WordPress SEO Plugin für guten Inhalt – BananaContent Test

Inhalte schreiben und sich dabei von einem Plugin anleiten lassen? Mit BananaContent soll das funktionieren. Es ist ein WordPress SEO Plugin der ganz eigenen Art. Es setzt parallel professioneller Plugins wie wpSEO an. In diesem Testbericht möchte ich die Funktionsweise zeigen und prüfen was BananaContent kann.

Ich möchte diesen BananaContent Test gerne aufs Keyword „WordPress SEO Plugin“ ausrichten, ohne dabei dich als Leser mit dieser Phrase zu nerven und ohne aus den Augen zu verlieren, worum es eigentlich geht. Nämlich um guten Inhalt.

BananaContent als WordPress SEO Plugin

Installation

Nach dem Kauf kann BananaContent direkt heruntergeladen werden. Ich installierte es hier im Blog und musste dann nur noch meine Lizenznummer eintragen. Diese erhielt ich beim Kauf direkt nach dem Zahlungsprozess.

BananaContent Lizenz eintragen

Weitere Einstellungen sind nicht vorzunehmen. Alles was nun folgt, um mit diesem WordPress SEO Plugin bessere Rankings zu erzeugen, passiert direkt beim Schreiben der Inhalte. Schauen wir uns das an.

Blogbeitrag mit BananaContent erstellen

Ich möchte einen Testbericht über dieses Plugin schreiben. Wähle daher als Überschrift aus der Routine heraus „WordPress SEO Plugin für guten Inhalt“ und anders als sonst, stelle ich diesmal „BananaContent Test“ ans Ende der Headline und nicht wie sonst, direkt vorne dran. Warum? Siehst du gleich.

bananadataIn meinem gewohnten Editor, haben sich nun rechtsseitig ein paar neue Funktionen eingenistet.

Als erstes eine Info-Box mit der Bezeichnung „Bananadata“. Diese zeigt den Page Score, Domain Score und das Ranking zum Focus Keyword. Da ich bereits im Editor angefangen habe zu schreiben, ist der Page Score schon bei 82 Punkten. Meine Domain hingegen hat mit dem gewählten Keyword nichts zu tun, daher bleibt der Domain Score bei 0.

Recherche

bananacontent rechercheDie erste nutzbare Funktion ist die „Recherche“. Hier geht es darum, ein Focus Keyword für seinen Beitrag auszuwählen bzw. zu finden. Ein Klick auf den Button öffnet ein Overlay.

In diesem gebe ich zunächst das selbstgewählte Keyword „WordPress SEO Plugin“ ein.

Keywordrecherche im BananaContent Plugin

[box] Anzeige: An dieser Stelle solltest du, sofern du am Desktop liest, rechtsseitig in der Sidebar eine Empfehlung für ein Social Media Button Plugin sehen.

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Inhalt Optimieren

Schritt 2 OptimierenIst das Focus Keyword festgelegt, kann es an die Erstellung und Optimierung der Inhalte gehen. Dazu wird auf den nächsten Button geklickt.

Hier erhalte ich eine Übersicht mit Hinweisen, wie ich meinen Inhalt optimieren kann. Die gelb markierte Zeile habe ich deshalb hervorgerufen, weil diese in drei Stufen funktioniert. Zunächst ist es rot, wenn weniger als 500 Wörter vorhanden sind. Überschreitet dein Inhalt die 500 Wörter, wird es von der Warnung zum Hinweis, dass es weniger als 1000 Wörter sind. BananaContent regt also gezielt an, mindestens 1000 Wörter lange Blogbeiträge zu schreiben.

Optimierung mit Bananacontent

Persönlich finde ich das zu viel. Schließlich möchte man diverse Themen auch nur kurz und knackig abliefern. Manche Beiträge sind bei 1000 Wörtern auch viel zu lang gezogen und mit Füllworten aufgebläht, nur um diese Grenze zu erreichen. Finde ich nicht smart gelöst.

Ein weiterer Kritikpunkt ist ein Bug. Der Anbieter gibt an, mit allen gängigen WordPress SEO Plugins kompatibel zu sein. Auch mit dem beliebten wpSEO.

wpSEO und Bananacontent

In der Realität ist das nicht richtig. Ich habe eine Description und in dieser ist auch das Keyword korrekt hinterlegt. Die Description ist zudem in der empfohlenen Länge.

Ich kann also den Page Score jetzt nicht weiter optimieren. Deshalb komme ich zum nächsten Schritt.

Beziehungen / Promotion

BeziehungenUnter Beziehungen lassen sich Linkquellen recherchieren. Mit einem Klick auf den Button öffnet sich die Maske für die Recherche.

