Mehr Traffic durch Facebook Kommentare

Facebook bietet verschiedene “Social Plugins” seinen Nutzern an. Von den bekannten Like! Buttons bis hin zur Box für Fanpages, in denen ganze Streams darsgestellt werden können. Eines der Plugins erlaubt das Veröffentlichen von Kommentaren im eigenen Blog und auf der Profilseite des Nutzers (Kommentierenden) in Facebook. Und zwar so das es alle seine Freunde auch sehen können. Genau das bringt den entscheidenden Vorteil der am Ende zum Traffic führt.

Ich habe das Kommentarfeld mal in einer meiner Seiten integriert und die letzten Tage den Traffic und die Anzahl der Kommentare beobachtet. Ich muss dazu auch anmerken, bisher keine Kommentare auf der Seite zugelassen zu haben, weil ich SPAM immer vermeiden wollte. Jetzt ist SPAM ja dann auf Facebook ausgelagert.

Wie ich schon schrieb, kommen die Kommentare – wenn es nicht deaktiviert wird – direkt auf die Pinnwand des Nutzers und alle Freunde sehen es. Dadurch entstehen weitere Klicks und der Traffic steigt. Wie weit das was bringt, sieht man auf dem Screenshot der Daten vom 01. Juli 2011 bis 03. Juli 2011 sehr deutlich.

Das sind fast 700 Besucher die nur über Facebook auf die Seite kamen. Ich habe die Facebook Kommentare ja erst die paar Tage integriert und somit keine Vergleichswerte zur Anzahl der Kommentare. Aber es sind jetzt ca. 30 Kommentare in 3 Tagen.

Es lohnt sich also, Kommentare via Facebook schreiben zu lassen damit man Themen direkt unter die Leute im Social Network bringt. Probiert es einfach mal aus. :)

Link Research Tools
Über eisy
Hi, ich bin eisy (Soeren Eisenschmidt) und blogge seit 2007 auf eisy.eu. Meinen Weblog fülle ich bevorzugt mit Fachthemen rund um SEO, Affiliate-Marketing und relevanter Software. Regelmäßig ist mein Wissen bei Print- und Online-Magazinen gefragt.

32 Kommentare zu Mehr Traffic durch Facebook Kommentare

  1. Gibts da wieder ne spezielle Datenschutzererklärung für Facebookkommentare die man im Impressum integrieren muss?

    • Schaust Du einfach die vom Like Button an. Wenn das eine ist die bereits auf “Facebook Plugins” ausgerichtet ist, hast du es damit meiner Meinung nach abgedeckt. Da muss man individuell schauen.

  2. Und mich hat ein ehemaliger Facebook-Freund jetzt “blockiert”, weil ich nach seiner Meinung zu vieles kommentiert und geschrieben habe…

  3. Welches Plugin genau nutzt du dafür?

  4. Hi, und danke für die Antwort. Den Disclaimer von e-recht24 kenne ich und nutze ich. Darin geht es um den Like Button. Wenn der auch für die Kommentare verwendet werden kann, super Sache. ich frag nur so doof nach, da wir uns ja in Deutschland befinden und eventuell verblödete Abmahnanwälte der Meinung sind, Facebook Like Button und Kommentarfunktion sind verschiedene paar Schuhe.

    Thx!

    • @ Dorian: Na, sind sie ja auch! Wo kämen wir denn hin, wenn du das so einfach mir nichts dir nichts wiederverwenden kannst. Für sowas hat man doch zu zahlen …

      Schlechter Scherz beiseite, das scheint sich schon zu lohnen. Solang der Kommentator gewillt ist, bekommt man so ja nochmal ein wenig extra exposure und der ein oder andere auf den jeweiligen Freundeslisten wird sicher mal klicken.

