Das wertvollste Werkzeug ist mein Gehirn

Jens ist Inhaber der Agentur „Indexlift“ und wurde in 2009 mit dem Thema SEO infiziert. Seine Arbeit erledigt er erfolgreich mit Hilfe diverser Tools, weiß dazu aber auch sein Hirn im richtigen Moment einzusetzen. In diesem Gastartikel schreibt Jens darüber, welche SEO-Tools er in welchen Bereichen einsetzt. Der Artikel ist Teil der Umfrage „Welche SEO-Tools nutzt Du?“.

Seit 2009 beschäftige ich mich intensiv mit Suchmaschinenoptimierung. Dabei setze ich meinen Fokus verstärkt auf die SEO Beratung und OnPage SEO. Aus meiner Sicht ist seriöse Suchmaschinenoptimierung ohne die zu Hilfenahme professioneller SEO Tools wirtschaftlich fast untragbar. Ich bräuchte viel zu lange, um mich durch den Quellcode oder den Content zu lesen. Die Erhebung einiger Metriken ist manuell auch gar nicht möglich. Deshalb kommen bei meiner täglichen Arbeit eine Reihe ausgewählter SEO Tools zum Einsatz, die ich gern vorstelle.

1. SISTRIX Toolbox

Die SISTRIX Toolbox bietet vor allem mit dem SEO und dem Link Modul sehr verlässliche Informationen. Ich kann eine Reihe SEO relevanter Kennzahlen und Metriken schnell erheben und bewerten. Besonders bei Beratungsterminen erweist sich die Toolbox als sehr nützlich, da ich dem Interessenten/Kunden ad hoc visualisierte Darstellungen komplexer Sachverhalte präsentieren kann. Aber auch für Wettbewerbs- und Potenzialanalysen nutze ich die SISTRIX Toolbox sehr intensiv, da sie eine Menge wichtiger SEO Tools bietet. Das Optimizer Modul ermöglicht es mir ein verlässliches SEO Controlling, so dass ich jeder Zeit auf dem aktuellen Stand bin.

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2. OnPage.org

Bei großen SEO Projekten, wo ich Optimierungsmaßnahmen durchführe oder koordiniere, nutze ich immer OnPage.org. Einfach deshalb, weil ich viel Zeit spare und genaue Auswertungen bestehender technischer und redaktioneller Potenziale erhalte. Mehrere komplexe SEO Projekte habe ich mit OnPage.org bereits sehr erfolgreich durchgeführt. Durch das regelmäßige Update der Kennzahlen und dem direkten Vergleich mit den vorherigen Ergebnissen, kann ich sehr genaue Bewertungen durchführen. Sogar Keywords kann ich anlegen und deren Rankings überwachen. Für besonders wichtige Keywords nutze ich das WDF*IDF Tool intensiv, was aus meiner Sicht überaus gelungen ist. OnPage.org ist für mich ein wichtiges Werkzeug bei der Bewertung der „Gesundheit“ einer Domain und der Durchführung komplexer Optimierungsmaßnahmen. Umfassende Sachverhalte werden hervorragend (vereinfacht) dargestellt und visualisiert, so dass ich schnell zum Ziel komme und weniger Zeit für Projektmanagement aufwenden muss. Das freut mich und den Kunden.

3. LinkResearchTools

Die LinkResearchTools von Christoph Cemper nutze ich gern, um mir ein Bild über den externen Linkgraphen einer Domain zu verschaffen. Die Vielzahl der LRT Tools ermöglicht es mir, IST-Stände der Kundenprojekte und deren Wettbewerber schnell zu erfassen. Dadurch wird Linkbuilding exakter, kalkulierbarer und vor allem verständlich für den Kunden, für den die OffPage Thematik häufig un(be)greifbar ist. Am häufigsten nutze ich den Backlink Profiler und den Competitive Landscape Analyzer.

4. Gehirn

Das wertvollste Werkzeug ist und bleibt immer noch mein Gehirn. Mir nützen all die hervorragenden SEO Tools nichts, wenn ich die SEO Kennzahlen und Metriken nicht verstehe und keine Analogien herstellen kann. Ein SEO Tool für einen Nicht-SEO erzeugt meines Erachtens allerdings tödliches Halbwissen und kann zu mehr Schaden führen, als es Nutzen bringen kann.

SEO Tools sind geniale Möglichkeiten, um die Arbeit eines Suchmaschinenoptimierers zu vereinfachen, ersetzen diesen aber in keinem Fall.

Ich wünsche Euch erfolgreiche Projekte.

Jens

Über Soeren 450 Artikel
Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.

3 Kommentare

  1. Die Zusammenarbeit mit externen Gehirnen, den SEO-Beratern und den genannten SEO-Tools, macht selbst dann Sinn, wenn ein Unternehmen eine eigene SEO-Abteilung aufgebaut hat. Das analysieren – die im Artikel genannten große Gehirnleistung – sollte man als Unternhemen mit SEO-Abteilung nach außen verlegen, um die eigene Arbeit SEO-neutral von außen bewerten zu lassen. Die Bewertung der Arbeit ist die große Kunst beim Suchmaschinenoptimieren. Dem eigenen SEO-Team mag Position der Keywords und Inhalt des Contents auch ohne SEO-Tools bekannt sein, den externen Beratern deuten sie schnell die Schwachstellen der Optimierung.

    Elke Greim
    Gründerin von LISA! Sprachreisen
    Erfinderin des LISA! Sprachreisen Finders

  2. Ich würde das Gehirn an die erste Stelle setzen.
    Das gewußt wie, wo, was und wann, das kann kein kein Tool für dich erledigen. Es sind und bleiben nur Hilfsmittel, genau wie der Computer.

    Wenn das im Kopf nicht klar, dann nützen dir 1.000,00 EURO teure Tools auch nicht weiter 😉 Also, Punkt 4 wird Punkt 1. Dann klappt es auch mit dem SEO.

  3. Genau der 4. Punkt ist der Knackpunkt, warum ich noch nie die Sistrix Toolbox einmal ausprobiert habe: Ich wüsste mit den vielen Kennzahlen nur wenig anzufangen und könnte die kostenlose Testphase nicht wirklich nutzen bzw. verstehen was ich da währenddessen an Kennzahlen zu Gesicht bekomme.

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