SEO mit russischen Backlinks

Immer wieder läuft man Webmastern über den Weg die über SEO mit russischen Backlinks schreiben oder sprechen. Auch ich habe zu diesem Thema eine Meinung und diese war ursprünglich auch hier zu finden. Leider haben diese Meinung aber viele sehr zu streng genommen und dachten dann, das russische Backlinks grundsätzlich etwas Negatives seien. Weil durch solche Gedanken auch finanzielle Schädigungen geschehen können, habe ich den Beitrag die letzten Tage mit einem Passwort versehen und jetzt ganz entfernt. Dafür steht nun dieser Beitrag drin und ich möchte euch nochmals erläutern, wie ich über SEO mit Russenlinks denke.

Erst sei aber gesagt das die Russenlinks (russische Backlinks) hier nur als Beispiels für alle Backlinks aus fremdsprachigen Ländern stehen. Ja damit meine ich alle, sogar die englischen Backlinks die auch häufig für kleines Geld zu bekommen sind. Jetzt aber zu meiner Meinung.

Wer russische Backlinks für seine Website mietet, der bewegt sich auf einem schmalen Grad zwischen Gut und Böse. Es kommt auf die Menge an und darauf, ob es überhaupt jemand merkt. Grundsätzlich ist es kein Problem wenn bei 1.000 Backlinks plötzlich 5 russische Links auftauchen aber ansonsten alles sauber optimiert ist. Wichtig ist nur das nicht 1.000 russische Links und dann 5 deutsche Links auf eine deutsche Website verweisen. Die Gewichtung muss beachtet werden. In der Suchmaschinenoptimierung nutzt man alle Chancen, die sich bieten und momentan sind eben die russischen, polnischen und ungarischen Links sehr beliebt. Vor knapp 3 Jahren waren es noch die .edu Backlinks die jeder wollte.

Natürlich pushen auch diese Links eine Website nach oben und der geringe Preis sorgt für eine hohe Popularität. Nur bringt der geringe Preis schnell einen hohen Preis, wenn man es übertreibt. Ich sage also nicht – wie es viele verstanden haben – das russische Links eine Website zerstören und in Google eine Abstrafung kommt. Nein, ich sage das die Übertreibungen beim Linkaufbau mit fremdsprachigen Links zu einer Abstrafung führen können. Eine deutsche Website die zu viel mit englischen Paidlinks unterstützt wird, kann genau so schnell abschmieren wie eine deutsche Website die mit russischen Links optimiert wird. Das A und O ist die Menge und diese sollte in einem Verhältnis von 1:200 Links wohl noch kein Problem sein.

Google müsste auch die Problematik der Pingback-Spammer kennen. Häufig verlinken automatisierte Blogs aus fremden Ländern auf die deutsche Seite. Schnell entsteht ein russischer Backlinks für den man gar nichts kann. Es wäre ja fatal wenn Google hier die Notbremse zieht und direkt einen Penalty verteilt. Also am besten immer locker durch die Hose atmen und wenn eine Abstrafung erfolgte, dann hat man es entweder übertrieben, oder man wurde von einem Konkurrenten angeschissen. Springt also wegen solch einem Thema nicht direkt aus den SEO-Verträgen und macht keine Panik. Es ist eine SEO-Blase die bis Mitte / Ende 2009 auch schon wieder vorbei sein wird.

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Über eisy (521 Artikel)
Hi, ich bin eisy (Soeren Eisenschmidt) und blogge seit 2007 auf eisy.eu. Meinen Weblog fülle ich bevorzugt mit Fachthemen rund um SEO, Affiliate-Marketing und relevanter Software. Regelmäßig ist mein Wissen bei Print- und Online-Magazinen gefragt.

28 Kommentare zu SEO mit russischen Backlinks

  1. So und nun erkläre mir bitte, wo du das Problem mit russischen Backlinks hast. Wer hat gesagt, dass es „schwarz“ ist? Du, weil du nicht rankommst?

    Solange das funktioniert, warum soll man das nicht machen? Wer hat Regeln für SEO aufgestellt? Hast du Gesetze gemacht, dass da beurteilen kannst, wer welche Backlinks benutzt.

    Ich als Kunde zahle für das Ergebnis. Es interessiert mich nicht, wie das gemacht wird. Selbst wenn die Links aus Timbuktu kommen oder die Agentur Google besticht, ist es mir egal.

    Zitat: Es geht mir gegen den Strich!
    Kommentar: Klar, weil du das besser wahrscheinlich nicht kannst und das dich komplett annervt.

