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Kündigung wegen falschem Traffic?

Ich sage ja, Twitter ist für so manche Informationen gut. Gestern war wieder so ein Tag, denn joghurtKULTUR wurde bei Affili.net gekündigt. Nennen wir es besser gesperrt oder gekickt? Egal, auf jeden Fall ist er raus aus dem Affili.net Affiliate Netzwerk und das ihm sowas nicht schmeckt, dürfte jedem Affiliate einleuchten. Laut seinem Blogbeitrag bzw. dem darin befindlichen Zitat der Kündigung, ist der Account gesperrt, weil er zum wiederholten Male Besucher von einer fremden Seite – ich nehme stark an – über seinen Affiliate-Link zum Merchant-Angebot geschickt hat.

Jetzt steht die Frage im Raum, ob Affiliate-Netzwerke mit solchen Methoden auf dem richtigen Weg sind. Fakt ist: Affilinet verlangt unterschiedliche Accounts, für unterschiedliche Webseiten. Daran wird sich der Affiliate nicht gehalten haben. Aber mal ehrlich, wer hält sich wirklich streng an diese Regel? Auch auf die Gefahr hin, dass mir eine Kündigung blüht, aber auch ich halte mich nicht streng an diese Regel, da mir das ständige Wechseln des Accounts auf die Nerven geht. Auf jeden Fall wurde das bereits verdiente Geld von Affilinet einbehalten. Der Affiliate geht leer aus.

Schadet dem Merchant der Besucher von einer fremden Seite, sofern dieser nicht gerade von einer Pornoseite auf eine Kinderspiele-Seite geht? Ich denke nicht, zudem scheint der Affiliate ja für Umsätze gesorgt zu haben. Nun soll mir mal ein Merchant sagen, dass er all die generierten Umsätze nicht mit offenen Händen in Empfang genommen hat. Ja, alles wieder storniert? Ebenso kann mir kein Merchant erzählen das es ihn ernsthaft stört, solange die fremde Website nicht komplett das Thema verfehlt.

Weiter besteht immer die Gefahr, dass User bei anderen Leuten den Content klauen und dabei so selten dämlich sind, und sogar den Affiliate-Link mit übernehmen. Passiert mir nahezu jeden Monat mindestens einmal. Besonders dann, wenn man diverse Listen hat mit Software etc. Die werden gerne kopiert, ohne Rücksicht auf Verluste! Ich mache mir nicht viel daraus, denn immerhin treiben die Diebe ja meinen Umsatz und den vom Merchant in die Höhe.

Vergessen dürfen wir auch nicht: Affili.net hat ja an dem ganzen Kuchen auch seine Provisionen verdient. Oder wurden die Netzwerk-Provisionen dafür an den Merchant wieder abgegeben? Das alles würde mich ernsthaft und sachlich interessieren. So eine Kündigung ist schön und gut, es ist dem Netzwerk das Recht geboten, die eigenen Regeln streng zu befolgen, aber ist es nicht manchmal sinnvoller Ausnahmen zu machen? Entscheidet selbst, ich halte die Affili.net Account Kündigung für eine Fehlentscheidung – vorausgesetzt der Affiliate hat nichts verschwiegen (ohne es als Unterstellung zu nehmen).

Kategorie: Affiliate Marketing Tags: ,

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7 Antworten zu "Kündigung wegen falschem Traffic?"

  1. Peter sagt:

    Vielleicht ist diese Kündigung bald den Untergang von Affilinet?

  2. Chris sagt:

    Deshlab zum testen am besten den Dienst von bee5.de benutzten. Zudem hat man da nicht noch 200 Orte wo man sein Geld einsammeln muss :) .

    Das anlegen von neuen Accounts bei Affili nervt tierisch.

  3. Eisy sagt:

    Chris, ich sehe es als Ausnahme mit dem Link hinter deinem Namen. Also bitte nicht angewöhnen. ;)

  4. thomas sagt:

    lt. der mail
    “zum wiederholten Mal der Traffik von einer fremden Seite kam, obwohl Ihnen die AGBs ausreichend erklärt wurden.”
    Also so ganz plötzlich scheint die Kündigung nicht gekommen zu sein, da wurden wohl schon vorher mails veschickt und ignoriert.

