SISTRIX Toolbox veröffentlicht den SISTRIX Optimizer

Nun erschien er, der von vielen Nutzern der Toolbox und Interessenten erwartete Onpage-Bereich der SISTRIX Toolbox. Unter dem Namen „Optimizer“ wird das neue Modul anstelle des alten „Monitoring“ erscheinen. Aber vorab, keine Sorge, das Monitoring in der alten Version mit all seinen bestehenden Daten bleibt erhalten. Interessant für den Artikel soll aber nur der neue „Optimizer“ sein. Im Onpage-Segment wirbeln derzeit so einige große bekannte Tools und Markteinsteiger.

Was kann der SISTRIX Optimizer?

Über vier Jahre Toolbox lassen die Erwartungen bei neuen Features steigen. Der Optimizer kommt wie ein eigenes Tool innerhalb der Toolbox. Er ersetzt das alte Monitorung, somit kann er als Rankings zu Domains / URLs tracken. Gleichzeitig erlaubt der Optimizer die Generierung eines eigenen Sichtbarkeitswertes anhand manuell gewählter und angelegter Keywords. Das Tool durchsucht bis zu 10.000 Dokumente einer Domain und analysiert diese auf Onpage-Faktoren, zeigt anschließend den Bericht dem Nutzer an. Umfangreiche Reporte als PDF sowie eine integrierte Aufgabenverwaltung bieten sich dem Anwender ebenfalls.

Alles ist noch nicht gesagt, in gewohnter Form möchte ich einen kleinen Testbericht zum SISTRIX Optimizer an dieser Stelle anbringen.

SISTRIX Optimizer Testbericht

Beginnen möchte ich mit der Einrichtung des ersten Projektes. Insgesamt darf man bis zu 5 Projekte im Optimizer anlegen. Der Optimizer befindet sich in der Open Beta Phase und darf von allen Kunden genutzt werden, die das Monitoring Modul besitzen. 5 Projekte werden auch nach der Open Beta Phase im Optimizer integriert sein. Wer das Monitoring Modul also bucht, kann sozusagen für 20,- EUR pro Monat, pro Projekt eine fortlaufende Analyse erhalten.

Einrichtung eines Projektes

Das Anlegen eines neuen Projektes ist denkbar einfach, sollte aber gewissenhaft durchgeführt werden. Besonders Einsteigern in der Tool- und SEO-Welt liegt der Drang in den Händen, möglichst schnell Ergebnisse zu erhalten. Daher wird gerne bei der Projekterstellung geschlampt indem man nur die nötigsten Informationen anlegt und somit hofft, erst einmal Infos zum arbeiten zu bekommen bevor man in die Tiefe geht. Kann man machen, finde ich aber unpassend.

Legen wir los. In der Toolbox geht es über die primäre Navigation zum „Optimizer“. Dort landet man in der leeren Projektübersicht und findet rechtsseitig den großen Button zum erstellen eines Projektes.

Um ein Projekt anzulegen sind vier Schritte notwendig. Diese werden Schritt für Schritt in einem Formular abgehandelt. Das Projekt bekommt einen Namen, eine Domain und dann werden Keywords festgelegt.

Bei den Keywords füllt der Optimizer in der Regel schon eine Vielzahl ein. Diese kann man editieren, löschen oder behalten. Natürlich sollte man jetzt auch seine eigenen Keywords mit eintragen. Die Keywords können individuell festgelegt werden und müssen nicht zwangsweise in der Toolbox schon vorhanden sein. Ihr könnt eure Domain als manuell ergänzen. Die ergänzten Daten stehen nicht öffentlich in der Toolbox anderen Nutzern zur Verfügung.

Am Ende werden noch Mitbewerber festgelegt. Ich habe jetzt mal nur drei Mitbewerber eingetragen. Die Mitbewerber sollte man auch direkt eintragen. Sie dienen dem Vergleich der individuellen Sichtbarkeit. Mehr dazu aber an entsprechender Stelle.

