Bringen doppelte PR-Meldungen Rankings?

Linkaufbau ist schon wieder so ein Thema. Ich finde es eigentlich ganz spannend, bin dann aber doch froh wenn ich es an Janina Schmitt auslagern kann. Die heutige Frage steht im Zusammenhang mit Linkaufbau und dreht sich um einen ganz beliebten Kanal: Pressemitteilungen. Eingereicht wurde die Frage über „SEO-Frage stellen“, wo jeder seine Frage einsenden kann.

Granatons Frage: Macht es aus ranking-Perspektive Sinn, ein- und dieselbe Pressemitteilung als Text oder PDF in zahlreichen PR-Portalen international zu veröffentlichen?

Antwort: Typische Schätz- und Erfahrungsfrage die man nicht mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten kann. Ich möchte es mal so formulieren: es kann funktionieren und auch über Monate hinweg gute Rankings bringen. Es gibt aber vermehrt eher den Fall wo es nicht funktioniert. Im Beitrag möchte ich ausführlich auf dieses Thema eingehen.

Lange Zeit konnte man ziemlich genau vorhersagen, dass Rankings nach Pressemeldungen zustande kommen. Selbst dann, wenn man die Meldungen in identischer Form auf verschiedenen Portalen verteilt (wie es ja die Frage war). Heute ist weder die Verteilung auf deutschsprachiger Ebene auf diese Art nachhaltig, noch auf internationaler Ebene. Wenn ich den Wert der Frage auf „Macht es aus ranking-Perspektive Sinn“ lege, ist es ein klares „Nein“. Perspektive hat dieses Vorgehen nicht.

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Ich teste ja auch sehr gerne und natürlich will ich für Rankings auch immer möglichst die kürzesten Wege einschlagen. PR-Meldungen publizieren ist ein Weg der effektiv ist und besonders bei neuen Domains sehr angenehme Auswirkungen zeigt. Die letzten Erfolge beschränkten sich bei mir aber immer auf die Meldungen, die exklusiv verfasst waren und nur eine Veröffentlichung fanden. Alle doppelten Meldungen waren eher für die gesteigerte Domain-Popularität. Hier muss man sich die Frage stellen was es bringt, eine hohe „Domainpop“ zu besitzen wenn am Ende dennoch keine Rankings rausspringen. Nun, vielleicht 100 Euro mehr im Verkauf der Seite, oder bessere Chancen im Link-Business. Ansonsten aber nichts.

Die Frage bezog sich ja ausschließlich auf „ranking-Perspektive“, daher möchte ich auch nicht weiter auf andere Themen eingehen. Nur so viel: aus Sicht auf die Marke kann dieses Vorgehen natürlich Sinn machen. Schließlich bedeutet es mehr Sichtbarkeit.

Wenn ich den Begriff „Perspektive“ weglasse spreche ich nicht mehr von Nachhaltigkeit für die Zukunft. Somit würde die Antwort ein bisschen anders ausfallen. Kurzzeitig kann man auf Basis von solchen Links (Quelle: Pressemeldungen) schon auch junge Seiten und solche, die einfach noch keine nennenswerte Anzahl an Links haben, pushen. Das ist nichts anderes als der Einkauf von ein paar hundert Links aus anderen Quellen. Schaut man sich die Movers & Shakers in Tools wie der SISTRIX Toolbox an, sieht man meistens in der einen Woche die Poker- und Casino-Seite bei den Gewinnern und in der kommenden Woche bei den Verlierern. 😉 Hier passiert auch keine Hexerei.

Fazit

Will man Links über Pressemeldungen aufbauen, sollte man möglichst exklusive Meldungen in jedem Portal publizieren. Es macht dann auch Sinn sich nicht auf die kleinen Verteiler wie PR Maximus oder PR-Gateway zu konzentrieren sondern größere Portale wie newsaktuell.de von der dpa-Gruppe oder Newsmax.de zu verwenden. Hier kommt man zwar nicht kostenlos raus wenn man es richtig macht, aber dafür hat man Links die Mehrwert im Linkprofil darstellen. Und „ranking-Perspektiven“ sind dann „möglich“. 🙂

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Über Soeren 443 Artikel
Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.

