SEOlytics Testbericht

In 2011 hat sich bei den SEO-Tools jede Menge getan. Neue Tools kamen hinzu, alte Tools erhielten umfangreiche Updates. Das bewirkt auch, dass ich meine Testberichte aktualisieren muss und möchte. Heute fange ich an. Der alte SEOlytics Testbericht bestand aus mehreren Teilen. Der neue, aktuelle Testbericht wird nur noch ein Beitrag sein, aber dieser wird sehr umfangreich. Ich möchte in diesem Testbericht nicht nur über SEOlytics direkt schreiben, sondern bei den Features auch direkt ein paar Anmerkungen hinterlassen. Zum Beispiel über die Einschätzung von Sichtbarkeitswerten usw. Daher wird es am Ende mehr als nur ein Testbericht und ist ggf. auch dann interessant, wenn man SEOlytics nicht nutzt / nutzen möchte oder schon einsetzt.

Für diesen Testbericht habe ich wieder Freiwillige gefunden, die ihre Domains unzensiert zur Verfügung stellen. Speziellen Dank dafür vorab an die Betreiber von gfx-sector.de, Ratze.eu, Marketing-Gui.de, Deejayblog.de, SEO-Scene.de, Parkett-Store24.de, ET-Tutorials.de und Gefruckelt.de.

SEOlytics Testbericht

SEOlytics veränderte sich in den letzten Monaten sehr stark. Optisch hat das aktuelle Tool fast gar nichts mehr mit der alten Version gemeinsam. Von der oberen Navigation – in der alle Tools und Features integriert sind – bis hin zur Sidebar mit allen Filter-Optionen, ist SEOlytics überarbeitet wurden.

Die Navigation zeigt schon die gute Sortierung und Trennung der wichtigen Bereiche eines SEO-Tools. Log geht’s mit den SEO-Features, dann die Backlinks, SEM und Linkbuilding. Abschließend das Monitoring und Reporting. Nicht zu vergessen die Einstellungen und der Support. Support ist übrigens gar nicht so verkehrt. Denn wer mit einem umfangreichen SEO-Tool wie SEOlytics arbeitet, sollte ruhig auch mal Kontakt zum Support aufnehmen und Fragen stellen. Da kommen gerne mal kleine Hinweise, die einen den Workflow noch erleichtern. Oder Features, die man so gar nicht entdeckte.

Dashboard

Auf dem Dashboard befinden sich alle die Charts und Werte, die man während seiner Arbeit mit SEOlytics für dieses festgelegt hat. Dazu gibt es an den Diagrammen und Boxen die man fürs Dashboard festlegen kann, immer eine kleine Nadel (Pin-Icon) an den oberen, rechten Ecken. Ich habe mal aus den Domains der Freiwilligen ein kleines Dashboard zusammengestellt. Im Normalfall sollte man natürlich cleverer arbeiten und auf dem Dashboard zum Beispiel alles nach Domain sortieren. Sich die Sichtbarkeit, die Rankings und die Backlinks dicht beieinander anzeigen lassen, damit man sofort den Überblick hat.

Für einen noch besseren Überblick empfehle ich aber die Verwendung der Reporte. Damit lässt sich deutlich besser eine Übersicht generieren. Das Dashboard stellt wirklich nur den Einstieg ins Tool dar. Es hat natürlich eine Daseinsberechtigung. Die kleinen Boxen mit den Rankings finde ich sogar sehr gut. Denn ohne viele andere Werte, sehe ich direkt einen Ausschnitt der Rankings von gfx-sector.de und das Datum, wann das Ranking festgestellt wurde. Möchte ich alle Rankings, klicke ich nur auf „Mehr Daten…“ und bin am Ziel. Zu diesem Bereich aber später mehr.

SEO-Tools

Der erste richtige Bereich wo man Analysen durchführen kann, ist der Bereich „SEO“ mit seinen verschiedenen Funktionen wie SVR, TOP 1000, Gewinner / Verlierer, Keywords, SERP-Archiv und Universal Search. Die einzelnen Bereiche werde ich im Testbericht alle ansprechen und anhand der genannten Domains vorstellen.

Domain-Übersicht

Die „Domain-Übersicht“ zeigt alle wichtigen KPIs einer Website sofort auf einen Blick an. Es beginnt mit den Entwicklungszahlen, die sich immer auf die Vorwoche berufen. Ich habe mir diesen Überblick mal anhand von Parkett-Store24.de angeschaut.

Wie man sieht, verlor die Seite im Vergleich zur Vorwoche fast zwei Prozent aller Rankings und auch bei der Sichtbarkeit (SVR-Wert) musste man ein bisschen abgeben. Gewonnen hat die Seite im Vergleich mit anderen Websites der SEOlytics-Liste. Denn hier sprang die Seite von Platz 642 auf Platz 640. Was alles in allem aber keine Bedeutung hat. Die Universal-Rankings sind über sechs Prozent gestiegen, ebenso sind die Anzeigen gestiegen. Über die Genauigkeit bei Anzeigen-Monitoring kann man wie bei allen Tools, aber auch bei SEOlytics streiten. Denn die Werte sind erfahrungsgemäß branchenweit nicht genau.

Außerdem in der Übersicht: die Gewinner und Verlierer bei den Rankings der Website, sowie eine Aufstellung von interessanten Rankings.

Die Übersicht der Rankings in den kleinen Boxen ist bei eigenen Domains oft weniger spannend. Bei Domains von Mitbewerbern hingegen schaue ich da ganz gern drauf. Wobei ich sagen muss, dass ich eine Übersicht insgesamt eher selten verwende. Ich navigiere ja sowieso bei jeder Domain in den Keyword-Bereich und dann sehe ich alles. Aber grundsätzlich ist die neue Übersicht in SEOlytics sehr gut.

Neben diesen gezeigten Infos wird auch der SVR gezeigt – dazu im nächsten Punkt mehr – und linksseitig findet man die SERP-Verteilung, Universal-Search-Verteilung und ein paar Infos mehr. Aber das zeige ich alles noch bei den jeweiligen Funktionen.

SVR – Sichtbarkeit

Der SVR ist der Sichtbarkeitswert in SEOlytics und wird als „SEOlytics Visibility Rank“ ausgeschrieben. Mit dem SVR kann gemessen werden, wie gut oder schlecht eine Domain in den Suchmaschinen zu finden ist. In den SVR werden verschiedene Werte eingerechnet. Von der Anzahl der Rankings, den Positionen einzelner Keywords und natürlich auch die Mitbewerberdichte und der CPC. Die genaue Berechnung des SVR ist nicht öffentlich bekannt. Was bei allen SEO-Tools so der Fall ist. Der SVR sagt nichts über den Traffic einer Website aus. Verschiedene Tests haben bereits mehrfach ergeben, dass Sichtbarkeitswerte und Traffic-Werte nicht unmittelbar miteinander zutun haben.

Nachfolgend seht ihr den SVR der Domain ET-Tutorials.de. Die Domain steigt seit 2010 konstant in der Sichtbarkeit und hat auch durch Panda keine Abstriche machen müssen.

Wem der Standard-Zeitraum zu viel ist, der kann in der linksseitigen Sidebar auch einen eigenen Datumsbereich definieren oder einen vorgegebenen Bereich nutzten. Zur ET-Tutorials.de habe ich mal den Zeitraum von sechs Monaten ausgewählt.

Wann machen solche Einstellungen Sinn? Zum Beispiel dann, wenn man nur den Zeitraum bewerten möchte, in dem eine SEO-Agentur an der Website gearbeitet hat. Oder den Zeitraum von 12 Wochen nach einer besonderen Aktion – Linkbait etc. Die Gründe für individuelle Zeiträume sind unterschiedlich. Die positive Entwicklung der Website wird hier auch beim Blick auf die letzten sechs Monate wieder bestätigt.

Unter dem Chart ist die Tabelle für die Darstellung der einzelnen Kalenderwochen mit den Veränderungen zur Vorwoche.

Man kann den SVR mehrerer Websites auch im Chart miteinander vergleichen. Ich habe das mal getan und dabei entsteht folgende Darstellung.

Wie man sieht, hat die Website SEO-Scene.de nach und nach an Sichtbarkeit verloren. Der Deejayblog.de hingegen hat die letzten Wochen stark zugelegt und zeigt derzeit ein gutes Wachstum. Ist die eine Website jetzt besser als die andere? Nein, weil man diese Seiten gar nicht miteinander vergleichen kann. Erstens sind es komplett verschiedene Branchen und zweitens ganz andere Suchbegriffe etc. Meistens kann man nicht einmal Seiten innerhalb einer Branche direkt vergleichen, weil diese nicht 1:1 die identischen Ziele verfolgen. Um einen direkten Vergleich von Websites in der Sichtbarkeit anzustellen, muss man Keyword-Sets erstellen die zu beiden Seiten passen und dann darüber die Werte ermitteln. Zu Keywords etc. aber später mehr.

TOP 1000 & Gewinner / Verlierer

In der TOP 1000 Liste steht im Prinzip nichts anderes als, die – am SVR gemessen – stärksten Seiten aus Deutschland, USA und Schweden. Die Listen sind natürlich für jedes Land unterschiedlich. Und natürlich steht dann oben auf Platz 1 Wikipedia, gefolgt von Amazon. Das ist immer der Punkt, bei dem sich alle Tools einig sind. ;)

Ich halte mich kurz mit der TOP 1000. Mir bringt solch eine Liste nichts, so lange sie nicht ordentlich nach Branchen sortiert ist. In jedem anderen Fall ist sie für mich nicht zu gebrauchen. Soviel zur TOP 1000 Liste. Nun möchte ich im gleichen Abschnitt die Gewinner und Verlierer auch mit ansprechen.