Nach der Erstellung des Projektes landet man im Dashboard. Darin erscheint schlicht die Meldung „Seite wird gerade gecrawlt“. In der Regel stehen die ersten Ergebnisse innerhalb von wenigen Minuten dann zur Verfügung. Der komplette Crawl-Vorgang einer Domain dauert unterschiedlich lang. Es kommt auch auf die Performance der jeweiligen Website an. Halten wir uns nicht länger damit auf sondern springen ins fertige Dashboard.

Optimizer Dashboard

Im Dashboard wird erstmals klar das es sich hier nicht zwangsläufig um ein „Modul“ handeln muss, sondern man den Optimizer getrost als eigenes Tool bezeichnen kann. Die Ansicht ist komplett neu im Vergleich zur restlichen Toolbox. Der Optimizer verfügt über eine eigene, primäre Navigation.

Das Dashboard zeigt oben den aktuellen Status des Projektes in Bezug auf den Optimizer. Man sieht die Anzahl der Keywords, die Anzahl der gecrawlten Seiten (max. 10.000) und das Datum wann zuletzt eine Aktualisierung und ein Crawl stattfand. Gefolgt von diesen Informationen kommt die primäre Navigation, auf deren Unterpunkte in diesem Testbericht natürlich eingegangen wird.

Zunächst aber weiter im Dashboard. Man sieht nun einen Überblick über die Anzahl der Fehler, Hinweise und Tipps. Die von mir genutzte Domain tintenalarm.de weißt 17 Fehler und 697 Hinweise auf. Auf den ersten Blick also eine große Menge. Hinzu kommen noch 473 Tipps. Details sieht man im Dashboard zu den Problemen nicht.

Unterhalb der Probleme bekommt man einen Überblick über den Status der Rankings seiner individuellen Keywords. Ich nutze dafür man ein Projekt von mir selbst, um niemanden zu verärgern. Ihr könnt sehen bei welchen Suchbegriffen ich verloren und gewonnen habe. Ihr kennt die Darstellung vielleicht schon aus dem SEO-Modul der Toolbox. Unterhalb findet man meinen Sichtbarkeitsindex. Wohl bemerkt, gemessen an den eigenen Keywords und somit natürlich nicht mit einem globalen Index vergleichbar. Aber genau das ist Sinn der Sache. Gehe ich nachher drauf ein.

Lassen wir das Dashboard hinter uns und steigen in die Optimierung (primäre Navigation) ein.

Optimierung

Dieser Bereich dient der vollständigen Onpage-Optimierung. Hier werden die Probleme einer Domain aufgedeckt und wichtige Hinweise zur weiteren Optimierung gegeben. Man sieht jetzt alle Fehlerbereiche. Bei der tintenalarm.de Domain sind es drei Bereiche.

  • Title-Tag leer
  • Seite nicht gefunden
  • Serverfehler

Jeder Bereich hat eine unterschiedliche Anzahl an Fehlerquellen. Um den Betreiber nicht nur zu zeigen dass er leere Title-Tags hat, sondern auch aufzuzeigen wo diese sind, gehe ich gerne in die Tiefe. Mit einem Klick auf die Fehler bekommt man eine Übersicht aller Fehlerquellen. In diesem Fall sind das alles URLs bei denen der Seitentitel im Quellcode fehlt.

Die Mausberührung zeigt die vollständige URL oder man klickt auf das Icon am Ende der Zeile. Nun kann das bei großen Domains natürlich viel Arbeit bedeuten, wenn es kein systembedingtes Problem ist was sich durchs Einbinden einer neuen Funktion im Backend direkt abstellen lässt. Man kann die Fehler eventuell nicht sofort abstellen oder will die Aufgabe nicht selbst übernehmen. In diesem Fall gibt es das Aufgaben-Management.

Rechtsseitig neben den Fehlern ist eine Box. Diese seht ihr auf dem nächsten Bild. Hier kann man die Meldungen einerseits ausblenden (nicht immer ratsam) oder eine Aufgabe zu diesen Fehlern erstellen.

