From Noob to Affiliate – Teil 7 – Einsatzmöglichkeiten

From-Noob-to-Affiliate-Teil7Nun haben wir ja schon einiges zum Thema Affiliate-Marketing durch. Im besten Fall hat man auch schon eine Nische gefunden, an deren Thema man Interesse hat und die in Sachen Konkurrenz und Nachfrage auch machbar ist. Nun stellt sich vielleicht der ein oder andere die Frage, was man nun damit anstellen kann. Welche Art von Projekt kann man nun einsetzen um in der Nische Geld zu verdienen? Ich möchte euch hier mal die für mich wichtigsten Geschäftsmodelle vorstellen. Das kann aber nicht nur helfen, wenn man schon eine Nische hat, sondern evtl. sogar neue Ideen für die Nischensuche hervorbringen. Aber wenn, dann kommt das schon von alleine. Wie immer gilt – kreativ sein und aufmerksam durchs Leben/Netz gehen 😉

Einsatzmöglichkeiten für Affiliate-Marketing

Single-Landingpage

Eine einfach Variante für kleine Projekte und kleine Nischen ist eine Single-Landingpage. Dabei geht es hauptsächlich darum, ein Produkt zu bewerben. Es besteht also eine Seite, die das Ziel hat den Traffic (also potentielle Kunden) so zu lenken, dass er am Ende (das nicht weit sein sollte) über einen Link/Button zum Shop mit seinem gewünschten Produkt kommt und dort kauft. Um das anhand des Beispiels aus Teil 6 zu beschreiben könnte man also eine Landingpage erstellen, die auf das Produkt-Keyword „WISO Steuersoftware“ optimiert ist und genau zu diesem Produkt weiterleitet.

Content-Seite (Landing-Pages als Unterseiten)

Eine weitere Möglichkeit ist eine Content-Website. Einfach gesagt ist das nichts anderes wie eine Website mit mehreren Landingpages als Unterseiten, die im Normalfall ein Themengebiet betreffen. Also anhand unseres Beispiels könnte das dann so aussehen, das wir eine Hauptseite haben, die auf das Keyword „Steuersoftware Test“ optimiert ist und mehrere Unterseiten, die wiederum jeweils auf ein Produkt-Keyword optimiert sind.

Blog / Magazin / Portal

Noch eine Nummer größer wäre dann z.B. ein Blog oder Portal zu dem Thema. Anders wie die ersten beiden Beispiele, wäre es hier kein statisches Projekt. Wie bei einem Blog üblich könnte es regelmäßig neue Artikel geben, die wiederum Steuertipps beinhalten (Als Traffic-Magnet). Zusätzlich gibt es dann immer wieder gute Tipps, Tutorials und Reviews zu den verschiedenen Steuerprogrammen, wo dann auch die Affiliate-Links zum Einsatz kommen. Zusätzlich baut man man noch Affiliate-Banner passend zum Thema ein, die immer gut sichtbar platziert sind.

Gegenüber einer Single-Landingpage oder einer Content-Seite hat man mit dem Blog mehrere Vorteile. Man kann sich eine Stammleserschaft aufbauen, die den Blog oder einzelne Artikel weiterempfiehlt. Man schreibt (bestenfalls) regelmäßig neue Inhalte und hat es somit in Suchmaschinen einfacher. Zudem ist man was die Themen und Produkte angeht etwas flexibler. Und auch das Thema Linkaufbau ist ein Thema: Mal abgesehen von den Links aus Restweets & Co. werden die Inhalte eher freiwillig auf anderen Blogs verlinkt. Somit hat man natürliche, kostenlose und thematisch relevante Backlinks. Natürlich alles nur wenn man regelmäßig Qualität abliefert. Hört sich also einfach an als es ist, aber was ist schon einfach? 😛

Gutschein- und Schnäppchen-Seiten

Gutschein-Seiten könnte man eigentlich auf in die Kategorie „Blog“ stecken. Letztlich geht es hier eigentlich nur um eines: Den Kunden mit allen möglichen Arten von Gutscheinen dazu zu bringen, in einem Shop zu kaufen um dafür eine Provision zu erhalten. Durch den Gutschein sieht der potentielle Kunde die Empfehlung als Mehrwert für sich, was einem das Leben schon einfacher machen kann, wenn man bedenkt wie empfindlich manche auf Affiliate-Links ins herkömmlichen Blogs reagieren.

Schnäppchen-Seiten sind ähnlich, bauen allerdings nicht auf Gutscheinen auf, sondern auf aktuelle und evtl. auch nur kurzfristigen Rabattaktionen, oder Hinweise auf versteckte Preis-Kracher in verschiedenen Shops.

