Warum Bauchgefühl keine 100 Euro ersetzt

Es ist noch gar nicht lange her, als wir über kostenpflichtige SEO-Tools diskutiert haben. Aus dieser Diskussion heraus entstanden sehr interessante Fragen. Unter anderem wurde ich auch gefragt, ab welcher Größe einer Website sich die Nutzung von kostenpflichtigen Tools lohnt. Was soll ich da pauschal sagen? Wenn die Seite im Index ist, nicht nur regional angesiedelt ist und wenigstens 200 Seiten bei der Site:-Abfrage gezeigt werden? Keine Ahnung, jedes Tool arbeitet anders und ab wann sich ein Tool lohnt, muss jeder selbst herausfinden. Den Hut setze ich mir nicht auf.

Ich will in die Diskussion gern ein Praxisbeispiel einwerfen. Was eignet sich da besser, als die Weblogs, die gern mit Einnahmen glänzen. Sprich, so Weblogs wie selbstaendig-im-netz.de von Peer. Genau dieses Weblog ist heute Opfer. Zum Schutz von Peer, veröffentliche ich aber nicht alle Daten in lesbarer Form. Bitte respektiert dies, sonst sind eure vielleicht die nächsten. :-) Im letzten Monat hat Peer ca. 2.000 Euro mit dem Weblog verdient. Meiner Meinung nach kann er aber auch 4.000 Euro aufwärts jeden Monat damit verdienen. Alles was er braucht, ein Tool dem er vertraut! Wetten? :-)

Man muss nicht immer die Mitbewerber analysieren. Analysen eigener Seiten reichen oft schon aus, um neue Schritte einzuleiten die am Ende zu mehr Erfolg führen. Aber okay, wie gesagt, am Beispiel von Selbständig im Netz folgen jetzt ein paar Details.

Selbständig im Netz – Top10 Keywords

93 Keywords die mehr oder weniger Skills im Bereich SEO erfordern oder durch Trust gut zu erreichen sind. 93 Keywords, die in den Top10 von Google stehen. Sprich, auf Platz 1 bis Platz 10. Schaut erst drüber, unterhalb der Grafik geht es dann weiter.

Top10 Keywords bei SiN

Die Keywords die einen grünen Haken bekommen haben, sind sogenannte „Money Keywords“. Begriffe, mit denen man gutes Geld verdienen kann. In 85% der Fälle bei Selbständig im Netz werden diese Keywords nicht durch Partnerprogramme etc. in Geld verwandelt, sondern stehen dort ungenutzt. Das ist aber nicht das einzige Problem. Peer kennt viele dieser Top10 Keywords wahrscheinlich gar nicht. Natürlich kennt man die Begriffe wie „Selbständigkeit“ oder „Selbständig im Netz“ usw. immerhin beziehen diese sich auf die Startseite und verstehen sich stellenweise als „Traffic-Keywords“. Das sind solche, die durch Google Analytics etc. sehr leicht zu ermitteln sind. Kennt man ein Keyword nicht, optimiert man dies auch nicht. Peer könnte die gesamten Keywords in Google deutlich besser positionieren, wenn er hier und da eventuell nur durch interne Verlinkung etwas mehr Input gibt. Muss ja nicht immer direkt externer Linkaufbau sein.

Keywords auf Seite 2

Okay, die Top10 Keywords findet man zu sagen wir 40% auch ohne ein Tool wie die Sistrix Toolbox heraus. Wie sieht es aber mit Keywords aus, die noch fast keinen Traffic bringen, weil sie nur auf Seite 2 von Google stehen? Schauen wir bei Peer mal genauer rein.

