Geld verdienen mit udemy

Geld verdienen mit udemy
Mittwald Webhosting

Seit einigen Monaten habe ich bei udemy Kurse. Inzwischen einen kostenlosen und einen kostenpflichtigen. Meine Intention ist nicht das Geld verdienen sondern das Teilen von Wissen. Jedoch mit der kleinen Hürde, bei Fachwissen einen minimalen Obolus zu bezahlen. Ich muss es ja nicht verschenken.

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Inzwischen weiß ich, dass mit udemy Geld verdienen möglich ist. Meine Einnahmen sind sehr gering, denn meine Kurse kosten entweder nichts, oder maximal 25 Euro einmalig. Und selbst diese sind immer im Angebot für 10 bis 15 Euro. Mehr als 2.000 Personen sind in meinen Kursen eingeschrieben und täglich kommen neue „Studenten“ hinzu.

Dieser Artikel soll dir nur einen Eindruck davon verschaffen, was für einen eigenen udemy Kurs nötig ist. Ich halte mich dabei so knapp wie möglich, denn wenn ich ehrlich bin, ist das alles kein Hexenwerk und jeder kann an einem Tag einen kompletten Kurs erstellen.

Idee für einen Kurs finden

Ganz klar, ohne eine Idee kommt es nicht zum Kurs. Die erste Idee muss aber nicht perfekt sein. Denk darüber nach, in welchen Bereichen du in den letzten Wochen und Monaten aktiv bist. Womit befasst du dich derzeit? Wobei unterstützt du ggf. bereits auf anderen Wege andere Menschen? Gibt es bestimmte Themen mit denen du zuletzt besonders häufig konfrontiert wurdest?

Für mich ist klar, aus den aktuell in meinem Umfeld stattfindenden Themen kann ich fast immer einen Onlinekurs erstellen. Mein aktueller Kurs ist zum Thema „Linkaufbau mit Expired Domains“. Der Kurs ist ca. 60 Minuten lang und kostet ohne Rabatt maximal 25 Euro. Warum ich diesen Kurs erstellt habe? Simple gesagt, weil mich permanent Menschen zu diesem Thema löchern. Und bevor ich immer das gleiche erzähle, schicke ich lieber immer den gleichen Link. Und ja, es funktioniert.

Script schreiben für Video-Lektionen

Ein kurzes Script, Drehbuch, Leitfaden, nenn es wie du magst, solltest du aber auf jeden Fall schreiben. Bei meinem kleinen Kurs dauerte das etwa 2 Stunden. Dann hatte ich alle Notizen dazu gemacht, was ich im Kurs an Schwerpunkten ansprechen möchte. Anschließend sortierte ich meine Stichpunkte chronologisch, wie sie später als Themen im Videokurs kommen.

In dieser Phase solltest du dir besonders viel Zeit nehmen und möglichst auch Fragen recherchieren etc. die im Kurs sofort behandelt werden können. Alles was du in diesem Schritt vergisst, musst du später eventuell mühsam nachholen. Und im Gegensatz zu einem Text-Artikel ist eine Video-Lektion eben nicht in 30 Sekunden editiert.

Lehrplan bei udemy erstellen

udemy Lehrplan erstellen Der Lehrplan ist unheimlich wichtig. Er ist die Gliederung vom Kurs. Diesen sehen Interessenten öffentlich auf udemy. Schaffst du hier keine spannenden Lektionen und Abschnitte, gewinnst du auch nicht viele Teilnehmer. Und ohne Teilnehmer kannst du bei udemy kein Geld verdienen. Erschaffe eine logische Abfolge von Themen.

Halte die Theorie so kurz wie nötig und zeige den Interessenten, wann die Praxis beginnt und wie viel Praxiswissen in deinem Kurs steckt. Denn nichts ist wichtiger als Praxis, außer noch mehr Praxis.

Videos erstellen und hochladen

Screenflow udemy Videoproduktion ist ein vielschichtiges Thema. Bei udemy gibt es Kurse in denen Dozenten direkt vor der Kamera stehen und am Flipchart etc. erklären. Andere Dozenten – und dazu gehöre ich ebenfalls – nutzen lieber das Format Screencast. Ich verwende immer Screencasts in meinen Kursen und zeige somit genau das, was auf meinem Monitor stattfindet. Dort präsentiere ich eine passende Mischung aus Folien (PowerPoint) und Aufzeichnungen vom Browser. Folien gibt es bei mir nur im theoretischen Teil. Alles andere ist Praxis und findet im Browser statt.

Tonaufnahmen mache ich inzwischen mit dem internen Mikrofon vom MacBook Pro. Seit den 2017er Modellen ist das tadellos möglich und nicht vom Rode USB zu unterscheiden. Vorher habe ich immer ein Rode USB Mikrofon verwendet. Ich zeichne meinen Ton und Screencast gleichzeitig auf und verzichte auf Nachvertonung. Das spart Zeit. Verspreche ich mich, warte ich danach 3 Sekunden. So kann ich diesen Part rausschneiden.

Screencasts mache ich am Mac mit der Software Screenflow.

Den Preis festlegen

Preislich habe ich für mich entschieden immer niedrig anzusetzen. Warum? Nun, zum einen weil meine Kurse zwischen 60 bis 120 Minuten gehen und Wissen sehr kompakt abhandeln, statt den Teilnehmer mit Material über 15 Stunden zu quälen, wovon er sowieso am Ende nur maximal 2 Stunden dabei ist. Und kürzere Kurse kommen tatsächlich sehr gut bei Nutzern an. Sie sind eben schnell in einem Zug durch. Da ich deutlich weniger Aufwand mit einem kleinen Kurs habe, refinanziert sich dieser Aufwand auch mit geringen Preisen sehr schnell. Und da udemy permanent Aktionen startet, laufen im Grunde sowieso alle Kurse meist bei 10 bis 15 Euro. Wodurch selbst an einem 120 Euro Kurs nicht mehr zu verdienen wäre, außer man nimmt an keinen Aktionen teil. Dann jedoch buchen aber kaum Leute deinen Kurs.