27 Kommentare

  1. Ich nutze diese Methode eigentlich nur, wenn ich auf etwas neues, wie z. B. ein Gewinnspiel aufmerksam machen möchte. Ansonsten wird für jedes Portal ein anderer Artikel geschrieben und am besten zeitversetzt veröffentlicht. Mir persönlich kommt es dabei nicht nur auf den Link an, sondern vielmehr auf den Traffic.

    • Richtig, für „Sichtbarkeit“ macht es noch Sinn, ansonsten ist es aber nicht von nutzen. Wobei im Grunde eine Pressemitteilung sowieso nie wegen des Links geschrieben werden sondern immer für den Traffic die Weiterverteilung und andere Faktoren. Aber gut, dass schreiben für „Links“ liegt tief verankert in unserer Branche. 😉

    • Auf den Traffic aus Presseportalen…Sprichst du hier von spezifischen oder von allg. Presseportalen? Denn dass damit ein Anstieg der Besucherzahlen einhergeht wäre mir neu. Oder wer sucht heute Informationen auf Presseportalen?!

  2. Vor exakt anderthalb Monaten habe ich ca. 40 mal die gleiche Pressemitteilung rausgeschickt – ausser dass sich die Domainpop erhöht hat und mein Geldbeutel weniger Inhalt hat, ist nix passiert.

  3. Hallo guten Morgen,
    interessanter Beitrag, das ist ein Thema das mich auch bewegt. Mir stellt sich die Frage, ob es nicht kontraproduktiv ist in Zeiten von Penguin und Panda überhaupt noch Portale wie PR Maximus zu nutzen und immer die gleichen Artikel zu veröffentlichen. Sichwort DC.

    Ich weis DC bei Presseportalen gibt es eigentlich nicht. Aber sind nicht viele davon allenfalls Artikelverzeichnisse, die sich nur Presseportale nennen?

    Ich bin jetzt dazu übergeganen mit einige wenige „starke Portale“ herauszusuchen und dort unique Meldungen zu veröffentlichen. OpenPr hat hier meinen ersten Artikel jedenfalls genommen, eingereicht über PR Maximus kam bisher immer eine Ablehnung.

  4. Hey Eisy,

    danke für dein Beitrag.
    Wir beobachten, dass neue Unterseiten durch PR-Mitteilungen erste gute Impulse bekommen und schneller ranken. Kann natürlich auch Zufall sein, aber es fällt uns sehr stark auf.
    Wir machen oft eine Mischform – 2-3 Exklusivmeldungen und eine die bewusst Duplicate ist, aber über PR-Gateway usw. gestreut wird.

    Witzig: Mir ging es immer nur um den Impuls. Auf Klicks habe ich nie gehofft. Ich dachte immer „bitte, wer klickt auf eine Pressemitteilung“. Bis ich unser neues Contentportal beworben habe: Bei jeder Pressemitteilung geht die Besucherzahl deutlich nach oben…denke mal, dass das an diesem „Content-Marketing-Hype“ liegt…

  5. Sie können durchaus etwas von dem „guten“ Traffic bringen, und mit etwas Glück auch einen Artikel innerhalb einer Zeitschrift, bzw. einer Fachpublikation. Das lohnt sich dann. Hatte bisher 2x mal Glück mit einem entsprechenden Artikel in einer Fachzeitschrift auf eine PR-Meldung.
    Das gab dann neue Links und noch mehr Traffic.

  6. Hi Eisy,

    danke für diesen Artikel, auf den ich durch einen Kunden aufmerksam gemacht worden bin. Ich habe hier ähnliche Erfahrungen gemacht, habe aber feststellen können, dass es hier eine „Auf-und-Ab-Phase“ gibt, die sich nach ca. 3 bis 4 Monaten konsolidiert.

    1. durch die Nutzung von PR-Portalen in meiner GoogleOnlineDominator-Strategie kommt es zuerst (vor allem bei frischen „exact-match“-Domains) zu einem spürbaren Anstieg im Ranking (Stichwort: „Erste Seite in Google innerhalb von wenigen Tagen“)
    2. dann kommt nach ca. 3 Wochen der „Google Slap“ und die Domain wird auf Seite 3 oder 4 „verbannt“
    3. nach ca. 3 bis 4 Monaten ist sie wieder auf der ersten Seite angelangt und verbleibt dann dort auch stabil (bisherige Tests reichen bis in den Oktober 2011 zurück, also fast eineinhalb Jahre).

