Amazon PartnerNet Richtlinien – der unbekannte Vertrag mit deiner Existenz

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Amazon PartnerNet Richtlinien
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Meldet man sich zu einem Partnerprogramm an, bestätigt man die Bedingungen. Spielt gar keine Rolle ob es um Amazon oder ein anderes Programm geht. In Netzwerken wie Belboon & Co. kommen zu den Richtlinen vom Partnerprogramm, sogar noch die vom Netzwerk hinzu. Und kaum ein Netzwerk hat so gut sortierte Teilnahmebedingungen wie Amazon. Wenngleich manche Punkte darin auch etwas Staub fangen.

Nur warum kennen so viele Nutzer die Regularien nicht? Wieso stellt sich permanent die Frage, ob ein Produktbild verwendet werden darf? Wie viele Tracking-ID man einrichten kann und ob es erlaubt ist, über seine eigenen Links Bestellungen durchzuführen und dadurch Geld zu sparen?

Lasse ich mich auf einen Vertrag ein – nichts anderes ist die Teilnahme an einem Partnerprogramm – muss ich diesen lesen. Dafür gibt es sogar Abfragen vom Anbieter. Sogenannte Select-Fields, die man mit einem Haken bestätigen muss bevor man sich final registrieren kann. 😉 Fakt ist also, wer am PartnerNet teilnimmt, kennt die Regeln.

Der Vertrag mit deiner Existenz

In Zeiten der vielen Nischenseiten, gründen viele Menschen eine Selbstständigkeit auf Basis von Webseiten, über die sie mit Partnerprogrammen Geld verdienen. Die Teilnahme am PartnerNet von Amazon ist also zugleich für viele die existenzielle Grundlage. Sozusagen der Vertrag mit der Existenz.

Wer sich nicht an die Regeln hält, riskiert also seine Existenz – denn auch wenn das PartnerNet-Team oft als kulant gilt, gibt es Grenzen.

Alternative Einnahmequellen

Ganz ehrlich, wenn man die Regeln nicht liest, muss man sich auch darüber keine Gedanken machen. Denn Einnahmequellen jeder Art haben ihre Bedingungen.

Fazit

Ich habe eigentlich alles geschrieben, auch wenn es mal kein Roman ist. 🙂 Wer im PartnerNet oder anderen Programm aktiv ist, sollte unbedingt die Teilnahmebedingungen lesen. Es hilft nichts, wenn man sich von Frage zu Frage durch die Facebook-Gruppen hangelt, in denen es häufig noch nicht mal präzise und korrekte Aussagen gibt. Noch schlimmer ist es, sich in absolut veralteten Foren zu informieren. So umfangreich sind die Bedingungen nun wirklich nicht, als dass man sich nicht mal eine Stunde damit befassen könnte.

Weiterführende Links

 

7 KOMMENTARE

  1. Die Nischen-Schwemme hat eben viele Amateure ins Boot geholt, die scheinbar nichts etwas angeht. Produktfotos vom Hersteller werden geklaut und hochgeladen, kein Impressum, keine Datenschutzerklärung, fleißiges Einkaufen über die eigenen Links mit einem anderen Account etc.

    Da ist es auch kein Wunder, dass die Richtlinien „zu lang“ sind. Habe selbst einen Freund, dem die Lektüre zu viel Arbeit ist. „Viel zu anstrengend“. Entsprechend sieht die Seite aus: 3 Unterseite mit jeweils 3 Absätzen Text und zugeballert mit Affiliate-Links.

    Von mir aus könnte Amazon bei zu schlechten Seiten auch gerne mal durchgreifen.

    Schöne Grüße,
    Thomas

  2. Hallo Soeren,

    kurz, aber knackig auf den Punkt gebracht. Sehr schön! Dem Tenor Deines Beitrags kann ich wirklich nur zustimmen.