Bei den Gewinnern und Verlierern findet man auch nur zwei TOP 1000 Listen, in denen links die Gewinner und rechts die Verlierer aufgeführt sind. Ich schaue in solche Listen gerne mal rein, aber auch hier fehlt mir die Sortierung nach Branchen. Ich kann damit rein gar nichts anfangen, wenn ich 1000 Seiten manuell und unsortiert durchschauen soll.

Am Ende gehören beide Listen – also die TOP 1000 und die Gewinner / Verlierer – in ein Tool mit rein. Sie sind halt einfach in jedem Tool zu finden und es gibt immer Leute die sich dafür auch interessieren. Für die Analyse etc. mit so einem Tool sind diese Features aber wertlos und auch nicht gedacht.

Keywords

Jetzt geht es mit den Funktionen weiter, die den Benutzer in der Analyse seiner Website oder der des Mitbewerbers auch voran bringt. Die Keyword-Funktion bezieht sich nicht auf eine freie Recherche von Keywords, sondern auf die vorhandenen Rankings einer Domain. Daher ist die Bezeichnung „Keywords“ auf den ersten Blick etwas verwirrend.

Die Keyword-Funktion möchte ich anhand der Domain Ratze.eu näher aufzeigen. Los geht es dabei mit der normalen Rankingverteilung in Google, die mir anzeigt wie viele Suchbegriffe auf Seite 1 bis 10 zu finden sind.

Bei Domains mit TOP3 Rankings usw. wird die Darstellung auf Seite 1 noch etwas detailreicher. Die Domain hat solche Rankings in diesem Fall aber nicht. Daher habe ich nachfolgend mal noch von GFX-Sector.de die Verteilung aufgeführt.

Zurück zur Domain Ratze.eu. Was fällt bei der Verteilung sofort auf? Die Website hat nur sehr, sehr wenige Rankings auf der ersten Seite in Google. Von 128 Rankings insgesamt, sind es nur vier die auf Seite 1 kommen. Woran das liegt, sieht man auf den ersten Blick natürlich nicht. Ruft man die Website aber auf, erkennt man eine fehlende Informationsarchitektur, da hier von News und Webdesign bis zu Musik und YouTube alles auf einem Haufen liegt und eigentlich kein Mensch weiß wohin er soll. Geht mir auf eisy.eu nicht viel besser, allerdings habe ich zumindest ein paar Themenseiten über die Jahre erstellt. Bei Ratze.eu sind außerdem die Tags auf Noindex. Streiten sich die Geister drüber – ich finde es uncool. Soll Google doch lieber alles schlucken. Die Frage ist natürlich auch, wie ernsthaft die Seite überhaupt betrieben wird. Jedenfalls kann die schlechte Struktur der Website ein Grund dafür sein, warum Google nur sehr, sehr wenige Inhalte überhaupt auf die erste Seite bringt. Auf der zweiten Seite hingegen sind viele Rankings.

Unterhalb der Keyword-Verteilung ist eine Tabelle mit allen Rankings. Diese kann über die Sidebar sortiert werden. Ich habe diese mal so verändert, dass ich nur Rankings von Seite 2 angezeigt bekomme. Die sogenannten „Schwellenkeywords“ (http://www.ranking-check.de/blog/seo-sunday-schwellenkeywords/). Diese Keywords kann man für gewöhnlich mit ein bisschen Aufwand – oft reichen interne Optimierungsmaßnahmen – auch schnell auf Seite 1 versetzen. Sie stehen sozusagen „vor der Schwelle“ zur ersten Seite.

Schön auf dem Screenshot zu erkennen, die Rankings werden immer direkt mit der jeweiligen URL angezeigt. So weiß man sofort welche Unterseite oder ob die Startseite mit dem Suchbegriff angezeigt wird. Außerdem werden die Universal-Search-Einblendungen in Form von Icons angezeigt. Das bedeutet aber nicht, dass die Seite in der Universal-Search Rankings hat. Google zeigt nur im organischen Web-Index der Suche, auch Einblendungen der Universal-Search mit an. Das können durchaus Medien anderer Websites sein. Hier zum Beispiel eine News-Einblendung, die auch im SEOlytics Tool angezeigt wird.

Wenn man eine Domain abfragt, kann im Suchfeld auch direkt eingestellt werden das Unterseiten ausgeschlossen werden oder nur die besten Resultate gezeigt werden. Das macht Sinn, wenn man nur die Startseite analysieren möchte.

Die Beschränkung auf nur die besten Resultate ist dann gut, wenn zu einem Suchbegriff mehrere Unterseiten Rankings aufweisen. Das kommt besonders häufig bei größeren Seiten vor. Was mir hier noch fehlt, ist die Beschränkung „nur Rankings mit mehr als einer URL anzeigen“. Denn dadurch könnte man schneller Ergebnisse mit eingerückten Treffern finden und natürlich auch genau solche schneller generieren.

Die Filter-Funktionen der Ranking-Analyse sind aber grundsätzlich sehr, sehr umfangreich. Alle Filter können über die Sidebar definiert werden. Deshalb habe ich all die Filter mal zusammengeschnitten.

Was will man da noch mehr? Die Filter sind wirklich sehr umfangreich und können nach Belieben miteinander kombiniert werden. Sehr gut ist das Suchfeld nach Rankings die bestimmte Begriffe beinhalten. Am Beispiel von GFX-Sector.de kann ich in das Feld beispielsweise „Logo“ eingeben und mir alle Rankings anzeigen lassen die „Logo“ beinhalten. Dadurch finde ich dann zum Beispiel eine Unterseite die mit „Logo erstellen“ auf Position 69 rankt.

SEARP-Archiv

Raus aus dem Keywordbereich geht es direkt ins SERP-Archiv. Ich möchte mal den Deejayblog.de als Beispiel für diese Funktion heranziehen. Dazu möchte ich in die Praxis gehen. Ich recherchiere mir im vorherigen Keywordbereich ein interessantes Schwellenkeyword, mit dem ich in Zukunft auf Seite 1 in Google möchte. Im Fall vom Deejayblog.de wäre das u.a. der Begriff „Club Rotation“. Es handelt sich hierbei um einen Brand-Begriff zu dem sich u.a. natürlich auch Amazon etabliert haben. Vor allem aber VIVA, zu denen genau dieser Begriff gehört. Für gewöhnlich sind solche Brand-Keywords recht stabil in den SERPs. Das zeigt auch ein Blick ins SERP-Archiv.

Das Chart zeigt die Bewegungen der TOP 10 Seiten zum Suchbegriff und zeigt außerdem, wie sich das Ranking vom Deejayblog.de zu diesem Begriff entwickelt. Man kann im SERP-Archiv alle beliebigen Websites die sich zum Suchbegriff auf den ersten 10 Seiten (TOP 100) befinden miteinander vergleichen. Egal in welcher Kombination. Dazu muss man nur unterhalb vom Chart die Websites aktivieren und deaktivieren.

Wie man sieht, sind Universal-Search-Integrationen auch berücksichtigt. Das ist stellenweise sehr wichtig, da die organische Position 5 eben nicht immer gleich Position 5 ist, sondern durchaus durch ein Shopping-Ergebnis etc. auf nachfolgende Positionen verdrängt werden kann. Hier löst es SEOlytics sehr gut – vielleicht sogar am besten.

Das SERP-Archiv habe ich auch mit verschiedenen Keywords – ca. 100 Stück – auf die Aktualität geprüft und es hat inklusive der Universal-Search-Treffer nahezu immer sehr gut gepasst. Natürlich gibt es manchmal kleine Abweichungen, da die Ergebnisse erstens nicht immer identisch eingeblendet werden und zweitens, weil man nicht zur selben Zeit die Abfrage startet, wie sie von SEOlytics einst durchgeführt wurde. Somit gibt es keine 100 % und die sucht man auch bei anderen Tools sehr vergeblich.

Aber nochmal kurz zum Deejayblog.de und den Rankings mit dem Brand. Das die SERPs da vorne so stabil sind, ist auch für den Blog ein Vorteil. Es ist zwar schwieriger in die TOP10 einzudringen, aber wenn man mal drin ist, hat man ausreichend Trust dafür. Was am Ende auch dazu führt das die Seite ebenfalls stabil in den SERPs bleiben kann. Keine Garantie, aber eine Wahrscheinlichkeit.

Universal Search

In der Universal-Search möchte ich kurz wieder zum Parkett-Store24.de wechseln. Denn bei der Domain verlange ich selbstverständlich Treffer, da es sich um einen Shop handelt und mindestens die Produktsuche gut gefüllt sein sollte. Im Universal-Search Bereich ist meiner Meinung nach der Filter nach Typen am wichtigsten. Denn hier wird nach Bildern, Videos, Shopping usw. recherchiert. Für den Parkett-Shop ist es deshalb sehr wichtig in der Produkt- & Shopping-Suche auch gute Positionen zu haben.

Die Ergebnisse zeigen schnell das es beim Shop gut aussieht. Es liegen 76 Rankings in der Universal Search vor. Ich habe es mal nicht weiter sortiert. Daher sieht man auf Platz 2 zum Beispiel ein Ranking in der Video-Suche. Um den Verlauf eines Keywords genauer analysieren zu können, braucht man es nur anklicken. Es startet dann die Auswertung über das eben vorgestellte SERP-Archiv.