Seite 2 der Keywords von SiN

Ich verzichte mal daran hier alle 98 Keywords auf Seite 2 zu listen. Das meiste ist eh unkenntlich. Insgesamt sind das jetzt schon mal fast 200 Keywords die allein auf Seite 1 und Seite 2 vertreten sind. Welche Excel-Tabelle da wohl aktuell mithalten kann? Man sagt ja gern, dass Keywords aus den Top30 die wertvollsten sind und viele einfach Seite 2 und Seite 3 unterschätzen. Man konzentriert sich darauf die Haupt-Keywords in die Top10 zu bekommen und danach reicht es. Wohl bemerkt, ich spreche von Webmastern die sich mit SEO nebenbei befassen, nicht von SEO-Agenturen etc.

Keywords auf Seite 3

Peer hat auf Seite 3 weitere 104 Keywords im Google Ranking. Da sind dann zwar auch einige komische Keywords dabei die keinen Wert haben, aber in etwa 50% der Keywords kann man finanziell etwas bewegen. Zudem sollte man sehr viele dieser Keywords für die Top10 startklar machen. Den Screenshot spare ich mir, ihr wisst ja nun wie das aussieht. Macht dann jetzt ca. 300 Keywords in den Top30.

Mehr, mehr und mehr…

Über die finanziellen Perspektiven spreche ich schon gar nicht mehr. Die Top100, also die ersten 10 Seiten von Google, sind bei Peer mit 1.031 Keywords besetzt. Wie viele dieser Keywords stehen wohl auf einem Zettel oder in einer Excel-Tabelle bei Peer? Wenn er sowas überhaupt macht, dann glaube ich an weniger als 30% aller Keywords.

Der Punkt ist aber doch, dass diese 1.031 Keywords jede Woche mehr werden. Noch dazu kommen Keywords aus dem Long Tail Bereich, die derzeit in der Sistrix Toolbox mit sagenhaften 7.774 Stück beziffert werden. Wer setzt bei der Suchmaschinenoptimierung jetzt noch auf sein Bauchgefühl statt auf kostenpflichtige SEO-Software? Bauchgefühl ist natürlich wichtig wenn es um die Umsetzungen / Realisierungen der Optimierungsarbeiten geht. Aber für die Kennzahlen, die das A und O im SEO bilden (ja, SEO hat kein A, nur ein O, schon klar), bringt Bauchgefühl genau so viel wie ein Haus ohne Eingangstür!

Mein Fazit

Wir sprechen hier von nur 100 Euro pro Monat. Die Informationen hier, stammen aus dem SEO-Modul der SISTRIX Toolbox* und die bekommt man für nur 100 Euro im Monat. Für solche Infos, ist das keine erwähnenswerte Investition, sondern ein Geschenk. Das Problem was viele Leute haben: sie sind zu faul auf die Infos mit Taten zu antworten!

Punkt! Ihr seid dran! :-)

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Über eisy (521 Artikel)
Hi, ich bin eisy (Soeren Eisenschmidt) und blogge seit 2007 auf eisy.eu. Meinen Weblog fülle ich bevorzugt mit Fachthemen rund um SEO, Affiliate-Marketing und relevanter Software. Regelmäßig ist mein Wissen bei Print- und Online-Magazinen gefragt.

50 Kommentare zu Warum Bauchgefühl keine 100 Euro ersetzt

  1. „Punkt! Ihr seid dran! :-)“ Trifft es wirklich gut. Schöner Artikel, man muss nicht einer Meinung sein mit dir, aber die Argumentation ist logisch, realistisch und super anschaulich mit dem tollen Beispiel! (Da ihr euch gegenseitig zum Beispiel ständig retweetet kennt praktisch jeder der den einen kennt auch den anderen.) Habe mich irgendwie ein bisschen in den Artikel verliebt. :D Ich weiß nicht, ob das alles so Absicht war, aber es war beispielsweise auch ein guter Zug einen erfolgreichen Blog ranzuziehen, du sagst es zwar nicht, aber das Leserhirn verbindet es doch: SEO Tools und Erfolg im Web.

  2. Hallo,

    mal eine ganz blöde Frage:

    Die Keywords die einen grünen Haken bekommen haben, sind sogenannte „Money Keywords“.

    wie bestimmt man bzw. wonach richtet sich das Kriterium dieser Schlüsselwörter? Klickpreise?