Erstellen wir hierfür eine Aufgabe. Die Aufgaben bekommen einen Titel und eine Beschreibung beliebiger Länge. Die Priorität kann von 0 bis 10 zugewiesen werden. Bei Fehlern i.d.R. höher und deshalb in diesem Fall eine 8. Die Deadline halte ich kurz damit es schnell erledigt ist.

Ich möchte das aber nicht selbst erledigen, sondern das es mein Kunde oder Mitarbeiter erledigt. Zur Mitarbeiterverwaltung sage ich später noch was. Auf jeden Fall klicke ich hier „Benutzer“ an. Ich gehe auf die Aufgaben später weiter ein.

Nehmen wir den nächsten Fehler. Hier geht es um Seiten die nicht gefunden wurden. Ich zeige dies aus einem ganz bestimmten Grund. Denn die nicht auffindbaren Seiten haben oft trotzdem noch interne, eingehende Links. Und dies zeigt der Optimizer an.

Ich kann anhand dessen besser entscheiden ob eine Seite dauerhaft weg bleibt, also einen 404 sendet, oder ob ich sie reaktiviere weil die internen Links einen Wert haben und das ganze vielleicht sogar versehentlich passierte. Auf jeden Fall aber sollte man, wenn man 404 Seiten hat, die internen Links dahin dann entfernen wenn sie 404 bleibt. Und damit dies schnell passiert zeigt der Optimizer die Linkquellen mit an. Sehr gut gelöst.

Hinweise

Ein weiterer Bereich in der Optimierung sind die „Hinweise“ (gelb markiert). In diesem Bereich sind haufenweise Potenziale für jede Domain zu finden. Bisher hatte ich noch keine Domain, bei der keine Hinweise angezeigt waren. Wenn man wirklich nicht mehr weiß wo man was optimieren kann, hilft der Blick in die Hinweise.

Die Domain tintenalarm.de hat da auch viel Potenzial. Ich gehe nicht auf jeden einzelnen Hinweis ein, aber hier mal eine kleine Übersicht.

Schauen wir als Beispiel mal in die doppelten Meta-Descriptions der Domain. In dem Bereich liegen 11 Hinweise vor. Was bedeutet das 11 URLs gefunden wurden, zu denen es wiederrum Duplikate gibt.

Die gezeigte Description gibt es auf 2 URLs. Das gleiche Schloss-Symbol hinter einer URL zeigt an das es sich hierbei um einen SSL-verschlüsselten Inhalt handelt.

Tipps

Bei den Tipps kommen wir weg von Fehlern und Warnungen. Jetzt geht es um interessante Tipps die auf übergreifenden Funktionen basieren. Hier werden zum Beispiel Keywords und deren Rankings mit verschiedenen Onpage-Faktoren abgeglichen.

Als Beispiel werde ich die „Keywords nicht im Titel“ nutzen. Die Seite rankt mit dem Suchbegriff „konika“ auf Platz 18 und damit auf einen absolut unzureichenden Platz. Die betroffene URL jedoch verfügt nicht über das Keyword im Seitentitel. Bindet man dies ein, könnte es zu deutlichen Verbesserungen in den Rankings kommen.

Solche Potenziale hat die Domain mehrfach, um genau zu sein 124 Mal. In jedem Fall ein sehr gutes Feature im Optimizer was man ernstnehmen sollte. Interessant ist auch der Bereich „ungerichtete interne Verlinkung“. Man könnte sie auch „chaotisch intern verlinkt“ nennen. Hier werden Linktexte aufgezeigt die oft vorkommen aber zu denen die Rankings der Zielseiten nicht passen.

