From Noob to Affiliate – Teil 6a – Was sind Nischen und wie finde ich Ideen

From Noob to Affiliate - Teil6 - NischenMittlerweile sind wir schon bei Teil 6 der Artikelserie angekommen in dem es um das Thema Nischen geht. Bevor wir uns aber dem Thema widmen, ein paar grundsätzliche Worte.
Wenn es darum geht Themenideen zu suchen und profitable Nischen zu finden, gibt es viele Wege die sich oft auch nur im Detail entscheiden können. Im Laufe der Zeit entwickelt man einfach eine gewisse Arbeitsweise die einem liegt und mit der man gute Erfahrungen gemacht hat. Es gibt ja schon ein paar Artikel im Internet und Kapitel in Büchern die das Thema behandeln. Und keiner ist wie der andere. Jeder macht es anders, hat andere Erfahrungen und andere Vorlieben.

In diesem Artikel vermische ich eigene Erfahrungen mit allgemein oft gelesenen Methoden um hinterher eine möglichst neutrale Darstellung des Themas zu haben. Klar sollte auch sein, das ich hier nicht den Umfang eines Buches nutzen kann. Und ja, man könnte diesem Thema ein Buch oder mindestens ein großes Kapitel widmen – vor Allem wenn es sich an Einsteiger richtet. Aber das würde hier wie gesagt den Rahmen sprengen. Und wie eisy mal so schön sagte:“Wenn man alles vorgekaut bekommt, lernt man nicht das geringste dabei“ 😛 In einem evtl. später erscheinenden Ebook, wird dann aber sicher mehr Platz für alle Themen sein. Und ein Zweiteiler wird es trotzdem 😉 Nun aber genug – Fangen wir an – bei null!

Was ist eine Nische?

Unterhalte ich mich mit Bekannten und erzähle irgendetwas von Nischen, erleuchtet plötzlich ein großes Fragezeichen über dem Denkapparat des Gegenüber 😉 Auch wenn es sicher viele Definitionen im Netz zu finden gibt, möchte ich es hier ganz allgemein und einfach halten. Eine Nische ist grob betrachtet nichts anderes als eine Marktlücke. Ein Themengebiet oder besser gesagt ein Unterthema, dass für große Firmen nicht profitabel ist oder übersehen wird, für kleine Unternehmer aber eine Goldgrube sein kann – überspitzt formuliert. Schauen wir uns mal die Definition von Wikipedia an, die es meiner Meinung nach auch gut trifft:

Als Marktnische wird ein Ausschnitt aus dem Gesamtmarkt (Teilmarkt, Marktsegment) bezeichnet, dessen Bedürfnisprofil von aktuellen Wettbewerbern noch nicht (Marktlücke) oder unzureichend erfüllt wird.

Damit sollte eigentlich klar sein was gemeint ist.

Ideensuche – Keine Idee, keine Nische!

Vor der Nischensuche braucht man Ideen. Und hier spreche ich von der Mehrzahl, denn wenn man sich mit einer Idee ans Werk macht und recherchiert und dabei erfolglos ist, muss man wieder von vorne anfangen. Sinnvoll ist es also grundsätzlich sich erst mal mehrere Ideen zu notieren und anschließend mit der Auswertung zu beginnen. Somit kann man jeden Vorgang mehr oder weniger am Stück abarbeiten und behält so den sogenannten „Workflow“ am Leben. Was ich oft lese ist, dass es bei vielen schon daran scheitert, sich Ideen zurecht zu legen. Viele wissen gar nicht wo sie da anfangen sollen und ehrlich gesagt ging es mir auch mal so. Ein Problem dabei ist, dass man vor lauter Wald die Bäume nicht mehr sieht und allgemeine Verunsicherung herscht. „Man weiß ja nicht was sich lohnt“…Nun – grundsätzlich gilt es den Ball flach zu halten. Man sollte sich eines vor Augen halten:

Interessiert man sich nicht oder nur wenig für ein Thema, sind die Erfolgschancen langfristig gesehen sehr niedrig (außer es gibt gar keine Konkurrenz die mindestens bis 3 zählen kann)

Wenn man heute nennenswerte Erfolge im Internet erzielen möchte, muss man sich für ein Thema begeistern können. Die Arbeit an einem Projekt (je nach Thema und Ausrichtung) kann ein Fass ohne Boden sein – Interessiert man sich nicht dafür, wird einem früher oder später die Puste ausgehen. Das sieht man immer wieder schön an Blogs die nur zum Geld verdienen erstellt werden und nach 3 Monaten wieder weg oder tot sind. Was liegt also näher, als die Ideen für mögliche Projekte innerhalb der eigenen Interessen zu suchen – Richtig > Nichts.

Interessiere ich mich für ein Thema und hab sogar schon einiges an Wissen zu dem Thema, ist das die beste Voraussetzung. Wissen kann man sich aber aneignen – Das Interesse MUSS vorhanden sein.