Fazit: SEO Bereich

Damit ist der SEO-Bereich beendet und ich möchte auf den Backlink-Bereich zu sprechen kommen. Vorab möchte ich aber noch was anmerken. Den SEO-Bereich finde ich im neuen SEOlytics sehr gelungen. Es hat sich von Update zu Update immer wieder weiterentwickelt und ist jetzt an einem Punkt, wo ich schon finde das es bis hier hin eine sehr runde Sache ist.

Backlink-Tools

Der Backlink-Bereich in SEOlytics ist nach dem SEO Modul der zweite große Bereich. Aus einem Tool wie SEOlytics ist dieser Bereich natürlich nicht wegzudenken. Denn jedes ordentliche Online-Marketing-Werkzeug was auch im Bereich Suchmaschinenoptimierung seinen Einsatz finden soll muss mit Backlink-Daten überzeugen.

Übersicht der Backlinks

Es gibt zwei verschiedene Übersichten an Backlinks in SEOlytics. Zum einen die Übersicht für eine Domain die man nicht im Kundenaccount eingetragen hat – also spontane Abfragen jeder beliebigen Domain – und zum anderen natürlich die Übersicht für all die Domains, die man in den Einstellungen vorher festlegte. Wie viele Domains man bei sich eintragen kann, ist davon abhängig wie groß man einen Account bestellte. Die Version für eingetragene Domains ist natürlich etwas umfangreicher. Was ich an dieser Stelle auch direkt bemängeln möchte, da ich doch eigentlich viel mehr genaue Daten bei spontanen Abfragen benötige, als bei den Domains, die ich sowieso immer im Überblick habe. Okay, fangen wir mit der Übersicht der spontanen Abfragen an.

Ich möchte mir die Backlinks für Gefruckelt.de anschauen. Ich erhalte eine komplette Liste mit allen Links, die leider nicht wirklich sortiert ist. Außerdem gibt es keinerlei Filter-Möglichkeiten. Einzig was angeboten wird, ist die Abfrage einer Domain, URL, Verzeichnis etc. Das habe ich auch ausprobiert und mir mal einen Blogbeitrag von gefruckelt.de genommen.

Die Umsetzung sah aber am Ende anders aus. Ich konnte keine URL direkt abfragen, sondern nur die ganze Domain. Es wurde automatisch immer wieder auf die gesamte Domain gewandelt. Dabei kommt dann eine aber trotzdem eine Auflistung vieler Backlinks raus.

Ich kriege aus der Liste aber leider keine Informationen über Follow / Nofollow und andere Attribute heraus. Wenn ich mehr Details über einen Link erfahren möchte, muss ich ganz rechtsseitig auf die Lupe klicken. Es öffnet sich ein Popup mit weiteren Daten.

Die Details sind in Ordnung und zeigen verschiedene Daten wie u.a. den Pagerank der URL und den der Domain, aber auch das Alter der Domain und den SVR. Was mir hier fehlt, wäre die Art des Links. Ob es ein Text- oder Bild-Link darstellt. Das sehe ich an der Details-Box leider nicht. Halb so wild, aber wäre sicher auch eine Kleinigkeit für das Tool.

Damit ist die Recherche zu einer Domain die man nicht in seinem Account direkt hinzufügt, auch meist schon komplett vorbei. Denn ich finde auch in den nachfolgenden Funktionen (Linkpopularität, Keywordverteilung, TOP URLs) keine weiteren Daten zur Domain. Hätte ich die Domain im Account, würde alles anders aussehen. Wie genau, möchte ich jetzt zeigen.

Links von Domains die im Account sind oder einfach „repräsentative“ Daten bieten, wie beispielsweise Amazon.de, lassen sich besser abfragen. Amazon.de zeigt mir auch bei „Linkpopularität“ dann schon Daten, obwohl ich die Domain nicht im Account habe. Ich möchte aber eine Domain abfragen die in meinem Account eingetragen ist. In dem Fall ist das die Domain SEO-Scene.de. Keine große Seite also, aber eine die schon Jahre besteht und immer wieder in unserer Branche sichtbar ist.

Das erste was ich erhalte, ist ein Überblick über die Verteilung der Backlinks nach verschiedenen Kriterien.

  • Gut
  • Javascript
  • Nofollow
  • Nicht erreichbar
  • Hotlink
  • Frame
  • Nicht gefunden

Das ganze wird mir als Pagerank-Pyramide dargestellt. Wobei es wahrlich nicht bei jeder Website einer Pyramide ähnlich ist. ;)

Die Art der Darstellung finde ich gut. Man kann dadurch schnell und einfach auf jeder Ebene (PR-Höhe) erkennen, wie gut hier im Linkbuilding die Balance gehalten wird. Was sofort auffällt, ist die hohe Anzahl an Nofollow-Links im Linkprofil von SEO-Scene.de. Woran das liegt, ist in diesem Beispiel schnell erkannt. Es handelt sich um ein Weblog und der Betreiber – uns / jeden in der Branche bekannt – kommentiert auch gern auf anderen Weblogs. WordPress hat Standard das Nofollow in Kommentarlinks drin. Dadurch entstehen über die Jahre jede Menge Nofollow-Links. Nichts anderes ist das, was wir hier sehen.

Unterhalb der Pyramide befindet sich die Liste mit allen Backlinks, entsprechend den Filter-Einstellungen. Ohne Filter sind es bei SEO-Scene.de derzeit 997 Backlinks. Nicht wenige also. Wahlweise lassen sich 25 oder 50 Links pro Seite einblenden, anschließend wird geblättert.

Backlinks filtern

Bei den Backlinks möchte ich die Filter etwas genauer ansprechen. Denn hier kann man effektiv mit arbeiten und auch wirklich interessante Linkquellen ausfindig machen. Wie gehabt, sind alle Filter miteinander kombinierbar. Wenn ich jetzt gute Linkquellen für mein deutschsprachiges Projekt suche, filtere ich als erstes mal die Länderherkunft und setze auf Deutschland. Dann sind es nur noch 685 Backlinks statt der fast 1.000 Links. Bei den Linktexten setze ich keinen Filter, da will ich alle Quellen sehen. Der nächste Filter ist dann beim Status. Ich wähle „Gut“ und schließe dadurch alle Nofollow-Links aus und auch die Quellen, bei denen kein Link mehr gefunden wurde. Mein nächster Filter ist beim PageRank. Hier lasse ich erstmal alle Links raus, die keinen PageRank haben. Alle anderen ab PR1 aktiviere ich für die Liste.

Die auf dem Bild zu sehenden Filter habe ich gesetzt. Die anderen Werte möchte ich nicht filtern. Zuletzt könnte ich noch nach interne und externe Links der Quelle filtern. Der PageRank soll gar nicht meine Messlatte sein, aber ich möchte diesen einfach nutzen, um zu zeigen das man auf die Art gute Quellen findet. Alternativ würde ich mir wünschen, die Quellen nach SVR zu selektieren.

222 Backlinks sind durch meine Filter noch verfügbar. Dabei werden nicht Domains gezählt, sondern wirklich die Anzahl der Links. Sortiert ist die Auflistung dann erstmal nach PageRank.

Nun ist aus einer einst sehr großen Liste eine wesentlich bessere Übersicht entstanden. Ich kann besser nach Quellen suchen die ich selbst verwenden kann. Das ist jetzt natürlich nur ein Beispiel, wie man sich Quellen filtern kann. Am Ende kann man sich natürlich auch ausschließlich PR4-Links anzeigen lassen. Wie gesagt, mir fehlt hier noch die SVR-Filterung, um Unterseiten herauszufinden, die ihrerseits auch Rankings aufweisen und somit als Linkquellen noch spannender wären. Aber alles in allem ist das so schon ein sehr guter Stand.

Linkpopularität

Im nächsten Funktionspunkt kann man die Linkpopularität einer Website historisch nachvollziehen. Das ist dann interessant, wenn man aktiv jemanden Linkaufbau betreiben lässt und sehen möchte, ob in spürbarer Höhe neue Links generiert werden. Auch kann man beim Kauf neuer Projekte über diese Funktion schnell das aktuelle Linkbuilding im „groben“ Überblick erfassen.

Auf dem Screenshot sind Linkpopularität, Domainpopularität und Class-C-Popularität sehr gut zu erkennen. Die Link- und Domainpopularität läuft bei vielen Linkbuilding-Aktivitäten recht parallel. An der Class-C-Zahl erkennt man aber immer sehr schön die Qualität von den Tools die man nutzt. Wie man hier im Fall von SEO-Scene.de sieht, liegt die Class-C-Popularität bei 47. Bedeutet: Die Domain hat nur von 47 unterschiedlichen IP-Adressen (an Class-C gemessen) Backlinks und mal ganz ehrlich, wer glaubt diesen extrem geringen Wert? In jedem Testbericht mache ich Vergleiche mit anderen Tools. Und bei solch einem Wert natürlich sowieso. In anderen Tools erhalte ich Zahlen ab 300 und bei einem sogar über 500. Ja, ebenfalls die Class-C-Popularität. An die 500 will ich mal nicht sofort glauben, aber ich denke die Wahrheit liegt tatsächlich zwischen 200 – 350 Class-C. Das erscheint mir am realistischen.

