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Pay per Aktiv – die eher seltene Vergütungsart

Ob Pay per Lead, Pay per Sale oder Pay per Kombi, alles häufig genutzte Vergütungsmodelle, aber was ist mit Pay per Aktiv? Viele Webmaster nutzen gerne das Modell der Klickvergütung (Pay per Klick), wenn es sich um relevante Werbung handelt. Doch Pay per Aktiv ist irgendwie nie richtig in Schwung gekommen. Ich finde es komisch, denn ich würde gerne mehr Pay per Aktiv Kampagnen einsetzen, wenn die Angebote vorhanden wären und die Preise stimmen würden. Immerhin könnte man Merchant einen besseren Traffic erwarten und als Affiliate eine bessere Vergütung im Vergleich zu den normalen Klick-Kampagnen.

Für Affiliates – Was ist Pay per Aktiv

Die Bezeichnung lässt bereits erwarten, dass der Besucher den der Affiliate zur Seite des Merchants schickt, erst aktiv werden muss. Genau dies ist auch der Fall. Als Affiliate schickt man den Besucher über das Werbemittel zur Seite des Händlers (Merchants). Auf der Zielseite angekommen, muss der Besucher sich mindestens auf eine weitere Seite innerhalb des Angebotes vom Merchant bewegen. Landet der Besucher als auf der Startseite, navigiert dann zur Unterseite, so wird in diesem Moment die Vergütung beim Affiliate aktiviert.

Die Erkenntnis – besserer Traffic

Klick-Kampagnen sind bei Merchants wohl deshalb so unbeliebt, weil man nicht sicher ist, wie gut der gelieferte Traffic in Umsätze verwandelt wird. Doch eben da setzt ja meiner persönlichen Meinung nach bereits die Pay per Aktiv Kampagne an. Generierter Traffic der keinerlei Interesse am Angebot zeigt und nur die Seite aufruft, sie danach jedoch direkt wieder verlässt, wird ja nicht vergütet. Bei Pay per Aktiv ist die Chance also hoch, dass der vergütete Besucher auch wirklich Interesse hat, denn immerhin hat er bereits eine Unterseite aufgerufen und somit Interesse am Angebot gezeigt.

Pay per Aktiv – Kein Wundermittel

Ein Wundermittel ist eine Pay per Aktiv Kampagne nicht, aber sie ist in meinen Augen für den Merchant besser geeignet als eine Pay per Klick Kampagne, da eben der Traffic beim Entstehen bereits (vor-)gefiltert wird.

Höhere Provisionen für Affiliates

Wenn der Traffic eine bessere Qualität hat, könnten die Merchants dafür ja immerhin auch bessere Provisionen zahlen. Pro Klick gibt es derzeit zwischen 3 Cent bis 20 Cent, wenn man sich diverse Netzwerke anschaut. Pro Aktiv könnte man doch ruhig zwischen 15 Cent bis 35 Cent bezahlen. Damit würde man auch das Interesse der Affiliates wecken, die bisher noch immer auf den Klick-Kampagnen sitzen.

Jetzt müsste man wissen…

… wie hoch denn die Absprungrate bei Klick-Kampagnen bereits auf der Startseite der Merchants ist. Wenn man dies weiß, könnte man auch anhand diverser Rechenbeispiele feststellen, ob eine Pay per Aktiv Kampagne in der Tat für beide Parteien die bessere Entscheidung wäre. Zudem sollte man recherchieren wie hoch die Absprungrate der Besucher ist, die bereits erste Unterseiten besucht haben. Rein logisch gedacht, sollte diese ja geringer sein. Somit sollten Aktiv-Kampagnen für mehr Leads / Sales sorgen als Klick-Kampagnen.

Alles begonnene Gedanken – aber kein Fazit…

Ich kann kein komplettes Fazit zu diesem Beitrag schreiben, weil ich eben die angesprochenen Zahlen nicht besitze. Wenn aber jemand von euch dazu mehr weiß, sind Kommentare natürlich immer willkommen. Ich halte nach wie vor die Aktiv-Kampagnen für sinnvoll, sowohl als Merchant, wie auch als Affiliate. Nur leider fehlen die Angebote, denn bei SuperClix sind derzeit auch nur 16 Aktiv-Kampagnen verzeichnet, bei denen mir die Themenrelevanz fehlt und die Vergütung nicht zusagt.

Eure Meinung zu diesem Thema interessiert mich selbstverständlich. Vielleicht wird mir ja sogar direkt der Wind aus den Segeln genommen und diese Kampagnen stellen sich aus äußerst unrentabel heraus.

Kategorie: Affiliate Marketing

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2 Antworten zu "Pay per Aktiv – die eher seltene Vergütungsart"

  1. Paul sagt:

    Ich dachte immer, dass Google die AdSense Klicks erst vergütet, wenn bestimmte Aktivitäten des “Klickers” festgestellt werden?
    Es müssen also X Folgeseiten angesurft werden bzw. eine Verweildauer von Y muss erreicht werden, damit Google dies als aktiven Klick zählt und entsprechend dem Publisher anrechnet.

  2. Michael sagt:

    Höre heute zum ersten mal davon.
    Ist ja mal was anderes und ich schätze, dass es dem Betreiber auch was bringt.

    Werd mich mal bei Superclix umschauen, was es da alles an Angebote gibt :)

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