Erinnerung zum Thema Linkverkauf & PageRank

Mittwald Webhosting

Im Google „Webmaster Central Blog“ gibt es vom 22. Februar 2013 einen neuen Beitrag zur Erinnerung an das Thema „Linkverkauf und Kauf“. Eine solche Erinnerung schiebt man bei Google immer wieder mal raus um den Leuten zu demonstrieren, dass man an diesem Thema dran bleibt. Außerhalb Deutschlands erreichten die ersten Nachrichtenseiten kürzlich in den Webmaster Tools Meldungen über den Linkverkauf. Eine Warnung die auch in Deutschland bald in den Accounts vieler Verlagsseiten eintreffen dürfte.

Matt Cutts schreibt im Blog: „Bitte seid vorsichtig wenn euch jemand anbietet, Links auf einer Advertorial-Seite oder sogar ein ganzes Advertorial zu veröffentlichen, bei denen die Links den PageRank vererben. Solche Seiten verstoßen gegen die Qualitätsrichtlinien und Google kann Einfluss auf diese Verletzungen nehmen. Die Konsequenzen für Link-Verkaufsseiten sind ein Verlust an Vertrauen in den Google-Suchergebnissen. Der sichtbare Google-PageRank über die Toolbar wird auch reduziert. Als Folge treten schlechtere Positionen in den Google-Suchergebnissen auf.

Die Warnung in den Webmastertools entspricht derzeit der normalen Warnung über „unnatürliche Links auf Ihrer Website“. Eine besondere Anpassung der Meldung ist da derzeit nicht bekannt. Google informiert in der Meldung auch kurz darüber, dass die Links dazu dienen den PageRank zu manipulieren. Irgendwie fühlt sich Google wohl immer noch unwohl in ihrer Rolle, einfach zu sagen das es die Rankings sind die man manipuliert und nicht nur der PageRank. Den „PageRank“ schiebt man wohl auch in 100 Jahren noch vor. Laut Matt Cutts ist mit Eintreffen der Meldung in den Webmastertools bereits das Vertrauen in die Seite gesunken.

Google schlägt natürlich auch den perfekten Lösungsweg vor. Bei gekauften Links (die ja auch vollkommen legitim sind) sollen die Beteiligten einfach das rel =“nofollow“ Attribut einsetzen. Dadurch verhindert man einen Vertrauensverlust bei diesen Aktivitäten und kann sorgenfrei Advertorials im Rahmen seiner Website schalten. Besonders Nachrichten- und Verlagsseiten sind sehr offensiv bei diesen Aktivitäten dabei. Zwar kennzeichnen viele Seiten die Advertorials optisch, aber die Links vererben trotzdem „PageRank“. Daher nimmt Google solche Verlagsseiten jetzt auch ins Visier.

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Wie ich schon 2009 und 2010 bei Affiliate-Marketing-Themen durchführte, möchte ich nun auch bei SEO-Fragen mehr Wissen mit den Lesern teilen. Dafür gibt es nun die Unterseite „SEO-Frage stellen“ wo sich ein Formular befindet. In dieses können Fragen rund um SEO eingetragen werden, die ich dann gerne im Blog mit Antworten publiziere. Mit solchen Aktivitäten stehe ich in dieser Branche nicht allein da. Auch Eric macht dies auf SEO-Book.de seit ein paar Monaten.

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Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.

6 Kommentare

  1. Ich freue mich schon fast täglich darauf, dass die Verlage endlich die viel provozierte Klatsche von Google bekommen. Jetzt wo der Beschluss vom LSR vorgezogen wurde, bleibt es in den nächsten Wochen spannend 😉 Hoffentlich passiert was – allein weil ich Nachrichten zum Pferdefleisch-Skandal nicht mehr hören & lesen kann 😉

  2. Anscheinend will Google uns mal wieder Angst machen. Bei News-Portalen kann ich das ja sogar verstehen, aber welcher unerfahrene Blogger soll den wissen, dass sich ein Link auf den PR eines anderen auswirkt. Wenn ich also das nofollow-Attribute setze, dann zeige ich doch Google nur, dass ich definitiv Links verkaufe – sonst würde ich es ja nicht nutzen. Oder seh ich das jetzt zu streng?

    • Wenn du Links via Nofollow setzt, zeigst Du gewiss den Verkauf, ja. Aber du signalisierst auch das es ein Verkauf gem. Qualitätsrichtlinien ist. Was also nicht negativ sondern positiv ist. Verkauf von Links ist und war noch nie etwas Negatives. Aber man muss es gem. Richtlinien machen. 🙂

      • Ich denke, dass man sich zukünftig im SEO Bereich auch endlich von der Position in den SERPS verabschieden muss. Es ist doch viel wichtiger, woher der Traffic kommt.

        Es ist doch (in meinen Augen) viel sinnvoller auf einer gut rankenden Seite ein Advertorial zu platzieren und von dieser Seite Traffic zu bekommen, als viel Energie/Geld in die Verdrängung dieser Seite zu stecken.

  3. Die Möglichkeit der Entwertung gekaufter Links oder Werbe-Links durch „nofollow“ nutze ich schon lange in meinen Projekten und konnte da keine Auffälligkeiten feststellen. Die ewige Diskussion um den Pagerank nervt wirklich langsam.

    Immerhin sollte jeder Webmaster wissen, welche Kanäle und Zielgruppen aktiviert werden sollen. Dort aktiv tätig zu sein und die Stellung eines Experten im Themenumfeld zu erarbeiten, ist doch letztlich das Kernziel. Völlig gleich, ob ein Branding, hoher Website-Traffic oder Sichtbarkeit angestrebt werden. Die relevanten Kanäle müssen optimal ausgeschöpft werden und wenn Linkkauf eine notwendige Maßnahme ist, dann sollte sowieso ein SEO Pro zur Rate gezogen werden, der bei de Entwicklung eines optimalen externen Linkgraph unterstützt.

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