Wollen wir den Bereich „Optimierung“ an dieser Stelle mal abschließen. Es gibt bereits sehr, sehr viele verschiedene Fehler, Hinweise und Tipps die im Optimizer dargestellt werden. Wie viele es genau sind weiß ich nicht. Verstecken muss sich die Anzahl aber nicht, wenn ich bei Domains wie dem großen, roten Elektronikmarkt mal reinschaue. :P

Aufgabenverwaltung

Ich möchte jetzt die Aufgabenverwaltung ansprechen, weil diese mit der Optimierung sehr eng zusammenhängt. Man kann die Aufgabenverwaltung auch unabhängig von Onsite-Fehlern etc. nutzen und Teams darin verwalten.

Man kann die Projekte im Optimizer anderen Nutzern freischalten und dadurch in Teams intern oder mit Kunden zusammenarbeiten. Durch die Freigabe eines Projektes an einen anderen Nutzer können auch Aufgaben vergeben werden. Im Bereich „Aufgaben“ findet man die Übersicht aller Aufgaben.

Die rechte Box erlaubt einen Überblick und die Filterung nach erledigten und unerledigten Aufgaben. Im Hauptbereich findet man alle Aufgaben. Man sieht die verteilte Beschreibung von vorhin in der Aufgabe „Leere Title-Tags“. Gleichzeitig erkennt man, dass die Aufgabe bereits erledigt ist. Die obere Aufgabe ist noch offen und hat vier Tage zeit.

Was man aus dieser Ansicht nicht sieht ist die Anzahl der Antworten / Kommentare. Hier sollte man auf dem „Antworten“-Button in Klammern ggf. die Ziffer einblenden. Hinter der erledigten Aufgabe liegen zwei Antworten.

Zum einen hat der Benutzer dem ich das Projekt freigab einen Kommentar geschrieben, zum anderen habe ich auch selbst kommentiert. In dieser Ansicht wäre es hilfreich die Aufgabe über den Antworten anzuzeigen, damit man bei längeren Aufgaben oder Kommentaren jederzeit durch einen Blick nach oben nochmal lesen kann. Derzeit muss man zurück in die Übersicht.

Ist eine Aufgabe erledigt klickt man sie in der Übersicht als solche und sie ist in allen verbundenen Accounts abgeschlossen. So viel zum derzeitigen Stand der Aufgabenverwaltung. Ich finde die schlichte Art sehr gelungen und meine Kritik habe ich entsprechend angebracht.

Rankings

Wechseln wir in die „Rankings“ im Optimizer und schauen was uns die SISTRIX Toolbox hier neues anbieten wird. Rankings kann man individuell beim Erstellen eines Projektes eintragen oder auch manuell jederzeit nachtragen, bearbeiten und entfernen. An die Rankings ist zeitgleich auch eine individuelle Sichtbarkeit verbunden die sich auf zwei Ebene verteilt.

  • Sichtbarkeit pro individuelle Keywords zu Domain
  • Sichtbarkeit pro individuelle Keywords in Tags

Versteht ihr nicht? Egal, ich erkläre es euch. :-)

Die Übersicht der Rankings zeigt die eigene Sichtbarkeit der gesamten Domain, bezogen auf alle Keywords die man eingetragen hat. Bei meiner Domain entspricht das einer Sichtbarkeit von 428,7. Das Chart kennt ihr eigentlich aus dem SEO Modul, wird hier nur derzeit nicht angezeigt. Die Sichtbarkeit verändert sich um so mehr Keywords ich meiner Domain hinzufüge. Wie man in der rechtsseitigen Box sehen kann, darf ich 1.000 Keywords pro Domain eintragen. Im Moment habe ich 36 Begriffe drin.

Außerdem könnt ihr rechtsseitig die von mir verteilten Tags sehen. Alle Keywords die man anlegt kann man „taggen“ und zwar mit mehreren Tags die man selbst wählt. Die Tags bilden meine „Cluster“ und so habe ich eine Keyword-Ebene für Produkte, Gattungen und Money-Keywords. „Gattungen“? Ja, Tierarten. ;-)

Schauen wir uns die „Gattungen“ mal an. Auf dieser Ebene wird erneut ein Sichtbarkeitsindex berechnet der nur noch auf den von mir getaggten Suchbegriffen basiert.