Nun möchte ich noch ein paar einfache Tipps geben, wie man sich inspirieren kann bzw. was die Quellen für die Grundideen sein können. Dabei sind die „Tipps“ sehr simpel und naheliegend. Allerdings wird meist anfangs komplizierter gedacht.

5 Wege um Grundideen zu finden

  1. Tagesablauf
    Warum nicht einfach mal den Tagesablauf durch gehen und gucken was man dabei so entdeckt. Wenn ich mal die ersten 5 Dinge nehme, die wärend dem Start in den Tag geschehen, hab ich schon 4 Grundideen: Ich stehe mit dem Wecker auf der gleichzeitig mein Iphone ist. Ich mach die Kaffeemaschine an, rauche eine und geh ins Bad.

    Nun hab ich schon 4 Grundideen.

  2. Hobbys und Beruf
    Wenn man ein Thema finden will, wo das Interesse besonders groß ist, liegen doch Hobbys und im besten Falle auch das Berufliche nahe: In meinem Falle, um nur ein paar wenige zu nennen: Ich liebe Fußball, Motorsport und Simracing und beruflich gesehen hab ich mit WordPress, Online-Marketing, mit verschiendenen Tools und Software zu tun.

    Weitere 6 Grundideen

  3. Internet und TV
    Guckt man sich was im TV an, werden einem ständig indirekt Idee zugeworfen. Fängt bei Filmen und Serien an und geht in der Werbung weiter. Gleiches im Internet – Surft man im Internet innerhalb seiner Interessengebiete, gibt es ständig Dinge, die man sich notieren sollte. Alleine Amazon bietet soviel Input – Denkt mal drüber nach.

    Wieder 3 Grundideen

  4. Bücher und Zeitschriften
    Nicht alle alle Menschen tun es, aber wohl viele. Bücher oder Zeitschriften lesen. Nicht nur, dass das schon eine Grundidee für eine Nische sein kann, darin findet man oft Themen und im Idealfall schon Unterthemen, die es Wert sein können ein Projekt daraus zu machen. Jedes Kapitel in einem Buch und jedes Thema in einer Zeitschrift, dass das eigene Interessengebiet kreuzt, ist ein potentielles Projekt.

    Wieder eine Grundidee

  5. Probleme, Fragestellungen, Bekanntschaft
    Im Leben begegnen einem so manchen Probleme. Es gibt viele Fragen, viele Diskussionen. Egal ob aus eigener Erfahrung oder durch Gespräche der Mitmenschen – Man kann immer wieder auf interessante Dinge kommen, die es Wert sein könnten, daraus ein Projekt zu starten.

Aufmerksam sein und notieren – Danach fängt die Arbeit erst an

Mögliche Themen für zukünftige Projekte lauern überall. Alleine durch das anschneiden oben genannter Ideenquellen habe ich 12 Grundideen mit denen ich arbeiten kann:

  • Wecker
  • Iphone
  • Kaffemaschine
  • Bad
  • Fussball
  • Motorsport
  • Simracing
  • WordPress
  • Online-Marketing
  • Software / Freeware
  • TV-Geräte
  • Filme und Serien

Die bringen mir natürlich so erst mal gar nichts. Jetzt fängt die Arbeit erst an. Die Themen müssen aufgeschlüsselt und spezialisiert werden. Dazu kommen wir aber im nächsten Teil. Ich hoffe, ihr konntet euch das ein oder andere aus dem Artikel herauspicken. Wie gesagt, das klingt alles sehr simpel, aber warum nicht beim nahe liegenden anfangen? Viele sind auf der Suche nach der perfekten Nische und geben einfach Wörter in verschiedene Tools ein. Das kann nicht funktionieren. Etwas Struktur sollte schon drin sein, denn es ergibt sich ein Schritt aus dem anderen. Ich kann nicht gleich bei Schritt 3 anfangen und genau das versuchen viele. Fangt einfach mal an einfach zu denken. „Verkomplizieren“ (keine Ahnung ob es das Wort gibt) kann man es immer noch.

Der nächste Artikel ist also dann die Fortsetzung wo ich darauf eingehe, was man nun mit den Ideen anfangen könnte, wie ich auf eine mögliche Nische kommen könnte und welche Tools dazu sinnvoll sind.

From Noob to Affiliate:

Vorwort
Teil 1 – Was ist Affiliate-Marketing
Teil 2 – Die Affiliate-Netzwerke
Teil 3 – Die Vergütungsmodelle
Teil 4 – Wie werde ich mit Affiliate-Marketing in 4 Wochen reich?
Teil 5 – Inhouse-Partnerprogramme
Teil 6b – Nischen finden
Teil 6c – Konkurrenz-Analyse kompakt
Teil 7 – Einsatzmöglichkeiten
Teil 8 -Suchmaschinenoptimierung
Teil 9 – Ressourcen

Soeren
Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.