Virales Marketing ist für Unternehmen im Internet bereits seit Jahren am laufen. Besonders in den letzten Jahren hat sich virales Marketing einen festen Namen im Internet erarbeitet. Ob man Werbebotschaften über YouTube, Twitter oder andere große Netzwerke verbreitet, ganz egal. Ist die Botschaft gut, entwickelt sie sich wie ein Virus und wird von ihrem Wirt durch das Internet getragen. Außerhalb vom Internet ist virales Marketing noch kein wirklich großer Begriff, aber eine Studie der Fachhochschule St. Pölten zeigt, dass Werbung von Handy zu Handy mit einem großen Potenzial bestückt ist. Jetzt muss dies nur in Angriff genommen werden.
Mehr als 53 Prozent der 550 befragten Personen im Alter von 14 bis 29 Jahre haben bei der Studie angegeben, mit dem Empfang von Werbe-SMS oder auch Werbe-MMS einverstanden zu sein, so gibt es der Studienleiter Helmut Kammerzelt am Montag in seiner Aussendung der Studie an. Von diesen 53 Prozent seien wiederrum gut 65 Prozent bereit, die Nachricht an drei bis fünf Freunde weiter zu schicken. Ergibt dann bei 500 Empfängern bereits bis zu 350.000 Personen wenn der Idealfall eintritt.
Um solch einen Effekt beim viralen Marketing über das Handy zu erzielen, muss man dem Empfänger jedoch auch eine gute Leistung erbringen. Handynutzer könnten beispielsweise mit Klingeltönen oder Handygames belohnt werden. Was spricht gegen einen lustigen Klingelton, der auf der einen Seite kostenlos ist, auf der anderen noch eine lustige Werbebotschaft enthält? Nichts! Sendet man die Nachricht weiter, kann man den Handybesitzer mit Frei-Minuten oder Frei-SMS belohnen. Unternehmen sollten also unbedingt darauf achten, dass dieser Zug nicht ohne sie abfährt. Im Moment steht noch Tür und Tor für virales Marketing per Handy offen, doch wie lange wird dies noch so sein.









Hmm, das hätte ich gar nicht so gedacht. Die Umfragewerte überraschen mich doch etwas. Ob das wirklich Potenzial hat, daran zweifle ich noch etwas. Aber mit Freiminuten und Klingeltönen, kann man junge Leute gut locken.