Beziehungen im Detail

Im Grunde ist das nichts anderes, als kurz in Google eine Suchanfrage zu starten. Nur das hier bereits die möglichst passenden Kontaktdaten direkt aufgelistet werden. Zudem wird gezeigt wie Linkfreudig eine Quelle ist. Dies ermittelt das Plugin anhand der ausgehenden Links einer URL.

Ich kann natürlich niemanden empfehlen, nun einfach auf Basis dieser Daten eine Akquise zu starten. Jede Quelle sollte manuell geprüft und bewertet werden.

Ranking überwachen

Im letzten Schritt kann ich noch die Funktion „Ranking überwachen“ aktivieren. Hier wird dann für die URL des Beitrags, dass Ranking zum Suchbegriff „WordPress SEO Plugin“ überwacht. Die Daten entnimmt BananaContent der Schnittstelle APImetrics. Deshalb basiert das Preismodell von BananaContent auch teilweise auf Credits, weil der Anbieter selbst die Abfragen auch extern einkaufen muss. Finde ich in Ordnung. Ob es aber zu einem WordPress Plugin passt, muss jeder selbst entscheiden.

Meine Meinung zum Plugin

BananaContent kostet zwischen 9 bis 99 Euro monatlich. Je nachdem wie hoch der Bedarf an Credits ist. Sollten die Credits mal ausgehen, kann man diese für 9 Euro auch zu 100 Stück immer nachbuchen. Unabhängig vom Paket.

Ich habe vom Betreiber, Vladislav, für diesen Testbericht eine Testversion mit vollem Funktionsumfang gestellt bekommen. Habe ihn vorher darauf hingewiesen, dass ich kein Promotion-Artikel schreibe sondern einen echten Test mit meiner Meinung. Er darf mir also nicht böse sein.

Genau diese möchte ich jetzt zusammenfassend teilen.

Genau genommen reicht es laut dem Plugin, wenn ich nur dafür sorge, alle Hinweise grün zu bekommen. Eine Herausforderung ist das nicht. Und wenn ich das erledige, sorge ich keinesfalls mit Hilfe des Plugins dafür, meine Rankings zu verbessern. Der Slogan vom BananaContent ist ziemlich provokant und meiner Ansicht nach leider nicht ansatzweise passend.

Der Nutzer bekommt eine sehr hohe Erwartungshaltung und anschließend, nach dem Kauf, kommt zügig die Ernüchterung. Ich vergleiche das gerne mit den „Geld verdienen“-E-Books. Tolles Marketing, aber Geld verdient nur der Verkäufer. Leider.

Ehrlich gesagt finde ich das schade. Die Idee, ein Plugin für Recherchezwecke und Inhaltsoptimierung parallel zu den großen Plugins wie wpSEO, Yoast, All-in-One etc. anzubieten, finde ich genial. Von der Umsetzung habe ich mir aber mehr versprochen. Abgesehen vom Bug, der die Kompatibilität zu wpSEO nicht gewährleistet, sind die Funktionen ansonsten wirklich mager.

1 Focus Keyword? Warum? Wieso beziehen sich die Vorschläge nicht auf bis zu 5 Keywords? Dann wird es für den Blogger eine größere Herausforderung. Zudem finde ich, dass man mit einem Beitrag auch zu weitaus mehr als nur einem einzigen Keyword ranken kann. Dem sollten die Vorschläge folgen. Die Ergebnisse aus der Recherche sind nicht besonders zufriedenstellend. Jedes gute Suggest-Tool liefert kostenlos mehr Input. Und das ist nun mal die Messlatte, die gesetzt werden muss, wenn man etwas kostenpflichtig anbietet. Es sollte besser sein als die kostenlosen Alternativen.

Die Funktion für die Beziehungen finde ich ja nett. Jedoch muss ich hier sowieso manuell vorgehen, wenn ich tatsächlich gute Potentiale finden möchte. Also kann ich auch parallel einfach Google benutzen und mein Keyword selbst abfragen. Hier hatte ich mir auch mehr versprochen. Dass es nur eine Suchanfrage in Google ist, macht es ernüchternd.

Fazit

Alles in allem finde ich BananaContent eine gute Idee. Bis es reif ist, als kostenpflichtiges Plugin wirklich empfohlen zu werden, dauert es aber noch. Ich aktualisiere meinen Testbericht sehr gerne, wenn das Plugin Updates bekommt.

Es tut mir echt Leid, so über ein Werk urteilen zu müssen. Ich hoffe es wird konstruktiv betrachtet und fließt in die Weiterentwicklung ein.

Soeren
Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.