Vergleichs-Seiten

Vor Allem im Finanz und Mobilfunk-Bereich beliebt sind Vergleichs-Seiten. Diese haben nur die Aufgabe dem potentiellen Kunden die günstigste Versicherung oder den günstigsten Handy-Tarif zu übermitteln. Gerade im Finanz-Bereich bekommt man teilweise schon Provisionen, wenn der potentielle Kunde nur eine Anfrage absendet, also nicht nichts abschließt. Nachteil: Das wars dann auch. Die Versicherung hat für den Kontakt bezahlt und ist selbst verantwortlich dafür, ob dieser zum Kunden wird. Eine evtl. Lifetime-Provision fällt in dem Falle also aus. Da die Meisten, die diese Serie verfolgen noch wirklich am Anfang stehen, würde ich von dieser Projekt-Art einfach mal abraten. Die Märkte sind hart umkämpft und vor Allem für den Einstieg eher ein Bereich, der einem die Motivation nimmt.

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Email-Marketing / Newsletter

Ebenfalls möglich ist ein Newsletter, über den man Produkte bewirbt. Das ist aber nicht so einfach, wie es sich anhört. Für einen Newsletter, in dem man regelmäßig Produkte an den Mann bringen will, braucht es vor Allem eine große Reichweite. Und die muss man sich erstmal aufbauen bevor der Rubel rollt. Wenn dann geht es sicher am besten mit einer Website für den Abonnenten-Fang. Der Ausdruck klingt jetzt zwar etwas hart, aber wenn wir ehrlich sind, ist es doch das, was in vielen Fällen gemacht wird. Da geht es nicht vordergründig um das Wohl des Abonnenten 😉
Wie dem auch sei: Ein sinnvoller Aufbau eines profitablen Newsletter könnte ein Blog oder eine Website sein, in dem man für die Anmeldung ein kostenloses Gimmik bietet. Beispielsweise ein kostenloses ebook zum Thema „Steuern sparen“. Nach Anmeldung kann man dann via Email Produkttipps zu verschiedenen Steuer-Hilfs-Programmen versenden. Getarnt in einem Artikel, der Tipps zur besagten Software gibt, oder direkt als Produktempfehlung.

Tipp: Wenn einen Newsletter, dann achtet wircklich auf den Mehrwert der Inhalte. Verschickt nicht eine Produktempfehlung nach der anderen, sondern sendet immer wieder hilfreiche Infos. Wenn dazwischen dann mal ein konkreter Produkt-Tipp auftaucht, ist der Leser dann eher Bereit auch zu kaufen, denn er konnte schon etwas Vertrauen aufbauen. Und wenn man alles richtig gemacht hat, ist das nicht mal so unwahrscheinlich: Denn wir wollen ja bevorzugt Abonnenten die unserer Zielgruppe angehören 😉

Social-Media Marketing

Ähnlich kann man es auch mit Social-Media Kanälen machen. Um das man vereinfacht darzustellen mal anhand von Twitter: Ihr legt einen Twitter-Account an und sucht euch (sollte keine Website dazu bestehen) andere Twitteraner, die sich im gewünschten Themenfeld bewegen. Einige werden euch zurückfolgen, andere nicht. Dieser Weg ist auch bei einigen nicht gerne gesehen, erst recht, wenn diese Leute sich auch schon mit den verschiedenen Twitter-Nutzertypen auseinander gesetzt haben. Wie dem auch sei, es ist nur ein simples Beispiel.

Ziel ist es also, in diesem Fall über Twitter, viele Follower zu erhalten, die sich für das Thema interessieren. Nun muss man genau wie bei einem Newsletter auch für Mehrwert sorgen. Heißt also regelmäßig gute und informative Artikel zum Thema „Steuern“ retweeten und weiterempfehlen. Kommt nach der 20. guten Artikelempfehlung dann ein Produkt-Tipp mit Link zu Amazon wird niemand böse sein.

Fazit

Letztendlich sind das alles „nur“ kleine Beispiele in welcher Form man Affiliate-Marketing nutzen könnte. Was ich auch dazu sagen muss ist, dass das Meiste davon in der Realität wesentlich komplexer und schwieriger ist, als es sich hier in einer Zusammenfassung anhört. Egal welches der Geschäftsmodelle man für sich nutzen möchte: Es ist Arbeit Arbeit Arbeit und man braucht Ausdauer.

From Noob to Affiliate:

Vorwort
Teil 1 – Was ist Affiliate-Marketing
Teil 2 – Die Affiliate-Netzwerke
Teil 3 – Die Vergütungsmodelle
Teil 4 – Wie werde ich mit Affiliate-Marketing in 4 Wochen reich?
Teil 5 – Inhouse-Partnerprogramme
Teil 6a – Was sind Nischen und wie finde ich Ideen
Teil 6b – Nischen finden
Teil 6c- Konkurrenz Analyse kompakt
Teil 8 -Suchmaschinenoptimierung
Teil 9 – Ressourcen

Über Soeren 459 Artikel
Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.

2 Kommentare

  1. Danke für den Artikel, der kompakt, übersichtlich und ’spannend‘ alle Möglichkeiten aufzeigt.
    Wie immer bin ich begeistert 😉

    Liebe Grüße
    Alex

  2. Danke für den Artikel. Eine sehr gute Übersicht über die verschiedenen Möglichkeiten, mit Affiliate Marketing Geld zu verdienen. Früher war es allerdings noch einfach: Anzeigen in Adwords schalten und direkt auf die VK-Seite des Merchants verlinken. Geht heute leider kaum noch.

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