Beitrag wurde am 21. Sep 2009 verfasst und hat 3 Kommentare
Postview – Fluch oder Segen? Teil 1
Ein bisschen hysterisch kommen mir manche Blogbeiträge und Kommentare zum Thema Postview und dem dazugehörigen Tracking in den letzten Tagen schon vor. Ob auf Seiten der Befürworter oder auf Seiten der Gegner. Richtig anfreunden kann ich mich mit beiden Seiten nicht.
Am Anfang macht es Spaß, man kocht die Suppe auf, lässt es brodeln und dreht den Herd von 6 stufenweise wieder zur Null. Manchmal vergisst man aber auch das rechtzeitige abkühlen der Gemüter und was dann passiert, ist mehr als der Austritt aus der Spaßgesellschaft. Wenn Aufklärung in sich wiederholenden Kommentaren endet, kein Ziel mehr vor Augen ist und jeder nur noch seine feste Meinung vertreten will, dann endet selbst die interessanteste Diskussion im Abgrund. Meine Absicht ist es nicht die Diskussion noch weiter in den Abgrund zu treiben, sondern meine eigene Meinung sachlich und öffentlich zur Diskussion freizugeben. Damit dies aber auch funktioniert, teile ich das Thema „Postview“ in mehrere Beiträge die zügig hintereinander erscheinen. Jetzt Viel Spaß mit dem ersten Teil der vorerst noch keine klare Aufklärung bringt, sondern die Diskussion einleitet.
Postview im Grundsatz
Jeder Leser soll doch Postview verstehen können und daher kurz die Erklärung: Postview oder auch Postview-Tracking verfolgt das Ziel, einen Sichtkontakt mit einem Werbemittel zu messen, in dem bereits bei eben diesem Sichtkontakt ein Cookie auf dem Rechner des Users gesetzt wird. Der User muss also nur ein Werbemittel sehen und schon hat er einen Cookie im Gepäck. Geht er nun mit diesem Cookie zum Shop des Merchants und tätigt seinen Einkauf, so bekommt der Affiliate (der das Werbemittel auf seiner Website anzeigt) eine Provision. Auf dem Weg zum Shop muss der User jedoch keinen Klick auf das Werbemittel abgeben. Er kann die Website normal verlassen und noch 100 andere Seiten anschauen bevor er einkaufen geht (Voraussetzung sein Cookie wird nicht überschrieben). Postview ist also so, als würde man eine Messung durchführen, wie oft ein Plakat an der A8 zur Kenntnis genommen wird. Nur hört es mit dem Cookie und der Kenntnisnahme nicht auf. Im Gegenteil, hier geht das Debakel erst los.
Es gibt viele ausgemalte „Horror-Szenarien“ in Blogbeiträgen rund um Postview und das Tracking dieser Werbeform und daraus resultieren eine Menge fehlerhafte Interpretationen – leider! Bevor aber überhaupt mit solchen Szenarien angefangen werden kann, muss der Dreh- und Angelpunkt festgelegt werden. An welcher Stelle dreht sich die Diskussion im Kreis und was wollen Pro und Kontra erreichen?
Pro: Aufklärung
Kontra: Aufklärung
Witzig oder, könnte man annehmen die sind sich einig? Was verursachen Pro und Kontra momentan gemeinsam? Einen großen Haufen verwirrter Gemüter. Geholfen hat man bisher – meiner Meinung nach – weder Merchants noch Affiliates. Pro und Kontra gehen mit ihren Meinungen absolut nicht zusammen, aber wenn beide Seiten etwas können, dann bestimmt nicht Aufklärung betreiben.
In meinen Augen setzen beide Seiten wirklich an der falschen Stelle an. Man betreibt vermeintliche Aufklärung in Kommentar 36 vom 5. Blog und Antwort darauf erfolgt in Kommentar 82 vom ersten Blog. Diskussionen führen und dabei in getrennten Räumen sitzen die keine Verbindung zueinander haben, erst recht aber keine Übersicht bieten, dies halten beide Seiten für sinnvoll? Bitte, wer liest 200 Kommentare zu einer Diskussion, bei der sich jeder Kommentar fünf Mal wiederholt? Das macht erstens keinen Spaß, bringt zweitens nur Verwirrung und ist drittens auch absolut nicht mehr ernst zu nehmen.
Auf keinen Fall ist alles falsch was in den Blogbeiträgen oder Kommentaren steht, doch findet die korrekten Argumente kein Leser weil diese – je nach dem von welcher Seite sie kommen – immer von der Gegenseite unterdrückt werden. Wenn einer Recht hat, geht der andere Teilnehmer nicht mehr darauf ein. Somit wird ein neues Argument gesucht, mit dem das korrekte Argument überdeckt wird damit die Diskussion bloß kein Ende – aber auch auf keinen Fall einen Gewinner – findet!
So weit, so gut
Um mir jetzt 2.000 Wörter oder mehr in einem Beitrag zu sparen, soll dies der erste Teil sein, der vorerst meine Meinung zu der Gesamtsituation zeigt. Fragen und Meinung sind per Kommentare erwünscht, erlaubt etc. aber Anprangerungen gegen Dritte etc. werde ich aufgrund der Übersichtlichkeit nicht freischalten. Wenn Fragen gestellt werden, versuche ich diese bestmöglich in den kommenden Artikeln zu beantworten. Ich setze mich jetzt bereits an den zweiten Artikel, damit keine großen Pausen entstehen. Bis gleich… und vielleicht wacht ja mal jemand der Pro- oder Kontra-Seite auf.
Alle bisherigen Beiträge zu dieser Serie
- Teil 1: Postview – Fluch oder Segen (liest Du gerade)
- Teil 2: Postview – Höllische Vorwürfe
- Teil 3: Postview – Der Letzte wird der Erste sein
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Autor von Postview – Fluch oder Segen? Teil 1 ist : eisy
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Kategorie: Affiliate Marketing
Tags: Postview
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