Die Mehrheit nutzt kostenpflichtige SEO-Tools

Vor einer Woche stellte ich die Umfrage „Nutzt Du kostenpflichtige SEO / Online-Marketing-Tools?“ online. Heute ist sie beendet und hier sind die entsprechenden Zahlen. Die absolute Mehrheit aller Teilnehmer setzt laut Umfrage regelmäßig kostenpflichtige Tools fürs Online-Marketing ein.

231 Stimmen hat die Umfrage, wovon 118 Stimmen auf die Antwort „Ja, regelmäßig“ fallen. 51 Prozent aller Teilnehmer setzen auf SEO-Tools die Geld kosten. Auf dem zweiten Rang sind die Leute, die SEO-Tools einsetzen wollen würden, aber bei denen diese Tools einfach noch nicht ins Budget passen. Dies sind 27 Prozent und damit 62 Teilnehmer. Die Umfrage endet also bei einem „ganz oder gar nicht“ Ergebnis. 11 Prozent der Teilnehmer (26 Stimmen) gaben an, hin und wieder mit kostenpflichtigen SEO-Tools zu arbeiten und nur 3 Prozent aller Teilnehmer (8) haben kein Interesse an diesen Tools.

12 Teilnehmer (5 Prozent) würden gern SEO-Tools verwenden, wissen aber leider nicht welches Tool am besten zu ihren Anforderungen passt. Da trifft es sich gut das ich gestern die neue Tabelle erstellt haben in der jeder „SEO Tools vergleichen“ kann. Wie immer habe ich auch ein freies Feld für andere Antworten gelassen. Dieses nutzten 5 Teilnehmer und hier sind die Kommentare.

Kommentar zu den Ergebnissen

Sehr interessant das Ergebnis. Besonders die 51 Prozent die SEO-Tools nutzen, zeigen eines sehr deutlich. Wer einmal Blut leckt, kommt nicht mehr davon los. 🙂 Anders kann ich es mir nicht erklären. SEO-Tools auf professioneller Ebene sind ein wahrer Mehrwert für jeden Betreiber einer Website, der die Absicht hat Erfolge zu erzielen, bei denen er seine eigene Arbeit gut kontrollieren kann. Nicht nur das Monitoring etc. der eigenen Seiten, sondern auch die gesamten Analyse-Optionen gegenüber Konkurrenten. Man weiß es einfach zu schätzen, sobald man es mal „korrekt“ ausprobierte und nicht nur kurz anschaute.

Bei den Leuten die hin und wieder SEO-Tools verwenden, kann es sich um verschiedene Gründe handelt. Manche werden vielleicht einfach nur kleinere Seiten betreiben und müssen nicht jeden Tag oder jede Woche Analysen durchführen. Andere werden ihr Budget bestmöglich schonen und setzen hier eventuell auf kurze Prepaid-Optionen die in einigen Tools wie beispielsweise bei Searchmetrics Rapid oder WISE SEO Suite möglich sind. Also Geld aufladen und damit so lange im Tool bleiben wie das Guthaben für die Kosten reicht.

Grundsätzlich

SEO-Tools bzw. überhaupt Tools im Online-Marketing, sollten nicht als Ersatz fürs eigene Hirn verwendet werden. Manche meinen ja wirklich sie schauen nur in Tools rein, sehen die Werte, stellen fest … „ah, der hat drei Backlinks mehr als ich, ich muss schnell Blog-Kommentare schreiben um ihn zu überholen“ … und glauben dann das funktioniert wirklich. Tools zeigen gewiss nicht die realen (virtuellen) Gegebenheiten, sondern einfach nur Werte die den Anwender als Hinweise dienen sollen, aus denen dieser sich selbst Ansätze entwickelt und die umsetzenden Maßnahmen einleitet. Noch dazu gibt es halt auch kein Tool mit hundertprozentiger Datenabdeckung. Schon allein deshalb darf man nicht frei nach Angaben der Tools handeln. 🙂

Jetzt ihr…

Was haltet ihr von den Ergebnissen und natürlich von SEO-Tools. Spiegeln sie vielleicht auch eure Erfahrungen aus Unterhaltungen mit anderen Leuten? Oft merkt man ja an Stammtischen etc. schon wie die Verwendung von Tools aussieht und da lässt sich ja schnell erkennen ob die Mehrheit auf Tools setzt, wie es die Umfrage auch zeigt, oder ob die Leute eher das mysteriöse Bauchgefühl als alleinige, treibende Kraft verwenden.

Neue Umfrage kommt dann natürlich baldmöglichst. Vorschläge sind natürlich jederzeit willkommen. 🙂

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Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.

9 Kommentare

  1. Das ein Großteil auf kostenpflichtige Tools setzt habe ich erwartet, aber das der Anteil, derer die auf Grund des (noch) nicht vorhandnen Budgets keine kostenpflichtigen Tools nutzen, so groß ist hätte ich nicht gedacht.

  2. Es wird die Zeit kommen da wird es auch ein professionelles kostenloses Tool geben. Vieles was vor Jahren im Seobereich kostenpflichtig waren gibt es schon frei. Es gibt einige Programmierer die Ihre Tools kostenpflichtig nicht an den Mann bringen können und da passiert halt dass….

  3. Ich hätte das nicht gedacht. Die Profi-SEO´s, die ich kenne, haben alle eigene Netzwerke sowie selbst programmierte Softwares und benötigen daher keine externen Tools, um Erfolg zu haben. Das Ergebnis ist aber wirklich interessant.

  4. Kostenpflichtige Tools bieten im Endeffekt nunmal doch mehr als kostenlose! Außerdem hat man auch mehr Service und und und. Aber die kostenlosen Tools sind auch nicht schlecht und wenns nunmal nicht ins Budget passt, gehts ja auch nicht anders…

  5. Das ist doch genau das selbe wie mit Antiviren Programmen! Die Kostenpflichtigen sind nunmal etwas besser als die Kostenlosen, da sie einfach mehr Schutz & Funktionen bieten. Hier ist es doch das selbe, allerdings reichen die Kostenlosen Programme eig. immer aus! Außer man hat großes vor…

  6. @Hansi das kostenlose Tool wird aber fast nie so gut sein wie das kostenpflichtige, ausser es steht eine riesen Community und Entwicklerteam dahinter wie zum Beispiel bei WP. Wenn das nicht der Fall ist dann ist das Tool so schnell wieder rückständig so schnell kannste gar nicht schauen.

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