Bewerte ich nur die Funktionen vom Backlink-Modul bis zu dieser Stelle, finde ich es „gut“. Bewerte ich aber in diesem Fall die Qualität der Ergebnisse, wäre es selbstverständlich „leider“ ein Totalausfall. Hier kann ich auch nicht durchgehen lassen wenn dann jemand argumentiert, es sei ja keine so bekannte Domain. Denn das ist dem jeweiligen Anwender eines Tools am Ende egal. ;) Wenn die Class-C an dieser Stelle nicht stimmt, weiß man leider auch nicht in wie weit die Backlinkzahlen an anderer Stelle in SEOlytics – derzeit – stimmen. Wobei ich glaube, dass es eher ein Bug ist. Denn wenn ich meine Domain eisy.eu analysiere, kommt auch immer was um die 50 bei den Class C raus. Und hey, dass stimmt nicht! :D Auf meine Nachfrage bei SEOlytics teilte man mir jedoch mit, Anfang 2012 noch ein ordentliches Update im Bereich Backlinks zu bringen. Davon ist dann auch das von mir kritisierte Problem betroffen. Somit ist es jetzt nur Kritik für den Moment zu sehen.

Keywordverteilung

Die Keywordverteilung gibt dem Nutzer einen Überblick über die bei den Backlinks genutzten Anker-Texte (Linktexte). Dadurch lassen sich schnell bestimmte Muster erkennen. Nämlich auch solche, ob jemand exzessive Links tauscht oder sogar kauft. Sucht man in Google nach einem populären Keyword und nimmt man sich eine der dort stehenden Websites raus, wird man i.d.R. bei der Keywordverteilung genau dieses Keyword als am häufigsten genutzt sehen. Selbst bei großen Brands übertrumpft das Money-Keyword oftmals noch das Brand selbst. Bestenfalls ist der Domainname schon ein Keyword. Das hat beispielsweise der Deejayblog. Dieser hat auch bei der Keyword-Verteilung führend immer „Deejayblog“ und „DJ Blog“ drin. Was keinesfalls ein Anzeichen für einen „unterstützten“ Linkaufbau sein muss, sondern tatsächlich allein entstehen kann.

Für den Testbericht bleibe ich aber bei der Website SEO-Scene.de und deren Linkprofil. Bei der vorherigen Funktion wurde anhand der zahlreichen Nofollow-Links angemerkt, es handle sich um einen Weblog mit einem aktiven Blogger in der unseren Szene (klar, wissen wir auch so). Dies soll die Keywordverteilung noch unterstützen.

Wie man sieht, ist das führende Keyword in diesem Fall „Loewenherz“ und das ist alles, aber kein wichtiges Keyword um Traffic und Geld zu erwirtschaften. Es handelt sich einfach um den in der SEO-Szene bekannten Spitznamen der Person. Und das er so oft in anderen Blogs und in Social-Kanälen unterwegs ist, sorgt dafür das man ihn nicht mehr nur mit „SEO Scene“ verlinkt, sondern auch mit diesem Namen. Noch dazu kommentiert er unter diesem Namen in Blogs. Was man an den Backlinks sehr schnell herausfinden kann.

Alle gefundenen Linktexte werden auch als Liste aufgeführt. Die Liste kann nach Follow / Nofollow, sowie nach Text- und Bildlink sortiert werden. Auf dem Screenshot sind bei einigen Links solche Icons davor. Diese bedeuten einen Bildverweis.

TOP-URLs

Mit den TOP-URLs kann man die stärksten und beliebtesten URLs einer Website herausfinden und zugleich auch erkennen, ob ein Seitenbetreiber für eine bestimmte Unterseite viel Linkaufbau betreibt. Denn in aller Regel ist diese Unterseite dann stark auffällig weit vorne. In diesem Bereich gibt es auch wieder die Tortengrafik und die Tabelle. Die Tortengrafik wiederhole ich mal nicht.

Wie man sieht, kann man nun sehen welche Unterseiten besonders häufig verlinkt wurden. Bei Blogs, wo man weiß das es zum Beispiel Follow-Links gibt und die Kommentare vielleicht sogar gar nicht moderiert werden, könnte man damit schnell mal schauen auf welcher URL der Website man sich bestenfalls einen Link abstaubt. ;)

Fazit: Backlink-Bereich

Der Backlink-Bereich erscheint auf den ersten Blick sehr schlicht. Beachtet man jedoch alle Filter, wird es auf einmal ein ganz großer Bereich in SEOlytics. Die Funktionen sind durch die Filter sehr gut. Es kann jede erdenkliche Kombination einer Recherche betrieben werden. Schade sind die oft wenigen Daten die man zu Domains bekommt, die man nicht in seinem Account anlegt. Denn Domains zum anlegen im Account sind begrenzt. Somit wird eine Recherche bei fremden Domains leider oft gar nicht möglich, weil man keine Filter etc. hat. Ich muss also zwei Wertungen geben. Für Domains die im Account sind, ist der Backlink-Bereich wirklich gut. Für spontane Abfragen fremder Domains leider nicht. :-(

SEM

Kommen wir zum Anzeigengeschäft und damit zu einem Bereich, den ich bisher bei allen Tools dieser Art sehr skeptisch ansehe. Tools können solche Anzeigen in AdWords nur dann finden, wenn diese gerade zu einem Keyword was kontrolliert wird, auch angezeigt werden. Da viele Seitenbetreiber aber ihre Anzeigen nicht 24/7 schalten, sondern die Option nutzen und nur zu bestimmten Uhrzeiten oder Tagen schalten, mangelt es diesen Funktionen in gnadenlos allen Tools in dem Bereich, an Vollständigkeit. Was der Qualität im einzelnen, wenn man es mit den Mitbewerbern vergleicht, aber keinen Abbruch tut, da ja alle die identischen Voraussetzungen und Probleme haben. Nun zu den Funktionen im eher kleinen SEM-Bereich.

Keywords

Für die Analyse der AdWords-Keywords nutze ich keine der freiwilligen Domains. Dazu nehme ich die Domain Otto.de. Hier hat man es mit einem großen Shop-Angebot zutun, was sowieso bei allen größeren Mitbewerbern auf dem Schirm ist.

Nach der Eingabe der Domain folgt sofort die Auflistung aller Keywords und die dazugehörigen Anzeigen in AdWords. Außerdem kann man Filter setzen und nur Anzeigen einblenden lassen, die Auf Position 1, 2, 3 etc. stehen, oder nach CPC filtern. Nach Suchvolumen, Mitbewerberdichte und natürlich nach Anzeigen die auf bestimmte Suchbegriffe direkt gebucht sind. Der aktuellen Saison wegen, habe ich mal den Filter „Winter“ gesetzt und mir folgende Anzeigen einblenden lassen.

Fährt man mit der Maus über einen Titel / Anzeigentext in der letzten Spalte, wird die AdWords-Anzeige eingeblendet. In der ersten Spalte steht das Keyword der Suchanfrage sowie die Ziel-URL auf der man landet, wenn man die Anzeige anklickt. Anschließend die Position der Anzeige in der zweiten Spalte. Die Unterscheidung zwischen den Positionen über den Suchergebnissen und denen rechtsseitig neben den Suchergebnissen, finde ich sehr angenehm.

An dieser Stelle würde es zum Beispiel Sinn machen, sich alle für sich selbst wichtigen Anzeigen zu filtern. Diese dann nach Suchvolumen in Verbindung mit dem niedrigsten CPC zu sortieren. Dadurch findet man Anzeigen die möglichst viel Traffic zum kleinen Preis liefern „können“.

Trend

Im Menüpunkt „Trend“ ist es genau so schlicht gehalten wie bei den Keywords. Mit „Trend“ ist gemeint, die Entwicklungen der Anzeigen zu einem bestimmten Suchbegriff zu ermitteln. Hierfür gebe ich den Begriff „Winterjacke“ ein.

Es ist nicht viel was einem dann gezeigt wird. Die Darstellung ist nur in der gezeigten Tabelle. Keine Charts oder andere Daten. Klickt man eine URL an, landet man direkt im Bereich zuvor und analysiert dann alle Anzeigen für diese URL. Das haben wir ja vorhin mit otto.de gesehen.

Fazit: SEM-Bereich

Zwischendurch schrieb ich ja immer wieder, wie klein die SEM-Details in vielen Tools sind. Das ist auch hier in SEOlytics der Fall. Wobei ich auch glaube, dass SEOlytics gar nicht den Anspruch hat, im SEM-Bereich etabliert zu sein. Allein der Name des Tools spricht ja schon nicht für SEM. Noch dazu sieht man überall im Tool auf SEO bezogene Bezeichnungen etc. und SEM kommt immer etwas stiefmütterlich daher. Das was einem gezeigt wird ist gut. Viel wird einem aber nicht gezeigt. Ich finde es okay, denn ein bisschen SEM gehört in so ein SEO-Tool einfach mit dazu. :-)

Linkbuilding

Jetzt dreht sich alles rund um den Linkaufbau. In diesem Bereich wird der Domainfinder, Linkhunter und Linkmonitor vorgestellt. Außerdem gibt es die Blacklist und den Punkt Projekte. Linkbuilding ist in den heutigen Tools eine oberste Priorität. Denn immer mehr Leute suchen nach Tools mit denen sie ihren Linkaufbau – besonders im Tausch- und Kaufbereich – ordentlich protokollieren können. Dies möchte auch SEOlytics im Bereich Linkbuilding realisieren. Mal sehen wie gut es dem Tool gelingt.

Domainfinder

Der Domainfinder dient dazu, verschiedene Domains zu finden, die als Linkquelle in Frage kommen. Beim Domainfinder kann man ziemlich schnell die Augen verdrehen, wenn man nicht direkt mit Filtern arbeitet. Daher erwähne ich es an dieser Stelle schon vorab. Damit ich den Domainfinder gut verwenden kann, lege ich als erstes unter dem Punkt „Projekte“ noch ein eigenes Projekt an. Das ist wichtig, damit man alle Features im Linkbuilding-Bereich und eben auch hier im Domainfinder ordentlich nutzen kann. Ein Projekt anlegen ist kein Aufwand. Einfach eine Bezeichnung für das Projekt angeben, eine Domain auswählen (wenn schon in SEOlytics hinterlegt) oder eine neue Domain eintragen. Speichern und fertig.

