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Was?

So oder so ähnlich ist meine Reaktion derzeit, wenn ich manch einen Blogbeiträg auf externen Seiten lese. Leider kommt es mir so vor, als würden immer mehr Blogger wieder verstärkt die alten Themen ausgraben, neu umformulieren, ein paar Sätze aus der aktuellen Zeit anheften und veröffentlichen. Habt ihr das Gefühl auch? Weiter kommt es mir so vor, als würden Blogbeiträge an vielen Stellen immer oberflächlicher werden.

Wenn Inhalte schweigen

Gute Headlines, langweiliger Content. Zusammenfassend könnte man manchen Blogbeitrag den man die letzten Wochen findet so beschreiben. Wenn Inhalte schweigen, ist es ein Zeichen wofür? Entweder hat der Autor nicht ausreichend Erfahrung um über das Thema zu berichten, über das er berichten will. Oder der Blogger weiß nicht ob er das richtige schreibt, wenn er was schreiben würde. Zusammenhängend damit könnte er also auch Angst davor haben etwas falsches zu schreiben.

Warum schreibt der Blogger dann überhaupt über das Thema? Vielleicht weil er eine interessante Headline im Kreise seiner Gedanken hat. Hierzu kann er sich aus anderen Quellen bedienen und die Headline mit oberflächlichen Informationen ausschmücken. Leider kommt dabei oft nichts raus, was den Leser weiterbringt.

Am Ende bleiben Fragen

Oberflächliche Blogbeiträge werfen einfach nur Fragen auf. Wenn Leute über etwas schreiben, jedoch alles nur pauschalisiert und fernab der Praxis bringen, hat der Leser am Ende nichts davon. „Optimiere den Content deiner Website um bessere Conversions zu erzielen“… klingt logisch. Es fehlt aber eindeutig noch eine Aussage. Denn was genau soll man optimieren bzw. was kann man beispielsweise alles machen um bessere Conversions zu erzielen? Allein der „Optimierungsvorgang“ ist doch witzlos wenn nichts Genaues darin passiert.

Oberflächliche Beiträge haben meistens den Effekt, dass der Leser am Ende nicht mehr weiß was im ersten Absatz stand, wenn er mit dem letzten Absatz fertig ist.

Einfachheit = Schwierigkeit

Viele Blogger leiden darunter die Dinge nur aus ihrer eigenen Sicht zu schreiben. Dabei vergisst man viele kleine Details die ein Thema für den Leser „einfach“ machen. Diese Details erscheinen einem selbst meistens als logische Gedanken, daher gehen die direkt unter. Beiträge „einfach“ zu schreiben ist schwierig. Ich kenne das selbst, denn ich schreibe oft genug Themen die Fragen aufwerfen. Trotzdem bin ich der Meinung die Oberfläche nicht als einzigen Inhalt in meinen Themen zu bringen.

Ich kann nur jedem Leser mit auf den Weg geben, sich im Marketing und auch als Blogger mal mit der Thematik „Einfachheit“ auseinander zu setzen.

Gut, mehr wollte ich jetzt gar nicht loswerden. Ich würde mich einfach freuen auf einigen Blogs (ohne jemanden zu nennen) in Zukunft wieder mehr „Inhalt“ in den Themen zu finden. Der aktuelle Beitrag auf dem MYDAYS Partnerblog zum Thema “AdWords Tipps für SEO Affiliates” ist ein gutes Beispiel dafür, wie einfache Blogbeiträge aussehen, die inhaltlich auch “Informationen” transportieren die man wissen möchte.

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12 Antworten zu "Was?"

  1. ALsCastle sagt:

    Sommerloch…….Kreativitätsloch? Auf jeden Fall kann man dir nur zustimmen.

    Ich habe allerdings das Gefühl, dass die beschriebe Problematik bei manchen Blogs öfters auftaucht. Also nehmt euch ein Bsp. an eisy ;-)

    btw: Entweder ich hab grade nen eindeutigen #Fail hingelegt oder dein Tweetdienst ist nicht der Beste.Tweet des Artikels war mir trotz — ja ja -erlauben– jaja- nicht möglich. Auf anderen Seiten hatte ich damit noch nie probleme…..

    Gib ihnen saures……

  2. Mißfeldt sagt:

    Da fühle ich mich doch sofort angesprochen – allerdings glaube ich, es liegt an Deiner Schreibe. Vermutlich geht es den meisten so.

    “Viele Blogger leiden darunter die Dinge nur aus ihrer eigenen Sicht zu schreiben. Dabei vergisst man viele kleine Details die ein Thema für den Leser „einfach“ machen. Diese Details erscheinen einem selbst meistens als logische Gedanken, daher gehen die direkt unter. ” – ja, das kenne ich auch zu gut. Allerdings ist das Problem, dass man, sobald es etwas komplexer wird, oder man etwas tiefer einsteigen möchte, dann entweder endlose Texte verfassen muss, oder eben einen Teil derLeser liegen lässt. Im Grunde sind die 1000 Wörter-Artikel doch zur Oberflächlichkeit verdammt…
    Gruß, Martin

    PS: man müsste sich angewöhnen, in “intellektuellen Kleinstartikel” zu denken und einfach nur fortlaufende Artikelserien schreiben…