  3. Hi Perun,

    da ich die Keywords ja kenne – logisch – weiß ich natürlich wo mit AdSense und wo mit Partnerprogrammen individuell angesetzt werden kann. ;) Findet man eine Unterseite zum Thema „kostenpflichtiges WordPress Buch“ … weiß ich ja, Amazon-Partnernet ist nicht weit weg ;-) … nur als Beispiel.

  4. Wow. Klasse Artikel. Sehr überzeugend dargelegt. Jetzt bin ich mal gespannt, was Peer daraus macht ;-)

  5. Danke für den Nachtrag. Der Artikel hat mir einen ziemlich guten neuen Blickwinkel verschafft, Peruns Frage geisterte jedoch auch mir durch den Kopf.

  6. Das heisst, die Markierung der Money-Keywords wurde von Dir nachträglich vorgenommen und ist nicht Bestandteil des Moduls oder? Aber bekomme ich nicht den Rest der für Dein Beispiel benötigten infos aus den Google Webmastertools?

  7. Mit welchem „wertlosen“ Gegenargument der SEO Spezialist aus Magedeburg kommt, bin ich mal sehr gespannt.
    Der Artikel bringt es wirklich zu 100 % auf den Punkt!

    Ich sage da immer nur: man kann auch von Hamburg nach Berlin laufen, das ist auch kostenlos und billiger als jedes Verkehrsmittel…

  8. Ja Max, die grünen Haken sind von mir eingefügt. So grausame Icons würde Johannes von Sistrix glaube nicht auf seine Kunden lassen. :D

    Welche Informationen beziehst Du aus den Webmaster-Tools? Der eine Link, führt dich zu einer Erklärung vom SEO-Modul. Du kannst aber hier auch einen Testbericht dazu lesen. Ist aber nicht mehr ganz aktuell. Neue Version folgt bald.

    Link: http://www.eisy.eu/sistrix-toolbox-funktionen-vom-seo-tool/

  9. Sehr guter Artikel :)

    Da verschenkt jemand (Peer) scheinbar ne Menge Geld!

    Viel Glück bei der Monitarisierung!

    Kann ich nur zustimmen, ohne SEO-ToolBox kann man nur sehr eingeschränkt optimieren. Lohnt sich also auch für Webmaster :)

  10. Hallo Eisy,
    guter Artikel, gibt dem einen oder anderen vielleicht zu denken. Potential zur Optimierung gibt es immer, thats why SEO will never die.
    Cheers, Marcell

  11. Servus,

    klasse Artikel, der vor allem Lust auf mehr macht!

    Wir verdienen aktuell mit unserem Projekt kein Geld! Zumindest nicht über irgendwelche Blogeinnahmen – selbstredend über Kunden, die Shops von uns haben wollen.

    Durch diesen Artikel werden wir auf jeden Fall ermutigt, sich doch mal mit Blogeinnahmen auseinanderzusetzen – Danke dafür. Derweil fehlt nur die Zeit zur Umsetzung!

    Vor allem sind wir jetzt aber auch mal gespannt, was Peer dazu sagen wird… ;-)

    Wir wüssten auf Anhieb viele andere Wege, um 100 EUR ineffizienter einzusetzen!

  12. Danke, ich arbeite ja schon länger an einem Artikel, der das Thema Tools noch mal aufgreifen soll (andere Prioriäten verhindern ihn bislang) – aber mal wieder mehr theoretisch. Deine Idee, es so klar an einem Beispiel aufzuzeigen, ist superb!

  13. Klasse Artikel. Genau das ist auch seo. Optimierung vorhandener Potentiale.

  14. Hallo,

    man sollte ehrlichweise einmal sagen, dass man nur für die eigene Webseite im Prinzip gar kein SEO Tool braucht. Listen mit potentiellen Keywords gibt es z.B. auch bei Google Analytics, bekanntlich sogar kostenlos.