    Mal schauen, ob du diesen Kommentar veröffentlichen wirst! ;-)

  2. Dieser Kommentar verdeutlicht nur deine Kursichtigkeit.

    Ein gutes Projekt auf einer so unsicheren Basis aufzubauen ist schlicht verantwortungslos und unmoralisch. Jetzt mag es noch klappen mit den Links aus Russland, aber glaub mal nicht, dass Google da tatenlos zusieht. Früher oder später werden die ihr System eh wieder überdenken und dann bleiben die Agenturen und Projekte welche mit solchen dubiosen Links gefüttert wurden auf der Strecke. Nicht heute nicht morgen, aber dass es passieren wird ist ziemlich sicher imho.

    Grüße
    Alexander

  3. Hi,

    Kommentare die niemanden beleidigen, gehen grundsätzlich soweit auch online. :-)

    Das russische Links in eine dunkle Richtung gehen, ist einfach meine ganz persönliche Meinung, die ich wie immer offen schreibe. Dafür gibt es private Blogs nun mal. Um das „rankommen“ geht es nicht, denn russische Backlinks findet man wie englische, ungarische und auch edu-Links an jeder zweiten Straßenecke. Wer die nicht findet, hat einfach noch nie gesucht.

    Solange es funktioniert ist so vieles auf der Welt gut. Wenn man aber für Kunden den Linkaufbau übernimmt, mit dem Ziel auf besser, langfristige Positionen, dann sollte man als SEO (egal ob Agentur oder nicht) auf Methoden setzen die nicht in einem Bereich zu finden sind, der total unsicher ist. Oft und breit genug wird darüber diskutiert das russische Links keine lange Zukunft haben werden. Ob man es glaubt ist natürlich jedem seine Sache, da es wie so oft im SEO, keine handfesten Fakten gibt.

    Du als Kunde zahlst für das Ergebnis. Als Kunde sollte man trotzdem zusehen das es sich bei den Ergebnissen auch um Ziele handelt, die ein sicheres Fundament haben. Was bringt mir ein erster Platz durch russische Backlinks, wenn Google die Wertigkeit runterschraubt, man als Kunde gutes Geld bezahlt hat und am Ende die Wirkung weg ist? Kommt dieser Moment, denkt man komischer Weise anders, aber bis dahin verteidigt man die Technik. Günstige Häuser sind auch nur solange gut, bis sie einfallen!

    In der Tat nerven mich russische Links an, aber nicht weil ich es nicht besser kann, sondern weil es kein Zustand ist. Wer was besser kann, dass sollte jeder für sich entscheiden. Ich stelle mich nicht als jemand hin der alles besser weiß oder besser kann, ich drücke hier nur meine Meinung offen aus und stehe am Ende auch dazu. So wie jeder zu seiner Meinung stehen kann und diese ebenfalls aussprechen und ausschreiben darf / soll / muss.

    :) Wünsche Dir einen schönen Abend und falls irgendwo ein Satz ist bei dem du dich persönlich angegriffen fühlst, dann ist dies falsch interpretiert und nicht so geplant!

  4. Eisy, Ich stelle mich an diesem Punkt mal auf deine Seite. Ein reeller RU-Backlink ist ja nichts verwerfliches, wenn allerdings mit minderwertigen Links dem Kunden erzählt wird: 2500 Backlinks geschaffen, Rechnung bitte, ist dies mehr als unseriös (in meinen Augen).

    Wenn allerdings der Kunde des SEO bezahlt, dann hat er eben Pech gehabt, wenn es mal mit der Googlei nicht mehr so klappt. Geiz ist halt geil, und „…was lange hält das bringt kein Geld“ ;-)

  5. Ich hatte erst diese Woche wieder ein Gespräch in dem eine Agentur einem Kunden mal locker 20 K Backlinks aus Russland angeboten hat.