Mehr ist es nicht. Jetzt kann der Domainfinder ordentlich genutzt werden. Ich möchte hier beim Projekt von eisy.eu mal bleiben und suche mir Quellen für den Suchbegriff „SEO“. Dabei suche ich aber nicht nach URLs direkt sondern nur nach den Domains.

Es wird das jeweilige Projekt über ein Dropdown-Feld ausgewählt. In diesem Fall „eisy_demo“ und dann das Keyword zur Abfrage eingetragen. Bevor man Filter nutzen kann, muss man die Abfrage starten. Dabei kommt eine sehr wilde Liste an Domains raus. Sortiert ist hier nichts. Es werden US-Domains, Türkei-Domains etc. angezeigt. Alles, die gesamte internationale IP-Landschaft. Um für mich relevante Domains zu finden, muss ich als erstes die IP-Landschaft mal auf Deutschland festlegen. Alternativ könnte man Österreich und Schweiz noch hinzufügen. Mit diesem Filter kommen schon mal bessere Ansätze. Aber ich finde noch immer viel zu viele Domains die wirklich nichts taugen. Deshalb definiere ich noch einen Filter für den SVR und lasse mir nur Domains mit einem SVR von 1.0001 – 2 anzeigen. Jetzt schränke ich die Auswahl noch weiter ein und lasse nur Domains mit DMOZ-Eintrag einblenden.

Drei Filter, die mir insgesamt eine deutlich bessere Übersicht liefern. Weitere Filter sind PageRank, Alter der Domain, Interne Links, Externe Links. Aber diese Filter habe ich nicht nutzen wollen.

Meine Recherche bringt mir 38 Domains die für „SEO“ eine gute Quelle darstellen. Diese werden nun als reine Auflistung mit ein paar Optionen dargestellt.

Ich habe zwei der Ergebnisse bereits auf die Blacklist gesetzt, da mir diese gar nicht zum Suchbegriff passen. Diese beiden Ergebnisse sind nur noch grau dargestellt. Setzen kann man die Ergebnisse direkt über die beiden Icons in den letzten Spalten.

Die Links die mir zusagen, klicke ich einfach in den „Linkhunter“. Dort kann ich dann weitere Tätigkeiten ausführen. Wo wir auch direkt beim nächsten Punkt in SEOlytics angekommen wären.

Linkhunter

Der Linkhunter ist das Feature, bei dem es darum geht, ausgewählte Domains zu bearbeiten. Mit dem Domainfinder wurden ja potentielle und interessante Quellen für Backlinks recherchiert. Diese Quellen werden jetzt bearbeitet.

Ich sehe alle Domains in der Übersicht. Kann nun nach und nach die Betreiber der Websites anschreiben und versuchen einen Deal zu erzielen. Das muss ich außerhalb von SEOlytics machen. Denn eine Option, die E-Mailadresse eines Betreibers zu hinterlegen und dann über SEOlytics direkt eine Anfrage zu stellen, existiert leider nicht. Hat man einen Kontakt erreicht und dieser hat Interesse, kann man den Status im Hunter auf „Interesse“ oder eben auf „Kein Interesse“ umstellen. Ich habe auf dem Screenshot einfach mal ein paar Einstellungen vorgenommen. Es gibt folgende Status-Meldungen.

  • Kein Status
  • Link hinzugefügt
  • Deal
  • Interesse
  • Kein Interesse
  • Nicht erreicht

Der Status „Anfrage verschickt“ wäre noch eine sinnvolle Ergänzung, da nicht jeder nur telefonisch den Kontakt sucht. Jeden Fortschritt kann man bei Notiz eintragen. Hat man einen Deal erzielt, trägt man diesen durch einen Klick auf den grünen Haken einfach ins Link-Monitoring ein. Was dann erneut der nächste Schritt in SEOlytics beim Linkbuilding ist.

Linkmonitor

Der Linkmonitor dient der Überwachung von Linkaktivitäten und erlaubt das hinzufügen und löschen von Kooperationen. Wer im vorherigen Bereich (Linkhunter) einen Deal hat, fügt diesen automatisch in den Linkmonitor ein. Die Maske hierfür ist sehr einfach gehalten.

Der eingetragene Link sieht dann wie folgt im Linkmonitor aus.

Nun stehe ich aber vor einem Problem. Man kann Einträge nicht bearbeiten. Es geht nur Löschen oder so behalten wie man es einmal hinterlegt hat. Da die Eingabemaske für einen Deal sehr simple ist, kann man darüber jedoch hinwegsehen. Trotzdem wäre eine Edit-Funktion mal praktisch. In der Sidebar kann man die Filter einstellen. Bei vielen Deals ist das sehr praktisch. Auch das man oben in der ersten Box sauber nach Projekten trennen kann.

Die Links werden immer von SEOlytics automatisch auf Erreichbarkeit geprüft. Außerdem wird der Pagerank immer aktualisiert angezeigt. Ja, der Pagerank ist nicht immer als echtes Kriterium anzusehen, aber wenn die halbe Kundenlandschaft diesen Wert beachtet, muss man diesen in einem Tool auch ausgeben. Das ist einfach so und sollte auch die Person verstehen, die gar nichts auf diesen Wert gibt.

Der letzte Punkt im Linkbuilding-Bereich ist die Blacklist. Hier landen nur manuell eingetragene Domains, die man beim Domainfinder direkt aussortiert. Man kann auch nicht einfach in die Blacklist gehen und eine Domain eintragen. Es geht wirklich nur via Domainfinder. Die Liste sorgt dafür, dass man bei neuen Abfragen später nicht mehr auf diese Domains stößt. Wie eine Liste mit Domains aussieht weiß jeder. Daher gibt es hierzu mal keinen Screenshot.

Fazit: Linkbuilding-Bereich

Der Linkbuilding-Bereich ist als Integration in SEOlytics eine gute Sache. Ich würde ihn zumindest so weit empfehlen, wie man ihn nur als Recherche einsetzt. Zum direkten speichern von Deals etc. rate ich generell von Online-Tools ab. Das macht man mit Inhouse-Lösungen und meistens ja doch einfach nur mit Excel. Zumal hier auch die Optionen fehlen, Deals über mehrere Etappen richtig darzustellen. Ich kann nicht sagen: „Linkpartner A hat mir einen Link von Seite A auf Seite Y gesetzt und ich ihm dafür einen Link von X zu Z. Wenn Link A fehlt, dann zeig mir das in Verbindung mit Deal X zu Z.“ Und das braucht ein Linkbuilding Tool, sobald es auch als Link-Management geht. Das aber hat SEOlytics nirgendwo stehen und erhebt auch gar nicht den Anspruch dies derzeit zu ermöglichen. Aus diesem Grund ist der Linkbuilding-Bereich in Verbindung mit dem Backlink- und SEO-Modul eine sehr gut Sache und absolut empfehlenswert.

Monitoring

Das Monitoring ist der erste Bereich in SEOlytics der komplett und ausschließlich, nur noch für im Kundenaccount eingetragene Domains funktioniert. Noch dazu funktioniert dieser Bereich – genau wie das Linkbuilding – erst ab der SEOlytics PRO Version. Diese kann ab 299 Euro (netto, pro Monat) mit allen Features gebucht werden. Der Preis ist deshalb ein „ab X Preis“, weil man natürlich individuelle Zuschnitte erhält. Das beginnt bei der Anzahl der Domains die man gern eintragen würde und endet wohl bei der Überwachung von Keywords. Auf geht’s, Monitoring!

Positionen

Im ersten Bereich werden die Keywords überwacht, die man in seinen Einstellungen zur jeweiligen Domain manuell einfügt. Der Überblick meiner Keywords wird mir zum einen als Diagramm und zum anderen als Tabelle gezeigt. Beim Diagramm musste ich mich erst daran gewöhnen, wie dies dargestellt ist. Dabei ist es ganz simple. Je höher ein Balken, desto höher die Position (besser). Die Anzeige reicht von Position 1 bis 100.

Interessant wird es erst in der Tabelle unter dem Diagramm. Da man hier mehr Informationen zum jeweiligen Ranking angezeigt bekommt. Ich zeige erst die Tabelle und anschließend ein paar Worte zu dieser.

Beide Screenshots zeigen die Werte aus Google.de. Ich kann in der Sidebar auch den Filter auf Bing.de umstellen. Dann werden ausschließlich diese Ergebnisse gezeigt. Optisch natürlich das gleiche. In der Tabelle kann ich nun das Keyword und die URL erkennen, die mit diesem rankt. Eine Spalte weiter kommt die derzeitige Position und daneben schon die Veränderung zur Vorwoche. Außerdem kann bei den Veränderungen auch ein „NEU“ oder „RE“ stehen. Das bedeutet das ein Keyword erst jetzt Rankings vorweist oder mal vorhanden war, aber dann weg war und jetzt nach einiger Zeit wieder „zurück“ ist. Die anschließende Spalte zeigt die TOP / Flop Werte. Sprich, wie groß war der höchste Verlust dieses Keywords und wie groß der beste Gewinn. Ist ein Keyword mit seinen Rankings sehr flexibel und schwankt oft? Leicht oder stark? Das zeigt die nächste Spalte mit der Dynamik. Je unebener eine Grafik, desto flexibler das Keyword.

