Ein „Nebenverdienst“ Projekt zum Nachmachen

Dies ist ein Gastartikel von . Er ist Blogger von SEO-Selfmade.de. Zudem sucht er einen Job im Bereich SEO. Seine Kontaktdaten und mehr über ihn, steht im letzten Absatz des Artikels. Vielen Dank Bastian, viel Spaß allen Lesern!

Nachfolgend möchte ich euch ein interessantes Geschäftsmodell vorstellen, mit dem sich monatlich ganz nett was „nebenher“ verdienen lässt. Zusammengefasst: Suchmaschinenbesucher auf unsere Empfehlungswebseite leiten, und von dort auf Partner verlinken, die uns dafür regelmäßig bezahlen. Ziel ist es, so hoch wie möglich bei den Suchmaschinen (nachfolgend gehe ich von Google aus) gelistet zu sein und bisherige Mitbewerber zu dominieren.

Ein paar mahnende Wort zu Beginn müssen aber auch sein; es macht einen ziemlichen Aufwand, da wir hier einen wirklichen Mehrwert schaffen wollen und die Website muss ordentlich (regelmäßig) suchmaschinenoptimiert werden, damit wir auch möglichst weit oben gelistet werden. Das Ranking ist natürlich abhängig vom Wettbewerb, den jeder selbst bestimmen kann, aber dazu später. Jeder der hier also das schnelle Geld sieht: *ZONK-Sound*

Nun etwas konkreter, was habe ich vor? Vielleicht kennt ihr das von euch selbst: Auf der Suche nach einer „Dienstleistung“ in eurer Stadt und bei völliger Ahnungslosigkeit wird Google befragt. Oder wenn man gerade neu irgendwohin gezogen ist weil man sich noch nicht auskennt. Versetzen wir uns nun in den Internetbenutzer von nebenan, so könnte eine triviale Sucheingabe: „Frisör in Stuttgart“ oder etwas länger: „Frisör für Männer in Stuttgart“ lauten. Grundsätzlich kann man aber davon ausgehen, dass in den wirklich großen deutschen Städten die interessanten Dienstleistungen schon „vergriffen“ sind, und für die Sucheingabe wie oben einige regionale Anbieter schon fest etabliert sind und ihr Ranking nicht so schnell hergeben. Klar, auch dort kann man ab und an noch ein paar Nischen finden.

Such dir eine Stadt und eine Dienstleistung

Zum Einstieg wäre es nicht so ratsam sich gleich so einer schweren Marktsituation zu stellen, deshalb gehe ich in diesem Artikel nicht von den Großstädten (Berlin, Hamburg, München, Köln, …) aus, sondern Suche gezielt nach Mittelstädten. Diese Recherche kann mittels Wikipedia elegant verkürzt werden 😀

Als Beispiel nehme ich mal die Stadt Freiburg. Jetzt fehlen noch ein paar Dienstleistungen die man promoten könnte. Ein erster Schritt wäre nun einfach spontane Ideen aufzuschreiben und/oder zu kategorisieren:

  • Schönheit: Frisör, Nagelstudio, Kosmetiker
  • Handwerk: Schreiner, Umzugshelfer, Fliesenleger
  • Reparatur: Rohrreinigung, Schneider, Schuster
  • Gesundheit: Ärzte, Apotheken, Fitnessstudio

Ihr seht, das sind hauptsächlich Oberbegriffe und es sind einige Berufe dabei. Natürlich kann das ganze auch mehr in eine (Long-Tail) Nische gehen, mir fällt zum Beispiel eben: „Tattoo entfernen“ ein. Als nächstes wollen wir uns mal in die Sicht eines Anbieters denken. Mit welchem Beruf oder welcher Dienstleistung mache ich die höchste Marge wenn ein neuer Kunde kommt? Diese Fragestellung solltet ihr euch ab jetzt immer im Hinterkopf behalten! Als Tipp: Menschen die nicht so internetaffin sind, haben meistens tolle Ideen was gesucht werden könnte, manchmal hat man halt doch so eine gewisse Betriebsblindheit entwickelt.

Den Wettbewerb zu den Suchanfragen überprüfen

Idealerweise kennt ihr die Stadt / Städte eurer Wahl schon etwas besser. Es nützt nix wenn ich was für Grevenbroich aufsetzen will aber nicht weis wo die Stadt überhaupt liegt, was es dort alles gibt, wie die Infrastruktur ist, usw. Angenommen ihr habt eure Nische(n) nun gefunden, die Stadt steht fest, geht es daran den Wettbewerb zu den Suchanfragen zu überprüfen.