    Dem Kunden haben wir aber erklärt, warum das tödlich sein kann und er hat die Finger von gelassen. Den Namen der Agentur verrate ich dir gerne per Skype. ;-)

  6. der beitrag hier kann nicht wirklich ernst gemeint sein, oder? zum einen sind Artikelverzeichnisse, Social Bookmarks, Webkataloge etc. auch OK? JEDER Seo nutzt das oder hat das schon mal genutzt, oder? Weshalb wertet es google ab? genau – weil Google nicht beeinflusst werden will… aber der größte schwachsinn ist dass google das abstrafen wird. sonst würde man doch einfach mal tausend russenlinks auf diesen blog setzen und schon ist dieser aus dem index oder wie? das anschreiben und verunsichern von kunden ist wirklich asozial – wäre genauso wie wenn jemand auf jedes deiner internetprojekte mal innerhalb 1 tag 1000 russenlinks draufballert, oder?! Kunden die seit Monaten auf den ersten Plätzen stehen und das x-fache verdienen was vorher verdient haben – ist das doch ok. Wie gesagt fliegt doch keiner dieser Kunden in die Sandbox – im schlimmsten Fall verliert der etwas an Ranking. Man sollte vorher wirklich überlegen ob das Sinn macht (Deine Drohung).

  7. Finde diese Linkbuilding-Methode ebenso sehr riskant, vor allem für Kundenprojekte. Für eigene Sachen kann man das ja vielleicht mal ausprobieren, aber bei nem Kunden wird das früher oder später bei einer Abstrafung zu ner Menge Ärger führen. Solche negativen Erlebnisse schaden im Endeffekt auch wieder der „Szene“. :-(

  8. Das ist schon eine üble Masche, besonder wie du auch schon geschrieben hast die die Masche sehr unsicher. Wobei man auf der anderen Seite sagen müsste sind die Leute doch selber schuld wenn sie ihre Websites mit solchen Methoden optmimieren lassen… Oder wissen die das im Ernstfall gar nicht? Das ist mir irgendwie noch etwas unklar geblieben.

  9. Warum denn immer soweit in den Osten gehen? CZ und PL liegen doch so Nahe! Auch dort gibt es eine Menge schöner Backlinks ;-)
    Auch mir, als Agentur, sind von andere Stelle schon Links für meine Kunden aus diesen beiden Ländern angeboten werden.
    SEO = nichts ist unmöglich! oder?

  10. Nach meinem Verständnis liegt das Problem eher bei Google, nicht bei den SEO-Agenturen, die Ihren Kunden das finanzielle Potential der „Lücken im Algo“ verkaufen.

    Da Google Traffic in der Historie seit 2000 jeweils sehr lange durch Beeinflussen von Metatags, Doorways, PageRank, Webkatalogen, Linknetzen, Artikelverzeichnissen, Russenlinks (was auch immer als Nächstes) „genutzt“ werden konnte, sehe ich die angesprochenen Links einfach als (noch) aktuelle Technik.

    Wenn das Risiko eines Abrutschens (für mich eher wahrscheinlich, bzw. falls automatisierte Algo-Entwertung) oder auch eines manuellen temporären Ausschlusses (statistisch eher unwahrscheinlich – ansonsten mit reinclusion in 4 Wochen wieder drin) kommuniziert ist, ist es auch für Kunden kalkulierbar.

    Ich würde mich vorrangig über Googles latente Unfähigkeit beschweren, endlich Themenrelevanz, Content Qualität oder ganz einfach unterschiedliche Schrifttypen zu erkennen …

    Es ist Fakt, dass Linkkauf (evil, evil, evil) in Deutschland auch von großen Marken genutzt wird und seit Jahren mehr oder weniger problemlos funktioniert. Warum macht das gleiche Spiel mit ausländischen Links einen erwähnenswerten Unterschied zur exzessiven Nutzung von Linklift in SEO Agenturen? Es ist beides Blackhat aus Google-Sicht …

    Wahrscheinlich trägst Du mit Deinem Artikel nun noch dazu bei, dass sich einige SEO-Spätzünder daran orientieren & Google ein russische Link-Potpourri als Weihnachtsgeschenk präsentieren ;-)

    Ist übrigens kein allein deutsches Phänomen – Engländer reiten schon seit Längerem auf der Welle rum …

  11. Russische Links… jaja, mit der Masche ist zum Key Suchmaschinenoptimierung ein „Neuling“ aus dem Nirvana kurz mal auf Platz 5 geritten. Saubere Leistung Göglsche!

  12. Jammern auf hohem Niveau. :-)
    Schöne Weihnacht allerseits.

  13. Ich glaube das Problem der Leute hier ist dass viele Russland mit Mafia etc. verbinden – wie schon oben geschrieben: von anderen Ländern bedienen sich doch auch zig SEO´s guter Links – was ist da der Unterschied? Wenn ein deutscher Tresorhersteller beispielsweise Polenlinks bekommt, schreibt keiner darüber – sind es Russenlinks – ist es Risiko etc.?? Also wenn dann sollte man alle ausländischen Links verwerfen, außer man hat eine internationale Seite. Es übertreiben hier wirklich einige. Wenn Google das wirklich so verwerflich findet, sollten sie einfach mal kurzerhand alle ausländischen Links für deutsche Seiten nicht werten – das wird aber nie passieren.