Die letzte Spalte ist die Lupe. Wer auf die Lupe klickt, kann den Verlauf des Keywords über die letzten Monate verfolgen und dabei durchaus auch bis zu einem Jahr zurückblicken. Natürlich immer vorausgesetzt, man hat das Keyword schon so lange im Monitoring drin. Hier ein Beispiel für eine sehr starke Dynamik.

Unter dem Chart bekomme ich eine Tabelle mit allen „Tageswerten“. Ja, hier wird nicht nur jede Woche das Ranking geprüft, sondern tatsächlich täglich. Ich kann auch täglich nachschauen wie es um meine Rankings wirklich „aktuell“ steht. Ein gutes Keyword-Monitoring muss Tageswerte liefern. Da die Bewegungen in Google und Bing immer schneller ablaufen, muss auch ein Tool immer schneller Daten liefern, anhand deren mal reagieren kann.

Keywords können auch stets nach Positionen, Dynamik etc. in der Übersicht sortiert werden. Man kann sich somit auch nur die Begriffe zeigen lassen, die Positionen verloren haben oder eben die, die nur auf Seite 2 stehen. Und wie immer sind die Filter kombinierbar.

Aggregierte Positionen

In den „aggregierten Positionen“ kann man sich alle seine Rankings zusammengefasst ansehen. Sprich, es wird einfach nochmal übersichtlich gezeigt, wie viele der eingetragenen Keywords auf Position 1, 2 und 3 sind, sowie auf Seite 1, Seite 2 und Seite 3 bis 10. Außerdem wird ein Durchschnitt aller Rankings errechnet.

Man kann sich die Werte filtern als Tageswerte, Wochenwert und Monatswert. Ich habe es auf dem Screenshot mal wöchentlich dargestellt. Darunter wird dann noch eine Tabelle eingeblendet, in der auch die durchschnittlichen Rankings stehen. Weiter kann man über Filter auch die Werte der letzten 3 Monate, 6 Monate und 12 Monate sehen. Sowie „Werte von Anfang“ an.

Das war es dann in diesem Bereich auch schon. Eine sehr angenehme, schlichte Ergänzung zum ersten Feature im Monitoring. Das nächste wäre nun die Potenzialanalyse.

Potenzialanalyse

Die Potenzialanalyse in SEOlytics ist schon letztes Jahr immer mein absoluter Favorit gewesen. Der Name sagt eigentlich schon alles. SEOlytics zeigt dem Nutzer anhand realer Traffic- und Rankingdaten, die Potenziale seiner Domain. Und zwar nicht einfach nur so, sondern exakt aufs Keyword zugeschnitten. Um Daten aus der Potenzialanalyse zu gewinnen, muss man den SEOlytics Account mit seinem Tracking-Tool verknüpfen. Derzeit steht hierfür Google Analytics, etracker, Piwik, WebTrekk und Adobe SiteCatalyst. Die Auswahl ist also ordentlich und eines der Tools nutzt in der Regel dann schon jeder.

Aber kommen wir mal zur Analyse selbst. Wenn man seinen Tracking-Account mit SEOlytics verbunden hat, werden die Keywords, die man auch in seinem SEOlytics-Account anlegt, täglich mit den Daten aus Analytics angereichert. Die jeweilige Tabelle dazu sieht wie folgt aus.

Die Keywords habe ich mal zensiert. Ist wichtig, weil sonst wäre es fies. Man sieht in der Pos. Spalte das aktuelle Ranking des Keywords. In der Spalte „Besucher“ sind die echten Besucher des Vortages – gemessen am eigenen Analytics-Account – aufgelistet. Die nächste Spalte zeigt die potenziellen Besucher die auf Platz 1 an einem Tag möglich wären. Es sind natürlich nur Schätzungen, aber wer SEOlytics eine Zeit lang nutzt, weiß dass es gut passt. Außerdem braucht man ja nur mal auf Platz 1 ranken und dann sind beide Zahlen fast identisch.

Über dieser Tabelle ist noch ein Chart. Das möchte ich auch kurz aufzeigen. Das Chart zeigt nämlich an, wie viel Traffic eine Website mit Rankings auf welchen Google-Positionen erreichen kann.

In der Tabelle ist außerdem die Einschätzung des Wettbewerbs, der CPC und das Potenzial zu sehen. Über die Anzeige des Potenzials kann man sich gut diktieren lassen, mit welchen Keywords man als nächstes voran möchte. Je mehr der Zeiger im grünen Bereich ist, desto mehr Wert sollte man auf dieses Keyword legen. Hier können weitere Optimierungsmaßnahmen sehr schnell mehr Erfolg bringen.

Was mich besonders freut, ist eben die Tatsache, dass man mit SEOlytics dadurch auch realistisch die Unterschiede zwischen Platz 1, Platz 2 und Platz 3 … sowie jedem anderen Platz, darstellen kann. Wenn dann noch jemand meint, es sei nicht wild ob man auf Platz 3 oder Platz 4 rankt, dann verstehe ich auch nichts mehr. Denn die Unterschiede sind mit der Potenzialanalyse sehr gut zu verfolgen.

Viele spezielle Filter erlauben es, auch sehr große Domains mit hunderten oder gar tausenden an Keywords ordentlich in der Analyse zu betrachten. Filtern kann man zum Beispiel nach Potenzial und somit sagen, zeige mir nur die mit niedrigen, mittelmäßigen oder hohem Potenzial an. Oder zeige nur die Keywords auf Postion 1, 2, 3 … oder nach Seiten, also Seite 1 bis Seite 10 Keywords. Man kann auch nach Besuchern am Vortag filtern oder nach der Anzahl der potenziellen Besucher. Nach dem CPC – sehr spannend – oder / und dem Wettbewerb. Es sind also mehr als genug Filter und wie immer gilt: alles ist kombinierbar!

Domaindetails

Die Domaindetails sind ein weiteres schönes Feature. Mit diesem kann man historische Verläufe von unterschiedlichen Werten verfolgen. Zum Beispiel die Anzahl der Google Backlinks die zur Domain vorliegen. Diesen Wert kann man einstellen auf „von Anfang“ an, ein Jahr, 6 Monate, 3 Monate oder letzter Monat.

Die Darstellung ist immer identisch und kann für Alexa Rank, Google Backlinks, Yahoo! Backlinks (war einmal), DMOZ Einträge, Indizierte Bilder (Google), Indexierte Seiten in Google und für den Google Pagerank angesehen werden. Das war es bei den Domaindetails im Moment auch schon. Wobei es in Verbindung mit den anderen Daten aus der Potenzialanalyse und den Positionen, aber auch eine gute Abrundung des Monitorings darstellt. Und es kommt ja noch ein bisschen Social-Media.

Social-Media

Diesen Bereich halte ich ganz kurz. Es ist die identische Darstellung und der gleiche Aufbau wie bei Domaindetails. Allerdings kann man jetzt statt der Backlinks im normalen Web, einfach die von Social-Media-Plattformen messen. Das sind in SEOlytics leider noch sehr wenige und leider fehlt auch Facebook komplett. Derzeit ist Twitter, Technorati, Digg und Delicious integriert.

Das war der Bereich Social-Media für diesen Moment und damit ist auch der Monitoring-Bereich komplett abgeschlossen.

Fazit: Monitoring-Bereich

Das Monitoring von eingetragenen Domains ist sehr umfangreich. Man kann alle beliebigen Keywords genau und mit tagesaktuellen Werten tracken. Ebenso lassen sich reale Besucherzahlen aufzeichnen und mit geschätzten Potenzialen gegenüberstellen. Das bekommt man so bisher kaum an anderer Stelle geliefert oder man muss sich sehr viel Arbeit machen. Das der Social-Media-Bereich so sehr klein ist, ist natürlich derzeit ein Manko. Die Konkurrenz rüstet da sehr, sehr stark auf und ich denke dadurch wird auch SEOlytics gezwungen sein, hier bald richtig Gas zu geben. Alles in allem ist das Monitoring neben SEO und Backlinks mein absoluter Favorit.

Reporting

Der letzte Bereich in SEOlytics ist zugleich auch der neueste bzw. auch der modernste Bereich in der aktuellen Version. Es gibt im Moment drei Versionen eines Reportes. Zum einen den Domain-Report, zum anderen den Monitoring-Domain-Report und den Monitoring-Ranking-Report. Alle drei Reporte werden in der PDF-Version ausgeliefert. Ich möchte zunächst einen Domain-Report für die Domain Marketing-Gui.de erstellen.

Man kann das Land auswählen (Deutschland, USA, Schweden) und die gewünschte Kalenderwoche. Anschließend eine beliebige Domain eingeben. Diese muss nicht im SEOlytics Account sein. Was dabei herauskommt, seht ihr auf dem nächsten Bild was eigentlich das PDF ist. Der Report ist tatsächlich nur eine Seite lang. Zeigt aber die wesentlichen Kennzahlen die man auf die Schnelle oder im E-Mailfach fix sehen möchte.

Der nächste Report ist der Domain-Monitoring-Report. Diesen kann man nur für die Domains durchführen, die man im Account eingetragen hat und zu denen man auch manuell eigene Keywords im Monitoring trackt. Die Darstellung ist in diesem und auch im dritten Report die gleiche. Man bekommt hier die Anzahl der indexierten Seiten und Backlinks gezeigt. Erhält die Übersicht über die Anzahl der Rankings und jeweils die Prozentziffer der Veränderung. Außerdem gibt es die Rankingverteilung auf die Seiten 1 bis 10 in der Suchmaschine. Wählen kann man zwischen Google und Bing.