Das bedeutet, es wird eine Liste an Keywords erstellt und diese mittels dem Google Keyword-Tool (oder Traffic-Estimator) überprüft. Bitte den Filter immer auf exakt stellen und manchmal kann es ganz nützlich sein, sich die Keyword-Ideen anzeigen zu lassen. Wie ihr in der Abbildung unten sehen könnt habe ich beispielsweise ein paar Kombinationen überprüfen lassen, nicht wirklich sorgfältig gearbeitet (da meine Keywords nur nach dem Schema „Stadt + Dienstleistung“ aufgebaut sind), und trotzdem ist was brauchbares dabei rausgekommen. Die interessanten Kombinationen sind mit dem gelben Warndreieck markiert.

Eigentlich könnte man jetzt richtig optimistisch sein. Eigentlich. Es folgt nun eine kleine Demonstration wie man die bisherige Auswahl bewerten kann.

Let me do the math for you…

Avinash Kaushik (das ist der Web-Analyse Guru schlechthin) geht davon aus, dass nur 3% aller Internetnutzer konvertieren, das heißt eine Aktion in eine Handlung umwandeln; in unserem Fall also Kunde werden und Geld für die Dienstleistung ausgeben. Das Ganze nennt sich „Konversationsrate“ (engl. Conversionrate (CR)).

Diese 3% stammte allerdings von vor ein paar Jahren und es kann schon möglich sein, wenn der Mehrwert für den Benutzer gegeben ist das wir auch mit 5% rechnen können; für dieses Beispiel nehme ich das jetzt an. Weiterhin sollte euch bewusst sein, dass sich die „Klickrate“ (engl. Click-Trough-Rate(CTR)) auf eine Link in den Suchergebnissen, pro Position verändert. Es gibt hierzu verschiedene Aussagen wie die Prozentwerte verteilt sind.

Da sich keiner so genau einig ist, gibt es deshalb hierfür von mir jetzt einen festgelegten Durchschnittswert. Wenn ich nun das alles in einer Tabelle darstelle, kann das einen guten Anhaltspunkt geben, ob das jeweilige Keyword rentabel ist oder nicht. Aber vorallem hilft es auch, einen Preis mit einem zukünftigen Partner auszuhandeln.

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Zwischenfazit

An dieser Stelle ist das Keyword „fitnessstudio freiburg“ gar nicht mal so schlecht. Der Wettbewerb ist schwach und es dürfte kein Problem sein da eine gute Position mit etwas SEO rauszuholen. Denkste! Wer will kann jetzt mal zu Google gehen und genau das Keyword eingeben. Was sehen wir da? Richtig: Google Places. Und wie wir wissen, kommen Google Places Platzierungen immer vor den organischen Suchergebnissen. Und noch ein minimales Problem ist vorhanden, die bestmögliche Keyworddomain www.fitnessstudio-freiburg.de ist schon vergeben – ist aber nur halb so schlimm, da drauf ist nämlich nur (Platzhalter-)Schrott und es dürfte ein leichtes sein mit einer anderen Domainendung dementspechend positioniert zu sein. Kann manchmal auch klüger sein auf andere Domainendungen (Domain Protection) zu setzen, so hinterlässt man nicht überall seine Footprints im Netz. 🙂

Interessant hingegen dürfte „tattoo freiburg“ sein, das kommt kaum aus der Mode und die meisten Kunden werden durch Empfehlungen von Freunden und Bekannten generiert – oder durch das Internet. Wenn ich da als Interessent eine Website vorfinden würde, die verschiedene Tattoostudios vergleicht und rezensiert, ist das ein absoluter Mehrwert an der Stelle und kann das Verlangen (AIDA-Prinzip) zum Kauf noch steigern (vgl. Punkt 7 und 8 weiter unten).

Der „schuster freiburg“ ist so eine Sache. Es ist halt einerseits so eine Dienstleistung die man mal eben schnell nebenher erledigen lassen kann. Ein Blick ins Telefon- / Branchenbuch genügt um zu wissen wo der nächste ist oder man kennt den nächsten an der Straßenecke. Auch ob da soviel Marge drin ist, sei dahingestellt. Sehen wir mal die Werte an, würde es auf der fiktiven Suchergebnisposition drei schon fatal aussehen, allerdings ist die passende Keyworddomain noch frei.