  5. dude_81 sagt:

    ne muss nicht sein, die email von partnercontrol@affili.net kam bei mir auch ohne Vorwarnung mit der sofortigen drohung zur sperrung, auch wegen traffic von “falschen” referrern, absolut lächerlich wie affili.net hier vorgeht. Eine dämliche Regel in Ihren AGBs, die nicht bei allen Geschäftsmodellen Sinn macht.. Was ist z.B. wenn man sem betreibt und das suchnetzwerk nutzt? der traffic und die suchergebnisseiten auf Partnerseiten ist kein deut schlechter oder besser als wenn jemand direkt bei google.de sucht, nur hat man eben fremde Referrer in der Liste… hatte den Eindruck, dass die Mitarbeiter auch nicht wirklich Ahnung von der Materie hatten.. die Antworten und Begründungen in den Mails waren zumindest tlw. hanebüchen..

  6. emgi79 sagt:

    Mein Account wurde letzte Woche auch gesperrt und das Geld einbehalten. Natürlich 1 Tag vor der bevorstehenden Auszahlung.
    Grund: Ich hatte mal ne Startseite (paidmail, Bonusportal) in einem. Hab die dann abggegeben und hab jetzt nur noch ein reines Bonusportal. Ich muß ja gestehn das ich zu faul war mir einen neuen Account zu machen und mich bei den jeweiligen Partnerseiten zu bewerben. Die ersten 2 Monate kam seitens Affili niichts weil der Verdienst nur gering war 100-200€ im Monat. Mitlerweile habe ich knapp 3000€ die Bestätigt sind und 1000€ unbestätigt. Das Geld haben sie natürlich einbehalten.
    Lohnt es sich da zum Anwalt zu gehn oder kann ich das Geld vergessen?

  7. Affiliate = Betrug sagt:

    Ich möchte mir jetzt hier einfach mal trotz des betagten Alters des Beitrages Luft machen.

    Das ganze Affiliate Business ist ein einzigartiger Sumpf in dem ohne Reue und rechtliche Konsequenzen betrogen wird.

    Das fängt dabei an das grundlos von Merchants storniert wird, ohwohl die Sales und Leads im Rahmen der PP-Regeln entstanden und valide sind.

    Weiter geht es mit unsäglich dummen Mitarbeitern die weder technisch noch geistig auf der Höhe der Zeit sind. Es werden Vorwürfe in den Raum geschmissen die vollkommen haltlos sind und aufgrund dieser werden Accounts gekündigt. Die Guthaben werden selbstverständlich eingefroren oder sollte man in solchen Fällen besser sagen – unterschlagen? Das dies keine Einzelfälle sind konnte ich bei befreundeten Webmastern vorstellen. Mir ist zum Glück noch kein Account gesperrt worden oder sollte ich lieber sagen leider?

    Es gibt Partnerprogramme mit einer Stornoquote von teils weit über 90% und auch wenn man diesen PPs einwandfreien Traffic liefert, die Leads und Sales sogar selbst nachvollziehen und überprüfen kann (z.B. durch Verwandte oder Bekannte die etwas kaufen) wird behauptet die Sales wären nicht valide und werden somit nicht vergütet.

    Dagegen tut kaum einer etwas. Es ist eine Riesensauerei was da läuft und ein Wunder das die Leute die viel Geld mit Affiliate Marketing verdienen nicht rechtlich dagegen vorgehen.
    So ein Wunder ist es dann aber doch nicht, wenn man nämlich viel Geld verdient werden aus pampigen technisch unversierten Deppen plötzlich motivierte, freundliche und kompetente Mitarbeiter.

    Haben die Affiliate Netzwerke einen Zwei-Klassen Support? Tretet und schlagt nach den Armen – Bringt den Reichen Wein und Honig?

    Werden bei besonders erfolgreichen Webmastern etwa auch alle validen Leads und Sales vergütet? Man könnte es fast glauben!

    Bis auf ganz wenige positive Ausnahmen ist dieses Gewerbe wirklich zu einem stinkenden Sumpf verkommen und jeder Publisher sollte sich lieber fragen ob er künftig nicht als bescheissender Merchant einen Onlineshop aufmacht anstatt umsonst Werbung für andere zu machen.

    70% Gratiswerbung von Webmastern die alles daran setzen das man als Onlineshop Betreiber Waren verkauft – Das ist doch viel verlockender als für maximal 30% der wirklich stattgefundenen Verkäufe als Webmaster entlohnt zu werden.

    Von mir ein ganz dick angeschwollener Mittelfinger nach dem diesen Monat über 6530 Euro storniert worden sind.

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