From Noob to Affiliate – Teil 1 – Was ist Affiliate-Marketing

From-Noob-to-Affiliate-Teil1Wie angekündigt startet heute die Serie „From Noob to Affiliate“, in der ein möglichst lückenloser Einstieg ins Affiliate-Marketing geschaffen werden soll. Die Serie richtet sich zu Beginn erst mal an Einsteiger und geht mit der Zeit immer tiefer in die Materie.

Vorwort Nummer 2

Zu Beginn möchte ich noch ein paar Worte zur Artikel-Serie und zur Planung schreiben, ich versuche es aber kurz zu halten. Wie eben geschrieben richtet sich die Serie zu aller erst mal an Einsteiger. Es gibt einige gute Quellen im Internet, die gute Informationen zum Thema Affiliate-Marketing bieten. Allerdings sollte man die Basics intus haben, wenn man diese Artikel auch verstehen möchte. Und genau da will ich anfangen. Bei den absoluten Basics. Die Themenplanung im eigentlichen Vorwort, kann sich ändern und stellt keine festgelegte Struktur dar. Letztlich denke ich vielleicht auch nicht gleich an alles und habe während dem Schreiben dann weitere Ideen, die ich dann einbauen werde. Auch bitte ich euch, wenn euch was fehlt oder ihr zu kommenden Teilen Vorschläge habt, diese einfach mitzuteilen.

Wenn die Artikel-Serie dann abgeschlossen ist, wird sie so wie die Planung im Moment aussieht in Form eines ebooks verpackt. Wie das Ganze dann aussieht, ist noch offen und wird sich auch aus den Reaktionen zur Artikel-Serie ergeben. Noch mehr Inhalt, der über das Basiswissen hinaus geht oder nur die Artikelserie weiter vervollständigt – kostenlos oder kostenpflichtig – all das wird sich zeigen. Jetzt aber Schluss mit dem Gequatsche, sollte aber gesagt sein.

Affiliate-Marketing – Definition und Erklärung

Das Wort „Affiliate“ kommt aus dem Englischen und hat mehrere Bedeutungen. In unserem Fall steht es am ehesten für „Partner“. Partner-Marketing also wenn man es wörtlich nimmt. Abseits des Internets findet man diese Geschäftsform schon lange. Hier stelle ich einfach mal das Stichwort „Vertrieb“ in den Raum und schon kann sich jeder mit Sicherheit einige Beispiele aus dem realen Leben vorstellen. Anhand eines fiktiven Beispiels sieht das im realen Leben wie folgt aus:

Firma M. hat ein Produkt A auf dem Markt. Nach Überlegungen der Marketing-Abteilung ist die Beste Form um das Produkt an den Mann zu bringen Vertriebs-Mitarbeiter, die bei Interessenten einer ausgewählten Zielgruppe Produkt A vorstellen und empfehlen. Mitarbeiter P geht macht sich also auf den Weg. Er sucht sich Interessenten, denen er Produkt A vorstellt.

Im Idealfall passiert nun folgendes: Der Kunde kauft über Mitarbeiter P. Mitarbeiter P. ist zufrieden, denn er bekommt für Produkt A, das 100€ kostet 25% Provision pro Verkauf. Mitarbeiter P hat also 25 Euro verdient und wird das immer wieder tun, sobald er ein Produkt empfiehlt.

An diesem Beispiel sieht man also das Grundsystem, wie es auch im Affiliate-Marketing Einsatz findet. Im Affiliate-Marketing gibt es natürlich mehrere Varianten was die Vergütungsmodelle usw. angeht, dazu aber an anderer Stelle mehr. Das Beispiel dient aber nicht nur der Veranschaulichung des Systems, sondern erleichtert nun auch das Verständnis dieser mysteriösen Merchants und Publisher von denen immer gesprochen wird.

Merchants, Publisher und wie Affiliate-Marketing funktioniert

Wir haben also in der einfachsten Variante des Affiliate-Marketings 2 Parteien, die sich Merchants und Publisher schimpfen:

  • Merchants (auch Advertiser genannt) = Firma M. | Der Merchant ist also die Firma, der Hersteller, der Entwickler eines Produktes, der Provisionen dafür bezahlt, wenn jemand sein Produkt vermittelt.
  • Publisher (auch Affiliate genannt)= Mitarbeiter P. | Dieser Jemand ist dann Mitarbeiter P., also ihr, die die Produkte durch Links, Werbemittel oder ganzen Websites (Landingpages) weiterempfehlt.

Nun sollte also die Unterscheidung der beiden Parteien klar sein. Grafisch dargestellt funktioniert Affiliate-Marketing also so:

From-Noob-to-Affiliate-grafikSchauen wir uns das genauer an:

  1. Ein Interessent kommt (z.B. über Suchmaschinen) auf den Blog von eisy. Der hat nun mehrere Werbebanner eingebunden. In unserem Beispiel nehmen wir den Banner von SISTRIX als Affiliate-Banner. Der Interessent befindet sich nun also auf eisy’s Blog und interessiert sich für die SISTRIX-Toolbox. Also klickt er auf den Banner.
  2. Nach dem Klick auf den Banner wird der Interessent auf die Website des Merchants weitergeleitet. Ist die Seite des Merchants nun ansprechend und überzeugend aufgebaut, wird der Interessent zum Kunden und kauft die SISTRIX-Toolbox.
  3. Die Firma SISTRIX bekommt das Geld vom Kunden (wieder das fiktive Beispiel 100€)
  4. eisy freut sich wie ein kleines Kind, denn er bekommet 25% Provision, also 25€ durch den vermittelten Kunden.