  14. Hi,
    du schreibst: „Russische Links zu deutschen Seiten sind nicht natürlich, denn was will ein russischer Betreiber schon eine deutsche Seite empfehlen, wenn die nicht mal die Sprache lesen können? Sinnlos und das weiß mit Sicherheit auch Google.“
    Warum soll google das wissen? Sind nur Links zwischen DE und DE natürlich? Oder nur DE zu AT, CH, DE, COM und ORG? Sind nur Links aus RU zu RU zu bewerten?
    Was ist schon natürlich? Es kann gut sein, dass aus RU domain ganz natürlich zu DE verlinkt wird.
    Worauf ich hinaus will: es wäre schon merkwürdig und äußerst unfair aus meiner Sicht, wenn Google einfach mal die Links aus RU nicht als Backlinks zählt.

  15. Zwei Punkte nerven mich (gewaltig) an diesem Beitrag:
    1) Wenn das Wort Russland wieder vorkommt, dann wird alles wieder schlecht geredet. Als ob Russland permanent schlecht ist und alle kriminell und so weiter und so fort. Das kotzt mich an, wenn man über ein schönes Land mit großer Kultur permanent schlecht redet. Und hier wird auch wieder das Land übelst schlecht gemacht. Arm, arm.
    2) Angenommen, eine deutsche Firma hat real viel mit Russland zu tun und deswegen auch viele Links aus dem Land kommen……. Na, wie sieht die Argumentation jetzt aus?!

  16. Eigentlich ist die Diskussion ansich schon daneben. Wer SEO mit Linkaufbau verwechselt sollte sich einfach nicht SEO nennen. Ziel einer Website ist es letzten Endes Geld zu verdienen, nicht in Google zu ranken. Nutzer bzw. Kunden generiert man aber nicht, indem man tausende von Links auf Seiten zu setzen die dann besser ranken als sie sollten. Grundsätzlich sollte man immer versuchen die beste Seite zum Thema zu haben, nur dann kann man dauerhaft ranken. Alles andere ist Linkwichserei die man für eigene SPAM-Projekte nutzen kann aber niemals für Kunden. Denn wenn diese feststellen, dass sie mehr Traffic aber dennoch nicht mehr Geld verdient haben werden sie sich fragen was dieses pseudo-SEO soll.

  17. Mich stört auch so einiges!
    Und zwar wenn behauptet wird „Russenlinks“ seien doch ganz normal und natürlich. Ja bei 10 Links mag das noch zutreffen. Aber bei 2000 Links? Mich wundert nur, dass diese Links so eine Wirkung entfalten und dies tun sie ohne Zweifel.

    Für mich ist fast jede Seite mit mehreren 1000 Links unnatürlich. Wenn ich Google wäre, würde ich einfach alle Seiten mit mehr als 50 Links, bis auf ein paar Ausnahmen, nicht auf die ersten beiden Seiten ranken. Links sammeln ist aus der Sicht von Google immer unnatürlich.

    Achso, der Dachdeckermeister ist wirklich ein Meister!

  18. Hallo Leute,

    interessanter Artikel. Meiner Ansicht nach es es zweitrangig, wo die Backlinks kommen bzw. wer dahintersteht. Maßgeblich ist doch für alle Beteiligten, dass ein Erfolg eintritt. Ob dafür nun russische, amerikanische oder japanische Backlinks verantwortlich sind ist doch mal sekundär. Zudem „Erfolg“ auch immer zeitpunktbezogen ist! Was heute gut ist muss also morgen noch lange nicht ebenfalls gut sein. Umgekehrt gilt das natürlich auch: Was heute total „out“ ist kann morgen wieder total „in“ sein. (z.B. Revival der Meta-Tags, Nofollow-Links werden wichtiges Trust-Kriterium etc.)

    Aber können wir das letzlich absolut und eigenmächtig erfolgswirksam entscheiden? Wohl kaum. Dafür sind wir alle den Suchmaschinen und Ihren Interpretationen von dem was richtig und falsch ist ausgeliefert. Wobei hier selbstverständlich deutlich differierende Ansichten zwischen den Marktteilnehmern (Sumas, Seos, Endkunden)vorhanden sind.