    SEO Tools sind etwas für professionelle Webseitenbetreiber, was Peer natürlich ganz klar ist. Tools als Cash-Garantie verkaufen sollte man nicht…

    Grüße

    Gretus

  15. Kann mal einer einen gleichwertige Auswertung mit den anderen Marktbegleitertools machen?
    Grüße aus L.E.

  16. Schau mal in die Testberichte (http://www.eisy.eu/testberichte/) Micha. Dann siehst Du, dass alle Tools solche Auflistungen von Websites durchführen können.

  17. Okay, beim nächsten Kaffee reden wir nochmal genauer. ;-)

  18. Naja, im Ernst. Das Potential ist natürlich vorhanden und auch wenn man mit Analytics natürlich sieht, über welche Keys die Besucher kommen, bekommt man die Gegenüberstellung von Traffic und Google-Position nicht.

    Es wäre natürlich noch klasse, wenn in einer weiteren Spalte das Money-Potential stehen würde. Aber das ist wohl nicht umsetzbar.

    Zum Geld-Potential nochmal. Ich nutze natürlich Affiliate-Programme, möchte aber nicht jeden Artikel den ich veröffentliche damit zupflastern. Es ist immer eine Gratwanderung, wo man schnell auch das Vertrauen der Leser verlieren kann.

    Man sollte das immer Bedenken.

  19. Menschh eisy… Was wär ich nur ohne deine Hilfe. Danke!
    PS: Sorry dass ich deine Seite nicht in- und auswändig kenne ;-)

  20. Bei den Google-Webmastertools finde ich ja die Gegenüberstellung der Top-Suchbegriffe und der Clickthrough-Zahlen interessant. Das wird vermutlich kein externes Tool leisten können. Wie will das rausfinden, wie oft ein Treffer tatsächlich angeklickt wird?

  21. Hallo,

    da muss ich Peer beipflichten. SEO bedeutet ja nun wirklich nicht nur das Wissen um potentielle Keyword.

    Bei dem Beispiel hier würde man sich eine Hand voll Keys raussuchen, genau prüfen ob eine Optimierung Sinn macht, das Potential sowie den Aufwand einzuschätzen versuchen und dann anfangen, die Keys zu optimieren.

    Das Ganze hat noch immer sehr viel mit Bauchgefühl zu tun. Das Wissen um entsprechende Daten ist ohne Zweifel nützlich, einfach mal eben eine Liste mit Begriffen intern zu verlinken mag einige Besucher mehr bringen, kann aber auch auf Kosten anderer Dinge gehen…

    Grüße

    Gretus

  22. Ich seh immer noch keinen Grund dem Johannes oder sonstwem jeden Monat das Geld in den Rachen zu werfen.

  23. Der Gretus, da bekommt er wieder den kritischen Hals nicht voll. Schon klar, die Wurst mit dem Klugscheiss-Serum schenk ich dir nie wieder. :P Mal ehrlich, nirgendwo steht das „SEO“ das ist, was da oben in dem Beitrag beschrieben wird. Wenn Du aber Keywords zu einer Seite hast, die Traffic bringen können, aber auf P47 stehen und keinen Traffic bringen, dann siehst Du dieses Keyword auch in den Unweiten von Google Analytics oder den Webmastertools nicht. Da kann Hirn vom Himmel werfen wer will, es wird nichts bringen. Die Umsetzung der Informationen die man durch Tools und komplexe Auswertungen gewonnen hat, die erledigt „Mann“ und „Frau“ im Anschluss mit Bauchgefühl, Köpfchen und Fingerspitzengefühl. Aber bis zu diesem Schritt muss man erst kommen. Ein weiterer Faktor nennt sich „Zeit“. :)

    Grüße :-)

  24. Eisy, meinst du es bleibt bei den 100 Euro? Ich denke eher nicht. Eine reine OnPage-Optimierung reicht – gerade bei Traffic starken Keywords – sicher auch nicht aus. Das Backlink-Modul plus kostenpflichtige Marketing-Aktionen kosten nochmal einige hundert mehr.

