Ergebnis: Mehrheit kauft Links für über 1.000 Euro monatlich

Sieben Tage lief die letzte Umfrage. Das Thema der Umfrage war „Wie viel Geld gibst Du monatlich für Paidlinks aus“. Erstaunt bin ich über das Ergebnis nicht wirklich. 256 Leute haben ihre Stimme abgegeben und dazu beigetragen, ein möglichst realistisches Ergebnis zu erhalten. Die Mehrheit aller Leute die Links kaufen, kaufen diese für über 1.000 Euro monatlich. Unangetastet ist jedoch die Masse an Teilnehmern, die keine Links kauft. Nämlich 152 Leute.

Ich versuche es mal

24 Leute und damit 9 Prozent aller Teilnehmer, investieren monatlich bis zu 100 Euro in gekaufte Links. Das ist für mich die kritische Masse die gerade anfängt. Dazu gehören auch die 15 Leute (6 Prozent) die 101 bis 200 Euro monatlich für Mietlinks ausgeben. Ich denke hier gehen die Leute vorsichtig raus. Probieren wie gut Mietlinks wirklich funktionieren und handeln dann entsprechend. Ist meiner Meinung nach nur oft schwer, weil mit so einem kleinen Budget selbst nach mehreren Monaten nur kleine und mittelgroße Seiten über Paidlinks zu bewegen sind. Erfahrungen zeigen, dass viele Leute deshalb schnell vom Linkkauf wieder abspringen, weil sie glauben es bringt nichts. Dabei war oft entweder der Zeitraum zu kurz, das Budget zu klein oder der gekaufte Link einfach Müll.

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Wir haben es kapiert

Ab 200 Euro wird es im Linkkauf bei kleinen Projekten schon spannend. Da bekommt man monatlich schon mal 2 bis 3 wirklich gute Links und kann auch leichte Nischen sauber bedienen. Der normale Mix im Linkprofil darf natürlich nicht fehlen. 201 bis 300 Euro geben 7 Personen aus. 301 bis 500 Euro investieren sogar 9 Leute die an der Umfrage teilnahmen. Selbst die Gruppe die 501 bis 1.000 Euro monatlich investiert (10 Personen, 4 Prozent) gehören für mich noch mit zu denen, die es verstanden haben.

So geht’s richtig

Richtig gute Links – hoffentlich – und damit auch ein anständiges Budget, ist bei der Mehrheit aller Leute im Spiel, die Links kaufen. Über 1.000 Euro monatlich investieren 34 Personen. Was immerhin 13 Prozent aller Teilnehmer der Umfrage sind. Wer verstanden hat wie das Business mit den gekauften Links funktioniert und man das Management dazu ordentlich aufstellt, treibt seine Projekte eigentlich fast nur noch über Paidlinks zu Höchstleistungen. Die kleinen Links die nebenbei abfallen, runden da nur noch das Linkprofil ab.

Nur leider lässt sich nicht verallgemeinern das 1.000 Euro nur die ausgeben, die wissen wie es richtig geht. Viele Leute kaufen für über 1.000 Euro im Monat Backlinks und beim Blick auf die Performance schießt dir das Wasser aus dem Kopf.

5 Leute gaben bei der Umfrage „Andere“ an. Keine Ahnung was diese Leute machen. Vielleicht mieten sie Links in Schaufenstern. Ebenso weiß ich nicht wie viele Leute hier wirklich ehrlich abgestimmt haben. Das 59 Prozent keine Links kauft, glaube ich wirklich. Dennoch ist dies ein Thema das von vielen einfach ausgesessen wird.

Ach ja, bevor ich fertig bin: Links zu kaufen ist nicht böse. Jedoch reich an Konsequenzen unterschiedlichster Art.

Über Soeren 450 Artikel
Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.

15 Kommentare

  1. Ah, fragt mich bitte nicht wegen der Mehrheit von 13 Prozent. Das ist natürlich die Mehrheit aller, die Links kaufen. Nicht aber die Mehrheit aller Teilnehmer. 🙂

    • 9+6+3+4+4 = 26
      26 Prozent kaufen Links für weniger als 1.000 Euro monatlich. Dagegen kaufen 13% Links für mehr als 1.000 Euro. Also im Spektrum derer die Links kaufen sind das auch nicht die Mehrheit. 🙂

  2. Du bist doch nich nur vom Kauf, sondern auch miete ausgegangen oder?

    Ich glaube so genau kannst du das bei der Miete nämlich nicht pauschalisieren. Wer nur 3-5 Nischen betreibt braucht evtl. nur 2 Links pro Nische wo wir bei 6-10 Links wären. Die kann man locker für 200,- bekommen. Man muss nur wissen wo und diese natürlich auch bewerten können und das können wohl die wenigsten wenn man so liest „sidebar und footer ist scheisse“ oder „nur themenrelevanz ist gut“.
    Sprich auch jemand mit einem geringen Budget kann Ahnung von der Materie haben.

