Anmeldung bei Textbroker und Content.de

Mein Selbstversuch bei zwei Textbörsen.

Gestern habe ich den Selbstversuch gestartet, Geld mit dem Schreiben von Texten zu verdienen. Ursprünglich wollte ich diesen Versuch nur auf die Plattform Content.de beschränken. Habe aber durch Feedback von euch Lesern entschieden, auch bei Textbroker die Anmeldung zu machen. Angeblich ist da „mehr los“.

Der Anmeldeprozess

Grundsätzlich ist das Procedere identisch. Eine gewöhnliche Registrierung mit allen persönlichen Daten zzgl. Firma und steuerlichen Informationen. Beide Plattformen fordern dann noch einen Bescheid wegen der Steuern, der direkt per Fax gesendet wird.

Accounts sind schnell freigeschaltet. Zu denken, jetzt kann es losgehen, ist falsch. Nun kommt der Mustertext bzw. die Leseprobe.

Mustertext einreichen

Anhand der Kategorien die ich als Fachthemen wähle, wurde mir bei Content.de ein Briefing mit zwei verschiedenen Themen vorgesetzt. Ich sollte einen Text schreiben im Umfang von etwa 200 Worten und gem. Briefing. Gesagt, getan. Dieser Text wurde eingereicht.

Textbroker erwartete ebenfalls einen Mustertext. Hier muss ich keinen neuen Inhalt schreiben sondern konnte auch einen bereits von mir publizierten Inhalt einreichen mit dem Hinweis, diesen bereits online zu haben. Natürlich habe ich die Abkürzung gewählt und einen Text aus einem meiner Magazine genommen. Sogar einen, der bei Google zu diesem Thema seit Monaten zwischen Platz 1 und Platz 2 schwankt und Traffic bekommt.

Für Textbroker war mein Text 3 Sterne wert. Ohne irgendeine Begründung. Kein Feedback, keine Verbesserungsvorschläge, nichts.

Content.de bewertete meinen Text mit 4 Sternen. Hier habe ich außerdem eine richtige Bewertung erhalten. Meine Rechtschreib- und Grammatikfehler wurden rot markiert und mit Kommentaren begründet! Dadurch kann ich mich verbessern.

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Aktuelle Verdienstmöglichkeiten

Die gute Nachricht als erstes. Ich kann bei Content.de jetzt 4-Sterne-Aufträge annehmen und dadurch ab 1,20 Cent pro Wort verdienen. Textbroker bietet mir unschlagbare 0,95 Cent pro Wort. Also deutlich weniger als Content.de. Ich kann also bei Textbroker nur 79% dessen verdienen, was mir Content.de für meine gleiche Leistung anbietet.

Anzumerken ist auch, dass Content.de generell die bessere Vergütung laut den auf der Website genannten Preisen, anbietet. Es hat also nichts mit persönlichen Empfindungen etc. zu tun. Wer also gut und gerne schreibt, ist rein mit Blick auf die Preistabelle bei Content.de richtig. Egal in welcher Stufe die Bewertung stattfindet.

Mein aktueller Stand

Content.de StatistikIch habe bei Content.de heute mal einen ersten Auftrag angenommen. Es ging um Kinderspielzeug. Meinen aktuellen Kontostand könnt ihr nun auf dem Bild rechts sehen. Es gab also schon das erste Geld. Ab 10,00 Euro kann bei Content.de täglich eine Auszahlung stattfinden. Über einen Stundensatz denke ich nicht nach. Ich habe 45 Minuten für den Text benötigt. 😉

Die Auftragslage in den Portalen

Gut ist die Auftragslage für meine Bewertungen nur bei Content.de. Da sind mit 4 Sternen aktuell über 900 Aufträge verfügbar. Zum Teil sehr kleine Aufträge die richtig schnell abgearbeitet werden können. Schätzungsweise sogar in 10 Minuten pro Auftrag.

Textbroker, nun, neun Aufträge könnte ich annehmen. So zumindest derzeit. Macht also leider schon wieder einen Minuspunkt für Textbroker.

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Über Soeren 443 Artikel
Ich bin Soeren, Blogger und Betreiber von eisy.eu. Über die Jahre hat es sich ergeben, dass mich viele einfach eisy nennen. Das ist okay. :-) Ich blogge seit 2005 und teile hier mein Wissen und meine Erfahrungen.

