Durch reinen Zufall durfte ich mit unter den ersten Twitter-Accounts sein, als Twitter das neue „Who to follow “ Feature am 29/30. Juli 2010 veröffentlichte (siehe Twitpic). Ab dem 02.08.2010 stiegen die Verfügbarkeitsraten des Features immer schneller und so langsam sollte jeder die neue Funktion in seinem Account sehen. Vom Rollout an konnte man in diversen Statistiken den Unterschied feststellen. Neue Follower kamen immer schneller, die Kurve ging wesentlich steiler nach oben.
Um die 50 Accounts aus meinen Followers habe ich mal überprüft. Feststellen konnte ich den Anstieg der Follower-Zahlen allerdings meist nur bei den Leuten, die ihre Accounts für bestimmte thematische Ausrichtungen verwenden. Bei Accounts die einen großen Mix haben und viel Privates oder Fun-Tweets liefern, war mir der Anstieg der Follower-Zahlen nicht deutlich genug und manchmal gar nicht erkennbar.
Ein paar Beispiel-Statistiken
Zunächst meine letzten drei Monate. Mit den Linien habe versuche ich den Anstieg der Follower vor und nach dem WTF-Rollout darzustellen. Der Anstieg war vorher schon da, jedoch lange nicht so deutlich wie jetzt.

Dies unterstreicht auch der Blick auf die Statistik mit einem Zeitraum von nur einem Monat.

Im Account von @sistrix sieht es gleich aus und wer hätte es gedacht, auf den letzten beiden Bildern ist auch der Account von @Missfeldt nicht vom Vorteil verschont geblieben. Beides sind Accounts die nicht oft für total abwegige Tweets verwendet werden.



Meiner Meinung nach bringt das Feature etwas. Insgesamt macht diese Funktion natürlich besonders für neue Accounts sind. Denn die User finden schneller zu passenden Personen und müssen nicht lange in der Twitter-Landschaft rumsuchen. Immerhin macht Twitter allein eigentlich so gar keinen Spaß. Daher wundert es mich überhaupt nicht, das Twitter diese Funktion einführte.
Oder wie seht ihr das?









Und ich dachte bei der Ueberschrift an was skandaloeses..
Zugegeben, Herr Eisy, Sie haben mich reingelegt
wtf-feature…das klingt für mich eher nach “what the fuck”-feature
sorry aber den witz konnte ich mir nicht verkneifen
an sich ist es aber nee nette funktion die sich die entwickler bei twitter haben einfallen lasse
Hättet ihr kommentiert wenn ich es “who to follow” im Titel genannt hätte?
… seht ihr!
Könnte es nicht auch sein, dass in Deinen Messungen der allgemeine Schneeball-Effekt auftaucht, der auch schon vor wtf zu beobachten war?
Ist doch klar: “Gleich und gleich gesellt sich gern.”
Das Feature klingt interessant; zwar nutze ich Twitter kaum noch, aber das könnte meine popeligen Follower-Zahlen eventuell etwas in die Höhe treiben.
Was Piepmatz mit dem Schneeball-Effekt meint, ist mir allerdings schleierhaft.
Ich meine allerdings auch beobachtet zu haben, dass die Follower, die über wtf hinzukommen, sich schneller wieder abmelden, als diejenigen, die man über Freunde und Empfehlungen gewinnt. Daher fände ich es interessant auch eine Statistik über die Entfolgungen in der letzten Zeit aufzustellen.
Hmm… in den Statistiken sind aber die verlorenen Follower mit drin. Wenn man welche verliert, geht die Linie abwärts. Das passt also soweit, Anne.
Bin auch mal wieder reingefallen
Werd mich die Tage mal für den Premium Zugang entscheiden, wenn die Urlaubszeit meiner freien Redakteure vorbei ist und ich wieder sagen kann, ich habe Freizeit
Beste Grüße
Olli
Ich finde das Feature super, da es einfach besser verbindet!
Hehe, ich war auch neugierig, was das what the fuck feature ist.
So ein Feature habe ich eigentlich schon mit dem Launch von Twitter erwartet. Es ist einfach ungemein hilfreich, wenn man sich tatsächlich intensiv mit einem Thema beschäftigt oder sich für ein solches interessiert, weitere “Ansprechpartner” zu finden und interessante Tweets abzugreifen.
Da ich selber einen Twitteraccount über Europa und Europareisen führe, erhoffe ich mir nun durch die wtf Funktion einen merklichen Anstieg der Followerzahlen