Beitrag wurde am 01. Feb 2010 verfasst und hat 5 Kommentare
Vertreibt Google die alten Browser endlich?
Wie Rajen Sheth, Google Apps Senior Product Manager, in einem Blogbeitrag mitteilte, will Google in Zukunft bei der Entwicklung neuer Anwendungen und Features keine Rücksicht mehr auf alte Browsertechniken nehmen. Damit will Google der Konkurrenz keinen Streich spielen, sondern einfach nur genug Freiraum bei künftigen Entwicklungen schaffen. Google könnte damit das erreichen, wovon viele Entwickler schon lange träumen. Die Abschaffung vom Internet Explorer 6.
Der Microsoft Internet Explorer 6 ist aber nicht der einzige Browser bei dem die Entwickler von Google immer wieder auf Behinderungen treffen. Um die Grenzen der Entwicklungen bei Google in Zukunft deutlich zu erweitern, wird eine Nutzung vom Internet Explorer 7 als Mindestanforderung der Standard sein. Ebenfalls werden von anderen Browsern nur noch neuere Versionen berücksichtigt.
Google Docs und Google Sites stellen die Vorreiter dar. Ab 01. März 2010 werden beide Anwendungen nicht mehr mit den alten Browsern funktionieren. Internet Explorer 7, Firefox 3.0, Safari 3.0 und Google Chrome 4.0 sind in Zukunft die Mindestanforderungen an den Browser, um diese beiden Dienste nutzen zu können.
Wenn man die Entwicklung vom Web mal betrachtet, muss diese Konsequenz sein, denn sonst kommt man bald wirklich nicht weiter, wenn man immer auf die alten Browser Rücksicht nimmt. Vielleicht stellt Google damit nun wirklich das Unternehmen dar, was für die endgültige Ausrottung des IE6 etc. verantwortlich ist. Die Empfehlungen von Microsoft aus der Vergangenheit haben ja noch nicht wirklich gefruchtet.
Aktuelle Browser-Links
Weitere komplette Browser, oder modifizierte Versionen findet jeder auf der Seite des jeweiligen Anbieters.
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Kommentare zu Vertreibt Google die alten Browser endlich?
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Frank
1. Februar 2010 um 18:32
Danke für diese gute Nachricht, eisy. Der Tag, an dem ich eine Website nicht mehr auf Abwärtskompatibilität zum IE6 testen muss, wird ein Grund zum Feiern!
Olli
1. Februar 2010 um 18:50
Der IE 6 ist für mich schon seit Mitte letztens Jahres gestorben. Der Anteil der Besucher auf meinen Seiten ist einfach zu gering, dass es sich dafür lohnt zu optimieren. Außerdem, was soll ich von jemandem erwarten, der so der Technik hinterherläuft?
Mario Hieber
2. Februar 2010 um 15:15
Kann mich hier Olli nur anschließen … bei mir ist der Anteil von IE6 Besuchern auch verschwindend klein … lohnt sich (fast) nicht hier groß Zeit zu investieren (obwohl bei mir eh alles korrekt angezeigt wird… naja trotzdem!) …
Generell halte ich eigentlich nicht viel von Chrome und werde bei Firefox bleiben … hoffe der Browser von Google setzt sich nicht durch … die müssen nicht überall was eigenes haben, wenn es schon gute Produkte auf dem Markt gibt (firefox ftw.)
Jens
6. Februar 2010 um 18:10
Ist grundsätzlich eine gute Entscheidung von Google.

Man erspart sich die nervigen ‘Bugs’ und kann sich auf die aktuellen Browser konzentrieren. Man achte aber auch mal auf die Chrome-Version, welche unterstützt wird.
Aus Firmensicht.
Die Leute kümmern sich weniger um ihren Privatkram und arbeiten dafür mehr.
Und den Einsatz des IE6 in Firmen kann ich schon verstehen.
Die kleineren Firmen wechseln ja nie die komplette IT aus bzw. es kümmert sich eine externe Firma um die Rechner. Kenne Firmen, wo noch MS-DOS oder NT läuft. Budget
Da wurde vor “100 Jahren” ein Macro, Vorlagen oder eine App für Word, Excel oder den IE6 von einem Mitarbeiter geschrieben, was man noch heute nutzt. Upgrades funktionieren nicht, da der Mitarbeiter die Firma verlassen hat.
Privatrechner !=Firmenrechner
SMS
17. Juni 2010 um 08:36
Firefox reicht mir persönlich voll und ganz aus. Google Chrome ist eigendlich fast das gleiche und ich habe mit dem IE 6 nur Fehler der bringt es bei mir nicht und hängt ab und zu das System auf…