15 Kommentare

  1. Schade, wäre für einen wirklich aussagekräftigen Vergleich natürlich schön gewesen du hättest in beiden Portal 4 Sterne. Wieso schreibst du in deinen Magazinen auch so nen Ramsch zusammen 😉

    • Weil ich es nicht kann! 😀

      Ja, wäre wirklich besser gewesen. Angeblich soll man bei Textbroker ja sehr schnell immer wieder neu bewertet werden. Dafür aber braucht man Aufträge. Und die sehe ich als Neuling dort leider im Augenblick nicht. Es sind gerade 6 mögliche Aufträge drin, davon 4 Buchrezensionen die man schreiben soll. Und ich tippe nicht für 2 Euro eine Rezension über Captain America. Der hat wahrlich mehr verdient!

  2. Wenn ich selbst mal etwas buchen möchte bevorzuge ich aktuell Content.de. Die Qualität dort scheint bei den 4 Sterne Texten einfach besser zu sein. Außerdem werden die Aufträge schneller bearbeitet.

    Meine Nachfrage bei Textbroker warum die 4 Sterne Texte so lange brauchen wurde mal damit beantwortet, dass es zu wenig Autoren in diesem Bereich gibt. Als Alternative wurde vorgeschlagen einfach 3 Sterne zu buchen und es dann an das Korrektorat zu geben. Vielleicht erklärt das auch warum bei dir so wenig Aufträge in der Übersicht sind.

    • Im Augenblick muss ich es nüchtern betrachtet auch so sagen. Content.de ist für Autoren rein auf Basis der Grundwerte der bessere Dienst. In jeder Gruppe bekommt man mehr Geld pro Wort. Die Bewertung bei der Anmeldung ist sehr konstruktiv. Und die Anzahl der Aufträge ist angenehm.

      Wenn Textbroker die Autoren für 4-Sterne fehlen, sollten sie sich mal Gedanken machen wie sie Autoren bewerten. 😉

  3. Für Textbroker steht halt bei der Bewertung ausschließlich die Qualität im Vordergrund, die ja von den Auftraggebern letztendlich auch erwartet und bezahlt wird.Die Einstufung kommt daher nicht durch irgendwelche Krönchen, Absprachen mit dem Auftraggeber etc. zustande, sondern durch erfahrene Editoren, die jeden Text gegenlesen, einstufen und dem Autor dabei auch immer wieder wertvolle Tipps geben. Der Weg zur Aufstufung führt IMHO über die Selbstreflexion: Wenn ich drei Sterne habe und gerne vier hätte, nutzt es wenig, mich im Internet darüber zu verbreitern – ich muss an mir arbeiten und die entsprechende Geduld haben. Der Support steht dabei meiner Erfahrung nach jederzeit per Telefon oder E-Mail zur Verfügung, das Team antwortet rasch, freundlich und kompetent, und der Aufstieg von 3 auf 5 ist möglich, wie ich aus eigener Erfahrung zu berichten weiß.

    Ich selbst kenne als langjähriger Textbörsen-Autor mehrere Plattformen, und mein Zugang dabei beschränkt sich nicht ausschließlich auf den finanziellen Aspekt. Zum Beispiel ist Textbroker der einzige Anbieter, der seinen Autoren in regelmäßigen Abständen Schulungen übers Internet anbietet, ALLE Texte gegenliest und bewertet oder wertvolle Tutorials veröffentlicht.

    Es ist korrekt, dass die Auftragszahlen schwanken, aber auch das ist meiner Erfahrung nach bei anderen Börsen ebenso der Fall. Mal waren es 300 Texte, die zu schreiben waren, vor zwei Wochen wieder knapp 2.000 quer durch die Kategorien 2 bis 5. Bei Textbroker gibt´s ja zusätzlich auch noch Teams, bei denen man sich als Autor bewerben kann und auf jeden Fall mehr als in der Stufe 4 verdient, egal, wie viele Sterne. Der Autor kann auch im Wege der Direct Orders direkt mit einem bestimmten Kunden zusammenarbeiten und dabei den Preis selbst festlegen.