Die Rankings in der Tabelle sollten klar sein. Rechtsseitig sind meine eingetragenen Wettbewerber zu sehen. Diese bekommen auch eine Sichtbarkeit zu den von mir getaggten Begriffen. Dadurch kann ich schnell erkennen, dass ich gegenüber 2 Mitbewerbern deutlich besser bin, aber im Vergleich zu einem Mitbewerber noch starke Defizite habe.

Ein kleiner Statusbalken zeigt „grün, grau, rot“ auch die Veränderungen meiner Rankings innerhalb des Tags an.

Der Vorteil von Clustern und individuellen Keywords dürfte klar sein, oder? Man kann jede Domain auf bestimmte Bereich runterbrechen und somit miteinander vergleichen. Man kann zum Beispiel tintenalarm.de mit amazon.de in der Sichtbarkeit vergleichen. Entsprechend muss man Amazon.de nur im Projekt tintenalarm.de mit als Konkurrent eintragen. Dann wird im Tag „Druckerzubehör“ zum Beispiel auch alles von Amazon mit verglichen, wo der Shop rankt. Das wirft ein reales Bild auf den Sichtbarkeitsindex. Im globalen Sichtbarkeitsindex des SEO Moduls wäre dieser Vergleich unmöglich.

Damit man nicht jeden „Tag“ durchklicken muss, bekommt man auf der Ranking-Startseite eine Übersicht und kann die Tags durchscrollen um Veränderungen festzustellen.

Die Rankings werden einmal pro Woche aktualisiert. Also nicht anders als im SEO-Modul auch. Mit dem Unterschied das man hier eben auch seine individuellen Keywords checken kann.

Mit Sicherheit könnte ich noch mehr zum Bereich Rankings zeigen aber ich will ja weiterkommen. Deshalb geht es jetzt mit dem nächsten Bereich weiter.

Wettbewerb

Der Wettbewerb bezieht sich komplett auf die von mir angelegten Mitbewerber. In diesem Bereich bekommt man einen Überblick über die wichtigsten Kennzahlen.

Die erste Übersicht ist der Sichtbarkeitsindex. Hier wird die eigene Sichtbarkeit im Vergleich zu allen Wettbewerbern gezeigt. Außerdem wird der Durchschnitt angezeigt. Wie man sieht, liegt meine Domain leicht über dem Durchschnitt, aber es gibt immer noch eine Domain die besser abschneidet. Da ich Ego-Keywords wie „schnildkroete.net“ in meinen Monitorings generell auslasse, komme ich immer zu realen Ergebnissen. Wer hier natürlich das Ego stärken will, gibt seine Brand-Keywords alle mit an und rankt dadurch natürlich stets auf Platz 1, was die Sichtbarkeit manipuliert.

Rechtsseitig neben der Tabelle findet man den eigenen Sichtbarkeitsindex in seiner Entwicklung verglichen mit dem Durchschnitt. Der Durchschnitt verliert sei drei Wochen immer wieder an Sichtbarkeit. Meine Domain jedoch gewinnt in minimalen Schritten. Diese Grafik befindet sich neben jeder weiteren KPI-Tabelle im Bereich Wettbewerb.

Die Anzahl der Links, Host-Popularität, Domainpopularität, Social Signals wie Facebook, Twitter und Google Plus sind weitere Tabellen die man mit Balken dargestellt bekommt. Mehr Details oder Funktionen gibt es in diesem Bereich nicht. Ist auch nicht notwendig da man alles mit einer Übersicht bereits gezeigt bekommt.

Erreichbarkeit

Wir nähern uns dem Ende des Testberichts. Die Erreichbarkeit einer Domain ist für die SEO natürlich sehr wichtig. Schlechte Ladezeiten oder gar Ausfallzeiten können Rankings gravierend beeinflussen und sind unbedingt zu vermeiden. Viele nutzen um die Erreichbarkeit und Ladezeit einer Domain zu testen ja noch weitere Tools. Wenn man den Optimizer nutzt und sein Projekt darin anlegt, kann man sich das eigentlich sparen. Denn die Aufgabe der Überwachung wird hier übernommen.