  25. Nein Nico. Auf keinen Fall bleibt es bei 100 Euro. Aber da setzt Logik an. Steigendes Wissen ergibt steigende Umsätze und steigende Umsätze verlangen um weiterhin steigen zu können, auch weiterhin steigende Kosten. Nur irgendwann wird eine Software nicht mehr teurer, doch das Wissen steigt von Projekt zu Projekt weiter.

    Klar, die komplette Toolbox bei Sistrix sind 400 Euro pro Monat und das ist kein Geld, was mal eben vor der Tür liegt. Doch darum geht es auch nicht :) Ist ja nur die einleitende Diskussion und wie ich sehe, klappt es. ;)

  26. Es ermutig einen, sich intensiver um sein Blog zu kümmern, wenn man die Entwicklung der Einnahmen von Selbstaendig-im-Netz.de verfolgt und jetzt hier liest, dass da noch mehr geht.

    Das, von Peer angsprochene, Vertrauen der User hat sicherlich maßgeblich zur jetzigen (stabilen) Traffic-Situation seines Blogs beigetragen. Das sollte man sich echt bewahren und zu schätzen wissen.

    Ich kann mir allerdings auch Maßnahmen vorstellen, die ein gutes Verhältnis zwischen ‚Werbeeinnahmen steigern‘ und ‚Userzufriedenheit bewahren‘ erreichen. ZB schön dezente, leicht wahrnehmbare Werbung am Rande, die speziell auf bestimmten Content zugeschnitten ist.

  27. Micha, genau um das Thema aus deinem letzten Satz geht es. Worauf ich hinaus will, ist die Tatsache, dass Peer wirklich auf den Content treffende Werbung dezent in Beiträge aus der Vergangenheit setzen kann.

    Wenn ich heute einen Beitrag schreibe, sollte da natürlich der User nicht mit noch mehr Werbung begrüßt werden. Ich denke da sind wir uns beim Peer alle einig :-) #ganzenzaunwerf :D

  28. @Torsten: Ich denke, weil der Johannes einem dafür sein Tool in den Rachen wirft. Aber klar, wenn man günstiger als mit dem Tool an die Daten kommt, die man wissen will, lässt man es besser sein.
    Ich gehe mir jedenfalls jetzt mal in der Mensa was in den Rachen werfen – guten Appetit!

  29. Irgendwie kommt man bei diesem Thema nie auf den Punkt, bzw. die Diskussion weicht von dem Punkt ab den Eisy eigentlich logisch erklärt hat.

    Vielleicht mal vereinfacht dargestellt, dass auch Leute den Sinn der Tools verstehen, die sich noch nicht aktiv damit beschäftigt haben:

    Wenn ich in einer Stadt in einer Seitenstraße ein Laden (Online-Shop / Webseite) – in Klammer immer die Online Branche – habe, kommen je nach Anzahl der täglich durchlaufenden Fußgänger (Pageimpressions) und der platzierten Außenwerbung und Bekannheit (Rankings, Adwords, Banner, Empfehlung etc.) viel oder wenige Besucher (Visits). Ich kann das natürlich in dieser Seitenstraße (nur kostenlose Tools) verbessern, indem ich hübsche Promotion-Girls (Optimierungsmaßnahmen :-) ) vor den Eingang stelle die aus den vorbeilaufenden Fußgänger noch mehr Besucher machen, aber eben nur aus den Fußgängern in dieser Seitenstraße (weil man eben nur diese kostenlosen Tools nutzt, die einem nur beschränkt weiterhelfen).

    Wenn ich allerdings immer nur in dieser Seitenstraße wohne und arbeite und nie die Möglichkeit habe, andere Straßen zu den verschiedensten Zeiten (also keine kostenpflichtigen Tools nutze die mir wertvolle Daten über dem Tellerand zeigen), die belebter sind und direkt um die Ecke liegen, kann ich auch nie die Potenziale entdecken die mir vielleicht der gleiche Promotionaufwand in der Neben- oder Seitenstraße bietet, wo doppelt so viele Fußgänger sind und vielleicht dreifach weniger Geschäfte, bzw. Mitbewerber und potenzielle Kunden unterwegs sind, die nach genau den Produkten suchen, die ich in meinem Laden biete.