  4. Wie kann man nur freiwillig derart UNTER halbwegs menschenwürdigen Stundenlöhnen arbeiten? Denkt Ihr denn gar nicht daran, was das für Auswirkungen auf alle professionellen Autoren hat?

    Richtig gute, unique Texte mit Inhalten, die nicht überall stehen, sind zu derartigen Preisen nicht zu machen. Das sollten eigentlich auch die Auftraggeber wissen, die auf die Schiene „Content is king“ aufspringen.

    Ich fasse es nicht, dass Ihr das hier auch noch promoted!

  5. Danke für deinen kleinen Test. Ich bin eher jemand der Texte öfter mal kauft und lasse diese meistens von content.de, Kunden geben mir aber auch oft Texte vom Textbroker.

    Dabei muss ich oft feststellen das die Texte bei Content meistens von der Qualität besser waren auch von der Lesbarkeit der Texte. Bei Textbroker habe ich oft viele Recht oder Grammatik Fehler im Text gehabt, auch schauten die Texte oft eher nach umgeschriebenen Wikipedia Artikeln aus.

    Dieses ist mir bei Content bis jetzt nur 1x passiert, da war die Autorin mit dem Thema auch total überfordert und hat von selbst den Auftrag weitergegeben 😉 Also als Textankäufer lieber ein paar Euro mehr in die Hand nehmen und gute Texter für eure Texte beauftragen.

  6. Ich glaube Bruce ist ein Under-Cover-Mitarbeiter von Textbroker. Anders lässt sich dieses G…. nicht erklären. Ich habe genau die gleichen Einstufungen wie eisy bei Textbroker und Content.de. Wobei Content.de die angenehmere und freundlichere Plattform ist. Die Arroganz von TB ist kaum zu überbieten. Allgemein wird ja auch gemunkelt, dass die Autoren bei TB künstlich niedrig gehalten werden, um den Kunden besseren Content für einen noch lächerlicheren Preis zu bieten. Dieser Vermutung kann ich mich nur anschließen! Seit Neuestem scheint es auch keine Kundenbewertungen bei TB mehr zu geben. Warum auch? Da sitzen ja lauter Gott-ähnliche Mitarbeiter. Wer braucht da noch die Meinung der Kunden?

  7. Hallo Content-Werkstatt,
    da du mich direkt ansprichst: Ich bein kein Mitarbeiter, ich bin einfach nur ein zufriedener Autor. Ich fühle mich wohl bei TB, wenn´s für wen anderen woanders besser passt, ist das natürlich auch ok.

    Puncto Arroganz muss ich dir aber widersprechen: Das Team ist – so meine Erfahrung und auch die vieler Kollegen, die ich persönlich kenne – stets freundlich und bemüht, bei Problemen Lösungen zu finden.

    Künstlich niedrig gehalten wird niemand – es geht eben um Qualität, und dementsprechend gibt´s die Einstufungen. Dieses Verhalten wäre auch widersinnig, da ja in den höheren Stufen mehr Aufträge als in 2 und 3 auf die Bearbeitung warten – was sollte das also bringen?

    Da würde ich nicht zu viel hineingeheimnissen, auch wenn ich verstehe, dass jeder gerne besser eingestuft wäre und enttäutscht ist, wenn´s nicht so ist. Da hilft nur, an sich zu arbeiten, Rücksprache zu halten, was besser gemacht werden könnte etc.

    Kundenbewertungen funktionieren übrigens tadellos (Eigenerfahrung der letzten Tage), also bitte keine unhaltbaren Gerüchte in die Welt setzten!
    Gruß,
    Bruce

  8. Ich bin schon „ewig“ bei Textbroker angemeldet und dort mit 4 Sternen eingestuft, womit fast alle Aufträge zugänglich sind. Da es leider oft reines Glück ist, einmal einen wirklich nach meinem Geschmack zu finden, und ich nicht nur „Suchmaschinen-Spam“ produzieren will, habe ich es unlängst bei content.de probiert.