Fertig!

Allgemeines zu SEOlytics

Der Testbericht ist bis dahin abgeschlossen. Ich möchte noch anmerken, dass SEOlytics derzeit zweisprachig ist und in einer deutschen- sowie englischsprachigen Version bereitsteht. Es gibt auch eine FAQ zu SEOlytics, allerdings ist die auch nicht die aktuellste. Noch dazu ist sie nicht mit Bildern ausgestattet. Also dann doch lieber hier bei mir lesen. :-P

Die verschiedenen Boxen und Charts die ich im Testbericht zeigte, hatten immer wieder an den oberen rechten Ecken auch Icons für den Export. Ihr könnt da also fast immer Excel-Exports oder PDFs erstellen. Besonders bei den Backlinks ist das sehr wichtig. Da man viele Daten ja auch extern dann weiterverarbeiten möchte. Über den Spalten in den Tabellen, sind immer wieder kleine Icons mit Fragezeichen. Die sind leider oft nur Dekoration und erfüllen gar keinen Zweck. Ich vermute, da sollen irgendwann überall Tool-Tipps drin erscheinen.

Fazit

Ich habe SEOlytics vor ziemlich genau 2 Jahren bereits getestet – um genau zu sein, am 17. November 2009 (oha, mein Geburtstag :-D) – und mein Fazit darf auch heute wieder positiv ausfallen. Die Software bietet zahlreiche Funktionen zu einem fairen Preis. Es gibt verschiedene Features mit denen ich die Software deutlich von Mitbewerbern abhebt – zum Beispiel durch die Potenzialanalyse. Durch dieses und viele andere Features ist es immer eine schwere Entscheidung, welche Tools man heute im täglichen Einsatz verwendet. Wer zu SEOlytics greift, braucht auf jeden Fall keine zwei Wochen Einarbeitung sondern findet sich recht schnell durch. Es ist auf keinen Fall ein Fehler, aber eine Garantie das eine Software zu einem passt, gibt es nicht. Ich empfehle SEOlytics gerne in der Branche und über den Branchenkreis hinaus weiter. Wenn man sich unsicher ist, sollte man einen Demo-Account anfordern. Mit einer echten Kaufabsicht, sagt bei SEOlytics sicher niemand nein.

Weiterführende Links

Das soll es von mir gewesen sein – nach zwei Jahren auch wieder echt viel Input aber jeder Testbericht braucht sein Update!

Jetzt kostenlos für meinen Nischenseiten-Newsletter anmelden

Über eisy (521 Artikel)
Hi, ich bin eisy (Soeren Eisenschmidt) und blogge seit 2007 auf eisy.eu. Meinen Weblog fülle ich bevorzugt mit Fachthemen rund um SEO, Affiliate-Marketing und relevanter Software. Regelmäßig ist mein Wissen bei Print- und Online-Magazinen gefragt.

38 Kommentare zu SEOlytics Testbericht

  1. Woaaaahhh … das ist mal ein Review! Daumen hoch!

    Das Problem bei SEO-Software ist ja oft, dass es nur ein paar Screenshots gibt und man nicht wirklich „reingucken“ kann, bevor man kauft. Die Seolytics Homepage ist da leider keine positive Ausnahme.

  2. Ich glaube besser und umfassender können es selbst die Toolanbieter kaum lösen. :-) Sehr schöner Testbericht zu einer Software, die ich auch immer häufiger nutze.

  3. Danke für die Arbeit Eisy. Ich hab jetzt gleich mal mit nem anderen Namen kommentiert :)
    Anzumerken hinsichtlich SEO-Scene.de: Ich hab nie Linkaufbau für die Seite betrieben. Kommentieren tue ich in erster Linie wegen des Austauschs und Feedbacks, insofern auch der Name. Wobei ich mit dem witzlosen Key „loewenherz“ nur noch auf 11 stehe, früher lange Zeit in der TopTen weit vorn. Und wie man sieht, sind ReCaps eine gute Möglichkeit, viele Backlinks zu kriegen – die haben in der Regel mehr als hochwertige Analysen. Tja, alles nur partygeiles Volk in der Szene ;-)

  4. Das ist echt mal ein ausführlicher Testbericht :)

    Ich bastel gerade an einem neuen Design – die komische Menüstruktur nervt mich auch schon seit einiger Zeit, ich such noch nach ner guten Lösung.. Ich werde noch mal ein bisschen mit den NoIndex Werten der Kategorien rumspielen und mal gucken was passiert. Danke für die Hinweise :)

  5. Super Bericht, Soeren. Tolle Arbeit, die du da gemacht und hast und vor allem, das du auf Twitter nach Domains gesucht hast, die für den Test herhalten. Wieder ein klasse Testbericht, der das beinhaltet, was ein Nutzer wissen möchte.

  6. Sieht aus wie Xovi in Blau und weniger Funktionen.

    • Sorry, aber dann sieht entweder Xovi aus wie SEOlytics – nicht umgekehrt – oder Du musst Dir beide Tools nochmal in Ruhe nebeneinander anschauen. Die sind sich nämlich alles, nur nicht irgendwie gleich. ;-)

  7. Sehr schöner Bericht, schade dass es kein Mittelding zwischen 39 und 299 Euro pro Monat gibt. Die Potentialanalyse macht nämlich wirklich einen starken Eindruck.

    • Da die Software meist individuell auf den Kunden zugeschnitten wird, würde es eventuell Sinn machen einfach mal eine E-Mail an SEOlytics zu schreiben. Im schlimmsten Fall bekommst Du eine Absage, im besten Fall gibt es eine Lösung. Die Potenzialanalyse ist einfach … naja… super! :-D

  8. grob hingesehen sieht es wirklich aus wie xovi in blau.

    der account für 39 bietet zu wenig. der für 299 ist mir zu teuer.
    da hat xovi die bessere hand. gerade für kleinere webmaster.

  9. Mega ;) sehr ausführlich! Eigentlich wollte ich das jetzt noch lesen, verschiebe das aber doch lieber auf Sonntag. Vielleicht werde ich ja auch Fan von solchen Tools – auf den Anbieterseiten sind die einblicke meist ja eher mager. Aber das ding… vielleicht überzeugt mich das ja auch, Geld in ein SEO Tool zu investieren.

    Toller Beitrag, aber da kommt Sonntag sicher noch ein Kommentar von mir.

    lg und allen ein schönes Wochenende!

  10. Schöner Bericht. Mir fehlen aber ein wenig die Infos zur Keywordabdeckung. Ich habe seit ca 1,5 Wochen einen SEOlytics Testaccount und im Vergleich zu sistrix bekomme ich bei den von mir untersuchten Domains weniger Rankings/ Keywords angezeigt.Vielleicht auch ein Zufall. Mir ist klar, dass man bei allen Tools immer nut nur ein subset der Rankings bekommt, aber mein Eindruck war, dass ich hier weniger bekommen habe als bei sistrix. Wie ist eure Meinung? Vielleicht hat jemand auch Zahlen zur Keywordbasis.

    • Die Datengröße ist ähnlich wie sistrix soweit ich weiß. Für den SVR (bzw Sichtbarkeit) werden 250.000 Keywords herangezogen. Zudem gibts noch 1 Mio Keywords mehr zum angucken, welche sich aber nicht auf die Sichtbarkeit auswirken.

    • Wir beobachten in Deutschland mehrere Millionen Keywords auf wöchentlicher Basis. Auf einer Auswahl der wirtschaftlich relevantesten Keywords berechnen wir unseren Visibility Rank. Die Zahlen von Julian geben den Stand von vor ca. 2 Jahren wieder, wir haben in diesem Bereich jedoch einiges verbessert und optimiert. Im Prinzip ist es ähnlich wie beim DAX, dieser wird auch im Rahmen der statistischen Möglichkeiten regelmäßig angepasst.

      Grundsätzlich versuchen wir mit unserer Keywordbasis all die Keywords abzudecken, die einen gewissen kommerziellen Wert haben. Leider ist es ein unmögliches Unterfangen, dabei die wichtigsten Keywords für jede Nische bzw. jede Website mit abzudecken. Hierfür bieten wir zwei Lösungen an: Zum einen kannst du die für deine Website wichtigsten Keywords bei uns im Tool hinterlegen und wir überwachen auf täglicher Basis deine Rankings und zum anderen haben größere Kunden die Möglichkeit, einen eigenen Sichtbarkeitsindex auf Ihrer eigenen Keywordbasis zu erstellen. Weitere Informationen zu diesem Client Visibility Rank findest du hier http://www.seolytics.de/blog/20110819/der-eigene-visibility-rank-fragestellungen-uber-den-nutzen-von-sichtbarkeitsindizes/

  11. Dickes Ding :D

    Hab es ehrlich gesagt nicht komplett gelesen, sondern die für mich wichtigsten Bereiche fokussiert. Auffälig war die Potenzialanalyse hier sehe ich echtes Potenzial (höhö) – gerade die Reallife Daten gepaart mit dem „was möglich ist“ gefallen mir echt gut. Allerdings ist die Backlink-Geschichte für mich einer der wichtigsten Punkte bei nem SEO Tool und so lange hier keine halbwegs verlässlichen Daten vorliegen, wäre es ein No-Go.