25 Euro ist mein Preis bei 60 bis 120 Minuten. Das kommt laut eigenen Rücksprachen sehr gut an. Dafür kann ich jede Menge Kurse produzieren, da nahezu jede Thematik mindestens 60 Minuten füllt. Ich könnte zum Beispiel auch 60 Minuten über Meta-Tags philosophieren.

Eigenen udemy Kurs vermarkten

Deinen eigenen udemy Kurs kannst du selbst vermarkten. Wenn du mehr Reichweite möchtest, solltest du das auch tun. Zwar finden viele Nutzer deinen Kurs über die Kategorien der Plattform, aber vor allem deine ersten Kurse brauchen dich als weiteren Hebel. Setze deine Reichweite auf Facebook, YouTube, Twitter und ggf. in deinem eigenen Blog ein, um neue Teilnehmer zu gewinnen. Denkbar sind auch PPC-Kanäle wie Bing Ads, Facebook Ads oder Google AdWords. Da du deine Einnahmen für den Kurs transparent berechnen kannst, weißt du auch was ein gekaufter Nutzer maximal kosten darf. Und einmal im System gewonnene Nutzer werden auch später die weiteren Kurse von dir deutlich schneller finden und nutzen.

Fazit

Der eigene Kurs ist schnell erstellt. Ich habe für meinen Expired-Kurs mit einer Länge von etwas über 75 Minuten, in der Erstellung ca. 10 Stunden benötigt. Damit waren alle Aufgaben erledigt, auch die Beschreibung der Lektionen bei udemy etc. Da meine Lektionen immer 2 bis 10 Minuten gehen, sind auch Uploads sehr schnell erledigt.

Über 2.000 Teilnehmer habe ich jetzt. Weitere kleine Kurse sind in Planung und werden 2017 und 2018 erscheinen. Weiterhin werde ich mich auf kurze Kurse konzentrieren in denen ich ein Kernthema abarbeiten kann. So haben auch die Teilnehmer immer die Chance bestimmte Themen auszulassen und dafür auch nicht zu bezahlen. Man kennt das ja selbst von Büchern. Einen gewissen Inhaltsteil kennt man schon und braucht ihn nicht lesen. Kaufen musste man trotzdem alles.

Alles in allem kann ich nur empfehlen es mal auszuprobieren. 🙂 Mehr als die Erkenntnis, nichts dem Thema abgewinnen zu können, kann ja nicht passieren. Im schlimmsten Fall verdient man ein paar Euro – aber definitiv nicht passiv!

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Über Soeren 571 Artikel

Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.

7 Kommentare zu Geld verdienen mit udemy

  1. Ich hab gesehen, du hast damals ja auch Produkte über Digistore angeboten.
    Würdest du einen Onlinekurs bei Udemy gegenüber einem Onlinekurs bei Digistore vorziehen?

    • Hi Daniel,

      ich würde in Zukunft meine Kurse nur noch über Udemy anbieten. Bzw. zugleich auch andere Anbieter ausprobieren. Aber ich stehe da auch nur am Anfang. Kurse auf eigenen Portalen haben für mich zu viel Vertriebsarbeit hinten dran. Der ganze Kundengewinnungsprozess und Rest vom Verwaltungsakt ist mir zu groß. Die Reichweite von Udemy ist irre. Und wer englischsprachige Kurse anbieten kann, der würde hier noch viel mehr rausholen. 🙂

      • Dafür hast Du aber auch mehr Konkurrenz, gerade im Bereich SEO/UX/CRM/Buzzword2018. 😀

        Eine entsprechende Reputation tut auch ihr übriges. Schließlich wäre ich eher geneigt, einen eisy/karl/wse approved Kurs zu buchen als von „Maik, mache SEO seit 7 Monaten…“ 😉

  2. Hi,

    sehr interessant! Wir haben auch diverse Kurse auf Udemy zum Thema SEO. Einmal habe ich die Preise deutlich erhöht, weil keiner gekauft hat. Und zack waren es ein paar mehr. Die Preispolitik ist nicht einfach. Auch wenn ich bedenke, dass ich in einen Kurs teilweise 2 Monate (nicht komplett) investiert habe.

    Aber ich kann nur jedem raten auch selbst eine Plattform zu betreiben. Wenn die Kurse mit im Mittelpunkt stehen. Die 50%, die udemy sich nimmt sind einfach … krass. Sorry kein anderes normales Wort dafür gefunden ;D

    Mir ist es aber bisher nicht gelungen ein vernünftiges System mit WordPress Plugins zusammen zubauen. Da habe ich bereits mehrere Plugins und Tools probiert. Am Ende ist es Digistore geworden, mit vielen Problemen der Kommunikation der Plugins. Vielleicht ist https://teachable.com/ eine gute Alternative. Zumindest die Live-Beispiele sehen seht gut aus. Und wenn du dort Premium hast kassieren die nur die Grundgebühr und nicht 50% von deinem Wissen 😉

    Viele Grüße
    Patrick

  3. Udemy Kurse sind in der Tat sehr gefragt. Wenn man weiss wie es geht kann man damit gutes Geld verdienen. Es gibt auf Udemy Kurse über Udemy und Geld verdienen zu kaufen. So etwas kann ich nur empfehlen durchzuarbeiten.

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