    Hintergrund ist wohl, dass durch die extreme hohe Anzahl von Backlinks, die in einem kurzen Zeitraum aufgrund unserer Aktivitäten von verschiedenen Portalen mit sehr hohem eigenen PageRank auf die Domain zeigen, zuerst die Domain von Google gut bewertet wird (1.). Dann greifen die „Sandbox“-Effekte von Google (2.) Aber nach einiger Zeit erkennt Google, dass die Backlinks von den Hoch-PR-Seiten (PR = PageRank, nicht PR = Public Relations 😉 immer noch existieren und weiter auf die Seite zeigen und jetzt greifen die „normalen“ Bewertungs-Kriterien von Google (3.)

    Da wir ja mit einem Mix von verschiedenen Hoch-PR-Portal-Seiten (wie z. B. auch Facebook, Youtube, GooglePlus) arbeiten und nicht nur auf PR-Portale setzen, kann dieser Effekt aber natürlich auch darauf zurück zu führen sein. Trotzdem bilden PR-Portale eine wichtige Komponente, die beim Aufbau des eigenen PageRanks und Rankings für bestimmte Keywords berücksichtig werden sollte.

    Da der G-O-D von uns aber auch hauptsächlich zum Reputations-Aufbau und zur Experten-Positionierung eingesetzt wird, ist der Aufbau des Rankings ein schöner Nebeneffekt – und das bei teilweise bis zu 38.000 Nennungen des Kunden in Google innerhalb von nur drei Monaten. Und das bei identischem Inhalt („duplicate content“) Eine Abstrafung für diese Inhalte seitens Google habe ich bei bisher gut 30 durchgeführten Tests nicht feststellen können. Aber die DC-Problematik ist wieder ein anderes Thema 😉

    • Das ist interessant. Ich habe mich das bislang nicht getraut, da ich Angst hatte, es könne zur Abstrafung kommen. Dennoch würde aus der Reputationsperspektive heraus individuelle Texte bevorzugen, um die Nutzer nicht zu langweilen, wenn sie nach Unternehmensinformationen suchen.

      • Hi Geraldine,

        ich nutze diese von mir entwickelte Strategie hauptsächlich für die Platzierung von Markenbotschaften meiner Klienten im Internet. Es geht hier weniger darum, dass die für meinen Klienten gefundenen Texte individuell sind (das wäre sowieso erst über einen längeren Zeitraum möglich), aber dass die Marke meines Kunden (bei Marken-Neueinführung) oder der Name/die Firma meines Kunden in Verbindung mit seinen Haupt-Keywords mehrfach in Google gefunden wird. Wir schaffen es z. B. eine komplett neue Marke innerhalb von wenigen Tagen auf mehrere tausend Nennungen im Internet zu pushen – mit einem Budget von weniger als 1.000 Euro. Nach ca. zwei Monaten liegen die Nennungen dann bei ca. 30.000 Nennungen.
        Wenn du auf die Website gehst, die mit meinem Namen verlinkt ist, kannst du unter Beweise entsprechende Infos finden.

        LG
        Uwe

    • „…dass durch die extreme hohe Anzahl von Backlinks, die in einem kurzen Zeitraum aufgrund unserer Aktivitäten…“

      Ahm, kurz nachgefragt: dir sind die schwarz/ weißen Tiere schon ein Begriff? 😉 Unnatürliches Linkwachstum, und noch dazu in einem offensichtlich nicht organischen Umfeld, wird nicht lange ungestraft bleiben…

      Mal ganz abgesehen von den restlichen Geniestreichen a la PR Aufbau mit FB nofollow Links ist es fast schon eine Frechheit, Kundenprojekte mit solch kurzfristiger Sichtweise zu betreuen.

      Und mit solchen „hochqualifizierten Dienstleistungen“ den Kunden vermeintliche SEO Erfolge zu verkaufen, zu Suchbegriffen, nach denen keiner sucht, mit SERPs bei eingeloggtem Google Account (siehe „Beweise der Wirksamkeit“) etc. führt dazu, dass die SEO Branche durch einige wenige schwarze Schafe zusehends in Verruf gerät.

