Vor dem Wochenende noch einen Blogbeitrag schreiben, damit habe ich eigentlich nicht gerechnet. Allerdings gibt mir ein aktueller Kommentar im Weblog von Martin Mißfeldt allen Grund dazu. Einige haben es sicher mitbekommen, dass Martin auf seinem tagseoblog in den letzten Tagen Werbeflächen eingerichtet und diese dann vermietet hat. Weil er sich mit SEO befasst, kennt er natürlich auch „Nofollow“ und seine Leser ebenfalls. War logisch das es bei ihm ankommt … „Banner macht man auf Nofollow“ … „Sonst ist das wie der Verkauf von Links“ … #Bullshit!
Linkkauf, Linkkauf
… ist heute alles verkauft? Bei Martin sind übrigens keine Textlinks verkauft. Er hat nur Werbebanner im Angebot und diese wie bereits gesagt auf Nofollow. Allerdings gibt es ein kleines Firefox-Plugin namens „SearchStatus“ und das zeigt Nofollow-Links immer mit rotem Hintergrund. Bei der Rotation der Banner jedoch zeigte es immer nur 2 der 4 Banner als Nofollow und das sorgte bei jemand für den Verdacht, dass hier Links verkauft werden. Das Thema hat sich schon erledigt, ein Missverständnis, wie der Nörgler nun bereits selbst feststellte – ja, er entschuldigte sich.
Soviel zur Vorgeschichte dieses Beitrags. Jetzt aber das eigentliche Thema. Nofollow ist die größte Katastrophe seit es Google gibt. Warum? Weil all dies, was Google nicht haben soll, eh

mit Noindex ausgeschlossen wird und alles andere was externe Webmaster nicht „ehrlich“ empfehlen wollen, auch keinen Link würdig ist. Ehrlich, warum überhaupt einen Link setzen, wenn ich diesem die Glaubwürdigkeit durch Nofollow sozusagen entziehe? Wie dem auch sei… es geht ja noch weiter.
Nofollow benutzt keine Sau die sich nicht mit SEO befasst oder unwissentlich das Nofollow durch WordPress mit im Blog hat. Blogroll, Textlinks allgemein, Werbebanner, alles Dinge die nirgendwo auf Nofollow stehen, wo nicht jemand rumwerkelt, der sich mit SEO beschäftigt. Ist doch wahr. Langsam aber sicher sollten einige Leute vielleicht mal den Glauben ablegen, dass Google jemanden bestraft, wenn dieser Links in Beiträgen, oder Banner in Sidebars setzt, die kein Nofollow haben. Wenn man mal über die eigenen Horizonte hinaus blickt, sollte man heute eigentlich gemerkt haben, das man mit Nofollow in einem echt kleinen Kreis rumwerkelt.
Wenn ich Werbebanner miete, gehe ich bei verdächtigen Blogs schon davon aus das es auf Nofollow stehen wird. Man gewöhnt sich dran
aber bei normalen Seiten, keine Ahnung, irgendwie begegnet mir da nie ein Nofollow und die Seiten sind trotzdem stark im Index vertreten.
Meine Wünsche für 2010: Vergesst den Pagerank, vergesst Nofollow, vergesst den IE6 und verlinkt, was ihr verlinken wollt!
Leute die Plugins und extra Toolbars in Browsern nutzen, sollten daran denken, dass nicht alles was man sieht, auch wirklich so ist.
Was denkt ihr, nofollow, alles nur SEO-Gequatsche?
Schönes Wochenende!
ps: Nein, Eure Plugins sind nicht kaputt, die Banner auf eisy.eu sind wirklich ohne Nofollow und oh Schreck, ich bekomme Geld dafür
pps: Der Beitrag ist nicht böse gemeint, sondern stellt nur meine Meinung zu diesem Thema dar.









Kann dir nur voll und ganz zustimmen.
Habe nichts hinzuzufügen.
Danke auch für den Plugintipp.
Habs bis jetzt bei jeder Installation manuell in der Standard-CSS-Datei von FF geändert.
Gruß Marcel
Guter Beitrag, vor allem: “Ehrlich, warum überhaupt einen Link setzen, wenn ich diesem die Glaubwürdigkeit durch Nofollow sozusagen entziehe?”……..
Alles Gute und LG aus Österreich!
Ich musste neulich sogar erklären was ein RSS Feed ist und damit gebe ich dir vollkommen Recht. Ausser uns, weiß niemand was ein nofollow, ein PR oder mit no-index gemeint ist.
Allgemein finde ich diese Diskussion eh nicht wirklich zeitgemäß. Es gibt große Blog, die verkauft wurden *hust*, in denen es viel offensichtlicher gemacht wird oder wurde und da redet niemand von.
Ich setze in meinen Artikeln zum Beispiel nur nofollow, wenn ich weiß das es sich um ein kommerzielles Unternehmen handelt. Beispiel: http://blog.pixeldreher.net/marketing/freelancer-organisation-von-innen-nach-aussen-wachsen
Hier verlinke ich die Opensource-Produkte alle “normal”. Wobei sich die Unternehmer nicht beschweren können, da zu einem gesunden Linkbuilding auch ein nofollow gehört
PageRank, IE6 und Nofollow in einem Satz? Kann mal jemand den Exorzisten bitte rufen?