  3. eisy sagt:

    @ALsCastle: Ich kann dir leider nicht sagen woran es lag. Du hast aber bestimmt keinen Fehler gemacht. Das liegt wenn dann an dem Dienst selbst. Meine Leser machen nie Fehler. :-)

    @Mißfeldt: Das du dich angesprochen fühlst, schreibst du nur damit du eine Antwort auf deinen Kommentar bekommst – geschafft! Denn du kannst dich gar nicht angesprochen fühlen, wenn du deine eigenen Inhalte schon mal gelesen hast. ;)

    Man kann auch mit 1000 Wörtern „einfach“ schreiben und die Oberflächlichkeit überwinden. Es kommt aber stark auf die Thematik an und klappt nicht durchweg. Merke ich ja bei mir selbst auch manchmal. Insgesamt neige ich aber nicht ohne Grund zu längeren Artikeln und vielen Grafiken bei technischen Themen.

  4. marcel sagt:

    Hi eisy,
    hmm also ich fand es gab in den letzen paar Wochen einige teils sogar sehr gute praxisbezogene Artikel. Als bestes Beispiel fällt mir da die Linkkauf-Serie von Hanns auf SEO-Strategie ein. Da wurden eigentlich alle Fragen beantwortet.
    Und Martin kann ich nur zustimmen: Es ist schwierig den Mittelweg zwischen Fachchinesisch und Oberflächchlichkeit zu finden, sonst müsste man ja wirklich bis ins allerkleinste Detail gehen. (@Martin: Das meintest du doch oder?)

    Gruß,
    Marcel

  5. Mißfeldt sagt:

    @eisy: haha, danke :-)

    @marcel: exakt!

  6. Gretus sagt:

    Hallo,

    super Beitrag…

    Grüße

    Gretus

  7. Daniel sagt:

    Hi eisy,

    im Grunde geb ich Dir ja völlig Recht, aber ein Jeder kann sich beschweren. Wie wäre es denn mit einem Artikel darüber, quasi als Anleitung? ;-)

  8. Peter sagt:

    Im Grund gebe ich dir recht und manchmal erwische ich mich auch dabei alte Sachen wieder neu aufzunehmen. Grundsätzlich muss so was noch nicht einmal schlecht sein sofern man genügend neues bringt. Dies kann über Neuerungen sein, oder weitere Praxistipps oder vielleicht eine ausführliche eigene Meinung zum Thema. Wichtig ist nur das es genügend neues gibt. Einfache Wiederholungen und vielleicht noch 2 zusätzliche Sätze sind der falsche Weg.

  9. @Peter …..Hast recht, ist mir auch schon passiert :-( …Nehme mir aber diesen” mahnenden Artikel” zu Herzen und werde es lassen. Dann mal lieber nichts schreiben .
    Im Moment sieht es aus als hätten die meisten Blogger ein Sommerloch :-) ………………..

  10. Jasmina sagt:

    Hi Eisy,

    im Grunde kann ich Dir mit Deinem Artikel und Deiner Meinung nur Recht geben und gerade, wenn ein bekannter und gern gelesener Blogger wie Du einen mahnenden Artikel wie diesen schreibt, denken einige darüber nach, wie sie es selbst mit den Inhalten so handhaben.

    Natürlich tu ich das auch, aber letztlich könnte ich nie eine tatsächlich objektive Meinung dazu abgeben, ob meine Inhalte wirklich einfach zu lesen und “in die Tiefe gehend” sind. Ob das was ich schreibe ankommt, entscheiden letztlich die Leser und gerade als Jung-Blogger muss man sich in vielen Dingen noch ausprobieren.

    Was ich aber ausgesprochen interessant finde, ist folgendes:

    Wie oft liest man “10 Tipps zum Bloggen” hier und “20 Erfolgsgeheimnisse” da – ich persönlich muss aber sagen, dass Artikel wie dieser mich persönlich viel eher zum Nach- und Umdenken anregen, als diese benannten Tipp-Artikel – vielleicht weil der persönliche und authentische Nachdruck in diesem viel größer ist (?).

    Das sieht man letztlich auch ein wenig an den Kommentaren zu diesem Artikel – packt man sich in so einem Zusammenhang vielleicht eher mal an die eigene Nase ?

    Deswegen ein Danke für diesen interessanten Artikel und den Hinweis zur Einfachheit. :-)

    Viele Grüße
    Jasmina

  11. Walter sagt:

    Hallo,

    ich muss zugeben ich fühle mich teilweise ebenfalls angesprochen aber ich bin jedoch noch dabei das “perfekte Gefühl” zu finden, sprich Länge + Thema + Infos + Headline so zu optimieren damit es 1zu1 zusammenpasst.

    Bin aber guter Dinge und kann dem Artikel nur meine Zustimmung aussprechen

    Grüße
    Walter

  12. Justus sagt:

    Einfach ist ein gute Stichwort. Einfache Artikel schreiben hört sich so leicht an, aber ist gar nicht so leicht.. wie du schon sagtest! Vielleicht sollte man einfach die “ich”-Form weglassen. So wirds verständlicher für den Leser.

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