      Sorry für die deutlichen Worte, nur wer ahnungslosen Kunden keywords wie

      “Firmenneugründung SBG Peter Zeise – Ihr eigenes Haus selber bauen durch Baubetreuung mit dem SBG Bausatzhaus”

      allen Ernstes nach bestem Wissen und Gewissen verkauft, dann ist das entweder mangelndes Wissen oder absichtliche Ausnutzung von unwissenden Kunden…

      und DAS noch in einem führenden SEO Blog zu bewerben, da gehört schon Mut dazu…

      • Hi Michael,

        ich habe unten bei Günter schon mal eine längere Antwort geschrieben, deshalb hier nur kurz:

        1. die von dir genannten lustigen Tierchen haben dafür gesorgt, dass die von mir betreuten Projekte noch weiter nach oben gerutscht sind. Ich mache das Ganze jetzt seit 15 Jahren und lasse mir hier von Google kein X für ein U vormachen
        2. du hast scheinbar nicht richtig hingeschaut, denn ich nutze die von dir oben zitierten longtails nicht als „keyword“, sondern nur zur Messung der Verbreitung. Die Keywords sind natürlich in den longtails enthalten und werden dadurch auch gepushed
        3. die „SEO Branche“ – wie du es nennst – kenne ich nicht. Ich bringe meine Kunden in Google auf die erste Seite und nutze alle dafür notwendigen und nachhaltig wirkenden (für 15 Jahre teilweise) Mittel. Zeige mir einen SEOler in der „Branche“, der auf eine so lange Erfahrung zurück blicken kann …
        4. die von dir genannten „Suchbegriffe, nach denen keiner sucht“ kann ich nicht nachvollziehen. Ich nutze die Suchbegriffe, die ich zusammen mit meinen Kunden als die relevanten Suchbegriffe analysiert habe und über die er Kunden gewinnt. Jemand wie ich muss seinen Auftraggebern Erfolge verschaffen (auf gut Deutsch: zahlende Kunden), da kann ich keinen Wert auf die Anzahl der Suchergebnisse in solchen Tools wie dem Google Keyword Tool legen. Mir geht es darum, die RICHTIGEN Besucher auf die Seiten meiner Kunden zu bekommen. Und wenn es nur einer ist, der dann im Monat diese Keywords eingibt, dann auf die Seite meines Kunden kommt und dort z. B. ein Haus kauft, reicht das.
        5. in den meisten Fällen gehe ich über das Inkognito-Fenster von Google für die Screenshots, damit ich nicht mehr in Google eingeloggt bin. Wenn du aber mal nachschaust, wird es in den meisten Fällen keinen Unterschied im Ergebnis machen, ob ich ein- oder ausgeloggt bin.
        6. wie gesagt ist es mir egal, was die SEO Branche sagt oder meint. Es gibt diese Branche im Umfeld meiner Kunden nicht … die wissen teilweise noch nicht einmal, was SEO eigentlich heißt. Die wissen nur, dass sie in Google auf der ersten Seite erscheinen müssen. Es ist teilweise wirklich putzig, welche Gedanken sich die „Branche“ macht (ich nenne das immer „Kochen im eigenen Saft“ oder „Bauchnabelschau“), dabei interessiert es NIEMANDEN außerhalb dieser „Branche“ wirklich … und wer sich Gedanken um sein Ansehen bei seinen „Kollegen“ macht, der sollte mal damit anfangen, seinen Job ernst zu nehmen und damit Geld bei richtigen, echten Auftraggebern zu verdienen. Da geht es nicht um den Ruf in der „Branche“, sondern um Ergebnisse, mit denen die Auftraggeber Geld verdienen können.

        Sorry, jetzt musste ich hier mal deutliche Worte gebrauchen …

        Beste Grüße
        Uwe

  7. Pressemeldungen sollten ja eigentlich auch nicht dem Linkaufbau dienen. Was mich halt immer wundert ist, dass wenn man eine Pressemeldung durch einen Verteiler jagt die bei allen Portalen indexiert werden. Der Sinn für Google ist mir nicht ganz klar, vor allem da der liebe User im Vordergrund steht 😉

    Wenn es rein um die Links geht, dann lieber die Top 30 der größten Portale mit einzigartigen Artikeln abarbeiten. Das gibt dann zwar keine wirklich Reichweite, aber darum geht es dann ja auch nicht. Außerdem sind die Links von Presseportalen eh nur kurz „gut“, denn schon bald sind sie irgendwo im Nirgendwo begraben.

    • Hi Alex,

      hier habe ich andere Erfahrungen gemacht.