Über die kleine Box sieht man den aktuellen Status der Erreichbarkeit, die Ladezeit und die Größe des Dokumentes. Die Performance sowie die Größe der Seite wird auch in der Historie festgehalten und ist als bekanntes Chart einzusehen.

Man kann gut die Spitzen sehen, die beider Performance immer wieder mal auftreten. Die Erreichbarkeit wird alle fünf Minuten geprüft. Täglich erfolgen hier also über 7000 Checks. Insgesamt ist die Performance der Seite in Ordnung und solche Spitzen findet man immer wieder mal. Sollte aber längere Phasen davon zu sehen sein muss man nachforschen. Unterhalb der Performance gibt es die Übersicht über die Größe der Seite.

Reports

Jetzt kommt wieder ein sehr, sehr wichtiger Bereich. Wer will schon immer in jedes Projekt über die Weboberfläche schauen? An dieser Stelle muss man natürlich Reporte ins Spiel bringen die einen über den aktuellen Status informieren.

Wer ein Projekt anlegt und in der Navigation dann erstmals auf „Reports“ geht, dem wird ein Standard-Report generiert. Dieser Report ist aktuell der einzige im Optimizer. In Zukunft wird man sich Reporte aber auch individuell zusammenstellen können. Die aktuelle Open Beta Phase erlaubt das noch nicht. Der Inhalt des Reports ist aber gut gewählt. Man bekommt die wichtigsten Infos aus allen Bereichen des Optimizers. Und wer mehr Daten braucht, einfach einloggen.

Den Report möchte ich nicht mit Screenshots zeigen. Ihr könnt euch den Report zur Schildkrötenseite einfach hier „als PDF ansehen“ und dadurch selbst sehen was im Report angezeigt wird. Ich denke das hilft euch mehr als Screenshots.

Einstellungen

In den allgemeinen Einstellungen vom Optimizer kann man den Projektnamen, die Keywords, die Mitbewerber, die Domain und auch Beschreibung ändern. Man kann Mitarbeiter hinzufügen und man kann das Projekt auch pausieren. Pausierte Projekte werden vom Crawler nicht berücksichtig. Ein pausiertes Projekt gilt aber trotzdem als bestehendes Projekt im Optimizer und macht damit keinen Platz für ein neues Projekt frei. Man kann 5 Projekte anlegen, will man einen Slot freimachen muss man ein Projekt komplett löschen. Auch das funktioniert in den Einstellungen und kann nach 4 Wochen getätigt werden.

Fazit

Gut 3.000 Wörter später und viele Screenshots reicher, möchte ich auch zu einem Fazit kommen. Die Open Beta Phase zeigt sich in verschiedenen Kleinigkeiten – Chart der Sichtbarkeit zum Beispiel – aber die Kernfunktionen des SISTRIX Optimizer funktionieren. Das Crawling läuft sehr schnell und man kann mit großen Domains schnell Ergebnisse erzielen. Das nur 10.000 URLs pro Projekt gescannt werden ist nicht schlimm. In meinem Test habe ich dadurch immer alle Seitentypen erreicht. Und wenn eine Seite 2, 3, 4, 5 in Kategorien durch die Blätterfunktion immer doppelte Seitentitel ausgibt, dann ist das wahrscheinlich in allen Kategorien so. Es interessiert mich dann aber im Tool nicht 500x sondern nur 1x, weil das Problem bei einem Bugfix auch sehr wahrscheinlich alle 500 Fehler auflöst.

Eine weitere Beschränkung sind die 5 Projekte die im Optimizer im Preis mit drin sind. Wir wissen, das Monitoring kostet 100,- EUR pro Monat. Ein Projekt würde also nur 20 Euro kosten wenn man es anteilig berechnet. Das ist ein überaus fairer Preis der sich am Markt zeigen kann. Über die Anzahl darf man streiten. Jedoch ist bereits bekannt, dass in Zukunft optionale Buchungen weiterer Projekte möglich sein werden. Gleiches gilt für tiefere Crawls und mehr Keywords (derzeit 1.000) pro Projekt. Über das Preismodell dieser Zusätze ist noch nichts bekannt.