Wie kann es weitergehen?

Angenommen ihr habt das Killer-Keyword entdeckt: über 1000 lokale monatliche Suchanfragen sollten es schon sein und kein bzw. sehr schwacher Wettbewerb.

1) Keyword-Domain registrieren
Eure Entscheidung: Wollt ihr mehrere Projekte der Art aufziehen, schadet es nicht etwas anonymer zu bleiben.

2) Website aufsetzen
Hier eignet sich wohl am besten WordPress dafür, dass sollte dann mit den bekannten Plugins zur OnPage Optimierung versehen werden. In der Einrichtungsphase sollte die WordPress Einstellung „Suchmaschinen sperren“ gesetzt werden, damit nicht zu früh von den Robots indexiert wird.

3) Schafft einzigartigen Content auf eurer Site
Ich weis, es ist sowas von abgelutscht diese Phrase, aber ohne Content / Text geht es einfach nicht. Es muss wirklichen Mehrwert bieten damit es für den Besucher nützlich ist. Hier gilt die Fragestellung: Was könnte den Nutzer zusätzlich interessieren? Es sollten min. 5 Beiträge auf der Seite sein und ein paar Ideen in der Warteschlange vorhanden. Beiträge nicht komplett darstellen, sondern nur auszugsweise auf der Startseite veröffentlichen. Ach, und in Zeiten von Content-Manufakturen kann man sich Texte auch kaufen; ist wohl die bequemste Möglichkeit.

4) Bringt die Site in die Index
Wenn soweit alles steht, dann bringt die Website in den Index, also die Einstellung „Suchmaschinen sperren“ deaktivieren. Dann kann man sich ein paar Links (1-3) aus seinen anderen Seiten besorgen (Blogroll, Footer) damit die Robots vorbeikommen. Oder man „submitted“ seinen RSS an Verzeichnisse und lässt ihn anschließend „pingen“. Anfangs nicht übertreiben, es gilt die Devise die Site soll natürlich vorgefunden werden.

5) Regelmäßig SEO betreiben
Nachdem die Site aufgefunden wurde kann damit begonnen werden regelmäßige OffPage Maßnahmen durchzuführen. Also alles was die SEO Trickkiste so hergibt: Bookmarks, Verzeichnisse, Kommentare, Foren, … Zu Beginn einfach nicht übertreiben, aber in der Regelmäßigkeit bleiben. Auch zu diesem Zeitpunkt die Site schon zu monetarisieren, wie durch AdSense wäre für den Besucher eher abschreckend als förderlich!

6) Zeit
Gebt der Website Zeit sich zu etablieren, der natürliche Aufbau sollte im Vordergrund stehen. Ankedote: Als Experiment hat ein SEO mal in einer Woche 50k Backlinks aufgebaut, auf einer ganz frischen Domain. Nach drei Wochen ist die Site aus dem Index in die Sandbox geflogen. Nach drei Monaten kam die Domain gestärkt zurück; da ist es doch vernünftiger wenn das Ganze auf natürliche Art und Weise aufgebaut wird.

7) Schafft echten Mehrwert
Am besten wäre es natürlich wenn der Besucher auf eurer Website, sobald sie dann auf den vorderen Plätzen gelistet wird, echten Mehrwert vorfindet und nicht nur auf das jeweilige eine Keyword einen optimierten Endlostext. Zum Beispiel könnte sich das in einer nützliche Zusammenstellung der Informationen zum Thema eurer Site ausprägen. Nehmen wir vom obigen Beispiel das Fitnessstudio, dann wären doch Kundenmeinungen und Bewertungen zu den verschiedenen Fitnessstudios am besten sowie Bilder und Preise davon. Qype ist da eine sehr brauchbare Quelle! Es gibt da noch unzählige weitere Portale die man dazu aufsuchen kann.