      Linkaufbau:
      Ist wie gesagt bei Pressemitteilungen, die wir für unsere Kunden im Online-Marketing für Reputationsaufbau und Expertenpositionierung einsetzen, eher von nachgelagertem Interesse, funktioniert aber trotzdem, da viele der Portale in Google weit oben ranken. Wieso Google hier selbst seinen Aussagen bezüglich DC im Wege steht, ist mir auch ein Rätsel, aber solange es funktioniert, machen wir weiter damit.

      „Begraben der Links auf Presseportalen“
      Kann ich nicht bestätigen. Wir erzielen mit den Maßnahmen des GoogleOnlineDominators (GOD) innerhalb von gut 6 Monaten ca. 30.000 Nennungen (mal nur 25.000, mal 38.000), nach ca. 6 Monaten tritt eine Sättigung ein und mehr als 38.500 Nennungen haben wir noch nie erreicht. Wir haben die Backlinks bisher noch nicht gezielt nur auf diese Maßnahme hin analysiert, da wir auch noch viele andere Maßnahmen parallel laufen lassen. Aber bei einem Kunden, bei dem wir aus Budgetgründen sehr wenige Maßnahmen außer dem GOD haben laufen lassen, kommen wir nach jetzt gut 5 Monaten auf 254 Backlinks laut BacklinkWatch.com. Das kann sich sehen lassen für eine „Nebenbei-Maßnahme“, daher kann auch von „Begraben“ keine Rede sein – zum Glück.

      Beste Grüße
      Uwe

      • Ob deine „Nennungen“ aber etwas für das Ranking der Webseite bringen, ist eine andere Frage. Natürlich kannst du auf deiner GOD Seite eindrucksvolle Screenshots zeigen, wenn du genau nach den Titeln deiner Presseerklärungen suchst – wie beispielsweise „Weinhandlung X. Pichelmayer – Online-Gründung im Bereich exklusiver Weine aus Südtirol“ oder ähnliches.

        Wer dem Google Anti-Spam um Matt Cutts richtig zuhört, sollte wissen, dass AUTOMATISIERTES Linkbuilding eine der größten Sünden in den Augen von Google ist. Und ich würde dazu inhaltlich identische Pressemitteilungen zählen, die über hunderte von Portale veröffentlicht werden.

      • Hi Günter (Antwort auf die untenstehende Anmerkung),

        wenn du dir mal die beiden „Beweis-Videos“ anschaust, siehst du, dass es nicht um um den „kompletten Titel“ geht (der natürlich so NIE eingegeben wird), sondern auch um die im Titel enthaltenen Keywords. Bei dem einen Kunden war es auch der Einzelbegriff „Faserlaser“, für den er jetzt nach gut fünf Monaten auf Seite eins, Platz 4 steht. Er hat nun über die Website seine erste Maschine verkauft, deren Verkaufsprovision die die Investition in meine Maßnahmen um ca. 10.000 % übersteigt – es hat sich für ihn also gelohnt.

        Dies aber nur nebenbei, zurück zu deinen Anmerkungen: die Zahl der „Nennungen“ ist nur der Messwert, den ich meinen Kunden garantiere (1.000 oder 2.000 Nennungen). Jede der Nennungen bedeutet aber ein Portal mit einem oder mehren Backlinks auf die Website, evtl. auch auf das Video und das Logo für die Google-Bildersuche. Es spielen hier mehrere Faktoren mit zusammen.

        Was Google und Matt Cutts angeht: ich mag Matt und habe ihn vor zwei Jahren auf einer Konferenz getroffen. Ich habe ihm vorgeworfen, dass viele seiner Aussagen von mir nicht im Experiment nachvollzogen werden können und das viele „Tricks“ (z. B. EMD) immer noch funktionieren. Er hat mir nach ein paar Bierchen erzählt, dass es hier noch eine Diskrepanz zwischen seinen Wünschen und Möglichkeiten von Google und der Realität gibt.