    Wenn ich doch das ganze Treiben in der Stadt per Knopfdruck und Livecam (also eben die bekannten Tools wie Sistrix, Xovi, Seolytics, Searchmetrics) von oben beobachten könnte (nicht mit dem teuren Heli :-) – 10.000 Inder die mir Tag und Nacht die SERPS von Mio von Keys, Domains etc. prüfen), würde mir direkt auffallen, wo ich ganz einfach meine hübschen Promotion-Mädels verteilen könnte – eventuell mir noch ein paar dazu holen kann und an ebenfalls attraktiven Plätzen oder Straßen verteile – um so einfach und effizient ein vielfaches an Besuchern für meinen Laden generieren kann.

    Und dann kann ich mir auch irgendwann mal in der Haupt-Fußgängerzone ein Laden leisten der von alleine täglich gut besucht ist, weil ich endlich die beste Lage (viele Top Rankings :-) ) habe.

    Das ganze vereinfacht in Kurzform: Mit wenig Aufwand – viel Erfolg

    p.s. es reicht nicht wenn man nur einmal „vorbeischaut“ und das „Trafficverhalten“ der Fußgänger ansieht – es ändert sicht ständig zu bestimmten Jahres-, Tageszeiten usw.
    Problematischer wird es dann übrigens auch, wenn man viele Shops (Projekte) in verschiedenen Städten betreut – da geht es dann irgendwann nicht mehr perfekt, wenn man nur nach „Bauch- oder Erfahrungsgefühl“ arbeitet.

  30. Die beste Informationen nützen dir nichts wenn du diese nicht in die Praxis umsetzt.

  31. Zitat von Xovi: „Irgendwie kommt man bei diesem Thema nie auf den Punkt, bzw. die Diskussion weicht von dem Punkt ab den Eisy eigentlich logisch erklärt hat.

    Vielleicht mal vereinfacht dargestellt, dass auch Leute den Sinn der Tools verstehen, die sich noch nicht aktiv damit beschäftigt haben.“

    Hallo,

    das Ganze ist mittlerweile ein Riesengeschäft, bei dem insbesondere neue Anbieter teilweise mit der Brechstange versuchen, ihr Tool über die Szene zu etablieren.

    Immer wieder neue Anbieter, Postings, PR-Aktionen usw. können bei dem einfachen Webseitenbetreiber schnell den Eindruck hinterlassen, ohne ein SEO Tool braucht man gar nicht erst anfangen mit dem Optimieren.

    Wie bei jeder Anschaffung gilt es Kosten und Nutzen genau abzuwägen. Wer ordentlich verdient, kann meinetwegen gleich alle Tools gleichzeitig nutzen. Wer nichts verdient, wird auch mit einem Tool kein reicher Mann. Wurst her, Wurst hin ;o)

    Grüße

    Gretus

  32. Eisy, du hast natürlich recht. Ältere Artikel, die nur noch von Suma-Besuchern aufgesucht werden, können natürlich mit einem Affiliate-Banner/Link mehr bestückt werden.

  33. Genau, aber wie im oberen Beispiel mit dem Selbständig Blog gut erläutert, hilft eben so ein Tool die Potenziale zu erkennen um eben mehr zu verdienen. Wenn man allerdings dann nichts macht wie Peter schreibt, bringt natürlich alles nichts.
    Tatsache ist doch einfach, dass fast alle die so ein Tool über mehrere Monate für sich genutzt haben, weiterhin mit den Tools arbeiten möchten – das hat eben seinen Grund.
    Interessant wäre übrigens von Leuten Meinungen hier zu hören die mehrmonatige Erfahrungen mit einem SEO Tool wie z.B. die Sistrix Toolbox über 1 Jahr haben und dann gar kein Tool mehr verwenden – ich glaube davon gibt es wirklich die wenigsten.