    Das Beste daran ist das umfangreiche Feedback zu den eigenen Texten – mehr kann ich leider nicht berichten, da ich nur eine Einstufung von 3 kassiert habe. Unter 4+ ist es zu vergessen, mit 3 ist derzeit kein einziger Auftrag verfügbar. Ja, natürlich habe ich vielleicht einen schlechten Tag gehabt und 1-2 Schreibfehler übersehen, aber das Bemängeln von „Füllsätzen“ bei engen Vorgaben und einer Mindestlänge beim Mustertext ist schon etwas dreist.

    Fazit: Wer kein Profi und nicht mit sämtlichem Marketing-Sprech vertraut ist, kann es vergessen – und diejenigen finden wahrscheinlich „echte“ und besser bezahlte Aufträge.

  9. Habe mich bei Content beworben, wurde abgelehnt. Es wurden mehrere Punkte genannt, die nicht erfüllt wurden, ohne näher darauf einzugehen und es besteht nicht die Möglichkeit, auf diese Email zu antworten. Es wird von inhaltsreichen Grüßen gesprochen, ich fand die Nachricht sehr inhaltslos.
    Wenn man grammtikalische und Rechtschreibfehler beanstandet, sollte man sie selber vermeiden. Text von der Webseite:

    5. Vorteile für Freier Texter, die auf content.de Texte verfassen

    ist wohl das Komma eine Stelle zu weit verrückt worden oder so, k.a.
    Naja, ich bin ganz froh darüber, denn so angepasstes, langweiliges Geschreibsel zu verfassen, dazu habe ich wenig Lust.

  10. Kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Ich habe mich auch beworben und wurde abgelehnt.

    Warum das so ist, wird wohl deren Geheimnis bleiben.

  11. Ist zwar schon eine ältere Diskussion hier, aber ich möchte meine Erfahrungen mit TB und content.de auch mal loswerden. Bei beiden bin ich seit mehreren Jahren angemeldet. Textbroker nutze ich aber schon seit Ewigkeiten nicht mehr, da ich die Vermutungen von content-werkstatt durchaus teile. TB hält die Autorenbewertungen auch meiner Meinung nach bewusst unten, um billigen Content anbieten zu können. Meine Einstufung liegt seit dem Probetext bei 3 Sternen und auch absolut fehlerfreie und gut formulierte Texte können daran nichts ändern. Bei den Bewertungen kann TB keine Fehler finden und der Kunde ist mehr als zufrieden. Trotzdem nur 3 Sterne… Auf Nachfrage bei TB wird erklärt, dass nochmals geprüft wird und siehe da, bei 2 Texten gibt es plötzlich 4 Sterne, obwohl vorher nur mit 3 benotet wurde. Das reicht allerdings nicht für eine Hochstufung, da zur aktuellen Einstufung die letzten 5 Texte zu Rate gezogen werden. Zwar sind auch die restlichen Texte ohne Fehler, jedoch ist man scheinbar mit der Gesamtsituation der restlichen Texte unzufrieden. Bei content.de scheint dies indes nicht der Fall zu sein. Hier bin ich inzwischen bei 4++ Sternen und der Verdienst pro Wort beträgt mehr als das 3-fache als bei TB mit der 3-Sterne Einstufung. Warum also noch Zeit bei TB verschwenden, wenn man für die gleiche Textlänge weit mehr bekommt? Auch meine Nachfragen wurden stets mit unangebrachter Arroganz beantwortet, was ich bei content.de bisher noch nicht erlebt habe. Meine Empfehlung gilt daher in jedem Fall content.de. Trotz der guten Erfahrungen bei content.de, nehme ich auch hier kaum noch offene Aufträge an. Der Verdienst ist einfach zu gering, will man ernsthaft als Texter auf einen akzeptablen Stundenlohn kommen. Einzig Direct Order scheinen noch lohnenswert, denn bei diesen kann der Wortpreis selbst festgelegt werden. Hier habe ich mir bereits einen guten Kundenkreis aufgebaut, der für meine Texte gern auch mehr bezahlt.

    Gruß Brine

  12. Kleiner Nachtrag…

    Meiner Meinung nach, sind es bei TB so viele 3-Sterne Texter, weil jeder halbwegs seriöse Texter nach kurzer Zeit keine Motivation mehr hat, gegen ungerechtfertigte Bewertungen zu kämpfen. Allgemein versteht TB es meines Erachtens nicht, seine Autoren zu motivieren. Bei content.de sieht das schon anders aus…

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