  5. Interessanter Ansatz, wollen wir demnächst auch mal testen!

    @heinka

    Der Freund hätte auch einfach auf “X” klicken können. Aber in Der Tat, die Gefahr bleibt natürlich immer :)

    @eisy

    Kleiner Fehler: “darsgestellt”

  6. Mit den Facebook-Kommentaren gibt es sogar indirekten Traffic!
    Ich habe einen einzigen Kommentar bei der Seite von Sören zu einem Thema verfasst. Dies gab 7 Likes für den Kommentar, 2 Freundschaftsanfragen bei FB und damit sicherlich auch einiges an Besucher meiner FB-Profilseite.
    Hätte ich nicht gedacht

  7. Hallo, dein Artikel ist zwar interessant, aber mitlerweile gibt es schon Kommentar-funktionen die mehr als nur Facebook integrieren. z.B. DisQus. Kannst es dir ja mal auf unserem Blog http://blog.lecturio.de/index.php/2011/06/unmengen-an-lesestoff-und-zu-wenig-zeit/ anschauen. Ich finde damit hat man mehr möglichkeiten, wie das teilen auf FB, auf Twitter und anderen Social Networks, aber man kann auch als Gast posten. Zsuätzlich kann man auch liken und unliken unabhängig ob es dann auf fb gepostet werden soll oder nicht. Ich finde dem User/Leser noch gewisse Entscheidungen zu lassen wesentlich besser.

  8. Ich kann “Facebook” bald nicht mehr hören, wie gehts euch?
    Naja aber gerade in Sachen SEO kann man sich davor ja nicht verschließen.

  9. Das große Problem bei Facebook-Kommentaren ist das man keine Kontrolle mehr über seine Kommentare hat. Sprich, man kann sie nicht bearbeiten oder ein Backup erstellen. Im schlimsten Fall sind also alle Daten weg, ebenso wenn ich FB-Kommentare nicht mehr verwenden will.

    Ein weiteres Problem ist, dass die Kommentare nur als iFrame eingebunden werden…

    Wenn das nicht stört sind FB-Kommentare sicherlich ein tolles Mittel für Traffic und eine aktive Community.

    Cheers,
    Valentin

  10. Hallo eisy,

    bei dieser Funktion würde man auch alle Nicht-Facebook-Mitglieder ausschließen oder?

    Und die Bedenken von Valentin sind ja nicht zu verachten. Die Variante von Elena finde ich da besser, allerdings finde ich es etwas unübersichtlich… Hmmm muss ich wohl noch etwas warten auf das Richtige…

    Aber interessant zu sehen, was so ein bissle Facebook gleich wieder ausmacht.

    LG
    Thomas

  11. Und wer die Kommentare trotzdem indexiert haben möchte, sollte sich den Text noch in die Datenbank speichern und ausgeben, wenn kein JavaScript aktiviert wurde. Denn nach meinem letzten Wissensstand, werden FB Kommentare nicht gecrawlt.

    Naja, ich finde die Facebook Kommentare schon ganz cool, nutze aber seit einiger Zeit nur noch “google plus comments”. Ist einfach flexibler und für die Seitenbesuche auch besser… :P

  12. Facebook hier, Facebook dort. Ich kann es nicht mehr hören.

  13. howdy

    egal, was Du installierst, bloß nicht disqus! Die machen alle Links auf nofollow und das ist nicht gut.
    Fb-Comments hatte ich vor ner Zeit auch mal drin in meinem Blog, wurde leider nicht wirklich genutzt und sah auch nicht besonders ansprechend aus.

    Ich würde die Kontrolle über meine Kommentare nicht aus der Hand geben-meine Meinung.

    cheers

  14. Was soll man den noch alles für einen fremden Dreck in seine Seiten einbauen? Die Facebook Hackfressen, Likes, Shares, Bookmarkbuttons, +1, Zwitter, … und was weiss ich. Da ist doch bald kein Platz mehr für den eigentlich Inhalt. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust mir meine Seiten mit diesem ganzen Kram zu verunstalten.

  15. Wenn mir Facebook nun noch den Code endlich mal ausspucken würde und mich nicht bei “get code” auf “bitte warten…” setzen würde, dann wäre es perfekt…

  16. @ Besucher

    Da kann ich Dir nur zustimmen, die ganze Facebook Mainstream Sache nervt schon sehr.
    Was interessiert es mich eigentlich was andere mögen, ich habe meine eigene Meinung und weiß was ich mag.