    Wer zu faul ist, die Regeln zu lesen, der braucht sich nicht zu wundern oder sich gar darüber zu beklagen, dass er (früher oder später) aus dem Amazon-PartnerNet rausgeschmissen wird. „Selbst schuld!“, sage ich da nur. Schließlich kann man sich ja informieren. Und Auto fährt man ja auch nicht, ohne mal gelernt zu haben, dass man an einem Stopp-Schild anhalten muss.

    Für Nischenseiten-Anfänger (und auch für Fortgeschrittene), die keine große Lust haben, sich alle Regeln durchzulesen, habe ich hier mal die wichtigsten Bestimmungen zusammengefasst:

    http://www.azonprofi.de/15-tipps-amazon-affiliate-gefahren/

    Hält man sich an das, was ich in diesem eBook erkläre, steht man meiner Erfahrung nach zumindest zu 99 % auf der sicheren Seite.

    Ich wünsche allen „Kollegen“ weiterhin viel Glück und Erfolg!

    Schöne Grüße,

    Rainer

    • Hallo Rainer,

      danke dir für den Link auf azonprofi!

      Genau das wollte ich gerade vorschlagen, dass man die wichtigsten Fehler aufzeigt.

      Andererseits denke ich auch, dass man sich die Zeit nehmen sollte, die Bestimmungen zu lesen, sollte man es ernst meinen mit der Seite.

      Beste Grüße

      Christian

  3. Ich glaube ein Großteil der Internetnutzer hat sich im Laufe der Zeit zu sehr daran gewöhnt, AGB und ähnliches einfach bloß zu bestätigen. Ganz nach dem Motto „Steht ja eh immer das gleiche drin!“. Letztendlich ist und bleibt es ein Vertrag. Läge solch ein Vertrag in Papierform vor und man müsse ihn unterschreiben, wird der ein oder andere wohl doch vorher mal drüber schauen, was er da eigentlich unterschreibt.
    Natürlich muss man dabei unterscheiden, um was es sich nun handelt. Bei einer einfachen Bestellung im Internet wird wohl kaum einer den gesamten Vertragstext durchlesen, bestenfalls mal überfliegen. Geht es jedoch um Vereinbarungen wie in diesem Beispiel, sei jedem dringend dazu geraten sich die Zeit dafür zu nehmen. Wer es nicht tut, darf sich dann aber nun wirklich nicht beschweren und behaupten, dass er keine Ahnung davon gehabt hat, wenn etwas nicht so läuft wie gedacht. Schlussendlich ist jeder für sein Handeln selbst verantwortlich.

  4. Affiliate ist schon interessant. Wenn man überlegt, was man damit verdienen kann. Nur schade dass einen die großen Händler nur ab einer bestimmten Besucherzahl aufnehmen.

  5. Hallo Sören,
    ich habe den Vertrag bei meiner Anmeldung tatsächlich gelesen. Das heißt aber nicht, dass ich alles darin verstanden habe.
    Wie soll man als Laie und gerade als Anfänger alles verstehen, was darin steht? Zum einen braucht man mindestens 20 Minuten, um alles durchzulesen (Amazon macht es einem bei der Textformatierung alles andere als leicht – „Reader View“ im Firefox hilft) und zum anderen ist die Hälfte mit juristischen Formulierungen vollgepackt.

    Ich bin auch der Meinung, dass man sich einen Vertrag durchlesen sollte, bevor man ihn unterschreibt. Aber dass danach Fragen offen bleiben ist nur natürlich.

    • Ja, es bleiben immer Fragen offen. Es häufen sich aber die absoluten Grundlagen. Dinge wie Link-Cloaking, Bildnutzung etc. Fragen zu diesen Themenschwerpunkten deuten sehr häufig darauf hin, dass der Nutzer die Bedingungen nicht gelesen hat, aber dennoch am Partnerprogramm teilnimmt.

      20 Minuten für einen Vertrag ist doch durchaus in Ordnung. Selbst eine Stunde ist kein Problem. Man will doch mit dem PartnerNet Geld verdienen. Und das hoffentlich länger als 20 Minuten. 🙂

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