8) Akquiriert eure Partner
Wenn die Website nun schon einige Zeit erfolgreich läuft, im Normalfall kann man hier von min. 6 Monaten ausgehen, und schon einige Besucher durch Suchmaschinen vorweisen kann, solltet ihr euch an mögliche Partner wenden, die ihr bewerben könntet. Mit euren regelmäßigen Zugriffszahlen sowie eurer Rechnung der erzeugten Kunden pro Monat habt ihr zwei gute Argumente dafür in der Hand. Wenn nun die entsprechenden Suchanfragen an den Partner weitergeleitet würden, würde er ja davon profitieren! Solch ein Link bzw. prominent platzierte Werbung auf eurer Seite ist dann natürlich dementsprechend was pro Monat/Quartal wert 🙂 Pro Site kann man 1-3 Partner bewerben, oder exklusiv nur einen. Ja, das kommt dann drauf an wie man sich verkauft! Mit ein paar entsprechenden Hinweisen zur Konkurrenz lässt sich meistens was machen. Sobald ihr über den Partner-Websites gelistet werden, oder sobald ihr sogar #1 seid, habt ihr die besten Möglichkeiten dazu. So eine Exklusiv-Lizenz ist natürlich dementsprechend mehr wert.

Über den Autor:
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Bastian Gauwitz, ist Onlinemedien-Student im 6.Semester an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach und absolviert den praktischen Teil seiner Ausbildung in einem Verlag. Aktuell schreibt er seine Bachelorarbeit über das Thema: Suchmaschinenoptimiertes Website-Prototyping auf Basis von WordPress. Nebenher bloggt er über Suchmaschinenoptimierung und da er ab Oktober seinen Bachelor in der Tasche hat sucht er noch einen Job im Bereich SEO (vorzugweise Stuttgart oder Hamburg). Kontakt: E-Mail, XING, Twitter

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Über Soeren 443 Artikel
Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.

28 Kommentare

  1. Nachmachen ist immer toll, aber ob ich die Zeit dazu finde.

    es macht einen ziemlichen Aufwand,

    Also wohl vorerst nichts für mich, aber ich werde diesen Beitrag mal bookmarken. Man weiss ja nie wann man mal wieder Zeit für ein Projekt hat.

    Super aber, da ich aus einem kleinen Kanton aus dem Wallis bin, könnte man sich sogar überlegen so etwas für einen ganzen Kanton oder zumindest den deutschsprachigen Teil zu machen. Danke für den Artikel!

    • Ich wusste gar nicht das man „unfähig“ sein muss, damit man sich einen Job suchen darf. Sorry, aber er macht sein Studium und möchte gern einen Job im Bereich SEO für die Zukunft. Was ist daran so schlimm? Man muss ja nicht immer Freelancer sein oder eine Agentur eröffnen. Irgendwie hat Du einen Knoten in Deinem Kommentar. 😉

  2. Hi Bastian,

    ein wirklich sehr gelungener Artikel. Ich wünsche dir alles erdenklich gute, dass du schnell eine gute und vor allem nette SEO-Firma findest.

    Gerne mehr von solchen Artikeln eisy 😉

  3. Stimmt, da hat sich wohl der Kommunikationsfehlerteufel eingeschlichen! Richtig ist natürlich die Konversionsrate auf deutsch – aber ich hoffe doch, das man auch ohne die minimale Verbesserung den Sinn dahinter versteht. Danke auch für den Landkreis-Hinweis!

  4. Hat jemand Lust von Euch auf so ein Projekt aber keine Lust es allein zu machen?
    Ich habe bereits einen finanzstarken Bereich gefunden und suche noch einen Partner!

    Bitte einfach mal melden!

  5. Ein guter Artikel. Der Teil, der hier jedoch viel zu kurz kommt, ist die Akquise für derlei Projekte. Wer das tatsächlich schon einmal ausprobiert hat, wird wissen wie schwierig es ist, so ein Konzept in technikfernen Branchen anzupreisen. Google ist dort vor allem die Datenkrake und wenn man dann noch das effiziente lokale Targeting von Facebook erwähnt, kann man bei nicht ausreichend erfahrenen Kunden schnell seine Sachen packen.

  6. Ganz ehrlich: Viel zu viel Aufwand, um am Ende des Tages gerade einmal 1-3 Links zu „verkaufen“. Dürfte bei dem Klientel, was du da als KMU-Beispiele aufgeführt hast, sowieso ziemlich schwierig werden. Die Meisten werden den Linkkauf ablehnen, weil sie einfach schlichtweg keine Ahnung von und Interesse an Online haben. Zudem: Haben nicht in manchen Fällen Städte/Kreise/Regionen einen „Markenschutz“ auf ihren Namen?!

