Mittwald Webhosting

Auf den ersten Blick darf jedes Unternehmen ein Partnerprogramm starten. Man braucht entsprechende Produkte oder Dienstleistungen die man mit dem Partnerprogramm bewerben kann und muss sich einig sein, zu welchen Konditionen das Partnerprogramm läuft. Die Thematik mit den Konditionen wird in späteren Abschnitten erläutert. Nicht jedes Produkt und auch nicht jede Dienstleistung eignet sich aus wirtschaftlicher Sicht für ein Partnerprogramm. Bewerben kann man alles, nur über den Nutzen muss man sich ein Bild verschaffen. B2C Produkte sind meist recht einfach zu bewerben. Bücher, Kleidung, Elektrogeräte oder auch virtuelle Güter, alles Dinge die man wunderbar durch Affiliates mit einem Partnerprogramm bewerben kann.

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Will der Maler aus Neubrandenburg oder der Fliesenleger aus Stuttgart jedoch seine Dienste mit einem Programm bewerben, wird es schwer bis unmöglich. Ob große oder kleine Stadt spielt eine untergeordnete Rolle. Viel problematischer ist die Tatsache, dass nicht wirklich viel Tracking einsetzen kann. Man beauftragt einen Maler ja nicht über ein Kontaktformular, sondern telefoniert mit dem Personal und vereinbart einen Termin. Solch eine Leistung kann man höchstens per Klick vergüten. Aber eine „Pay per Klick“ Kampagne zu führen macht im Zeitalter von Google AdWords keinen großen Sinn. Der Aufwand im Verhältnis zum Nutzen ist wirtschaftlich gesehen nicht gerechtfertigt. Beim Fliesenleger ist es identisch. Maximal die Fliesen könnte man in einem Onlineshop bewerben. Aber sucht man diese nicht besser in einem Baumarkt aus?

Das eigene Partnerprogramm startet man also besser nicht nur aus dem Bauch heraus, sondern mit Verstand.

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Wo kauft meine Zielgruppe sonst ein?
  • Wie kann ich die Aktivitäten tracken?

Schon diese drei Fragen muss man eindeutig klären, bevor man überhaupt weiter über ein Partnerprogramm nachdenken kann. Ist die Zielgruppe eher auf die reine Offline-Welt ausgerichtet – wie dies bei einer Maler-Firma meist ist – bring ein Partnerprogramm nichts. Eine Bäckerei braucht auch nicht mit Affiliate-Marketing beginnen. Regional angesiedelte Dienstleistungen bewirbt man besser per Google AdWords oder direkt in der realen Welt. Kino-Werbung, Radio-Werbung, Werbung auf Taxen usw.

Weitere wichtige Informationen zu diesem Thema gibt es in nachfolgenden Artikeln. Schon jetzt jede Möglichkeit zu nennen wäre unkomfortabel für den weiteren Verlauf. 🙂

SERPWatcher - Stop wasting time with conventional rank trackers