        Überlege dir mal folgendes: es gibt bei Google ca. 3.000 hochintelligente Wissenschaftler, Mathematiker und Programmierer, die alle damit beschäftigt sind, die Suche von Google noch genauer zu machen und die dafür sorgen sollen, das SEOler es so richtig schwer haben.
        Auf der anderen Seite gibt es ungefähr die 10fache Anzahl von nicht minder intelligenten SEOlern, die immer wieder neue Tricks finden, um in den Suchmaschinen besser gefunden werden. Ich sage jetzt nicht, dass ich das toll finde, den letzten Endes zählt immer der Inhalt einer Seite.
        Google KANN es gar nicht schaffen, mit dieser Menge an Know-how und neuen Tricks etc. mitzuhalten. Es ist fast wie ein Tropfen auf dem heißen Stein, wenn mal wieder ein Tierchen Freigang hat (Penguin, Panda etc.). Denn es erwischt hier nur die wirklich plumpen Techniken, die sich allein schon vom gesunden Menschenverstand her verbieten.

        Wenn ich jetzt aber mit dem GoogleOnlineDominator dafür sorge, dass die Marketing-Botschaft (inkl. Keywords) meiner Kunden mehrtausendfach im Internet vertreten wird UND dann mein Kunde über einen Portaleintrag (egal, ob jetzt Facebook, Youtube, Presse- oder Videoportal) gefunden wird, weil er das Keyword bedient und der Besucher der Seite die für ihn richtige und relevante Information erhält … ist das für mich OK. Und wenn er dann auf der ersten Seite in Google mehr als 50% belegt (teilweise mit dem gleichen Inhalt), dann ist das auch OK, denn der Besucher wird schon selbst schnell merken, dass der Inhalt identisch ist. (Was für den Besucher aber auch meist egal ist, denn wenn er den für ihn richtigen Inhalt gefunden hat, wird er nicht weiter suchen und klickt z. B. auf den in der Portal-Seite enthaltenen Backlink auf die Website meines Kunden. Hier liegt vielleicht bei der Bewertung dieser Technik ein Denkfehler vor: Wir gehen ja als SEOler meist davon aus, dass der Besucher sich jede der ersten Websites auf der ersten Seite in Google anschaut. Doch der Besucher will nur die für ihn relevanten Infos finden. Wenn er sie hat, geht er nicht mehr zurück auf die Google SERPs)

        Das Wichtigste hier beim Einsatz solcher Techniken wie dem GoogleOnlineDominator ist für mich, dass immer wieder mein Kunde für diese Keywords auftaucht und ihm dadurch eine große Kompetenz im Bereich dieser Keywords und was dahinter steht zugeschrieben wird.
        Es läuft letzen Endes ALLES auf den Aufbau von Reputation hinaus – wenn ich diese Reputation für meinen Kunden durch solche Maßnahmen steigern kann, dann setze ich diese Techniken für ihn ein.

        Seit 1998 bringe ich meine Kunden in Google auf Seite eins. Alle meine Kunden befinden sich immer noch für ihre wichtigsten Keywords auf Seite eins. Der Unterschied zwischen dem, was Google (und hier auch Matt Cutts) SAGT (z. B. im Webmaster-Blog) und dem was Google TUT (was also in meinen Experimenten und Versuchen deutlich zu Tage tritt) ist teilweise erheblich. Und solange meine Tests für meine eingesetzten Techniken positiv ausfallen, werde ich sie weiter einsetzen. Google kann (meiner Erfahrung und meinen Tests zufolge) nicht heraus finden, ob ein Linkbuilding AUTOMATISCH erfolgt ist. Und was die Aussage „inhaltlich identisch“ angeht: die Nachrichten sind in die verschiedenen Quellcodes der unterschiedlichen Portale (Youtube, Facebook, Videoportale, Presseportale, Artikelverzeichnisse etc. etc.) eingetragen. Hier kann Google teilweise gar nicht mehr herausfinden, dass der Inhalt identisch ist, weil sich der Quellcode so drastisch unterscheidet. Deshalb ranke ich manchmal auf der ersten Seite mit dem EXAKT gleichen Text innerhalb einer Facebook-Seite, einer Youtube-Videobeschreibung, einem Artikel und einer Pressemitteilung. Soviel zum Thema „duplicate content“ …

        Also: mehr testen und weniger alles nachbeten, was Matt Cutts (den ich ansonsten für einen echt netten Kerl halte) und der Google-Webmaster-Blog so erzählen/schreiben …

        Best Grüße
        Uwe

  8. Hallo und danke für den Artikel, ich stelle mir die Frage, ob und wie man so etwas konkret messen kann. Zu einem natürlichen Linkaufbau gehören noch viel mehr Quellen als nur Presseportale. Sie sind genau wie AVZ eine schöne Beimischung um die Ankertexte mit zu beeinflussen.
    Gerade mit dieser Mischung haben wir mittelfristig gute Erfahrungen gemacht. Und das Pressemitteilungen DC sind, liegt an der Natur der Pressemitteilung. Kein großes Unternehmen würde tausende unique Meldungen erstellen.
    Somit macht die Empfehlung einige unique Meldungen zu publizieren eigentlich auch wenig Sinn.