Das also eine vereinfachte Darstellung, wie Affiliate-Marketing funktioniert. Dazu sei aber gesagt das es a) mehrere Arten gibt (Muss also kein Blog mit einem Werbe-Banner sein), b) gibt es mehrere Vergütungsmodelle (also nicht nur prozentual) und c) gibt es auch noch die Variante mit einem Affiliate-Netzwerk dazwischen. Zu den ganzen Punkten kommen wir aber in den anderen Teilen. Dies also nur eine vereinfachte Darstellung zum besseren Verständnis.

Vorteile und Nachteile des Affiliate-Marketings

Kommen wir zu den Vor- und Nachteilen vom Affiliate Marketing.

Vorteile Affiliate-Marketing

  • Mit Affiliate-Marketing hat man mehrere Möglichkeiten Einnahmen zu generieren. Wie oben angedeutet kann man es im Blog anwenden, eine extra Website für ein Produkt erstellen (Landingpage), ein Portal drum herum stricken, einen Shop einrichten und anderes. Kreativität ist angesagt
  • Kein Einkauf und keine Herstellung von Produkten. Man bewirbt lediglich Produkte anderer Hersteller, was die Investitionskosten niedrig hält. (Werbung außen vor gelassen)
  • Durch die geringen Investitionen lassen sich mehrere Themen testen, ohne dass man schon ein ganzes Lager an Produkten braucht oder einen Kredit von 20000€. Klappt es nicht, gehts zum nächsten Thema.
  • Der Aufwand ist im Vergleich zu einem eigenen Shop, indem man Ware ein- und verkauft relativ gering. Auch Support, Versand, usw. fällt nicht an. Was nicht heißt, dass es mit dem Erstellen getan ist, im Gegenteil.
  • Man kann seine Arbeit gut kontrollieren. Es gibt genug Tools und Statistiken, die einem die Analyse des Projektes ermöglichen.
  • Neben der guten Analyse, kann man daraufhin auch sehr viel Optimieren
  • Man kann gutes Geld damit verdienen und ist nicht ortsgebunden.

Nachteile Affiliate-Marketing

  • Man kann seine Seite zwar optimieren, ist allerdings auch auf die Seite des Merchants angewiesen. Konvertiert diese schlecht, bringt einem eine perfekte eigene Seite auch nicht viel (Kann man aber vorher schon grob erkennen und in Affiliate-Netzwerken sieht man auch Daten dazu).
  • Es gibt natürlich keine Garantie, wie lange das Produkt oder die Zielgruppe vorhanden ist. Gerade in kleinen Nische, kann das mal in die Hose gehen.
  • Hat man eine gut funktionierende Affiliate-Seite, kann man sie durch verschiedene Maßnahmen, z.B. bei der Suchmaschinen-Optimierung ins Google-Aus katapultieren. Dann ist erst mal Schluss mit Einnahmen. (Deshalb auch nie auf Dauer auf nur ein Pferd setzen, mehrere Standbeine sind immer zu empfehlen)
  • Man hat leider keine volle Kontrolle über Vergütungen und Stornos, denn was der Merchant wirklich treibt, ist manchmal alles andere als Transparent.
  • Man wird leider nicht sehr schnell sehr reich und muss auch für den Erfolg im Affiliate-Marketing hart arbeiten.

Wie bei Allem gibt es eben nicht nur Vorteile, ich würde aber sagen, dass die Vorteile überwiegen und man die Nachteile einfach nicht ignorieren darf. Dann ist alles in Butter. Und auch im Affiliate-Marketing muss man hart für seinen Erfolg arbeiten. Wenn man aber mit Interesse dabei ist und nicht denkt dass man das mal in 5min. nebenbei aufbaut, dann kann es wirklich eine schöne Aufgabe sein. Manchmal, muss man einfach Geduld haben und Durchhaltevermögen beweisen. Aber das geht einem mit vielen anderen Dingen auch so.

Soviel also zum ersten Teil der Artikelserie. Im nächsten Teil, der bis Mitte kommender Woche kommen sollte, geht es um die Affiliate-Netzwerke. Nicht wundern, ich habe die Reihenfolge der Themen leicht geändert. Hat sich während dem Schreiben so ergeben. 😛

Ich hoffe euch hat der erste Teil gefallen und würde mich natürlich über Feedback freuen. Nobody is perfekt. 😉

From Noob to Affiliate:

Vorwort
Teil 2 – Die Affiliate-Netzwerke
Teil 3 – Die Vergütungsmodelle
Teil 4 – Wie werde ich mit Affiliate-Marketing in 4 Wochen reich?
Teil 5 – Inhouse-Partnerprogramme
Teil 6a – Was sind Nischen und wie finde ich Ideen
Teil 6b – Nischen finden
Teil 6c – Konkurrenz-Analyse kompakt
Teil 7 – Einsatzmöglichkeiten
Teil 8 -Suchmaschinenoptimierung
Teil 9 – Ressourcen

Soeren
Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.