner Meinung nach ein. Ändern kann er das jederzeit – dazu müsste er aber bei Marco Janck noch eine wichtige Lektion erfahren: nicht labern, machen!

Bester Content ist klar prima!

Nein, ich will nicht behaupten Links würden das Maß aller Dinge sein. Sind sie aber, wenn der Content als Basis hochwertig ist und die Strukturen stimmen. Doch seien wir ehrlich, nur Content allein lässt keine Existenz blühen. Egal ob die Links „alleine“ (Du kannst ja drauf warten…) entstehen, sie sind da. Also warum auf Links warten wenn man auch nachhelfen kann.

Ob München, Berlin, Köln, Hamburg oder in einer anderen Stadt. Die Agenturen sorgen mutwillig für Links bei Kundenseiten. Und werden dafür bezahlt. Was macht der Kunde also? Richtig, er bezahlt u.a. für mehr Links und bessere Rankings.

Die Strategie die zu mehr Links führt ist wichtig. Und hier müssen Kunden einen Weg finden die für sich sicherste Lösung / Agentur zu finden. Ich spreche immer von Agenturen, sorry, natürlich haben wir auch exzellente Einzelkämpfer in der Branche!

Mein Fazit

Wein predigen, Wasser trinken, ist eine Methode mit der man in der Öffentlichkeit wahrscheinlich sehr gut Kundenakquise betreiben kann. Auch eine mit der man vor Google ein braves Gesicht zeigt.

Doch ist es die gängige Realität? Nö. Irgendwie scheinen einige Leute in der Branche sich gut an Matt Cutts zu orientieren. Vor einigen Jahren haben wir seine Aussagen als „Nebelkerzen“ betitelt. Heute gibt’s friendly fire. Und ich will damit nicht sagen, die Suchmaschinenoptimierung hätte sich über die Jahre nicht verändert.

(Mein Blog, meine Meinung!)

Mehr lesen?

[1] Google nimmt sich deutsche Linknetzwerke vor

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Soeren
Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.