  9. Hi eisy,

    ich gehe bei PR Mitteilungen eigentlich einen ganz anderen Weg. Die einschlägigen Seiten nutze ich kaum bis gar nicht. Klar, ein oder zwei Seiten sind dabei, aber der Rest geht eigentlich über das eigene Projekt (Newssection, Newsbox, etc.) oder Facebook.
    Bei PR sind soziale Netzwerke einfach nicht klein zu kriegen, vorallem natürlich FB und (in gewissem Maße) auch WKW, G+, sogar XING. Hier hat man eigentlich den selben Erfolg, wie bei den PR Portalen selber.

  10. Meiner Meinung nach sollte man sich die Mühe machen, jeweils eine individuelle Mitteilung für die hochwertigen Portale anzufertigen. Selbstverständlich nur bei den hochwertigen Portalen, die minderwertigen Portale würde ich eher komplett ignorieren anstatt eine Mitteilung mehrfach zu spammen.

  11. Aus unserer Erfahrung heraus gehören Presseportale zu den wichtigsten und qualitativ hochwertigen Möglichkeiten um Backlinks aufzubauen. Wir haben hier jedoch immer unique Content produziert und daher viel Zeit und Geld in einzigartige Pressetexte investiert. Wer einfach nur einen Pressetext 100+ fach durch einen Verteiler ins Internet setzt, der läuft hier Gefahr die Webseite abzuschießen. Wenn man sich die Kommentare zum Blogbeitrag anschaut, ist es wohl auch bereits vorgekommen, dass einige Webseiten von Seite 1 auf Seite 3 oder 4 verbannt wurden und erst nach einigen Monaten wieder die bisherige Position erreicht haben. Der Zeitfaktor spielt beim Linkaufbau eine wichtige Rolle, dennoch in erster Linke auch die Qualität. Wer hier nicht übertreibt, erreicht gar nicht erst den Sandbox Status und ist auf der sicheren Seite.

  12. Unsere Erfahrungen mit Pressemitteilungen sind bislang fast ausschließlich schlecht gewesen – aber das liegt sicher auch an der thematischen Ausrichtung unserer Projekte.

  13. Ich bin hier etwas zwiegespalten, weil ich über die Jahre zwei unterschiedliche Effekte gesehen habe. Ich glaube, dass es tatsächlich sehr viel davon abhängt WAS man am Ende promoten und nach vorn bringen will. Im „normalen“ Bereich gibt es zahlreichen andere und solide Möglichkeiten eine Seite zu pushen und man trifft auf eine viel größere Toleranz gegenüber einem Link. Ist man allerdings in einer eher kritischen Branche, die grundsätzlich wenig Sympathie bekommt, dann können die PR Meldungen durchaus Teil einer Strategie sein. Ein gutes Beispiel ist hier der Affiliatebereich „Glücksspiel“ oder isoliert von mir aus die Sportwetten, die ja zunehmend auch ein Politikum sind. Logischerweise werden Dinge hier DEUTLICH leichter entfernt und ein Leser verlinkt es nicht so oft wie ein „softes“ Thema.

  14. Ich finde es sinnvoll individuelle Meldungen rausgehen zu lassen .Doch finde ich es selber schwierig den Text dann immer wieder zu verändern oder anzupassen obwohl man immer das gleiche beschreiben oder mitteilen möchte.
    Aber wie man so schön sagt nur Übung macht den Meister oder einfach machen lassen von jemandem der es kann.

  15. Also ich persönlich habe dies meist bei ganz neuen Domains genutzt, um diese etwas zu pushen und es hat auch was gebracht. Allerdings ging es mir dabei mehr um den Link, als um den Traffic.
    Wenn ich mich aber recht entsinne, dann hat es letztes Jahr doch einige Portale etwas hart getroffen was deren Rankings etc. betrifft.

    Ich sehe aber auch die Gefahr dadurch eine Seite abzuschießen. Wie es halt immer ist, nach fest kommt ab. Also damit nicht übertreiben.

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