Der Optimizer funktioniert. Er bringt mir bei allen Projekten die ich ausprobiert habe neue Erkenntnisse. Die Infos zu allen Fehlern, Hinweisen und Tipps sind schlüssig formuliert. Durch diese begreift selbst ein Einsteiger warum ein Fehler ein Fehler ist. Die Performance vom Modul ist sehr gut. Keine langen Ladezeiten.

Die Cluster der Keywords die man durch Tags bildet sind vorbildlich. Brauche ich nicht erwähnen oder? Die braucht man heute! Eine eigene Sichtbarkeit abbilden zu können ist klasse. Darauf haben viele Leute lange Zeit gewartet, auch ich. Da man das alte Monitoring-Modul weiterhin parallel nutzen kann, ist das Modul jetzt noch wertvoller. Im Grunde hat man nun zwei Module in einem.

Der Onpage-Bereich ist wirklich ein „Optimizer“. Besser hätte man den Namen nicht wählen können. Einsteiger, Fortgeschrittene und auch Profis im SEO finden hier einen echten Mehrwert. Ich kann die Nutzung nur empfehlen. Leute die keine SISTRIX Toolbox haben, sollten sich vielleicht jetzt doch mal für die Toolbox entscheiden? Sicher, wenn man den Optimizer will. In seiner Open Beta Phase steht er im Rahmen des Monitoring-Moduls jedem zur Verfügung. Also einfach das Monitoring für nur 100,- EUR im Monat buchen und dadurch den Optimizer erhalten.

Guter Job der da in Bonn gemacht wird / wurde und ich habe fertig! :-)

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Über eisy (521 Artikel)
Hi, ich bin eisy (Soeren Eisenschmidt) und blogge seit 2007 auf eisy.eu. Meinen Weblog fülle ich bevorzugt mit Fachthemen rund um SEO, Affiliate-Marketing und relevanter Software. Regelmäßig ist mein Wissen bei Print- und Online-Magazinen gefragt.

18 Kommentare zu SISTRIX Toolbox veröffentlicht den SISTRIX Optimizer

  1. So viel geschrieben und dennoch was vergessen. Reporte könnt ihr monatlich, wöchentlich und täglich automatisch per E-Mail verschicken. Das wollte ich noch gesagt haben. :-) Empfänger kann man beliebig per E-Mailadresse oder Username hinzufügen.

  2. Du musst auch immer den Längsten haben ;-)

    Danke für den ausführlichen Einblick, da ich aktuell noch keinen Beta-Account besitze. Es macht – wie schon auf der CAMPIXX zu Beginn des Jahres zu sehen war – den Eindruck, dass das Modul unverzichtbar sein und bestimmt einen guten Absatz finden wird.

  3. Danke für diesen super Exkurs! Ich nutze bisher kaum SEO-Tools, aber das hier sieht doch sehr interessant aus… Meinst Du es lohnt sich auch bei kleineren Blogs oder wäre das ‚a bit over the top‘?

    • Hallo Robert,

      man redet ja immer davon, wie gut eine saubere Onsite Optimierung sei. Da darf man natürlich nicht unterscheiden zwischen großen und kleinen Projekten. Saubere Arbeit ist immer wichtig. Ich kann Dir hier also nur mit einer Zustimmung antworten. Zudem bindet man sich ja nur einen vollen Monat und den rest vom laufenden Monat. Es zu probieren ist also gar nicht so dramatisch. :-)