    • Du musst nicht an regionale KMU verkaufen. Verkauf an die, die virtuell in der Branche Geld verdienen und Rankings brauchen. Und genau diese werden kaufen. 😉 Da sind wir dann wieder weg von den 1-3 Links. Aber Du hast Recht, man muss sich wirklich immer über den Aufwand Gedanken machen. Kleine regionale Projekte sind schnell erstellt. Wirklich gute regionale Projekte – und seien sie noch so klein – können aber auch jede Menge Zeit kosten!

  7. Der Artikel gefällt mir gut. Konkrete Zahlenbeispiele und eine ausführliche Beschreibung.

    Interessant wären jetzt noch praktische Erfahrungen zum letzten Step: Wie springen potenzielle Werbekunden „wirklich“ auf die Webseite an? Inwiefern lassen sich die von dir errechneten Konversions in der „realen Welt“ auch umsetzen (schließlich geht es nicht nur um einen Online Shop, sondern der potenzielle Kunde hat meist noch etwas mehr Aufwand [z.B. die entsprechende Lokalität aufzusuchen])?

    Viele Grüße
    Pascal

  8. Genau David, man muss natürlich immer prüfen ob der Aufwand vorher lohnt: Für eine Metzgerei (krasses Beispiel) muss sowas nicht sein. Wo man sich aber vorher im Web ordentlich informieren und vorallem was „sehen“ kann (zum entsprechenden Dienstleister) dreht sich die Sache mal wieder – an der Stelle sei der dezente Hinweis auf Tattoostudios gegeben die sich gerade über das Netz einen Namen machen können oder wie Pascal anmerkt [„die entsprechende Lokalität aufsuchen“] das entfällt bei „Exoten“, z.B. wenn die Stadt nur ein Zahnbleaching-Institut hat das nun beworben wird.
    Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die konkreten Zahlen auf der Ebene der „realen Welt“ sichtbar zu machen, während man im Web über verweisende Websiten eine entsprechende Metrik hat kann das der Dienstleister dann nur durch das Gespräch raushören, oder man gibt „Aktionsgutscheine“ auf der Seite raus über die dann Neukunden angelockt werden. Es freut einem dann selbst zu hören wenn man das entsprechende Feedback bekommt: „Da hat ein Kunde neulich gesagt er sei über die Website zu uns gekommen!“
    Zur Aquise wie oben schon mal kommentiert gehört natürlich auch ein gewisses zwischenmenschliches Geschick: Da sollte man nicht wie der Ober-Verkäufer ankommen, schließlich ist man immer noch Mensch und setzt da was für Menschen um – nicht Maschinen!

  9. Die Sache mit dem Aktionscode wär natürlich richtig cool, weil das gleich noch ein nettes Incentive für den potenziellen Kunden setzt („Oh cool, hier krieg ich gleich noch Euro Rabatt auf meinen Haarschnitt“) – Tracking & verbesserte Conversionchancen auf einen Streich 😉

    • Ja, irgendwas handfestes bräuchte man schon, gerade in Anbetracht der Skepsis oder auch einfach Unwissenheit, die von KMUs häufig gegenüber Internetmarketing besteht. Hängt bei solchen Projekten auch einfach viel von der Internetaffinität der Unternehmen, oder doch zumindest der Bereitschaft, etwas anderes auszuprobieren, ab.

  10. Welche Domainendung sollte man nehmen wenn die .de belegt ist?
    Also der Reihe nach der Prio her?

    .de
    .com ?
    .org?
    .net?
    .info?
    .eu?

    Oder nach welcher Prio her klappert ihr ab?

  11. Hallo,

    ein ähnliches Projekt versuche ich auch gerade nach oben zu bekommen. Wobei ich mir wahrscheinlich die Zähne an den Places ausbeißen werde.
    Habe schon überlegt mich entweder durch Vodoo, Social Engenering, Bestechung oder ähnliches in die Places der Firmen einzumogeln. ,-)

    Außerdem muss ich @david Recht geben, weil ich es selber schon erlebt habe. Die meisten KMU haben nix mit Internet am Hut, allenfalls mal eine ungepflegte Webseite. Schlägt man denen dann Sachen wie Linktausch, etc vor, dann lehnen die nur schulterzuckend ab mit den Worten:“Was soll ich damit?“
    Verdammt, selbst wenn sie gute Internetseiten haben, tracken sie noch nicht mal ihre Besucher.