    Erfolg ist dann vorhanden, wenn zwei Parteien sich über ein Ziel einig werden und dies auch unter Beachtung der zum Zeitpunkt (!) des Vertragsabschlusses geltenden Vereinbarungen erreicht wurde und vom Kunden abgenommen wurde. Der Endkunde also den Erfolg bestätigt hat. Wenn nachher eine Änderung der Suchmaschinen-Kriterien zu einer schlechteren Einstufung beim Ranking führt ist das NICHT (!) mehr im Verantwortungsbereich der Agentur(en). Denn der Erfolg wurde vom Kunden zum damaligen (!) Zeitpunkt bestätigt.

    Allerdings setzt meine Sicht der Dinge voraus, dass die Agentur sich auch an die Abmachungen hält und nicht im nachhinein Backlinks abzieht um „Betreuungsmaßnahmen“ zu verkaufen. Das wäre dann schlicht und einfach unredlich und auch entsprechend rechtlich zu ahnden.

    Nur: Wie und mit welchen Mitteln der Erfolg herbeigeführt werden kann sollte dem Dienstleister
    (Agentur) überlassen werden. Dafür hat er nunmal (hoffentlich) entsprechende Erfahrung.

    Oder fragt Ihr euren Kfz-Meister auch nach dessen Note aus dem Meisterkurs und dessen persönlichen Werdegang, wenn Ihr eine Reparatur durchführen lassen müsst?

    Schöne Feiertage noch!

  19. Viele Meinungen hier mit denen ich nicht übereinstimme … aber um nur mal die letzte von René aufzugreifen:
    Es geht hier um „Russenlinks“, dass sind Mülllinks von Footern russischer Seiten. Der Vergleich mit dem Kfz-Meister ist ohnehin Blödsinn, aber um zu versuchen hier eine Verbindung zu konstruieren:
    Agenturen die ihre Kunden ohne entsprechende Hinweise auf mögliche Risiken der Russenlinks damit in großem Ausmaße versorgen, sind wie Kfz-Meister, die in ein Auto ein Ersatzteil einbauen, dass zwar noch funktioniert, aber in nicht allzu ferner Zukunft vermutlich versagen wird. Und auch er verzichtet darauf, seinen Kunden darüber zu informieren.

  20. Schaut mal wer auf 1 mit poker und anderen themenbezogenen keys TOP rankings hat, der verdient 220k $ mit einem Projekt im monat !!! Der verdient in einem Monat soviel wie Ihr in 10 Jahren mit angeblich sauberen metoden ,, Links sind links egal wocher die kommen ( google kann noch nicht so gut mit Themenrelewanz)! Ich optimiere lieber mit russenlinks sobald funktioniert und wenn es nicht mehr funktioniert dann investiere ich das schnell verdiente Geld wieder in andere techniken , man muss doch viele Projekte haben unter verschiedenen IPs und whois infos – dann kann nichts passiern… Eingehende links können nicht schaden die können höstens nicht funktionieren! Sonst hätte jeder 20k links auf konkurenten gejagt… Google kann nicht was an algo ändern das automatisch alles was russenlinks hat abstürzen würde sonst würde es zu globalen problemen führen.. (nur wenn onpage was seomessig übertrieben wird dann greifen filter!).. Google filtert ja abendzu mal einige TOP rankende seiten manuell und nur wenn die schlecht sind, das heist die seite siet wie mühlhaufen aus.
    Es gibt ja Backlinks aus jedem Land.. nur zurzeit greifen viele zu Russenlinks weil die günstiger sind und linkverkauf ist sehr ausgereift in RU…

    wenn ihr fragen habt schreibt uns, wir sind linknetzwerbetreiber in ru und beantworten gerne alle fragen ==>> webidea (at) bk.ru

  21. Ich glaube du hast die Problematik einfach nicht kappiert. Was interessieren einen schon 220k Euro, wenn die Firmenseite abschmiert? Klar kann man jetzt naiv denken und sagen „Egal, ich habe dann genug Geld und baue eine neue auf“… nur ist das nicht Sinn und Zweck der Sache. Außerdem verdienen die meisten nicht dieses Geld und viele wollen nicht wegen dem Geld oben stehen, sondern weil sie eine Dienstleistung anbieten.

    Agenturen die sowas tun, riskieren in meinen Augen ein wenig zu viel für den Kunden. Wenn der Kunde „Ja und Amen“ sagt, ist das auch was anderes.