  4. Klingt definitv spannend, habe mich bisher noch mit keinem der „neuen Onpage“ Tools beschäftigt, wird mal Zeit :)

    lG
    Nicolai

  5. Morsten Taue // 15. August 2012 um 16:08 // Antworten

    Weis nicht warum alle Tools nutzen. Was sein optimizer bei Otto.de in 20 min schafft, erledige ich in 18 h. Tzzzz…. Den ausführlichen Bericht für 10000 Unterseiten habe ich in 2 schnellen Jahren fertig. Pfffff…

  6. Schönes Handbuch hast du da geschrieben, mach doch gleich mal als e-book ;)

  7. Gefällt mir sehr gut! Ich glaube, das beste was ich daran finde, ist das Ticket-System („Aufgaben“). Das ist aus Agentursicht ein sehr großer Schritt und zeigt wieder, warum wir primär Sistrix verwendet haben bisher und das auch weiterhin tun werden :-) Kompliment an das Sistrix-Team!!!

    Und: Eisy, danke für die Anleitung!

  8. Vielen Dank für deinen ausführlichen Einblick. Preislich kann man da wohl wenig sagen, mich würde das Tool im Vergleich mit dem SEO Profiler mal interessieren.

    Gruß
    Martin

  9. Hallo Eisy. Ein sehr guter Bericht über den neuen Optimizer. Ich selbst nutze leider noch kein Sixtrix, da ich noch Anfänger bin. Momentan führe ich meine Arbeiten nur an einem Projekt aus und versuche damit den Anfang zu finden, etwas Geld zu verdienen. Durchaus könnte ich mir vorstellen, mit solch einer Toolbox, mehr Sichtbarkeit zu erreichen bei der Onpage Optimierung. Doch leider kann ich mir die 100 Euro jeden Monat nicht leisten. Wenn ich wenigstens ein Projekt hätte, was dieses Geld reinbringt, dann wäre das kein Thema.
    Aber ich bin ein premium Mitglied von Dir, und das Geld werde ich auch weiterhin investieren. Da deine Informationen wirklich jemanden weiter bringen. Und wenn alles klappt, dann gönne ich mir endlich mein lang ersehntes Sixtrix :)

  10. Schön, dass es mal wieder Aktivität auf dem Blog gibt.

  11. Chapeau!
    Mal wieder ein sehr fundierter und hilfreicher Testbericht…

    Weiter so.

    Mit schlumpfigen Gruß
    Marcus

  12. Auch ich werde in naher Zukunft den Optimizer mal antesten.
    Derartige Tools sind ja in letzter Zeit immer gefragter
    (vgl. RankingCoach, onpage.org, …).
    Besonders die von Dir in den Kommentaren angesprochene
    Email-Funktion hört sich spannend an!

  13. Danke für diesen Ausführlichen Bericht!
    Immerhin weiss ich nun, das man nur 5 Project anlegen kann. Diese Info findet man bei Sisitrix vergebens. Und sind die 5 erstmal weg, ist der Monat auch noch am laufen….

  14. Danke für den Einblick.

  15. Moin eisy, alte Sportskanone ;)

    Erst einmal vielen Dank für diesen wirklich, wirklich ausführlichen Bericht! Top!

    Eine Frage hätte ich zu den Keywords.
    Du schreibst oben:
    „Bei den Keywords füllt der Optimizer in der Regel schon eine Vielzahl ein.“
    Dies hat er bei mir nicht getan und somit habe ich jetzt aktuell bei meinem Projekt nur die 26 Keywords, die ich zu Beginn ‚auf die schnelle‘ da eingetragen habe.
    Gibt es diese „Einfüll-Funktion“ auch noch im Nachhinein? Unter den Einstellungen (z. B. „Keywords bearbeiten“) kann ich dazu nichts finden..

    Wäre doch praktisch, wenn man die gewünschten Keywords aus dem SEO-Modul übernehmen könnte.

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, falls du dazu etwas sagen kannst.

    Beste Grüße,
    Jonas

  16. @Jonas Eine nachträgliche “Einfüll-Funktion” gibt es nicht. Du kannst die Keywords aber unter Einstellungen jederzeit ergänzen und auch jede beliebige Liste dort einfach per Copy & Paste eintragen.

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