Was du da sagst, sind wahre Worte.
Besonders der Satz “Meine Wünsche für 2010: Vergesst den Pagerank, vergesst Nofollow, vergesst den IE6 und verlinkt, was ihr verlinken wollt!” gefällt mir gut und spiegelt auch meine Meinung zu dem Thema wieder
Meine Rede! Das hatte ich gestern so ähnlich auch zu Martin M. gesagt. Meiner Meinung nach herrscht schon regelrecht eine Art Manie. Gute Links, böse Links. Viele scheinen zu vergessen, dass Googles Algo auf follow-Links basiert. Wenn das Netz fast nur noch aus nofollow-Links bestehen würde, hatte sich Google wohl selbst ein Ei gelegt
Allerdings gibt es dennoch einige sinnvolle Anwendungen für Nofollow, entgegen der Meinung von Soeren würde ich sagen. Reine Systemlink oder Affililinks z.B.
>Allerdings gibt es dennoch einige sinnvolle Anwendungen für Nofollow, entgegen der Meinung von Soeren würde ich sagen. Reine Systemlink oder Affililinks z.B
Sehe ich auch so – und nur da setze ich sie auch ein. Alles andere ist Quark.
Du sprichst mir aus der Seele. Dieser ganze NoFollow-Quark nervt mich, seit ich mich zum ersten Mal mit dem Thema SEO befasst hab.
Entweder setz ich nen Link oder ich lass es sein.
Und die Profilneurotiker unter uns sollten sowieso auf Nofollow verzichten, denn deutlicher kann man Google ja kaum sagen “SEO am Werk”
Bevor ich einmal WordPress ausprobierte kannte ich nofollow selbst nicht. Und dass jemand nofollow einsetzt, der es nicht kennt ist unwahrscheinlich
Deshalb denk ich auch, dass ein Linkaufbau nur aus follow Links natürlich wirkt, warum sollte er das auch nicht? Ob man jetzt z.B. extra nofollow Bookmarks auf seine Seite setzen sollte, wenn man auch follow Bookmarks setzt? Ich glaube nicht!
Ich bin auch gegen Nofollow…
Werbebanner zu vermieten und diese auch auf Nofollow zu setzen, finde ich ziemlich düster.
Einzige Variante für sinnvolles Nofollow wäre bei Spamkommentaren oder Partnerlinks, die nicht in den Index bzw mit der Seite in Verbindung gebracht werden sollen….
Aber die kann man auch mit ner Robots.txt aussperren.. alsoo… nofollow stinkt
Bravo für diesen Beitrag, der mir absolut aus der Seele spricht. Ich hab das Ganze “Heck-Meck” über Follow bzw. No-Follow eh nie so wirklich verstanden. Ein Link ist ein Link und dieser wird gesetzt, weil der Inhalt “verlinkungswürdig” ist – aus welchen Gründen auch immer.
Hier jetzt her zu gehen und den bestehen Link zu kastrieren, wäre ja beinahe so, wie wenn ich im Lotto gewinne und den Gewinn dann aber zurückzahlen muss.
Diese ganze No Follow Mist geht mir auf den Sack!
Ehrlich gesagt wer glaubt weil er/sie auf Page Rank und No Follow so sehr achtet und schon als SEO Experte bezeichnet werden kann, der sollte ernsthaft sich einmal mit die Materie beschäftigen.
Sicherlich ist der Page Rank nicht Tod, aber sicherlich nicht mehr so bedeutende wie noch vor 3 Jahren noch der Fall war.
Oftmals erreichen unerfahrene Blogger bessere Resultate weil sie nicht nach jeder längst überholte Meinung nach gehen.
Zu IE 6.
Jeder Blogger sollte sich nicht mehr darum kümmern. Sicherlich surfen noch manche mit diesen überholten Browser aber dafür extra Anpassungen zu machen?
Kümmert euch lieber um neue Content
Servus Eisy,
“Was denkt ihr, nofollow, alles nur SEO-Gequatsche?”
Mmh. … ehrliche Meinung?
Ich halte nichts von Nofollow – das einzige was ich nofollow Linke sind Bilder (falls ich mal welche Linken sollte). Alles andere geht ganz normal raus.
Wie Du sachst – wenn man was “empfiehlt” – sollte man es auch kenntlich machen! Also dazu stehen! Das Web besteht aus Linken und gelinkt werden (jetzt nicht zweideutig gemeindt).
Und diese Linkgeizerei gefällt mir eh nicht! Denn egal was man schreibt – es gibt immer jemanden, der entweder eine Quelle der Inspiration war, oder aber den Text sinnvoll ergänzt, mit seinem Artikel. Also Linken!
Wie auch immer: Man kann darüber ellenlang diskutieren und was zu schreiben. Ich halte nichts von Nofollow, und back mir ein Eis!
Auf denn und frohes neues
Cya Phil
Ich sage nur Google…
Wenn ich diese (mir logisch erscheinende Überlegung) weiterspinne, dann heißt es für mich im Umkehrschluss auch, dass Google sich nicht auf die nofollow-Markierung von Werbung verlassen kann. Ergo wird Google versuchen Anzeigen und gekaufte Links / Banner unabhängig von nofollow zu identifizieren und diese sodann entsprechend ent- oder abwerten, oder?