Es wurde von den Spezialisten McAfee eine Warnung herausgegeben, das sich momentan Malware, getarnt als StudiVZ Toolbar im Umlauf befindet. Die Toolbar ist mit einer Backdoor versehen. Wenn der Trojaner in Form der StudiVZ Toolbar auf dem Rechner installiert wurde, dann ist es dem Angreifer möglich die Tastatureingaben auszulesen. Nach Abschluss der Installation der Toolbar wird dem Nutzer die Website StudiVZ angezeigt. Das Nutzer dort dann direkt ihre Userdaten eingeben dürfte klar sein. Entsprechend sollten es auch diese Daten sein, die der Angreifer dann in die Hände bekommt.
Gegen Debugging-Prozesse wehrt sich die Malware in der Toolbar nicht. Auch installierte Anti-Viren-Software und andere Schutzprogramme umgeht der Trojaner nicht. Nur ist es eben schwierig den Trojaner zu entdecken, denn der verschlüsselte Code versteckt sich in laufenden Prozessen und ist somit nur sehr schwer aus dem Hauptspeicher zu filtern. Will man unbedingt die StudiVZ Toolbar nutzen, sollte man sich diese generell und ausdrücklich nur von der offiziellen Seite downloaden und nirgendwo anders – egal wo sie noch angeboten wird.
Bis das Problem behoben ist, sollte man aber im allgemeinen auf die Toolbar ganz verzichten. Die StudiVZ Toolbar ist von einem Drittanbieter und von StudiVZ aus teilt man mit, das man selbst kein Anbieter von Toolbars ist und auch keine Kooperation mit diesen habe oder solche bewerbe. Nutzern wird dringend davon abgeraten Toolbars zu installieren die mit dem Namen StudiVZ betitelt werden. Wer die Toolbar bereits installiert hat und den Trojaner somit auf seinem Computer hat, ist für den Angreifer ein leichtes Opfer. Es lassen sich aus der Ferne Prozesse auf dem Computer steuern, so das die externe Steuerung vom PC durchaus funktionieren kann.