    Bei den Backlinks würde es mich auch interessieren, ob Verhältnisauswertungen (z.B. bei den Linktexten) Site-Wide Links berücksichtigen. So lange das nicht der Fall ist, kann man daraus mMn. keine wirklichen Aussagen ableiten, weil 1k Links von der gleichen Seite aus dem Footer jede statistische Auswertung abfälschen und so garantiert auch nicht bei Google einfließen. An dem Problem haben aber glaub zZt noch alle Tools zu knabbern (falls das nicht so ist, korrigiert mich :))

    Trotzdem nochmal fettes Lob für den ausführlichen Bericht!

    Grüße
    Pascal

    • Hallo Pascal, unser Backlink-Bereich teilt sich in Ad hoc und Tiefenanalyse. In der Ad hoc Analyse aggregieren wir all die Daten, dir wir momentan eben auch Ad hoc bekommen können. Legst du eine Domain im Tool an gehen wir einen Schritt weiter: Wir aggregieren aus aktuell über 10 verschiedenen Quellen Backlinkdaten und überprüfen sie anschließend mit unserem eigenen Crawler. Wir verifizieren also die Daten dieser Quellen noch einmal und können dir so eine sehr viel weitergehende Analyse anbieten, als dies Ad hoc möglich wäre. Wie Soeren in seinem Testbericht schon erwähnt hat, wird es hier Anfang nächsten Jahres aber auch noch die ein oder andere interessante Neuerung geben ;-)

      Mit dem Problem der Sitewide-Links haben in der Tat auch wir zu kämpfen. Wir haben einen Mechanismus, der diese bei Auswertungen wie beispielsweise den häufigsten Linktexten ausschließt, dieser greift jedoch nur ab einem Gewissen Grad an Sicherheit, dass es sich auch wirklich um einen klassischen Sitewide-Link handelt. Wir lernen hier gerade eine Menge und verbessern uns kontinuierlich.

      • Hallo Sebastian,
        in dem Fall bin ich auf die Version Anfang nächsten Jahres gespannt. Es wäre sehr cool, wenn ihr diese Site-Wide-Problematik transparent erläutern würdet, damit man weiß, wie man die Daten beurteilen muss. Das ist wie gesagt das Problem, was ich bisher bei jedem Toolanbieter sehe (oder zumindst der Meinung bin, dass das so ist ;)) und ein entsprechend nachvollziehbarer Lösungsansatz würde mich sehr interessieren.

        Ich erwarte natürlich keine Offenlegung des Algos, aber zumindest einige Fallbeispiele, die sagen „das hier wird als site-wide erkannt – das hier leider nicht“.

        Viele Grüße
        Pascal

      • Hallo Pascal, wenn eine Website vom gleichen Host (z.B. seo.blogspot.com) mehrere Links bekommt, die immer das gleiche Linkziel (http://www.seo.com/) und den gleichen Linktext („SEO“) haben und an der gleichen Stelle der Page ausgesteuert werden (z.B. im Footer) erkennen wir das als Sitewide-Link. Variieren diese Parameter wird es kniffliger. Schreib mich am besten einfach mal direkt an.

      • Hey Sebastian,
        deine Kontaktdaten? Schick am besten einfach kurz via http://www.myseosolution.de/impressum-kontakt/#kontakt :)

        Grüße
        Pascal

  12. Hallo Eisy,
    vielen Dank für diesen umfangreichen Testbericht. So bekommt man auch als Nicht-SEO einen guten Einblick in die Tools der Szene.

    Auch wenn ich selbst kein SEO bin, habe ich zumindest was meine Domain ET-Tutorials.de einen Überblick.

    Was mit an der Analyse der Sichtbarkeit und der Keywords auffällt ist folgendes:
    Das Tool wirft nur einen Teil der rankenden Keywords aus. Für mich wichtige Keywords wie „Ersatzstromquelle“ und „Ersatzspannungsquelle“ (momentan auf auf Position 2 und 4) werden scheinbar gar nicht eingegeben.

    Wer sucht schon nach „Ersatzstromquelle“ werden sicher viele SEOs fragen.
    Aber wer sucht schon nach „Suchmaschinenoptimierung“ halte ich dagegen. Gibt es außer der Personalabteilung von Google noch jemand anderes, der Leute sucht, die eine Suchmaschine optimieren können? ;-)

    Hier ist wahrscheinlich die Keyword-Datenbank der begrenzende Faktor. Das schlägt sich natürlich auch auf die Sichtbarkeit nieder. Keywords, die ein Tool nicht kennt, werden natürlich nicht berücksichtigt.

    Für Spezialthemen wie meins, Elektrotechnik in Ausbildung und Studium, fehlen da wichtige Keywords. Diese Themen kommen da zu kurz.

    Trotzdem hat die relative Entwicklung der Sichtbarkeit natürlich ihren Wert, weil man wahrscheinlich auch insgesamt besser rankt, wenn die Sichtbarkeit steigt. Fortschritte in den für SEO-Tool-Entwickler „Exoten-Keywords“ werden da leider noch nicht berücksichtigt.
    Trotzdem, vielen Dank, dass Du auch meine Seite mitberücksichtigst hast.
    Und sind wird nicht alle ein bißchen SEO ;-)

  13. Der Großteil der Analysen ist für Österreich nicht möglich oder?

    Auf der Website steht nämlich:
    Als skalierbare SaaS-Lösung ist SEOlytics das ideale SEO Tool zur effizienten Überwachung aller Aktivitäten tagesaktuell in 19 Ländern.

    Und bei den Flaggen sind die Schweiz und Österreich dabei.

    mhhh

    PS: Der Artikel ist großartig!

  14. Echt Klasse! Hab mir nun die Zeit zum lesen genommen. Leider findet man auf der Webseite aber auch keine Preise :( das schreckt mich ab.. ich schätze 100 oder mehr Euro pro Monat, oder? Jedenfalls beim kleinen Paket.

    Ich sehe wirklich beeindruckende Bilder bei dir! Die Keywords, Rankings und auch der Linkaufbau. Schön das man auch seine Konkurrenz damit gut analysieren kann. Doch ob ich das Geld dann wieder mit meiner Webseite raushole, ist immer so eine Sache. Ich betrachte zwar SEO als Investment, jedoch sind solche Tools eher bleibende Fixkosten ;)

    lg und ein schönen Restsonntag,
    Marcus

  15. Das nenne ich mal einen ausführlichen Bericht :D

    Danke dafür. Ich hatte das Tool mal getestet und leider nicht die Zeit gefunden alle Funktionen mir anzuschauen.

    Dank deines Überblicks bin ich nun was schlauer und werde es mir glaube ich mal überlege es vorzuschlagen bei uns einzusetzen.

    lg

    Max

  16. @Sebastian: Soweit ich weiß bekommt man überall einen unverbindlichen Testzugang.

  17. Hallo Sören,
    puhh das war ein verdammt ausführlicher Bericht und sorry ich hab Ihn auch nicht komplett gelesen. Dazu war ich jetzt einfach zu müde. Das Wichtigste habe ich allerdings herausfokussiert. Diese Potenzialanalyse finde ich sehr interessant. Da ich allerdings bereits 2 andere Toolboxen benutzen, ist mir die Potenzialanalyse für 299 Euro zu teuer. Trotzdem werde ich seolytics weiter im Auge behalten. Was mich bei seolytics auch stört, ist die nervige Preissuche.
    Danke für den Bericht und noch einen schönen Abend.

  18. Vielen Dank für diesen tollen Bericht!
    Dieser ausführliche Bericht hat mich als Neuling jetzt aber doch fast erschlagen :-)
    Das Tool scheint aber von der Funktion und vom Umfang gut zu sein.
    Ich war auch schon auf der Website von seolytics. Nur finde ich da nirgendwo die Preise :-(

    • Einfach in den Kommentaren weiter oben schauen. Da sind die Links zu den Produktseiten und auf denen stehen die Preise dann jeweils im letzten Absatz. Schlecht zu finden, ja.

  19. Hier auch noch einmal von mir:

    SEOlytics gibt es in 2 Varianten, Starter und PRO.

    Die Starter Edition umfasst die vollständige Funktionalität der Bereiche SEO und SEM für Deutschland, Schweden und die USA und kostet 39,- Euro netto pro Monat.

    Die PRO Edition umfasst die komplette Funktionalität des Tools und kostet 299 Euro netto inkl. tagesaktueller Daten für 3 Domains und 100 Keywords. Soll eine größere Anzahl an Domains oder Keywords tagesaktuell überwacht werden ist das entsprechend teurer.

    Wir überarbeiten momentan unsere Website um die Preise auf allen Produktseiten deutlicher herauszustellen. Habt noch ein klein wenig Geduld ;-)

  20. Hi,
    hier mal ein kleines Update: SEOlytics gibt es lange auch in differenzierten Versionen. Neben der kostenlosen Starter Version für ein eigenes Projekt, steht die PRO (99€) bzw. ELITE Version (339€ netto monatl.) zur Verfügung -> http://www.seolytics.de/home/produkte

    Beste Grüße
    Arne

  21. Hallo Soeren, Danke für die Empfehlung über Facebook. Ich habe gerade Deinen Beitrag überflogen und konnte mir somit einen guten Überlick zu Seolytics verschaffen. Haste wirklich gut gemacht, jetzt bin ich um einiges schlauer.

    Gruß Thomas F.

5 Trackbacks & Pingbacks

  1. Yahoo Site Explorer offline « Webmastertools – Kostenlose Tools, Premium Software uvm.
  2. SEOlytics Starter Version ab sofort kostenlos
  3. SEOlytics Starter Version – Jetzt als kostenlose Version » bohncore
  4. Kostenlose SEO Tools | SEO Trainee - Ab hier geht´s nach oben
  5. Neue SEOlytics Keyword-Recherche

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*