  22. Ich gebe dir, Eisy, vollkommen Recht wenn du sagst dass es betrügerisch ist, wenn man die Kunden drüber nicht aufklärt.

    Ansonsten darf man nicht vergessen, das aus Google’s Sicht fast alles was zu s.g. Offsite-Optimierung gehört betrügerisch ist, nicht wahr?

    Es ist genau so ein Versuch die SERP’s zu manipulieren wenn man Netzwerke aus deutschen Servern bildet oder Ähnliches. Hat keiner von Euch BL’s getauscht? Ach wirklich?

    „.. Die Offsite-Optimierung erfolgt über einen sauberen Linkaufbau mit Backlinks aus dem Land, in dem auch die Seite des Kunden liegt.“ – Ah du meine Güte! Ist das wirklich sauber? Werden deine Kunden drüber aufgeklärt, dass das gegen Google Webmaster-Richtlinien verstößt? Ach, tatsächlich?

    Ich habe als einer der wenigen versucht, für die .ru-Links einzustehen, nicht nur weil meine Muttersprache Russisch ist. Die kleine Serie wird hoffentlich für einige interessant sein :)
    PS. Wollte niemanden beleidigen oder verletzen. Danke.

  23. Hi

    Du hast schon Recht im Bezug auf die Richtlinien und natürlich auch kann der Linkaufbau durch deutsche Websites unschönen Resultaten enden. Allerdings ist es realer für eine deutsche Seite, mit Backlinks aus Deutschland einen natürlich Linkaufbau zu generieren, als mit denen aus Russland oder anderen Ländern. Man soll ja auch nicht denken das nur russische Links in dieser Diskussion angesprochen sind. Diese sind stellvertretend für alle Links aus fremdsprachigen Regionen. Wenn mich jemand wegen SEO kontaktiert, wird dieser ganz selbstverständlich über die Risiken aufgeklärt. Denn ich will am Ende nicht als die Person dastehen der man vorwerfen kann: „Warum haben Sie mir das nicht gleich gesagt“. Bisher kam jeder damit klar dem man dies mitteilte und ich sehe das als eine Art Pflicht in diesem Bereich.

  24. „.. Diese sind stellvertretend für alle Links aus fremdsprachigen Regionen. Wenn mich jemand wegen SEO kontaktiert, wird dieser ganz selbstverständlich über die Risiken aufgeklärt.“
    – ja, das finde ich gut, das mache ich auch. Den Grundgedanken deines Artikels habe ich auch verstanden und finde den richtig.
    Ich meinte nur, dass all die, die hier, oder überall im Netz in der letzten Zeit wegen .ru-Links, Moral, Betrug oder sonstwas großartig Mäule aufreißen, nicht vergessen dürfen, dass (fast) alle SEO’s mehr oder weniger Dreck am Stecken haben. Auch wegen des vermeintlich „sauberen“ Linkaufbaus. Vergisst bitte nicht, aus Google’s Sicht gibt es keinen „sauberen“ Linkaufbau, bzw. nicht so wie wir alle hier „Linkaufbau“ verstehen. Und ansonsten ist das für mich persönlich dasselbe, ob gekaufte russische Links oder deutsche, nur halt preiswerter. Ich beschäftige mich mit SEO auch für deutsche Firmen in Russland (hab den Namen mit Verlaub mit der richtigen Unterseite verknüpft) und ich weiß – übertreiben sollte man weder da noch da.

  25. Link ist Link, jedoch sollte die Mischung stimmen, damit Google nicht anfängt einen in den Spielplatz zu schicken.

  26. Wenn es ein sauberer Link ist, ist mir seine Landesherkunft egal, finde das Thema aber dennoch sehr spannend.

  27. Handy mit Vertrag // 17. Mai 2010 um 14:03 // Antworten

    Ich habe auch Links von ausländischen Seiten, leider habe ich diese erst nach dem letzten BL Update erhalten, aber wenn halt wenige ausländische Links auf viele deutsche Links treffen, wird das nicht so schlimm sein, ich denke er es ist ein kleiner Vorteil, da es ja auch eine internationale empfehlung ist.

  28. Könnt ihr sagen was ihr wollt, ich vertrete auch die Meinung, dass zu viele „Russenlinks“ schädlich sind. Würde ich nie und nimmer auch nur einen Cent für ausgeben – viel zu riskant und irgendwann kommt dann das große Erwachen? Ne ne – dann lieber langsam und sauber.

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