  17. Aber dann habe ich doch das Problem, dass nur noch Facebook-Nutzer kommentieren können, oder liege ich da falsch? Ich meine, falls ja, ist es das eventuell wert, den Mehrtraffic zu bekommen, auf die Nicht-Nutzer zu verzichten, oder?…

  18. Einmal abgesehen von der Frage des Datenschutzes macht es auch von FB abhängig. Kann man die Kommentare dann problemlos über eine API bekommen und selbst einbinden. Gerade in Anbetracht von Google+ sollte man nicht davon ausgehen, dass FB für alle Zeiten das Non-Plus-Ultra ist, das jeder hat und womit dementsprechend eh jeder kommentieren kann.

    • Ich denke mal, 2. Satz soll eine Frage sein.

      -> Ja, man kann per Graph API ganz simpel sich die Comments holen.

      Zu dem Google+ sag ich jetzt mal nichts – es hat auf jeden Fall noch kein einziger ‘Nicht-Online-Marketing-Freund’ irgendwie sein Verlangen nach Google+ geäußert, geschweige denn sich um nen Account gekümmert. Die meisten kennen es noch nicht einmal…

  19. Ich finde Facebook mittlerweile auch sehr nervig. es scheint nichts mehr ohne zu gehen. Aber wie bereits geschrieben, in Sachen SEO ist es nicht mehr wegzudenken.

  20. Was genau erscheint denn dann bei Facebook? Nur mein Kommentar, oder ein ganzer Link auf den Titel, aus dem auch hervorgeht, wozu ich meinen Senf gebe?

    • Es steht dein Kommentar, die URL zum Artikel und der Name der Seite, sowie der Titel der kommentierten News, auf deiner Facebook-Pinnwand. Dadurch erkennt dein “Freund” auch wo du kommentiert hast und kann selbst direkt hinschauen. :)

  21. ja, leider geht dieser tage nichts mehr ohne fb, ich nutz es inzwischen auch, obwohl es für den niedergang der guten alten blogger-scene verantwortlich ist. laut einer studie ist fb inzwischen das effektivste marketinginstrument, weil angeblich jeder 3.!!! ein fb-profil besitzt und es auch dem unwissenden die möglichkeit bietet eine seite zu betreiben. bin gespannt wie google plus einschlägt, seit tagen überlastet und nur via einladung eines bereits registrierten mitglieds zu betreten.google will noch mehr contents für webseiten bieten, also boxen, bewertungstools etc. das wir aus meiner sicht dazuführen, dass noch viele weitere gute und interessante blogs verschwinden bzw. offline gehen.

  22. Ich bin erstaunt über all diese negativen Meinungen zum Thema Facebook. FB ist halt das Kommunikationsmittel was die meisten Personen erreicht. Man sollte die Chance einfach für sich nutzen.

  23. Eine sehr interessante Lösung zur Vermarktung auf Facebook, die auch für mein neues Projekt vorstellbar wäre. Hast Du seit Veröffentlichung dieses Artikels weitere Erfahrungen sammeln können, vielleicht sogar Vergleiche anstellen können?

    Mit besten Grüßen,

    Mathias

  24. Sehr gute Tipps, die vor allem auch toll erklärt sind, sodass man diese Tipps auch leicht nachvollziehen kann. Werde mir bestimmt diese Tipps nochmal in einzelnen vornehmen und dann auch umsetzen.Also einfach mal öfters die Upload-Funktion von Facebook zu nutzen, um interessante Bilder, Infografiken, Diagramme oder irgendwelche anderen – zu deiner Nische passenden – Schnappschüsse mit deinen Freunden und Fans zu teilen.

  25. Interessant :)

1 Trackbacks & Pingbacks

  1. WordPress: Kommentare mit sozialen Netzwerken verheiraten | WordPress & Webwork

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*



Zum eisy.eu Marketing Newsletter anmelden