Das Weihnachtsgeschäft bei Deutschlands größten Apple-Händler Gravis lief nicht gut. Das Schlussquartal ist bei Gravis für nahezu die Hälfte der Erlöse des gesamten Jahres verantwortlich, nur diesmal erreichte das Unternehmen aus Berlin sein Umsatzziel nicht. Auf Grund dessen werden Konsequenzen gezogen und 49 Mitarbeiter müssen den Computerhändler verlassen. Vorstandschef Archibald Horlitz sagte dem Tagesspiegel, das die aktuelle wirtschaftliche Lage es erforderlich macht, dass man Anpassungen in der Unternehmensstruktur vornimmt.
Das vorgenommene Umsatzwachstum für das Jahr 2008 bei Gravis wurde mit 30 Prozent angesetzt. Im vergangenen Jahr hat man dafür sogar neue Arbeitsplätze geschaffen und die Stellen im Unternehmen von 660 Mitarbeitern auf 760 Mitarbeiter aufgerüstet. Ein Umsatzwachstum wurde auch wirklich erreicht, jedoch ist man nicht auf 30 Prozent gekommen, sondern erreichte nur knapp 10 Prozent und damit nur rund 142 Millionen Euro. 24 Mitarbeiter die sich in der Probezeit befanden wurden nicht übernommen und 25 weitere Mitarbeiter sind aus der Firma ausgeschieden – Entlassung! Damit die unternehmerische Handlungsfähigkeit erhalten bleibt und man wirtschaftlich einen Bogen um die Finanzkrise machen kann, sind diese Handlungen notwendig gewesen.
Der Vorstandschef teilte außerdem mit, das mit dem Betriebsrat eine Einigung für einen freiwilligen Sozialplan getroffen wurde. Insgesamt sind 8 Standorte in Deutschland davon betroffen, man hat jedoch 30 Standorte hier im Land. Berlin ist ebenfalls davon betroffen. 200 Mitarbeiter arbeiten allein im zentralen Shop von Gravis in Berlin. Ist die Frage warum das Weihnachtsgeschäft vom Apple-Händler nicht so gut lief, denn die Produkte von Apple erfreuen sich weiterhin einer enormen Beliebtheit.