  34. Nabend eisy,
    hab letztens auch mal einen Artikel über genau das gleiche Thema geschrieben, hab die Keywords von denen du sprichst Schwellenkeywords gennant. In meinem Bsp. hab ich allerdings Rapid von Searchmetrics benutzt, da dieses Tool auch Suchvolumen, CPC und das mögliche Traffic-Potential ausspuckt. Glaube der Preis ist ungefähr genauso hoch wie der SEO-Teil von SISTRIX. Was ich allerdings nicht gemacht habe ist das Ganze an einem konkreten Beispiel zu zeigen. Macht das alles noch viel greifbarer ;-) Der wesentliche Punkt ist aber, das man durch die Tools nicht bekanntes Potential entdeckt, auf das man selber eigentlich gar nicht kommen kann und das ist bei vielen Websites auch mal schnell mehr als 100€ wert.

    Cheers,
    Marcel

  35. Super Artikel!!

    Was meinst du wieviel Peer mit der Investition von 100€ an Mehrgewinn erzielen kann mit den gewonnen Infos?
    Und vor allem womit? Allein durch Traffic oder AdSense?

    Gruß Florian

  36. naja, das mit den Kosten in eine ganz einfache betriebswirtschaftliche Rechnung:
    1. „Software“ lässt sich steuerlich geltend machen bzw. abschreiben. Also zu überlegen, ob man das Investment macht und damit kurzfristig Liquidität bindet, oder die Kohlen am Ende des Jahres lieber dem FA „schenkt“.
    2. Wenn ich mit der kompletten Box von Sistrix (400,- pro Monat) aus 2K in wenigen Monaten 4K oder mehr machen kann, würde ich nicht lange überlegen. angenommen es dauert einige Monate bis sich die 4K auch wirklich einstellen, muss ich eben die 400 Euro als Investment in die Zukunft sehen, das sich irgendwann auszahlt!
    3. soweit ich weiß gibt´s beim Johannes keine Mindestlaufzeit! Man könnte sich dort also für 400 Euro mal einen Monat lang das volle Programm gönnen und alles an Daten rausziehen, was man benötigt, um zumindest das aktuell vorhandene Potential maximal auszuschöpfen! Das wiederholt man dann alle 6-9 Monate, wenn der in der Zwischenzeit neu gereifte Content neues Potential offen legt!

    SEO ist eine langfristige Angelegenheit, nicht nur auf Grund der Versatzzeiten zwischen SEO-Aktion und google-Reaktion!!

    Grüße
    Nicos

  37. Sehr schöner Artikel,

    für einen Privat Anwender lohnt sich das ganze nicht, Denke er ist mit Analystics auch ganz gut Bediehnt.

    Ich habe mich jetzt mal auf der Seite von Sistrix angemeldet und schaue mal was die Kostenlose Tools so bringen. Kann ja gut sein das mich das Live Demo besser überzeugt.

    LG

  38. Der Artikel ist wirklich sehr interessant, und vor allem ausführlich. Allerdings stellt sich natürlich auch die Frage, ob man dann wirklich die Zeit investieren möchte, um auf die bisher nicht bekannten Keywords zu optimieren, schließlich macht das auch Arbeit. Wenn man das in Kauf nehmen möchte, dann lohnt es sich aber bestimmt, in ein entsprechendes Tool zu investieren, das holt man ja dem Bericht zufolge schnell wieder rein.

  39. Die Tools sind ihr Geld sicherlich wert. Was nützt es wenn Du schneller laufen kannst, aber die Richtung nicht kennst;-) Aber in der Preisklasse sind die auch nur was für Profis, Agenturen oder Leute die schon im 4stelligen Bereich verdienen. Interessant wär so ein Tool, dessen Lizenz pro untersuchter Domain berechnet wird. Für 20 Euro im Monat würden das sicher mehr Leute sich anschaffen. Die Light-Versionen sind ja wenn ich das richtig gesehen habe auch in der Funktion stark eingeschränkt.