    • Ich habe nicht gesagt das die Leute mit geringem Budget keine Ahnung haben. Da legst Du mir aber böse was in die Buchstaben. 🙁

      Miete oder Kauf, bei dem Thema vordergründig erstmal egal, da es um Paidlinks geht und das sind grundsätzlich beide Vergütungsmodelle. Das man stellenweise nur 2 Links pro Seite bräuchte, die dafür aber korrekt anziehen, habe ich nicht bestritten. Pauschalisieren kann man sowieso überhaupt nichts.

      • Sorry dann habe ich es einfach so interpretiert.
        Lag vielleicht auch an deinen 3 versch. Überschriften für die Absätze.

        Bleiben wir beim Fazit „Pauschalisieren kann man sowieso überhaupt nichts.“ Das find ich gut 🙂

  3. Wenn es wirklich hilft, dann ist es doch ok Links zu kaufen, nur wenn es jeder tut, dann sind wir da wo wir ohne Kaufen wären.
    Ich würde ja auch gute Links kaufen, nur ich weiss nicht wo und bei wem.

  4. Da hast Du Dir aber selbst eine prima Steilvorlage gegeben, eisy! Ich könnte mir doch glatt einen praxisrelevanten Premiumartikel von Dir vorstellen: Kriterien bei der Linkbewertung oder: So finde ich einen wertvollen Paidlink für meine Nische.

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    Für alle, die noch keinen Premiumaccount hier haben: Los gehts! Es lohnt sich wirklich 🙂

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    Gruß, yoomai

    • Jetzt verrate doch nicht alles 😛 … Ein Artikel über die Qualität von Links, wie auch Linkquellen, wird es sehr zeitnah im Premium-Bereich geben. 🙂 Freue mich, das Du den Premium-Content empfehlenswert findest. Vielen Dank!

  5. Der erste Gedanke ist bestimmt, geht es auch ohne Geld ? Die nächste Frage wäre wie schnell man Links haben möchte…im welchen Zeitraum.
    Das Gefühl wie Google auf die Links reagiert fehlt einem am Anfang. Dadurch investiert man eine Menge, weil man ein bestimmtes Ergebnis erwartet.
    Die meisten wahrscheinlich dann auch noch, dass Link gleich Link ist. Aber von den nichts wissenden profitieren natürlich aber auch wieder einen Menge Leute.
    Ich denke jeder zahlt am Anfang Lehrgeld

  6. Solange es bei themenrelevanten LInks bleibt, wird Google nichts „merken“, vor allem wenn man es wie natürliches Linkwachstum aussehen lässt, wobei man als LInkkäufer nicht beinflussen kann, was für Links dann noch auf den Webseiten der Linkverkäufer gepostet werden. Irgendwie schade, wenn man sich gegen Linkkauf/Miete entscheidet und bei der Konkurrenz sieht, wie es funktioniert – wobei die Diskussion ob Linkkauf nicht unerlaubte Werbung ist (da nicht als Werbung gekennzeichnet), sehr interessant ist,

    Anja

  7. beim linkkauf muss auf man echt auf verschiedene kriterien acht geben….wenn man sich zu einem linkkauf entscheidet, ist das oberste prinzip der natürliche linkaufbau….umso wichtiger ist es den linkkäufern für ihre website einen passenden linkmix anzubieten; der punkt themenrelevanz spielt dabei auch eine große rolle.
    Als Backlink-Verkäufer (www.ip-backlinks.com) kann ich eisy in Bezug auf seine Aussage, dass die Mehrheit mehr als € 1000,- monatlich für gekaufte Links ausgiebt, aus eigener Erfahrung nur recht geben.

  8. Beim Linkkauf muß man ja sicherlich auch aufpassen wo man sie kauft. Denn die Qualität ist bestimmt nicht immer das Geld wert. ich kann mir vorstellen, das viele Firmen das Geld auch zum Teil zum Fenster rauswerfen.

  9. Klasse Artikel, danke, Eisy.

    Ich finde es erstaunlich, dass so viele zugeben, Links zu kaufen.

    Ja, wir sind schlau, aber Google ist schlauer, und wenn noch mehr Links gekauft werden, dann ändern die wieder ihren Algorithmus.

    Wäre interessant zu erfahren, ob Google einen Teil der gekauften Links ausmachen kann und dann dafür die Seiten abstraft, die damit verlinkt wurden. Vielleicht ist das aber noch Zukunftsmusik.

1 Trackback / Pingback

  1. kein gekaufter Link « Overberg blogt

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