    Die einzigen Argumente, die die örtlich ansässige KMUs akzeptieren sind reale Kunden. – Und das ist in in meinen SEO-Augen eher kurzsichtig.

    Gruß
    Marcus

  12. Da will uns also einer die Überhammer-Geldverdien-Idee erzählen. Ich glaub eher du willst uns auf die falsche Fährte locken, damit wir Zeit verschwenden. Bei vielen solcher Suchkombies werden wohl Google Places Einträge kommen. Ich hatte diese Idee schon vor langer Zeit, aber auf Grund von Google Places schnell wieder verworfen.

  13. Google Places ist nicht Google! Ich schrieb nicht ohne Grund, dass gründliche Recherche sehr wichtig ist 🙂 Und ich glaube gegen kostenlose Wissensweitergabe (jeder der bloggt weis das so ein Artikel nicht mal eben schnell geschrieben ist) hat doch keiner was. Was ich (persönliche Ebene) davon hätte alle (weil du am verallgemeinern bist) andere auf eine falsche Fährte zu locken, erschließt sich mir nicht so ganz. Aber ist auch egal, weil anonyme Troll-Besucherkommentare nehme ich nicht wirklich ernst.

    • Ob Google Places Google ist oder nicht, ist doch egal, wenn die erste Seite in der Regel damit voll ist. Anonym oder nicht, ist doch auch egal. Mein Name ist nicht bekannt. Irgendwelche URLs muss ich hier auch nicht verlinken. Ich habe keine Projekte aus dem Bereich SEO, Internet-Marketing, Webdesign, Webmaster, Geld verdienen, … also brauche ich von hier auch keinen Besucher oder einen Backlink.

  14. Vom Prinzip funktioniert SEO genau wie im Artikel beschrieben. Warum sollte man aber für lokal liegende Geschäfte SEO betreiben.Hmm da lohnt sich ja schon mehr Flyer zu verteilen. SEO Projekte sollten auf jeden Fall langfristig geplant werden. Welche Endung wichtig ist entscheidet leider immer noch Google. Leider ist man denen ausgeliefert, was die als Schwerpunkt setzen beim optimieren ist relativ.

  15. Danke für den Beitrag!

    Bin recht neu in Internetmarketing unterwegs! Dieser Beitrag hat mir sehr gut geholfen, vor allem den Bereich, als es um die Klickrate bei ausreichend guter Positionierung unter den Top20 usw. geht war sehr aufschlussreich.

    LG

  16. Vielen Dank für Deinen Artikel.

    Zu den ganzen Kritikern:
    Ideen gibt es sehr viele, geredet ist auch immer schnell, doch erst wenn man es schafft eine gute Idee richtig umzusetzen, weiß man ob sie tatsächlich Geld abwirft oder nicht.
    Wenn man feststellt, dass es nicht geht, muss man rechtzeitig abbrechen. Man hat aber trotzdem auch was gelernt und macht hoffentlich beim nächsten Projekt diesen Fehler nicht mehr.

    Zum Thema Jobsuche.
    Wenn Bastian einen Job bei einer guten SEO-Firma findet, kann er bestimmt sehr viel Wissen mitnehmen und wird von manchen Fehlern verschont bleiben.
    Außerdem kann er immer noch später seine eigenen Projekte verwirklichen 🙂

  17. Guter Artikel … von dieser Methode der Monetarisierung von Webseiten hab‘ ich noch nicht viel gelesen. Hast du Fallbeispiele, die abschätzen lassen, was eine gut germachte Seite einbringen kann? Meiner Erfahrung nach ist es recht mühsam, lokale Unternehmer zum Sponsoring zu bewegen.

  18. Hab ich mir gerade gebookmarkt. Hört sich sehr interessant an. Habe mit diesem Gedanken schön öfter gespielt. Ich habe aber auch Kollegen, die Ihre durchaus gut besuchten Seiten, die natürlich auch einen Mehrwert besitzen, direkt an AdSense angeschlossen haben und mittlerweile davon einen netten Nebenverdienst haben. Wenn man dies aber noch etwas professioneller aufzieht und die Werbeplätze direkt für eine Monatspauschale verkauft, könnte es durchaus noch lukrativer werden.

    Schöner Artikel!

    lG Dawid

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