  40. Ich verstehe oftmals auch nicht, warum sich so viele nur auf ihr Bauchgefühl verlassen wollen. Das mag bei kleinen Seiten noch funktionieren – spätestens bei tausenden Seiten im Index sollte man nicht mehr nur nach Gefühl arbeiten.

  41. Wahnsinn! Die drehen ja alle durch … wenn, dann ist das tool maximal ein affiliate tool. Aber mit SEO zu werben … ohne kommentar … Ich liebe SEO’s. Der Suchende ist keine Maschine :-)

  42. Ich bin auch überzeugt, dass Peer noch so einiges aus SiN rausholen kann, aber die Frage ist, ob er das überhaupt möchte. Er hat recht, dass er das Vertrauen seiner Leser behalten möchte und ich finde gerade das an so gut. Er versucht nicht auf Teufel komm raus Geld zu machen. Würde es ihm danach gehen, dann könnte er meiner Meinung 8000-10000€ im Monat machen. Er könnte beispielsweise ein Buch schreiben oder ein E-Book verkaufen etc. Dabei gibt es viele Mittel, die er nutzen könnte.

  43. Ich finde auch, dass es da keine pauschale Zahl gibt, die für alle immer gilt. Jeder muss sich selbst ausrechnen, ob sich kostenpflichtige Tools lohnen oder nicht, das kann bei allen anders sein. Bei mir würde es sich nicht lohnen, aber ich will das auch gar nicht.

  44. So ein Tool lohnt sich mit Sicherheit. Ich tendiere zu Sistrix, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass eine Firma dreist genug ist, mir 400 Euro mit so vielen Vorschusslorbeeren einfach so aus der Tasche zu ziehen…

    Naja, vorstellen kann ich’s mir schon.

    Dennoch denke ich, dass man – um Geld zu verdienen – in den meisten Fällen Geld investieren muss. Bei Websites/Blogs gäbe es 3 Möglichkeiten: Design, Hosting, SEO.

    Welche Kategorie bringt wohl den größten Effekt?

  45. Jo, da Eisy kennt sich eben aus. Is halt so. :-)

  46. Überzeugt ! Nachdem wir in der vergangenen Woche bereits darüber gesprochen haben, hast mich jetzt mit dem Artikel überzeugt :-)

  47. Also ich finde Xovi.de auch ein supertool mit dem man auch sehr leicht raus finden mit welchen Keys man noch rankt, von denen man evtl. noch gar nichts wusste. Und Xovi kostet gerade mal 99,-€ im Monat mit allem drum und dran. Um sich an die ganze bezahlten Tools man ran zu tasten, finde ich das genau das richtige!

  48. Hallo Eisy,

    ein glücklicher Zufall oder auch ein geschickter Link hat mich auf deine Seite gelenkt. Danke an dieser Stelle mal für diese vielen, für mich, nützlichen Infos die du hier auf deinen Seiten aufarbeitest.
    Denn es ist ja alles immer mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden.

    Wünsche Dir eine gute Zeit
    Robby

  49. Korrekturlesen-Bachelorarbeit // 23. April 2011 um 17:26 // Antworten

    SEO-Tools sind meiner Meinung nach für jeden kommerziellen Websitebetreiber (über die er direkt oder indirekt Geld verdient oder verdienen möchte) ein absolutes Muss! LinkAssistant bietet für etwa 300 € eine SEO Powersuite, die nur einmalig Kosten verursacht und mit der man so ziemlich alles umsetzen kann was auch SEOlytics anbietet. Aber nicht nur dieser Anbieter. Auch andere haben Tools, die nicht sofort monatliche Gebühren nach sich ziehen müssen. Analyse-Tools sind für jeden Online-Aktivisten wie der Cafe, der zum Morgen dazugehört.

  50. hm.. das gibt in der Tat zu denken.

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