Kameradenschwein etc. – Beleidigungen und Vorwürfe in der SEO Szene

Was derzeit bei Google, in Agenturen und in heimischen Wohnzimmern für Unruhen herrschen, möchte ich gar nicht erneut thematisieren. Eine Nebenwirkung der ganzen Thematik ist aber durchaus noch eine Erwähnung wert. Denn auch in dieser Woche wird es wieder viele Domains und Menschen dahinter treffen. Zum Teil wahrscheinlich auch Existenzen gefährden.

Wer eine Abstrafung von Google erhalten hat und bereits seine ganzen Rankings verloren hat, muss entscheiden wie er damit umgeht und wie er im nächsten Schritt handelt. Google bemängelt ja die gekauften bzw. unnatürlichen Links und damit im Zusammenhang steht die Penalty. Die logische Konsequenz wäre also, die Links zu entfernen (Mängel abstellen) um anschließend wieder Rankings zu erhalten. Hat hier und da schon funktioniert, führte bei vielen aber auch schon zu neuen Standard-Meldungen, in denen Google anmerkt, es seien immer noch unnatürliche Links vorhanden.

Jetzt stand auch in der Website Boosting ein Hinweis von Rand Fishkin, der garantiert noch mehr Unruhe in der „Szene“ verursacht. Rand ist der Meinung, Google nimmt die Penalty schneller wieder raus, wenn die Meldungen der Webmaster genauer sind. Sprich, wenn man nicht nur meldet das man die Links abgebaut habe, sondern zusätzlich auch notiert von wem und wo man die Links gekauft hat.

In der „Szene“ erwähnt man dieses Vorgehen nur einmal, danach kriegt man von vielen Leuten nur noch dumme Sprüche. Man würde die Leute anprangern, man ist eine „Petze“ (Kindergarten), Kameradenschwein und vieles weitere. Ich will auch nicht auf Beleidigungen und Diskriminierungen unter Kollegen eingehen. Ich möchte aber mal eine Frage stellen.

Was würdet Ihr tun?

Ich finde es extrem traurig, dass in der Szene derzeit „gedisst“ wird, wer seine Existenz zu retten versucht. Mal ehrlich Leute. Es erwischt hier Seitenbetreiber zum Teil so hart, dass sie nach wenigen Wochen / Monaten wieder zum Job Center gehen müssen, wenn sie die Situation nicht verbessert kriegen. Leute hangeln sich von Hoffnungsfaden zu Hoffnungsfaden und ergreifen jede Chance die ihnen bleibt. Als Reaktion darauf, ihre Existenz zu retten, werden sie gedisst. Wo ist hier der Bezug zur Realität, wer hat in diesem Moment eigentlich den Verstand verloren?

Wenn ich meine Existenz gefährdet sehe, unternehme ich alles worin ich Hoffnung erkenne und versuche meinen Hintern mit jedem legalen Mittel zu retten, damit ich eben nicht zum Amt spazieren muss. Mitarbeiter entlassen muss und somit anhängende Familien ggf. in finanzielle Nöte bringe. Man hat auch bei den virtuellen Business-Modellen „reale“ Verantwortungen und darüber sollte die eine oder andere Person in der Branche vielleicht man nachdenken, bevor sie Leute angreift!

Mehr als dies, wollte ich jetzt nicht schreiben!

//update

Die Schuldfrage

In den Kommentaren wurde immer wieder von „Schuld der Anderen“ usw. geschrieben, daher ein kurzes Update zum Artikel. Es geht natürlich hier nicht um eine Schuldfrage. Denn die Schuld liegt meiner Meinung nach immer bei der betroffenen Person, sofern sie mit den Aktivitäten einverstanden war. Krieg der Seitenbetreiber eine auf die Mütze, ist er selbst Schuld. Bekommt der Netzwerkbetreiber eine auf die Mütze, ist er selbst der Schuldige. Ganz egal wer die Links wann und wo meldet, Schuld ist immer der Betroffene, denn dieser hat sich von Beginn an darauf eingelassen und mit dem Risiko gespielt. Dies gilt für alle Beteiligten die im Einverständnis agierten. Der Beitrag sollte eigentlich nicht um Schuld und Unschuld gehen, sondern darum wie Leute neuerdings miteinander umgehen, nur weil andere jetzt versuchen ihre – sie sind selbst daran Schuld – Situation wieder unter Kontrolle zu bringen.

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Über eisy
Hi, ich bin eisy (Soeren Eisenschmidt) und blogge seit 2007 auf eisy.eu. Meinen Weblog fülle ich bevorzugt mit Fachthemen rund um SEO, Affiliate-Marketing und relevanter Software. Regelmäßig ist mein Wissen bei Print- und Online-Magazinen gefragt.

80 Kommentare zu Kameradenschwein etc. – Beleidigungen und Vorwürfe in der SEO Szene

  1. Danke für diesen Beitrag eisy. *Thumbs Up*

  2. Hey Eisy…!

    Aber das wusste doch jeder, zumindest hätte damit rechnen können… Ich finde das schon etwas krass, wie keiner auch nur ein wenig die “Schuld” einsehen möchte…

  3. “Google nimmt die Penalty schneller wieder raus, wenn die Meldungen der Webmaster genauer sind. Sprich, wenn man nicht nur meldet das man die Links abgebaut habe, sondern zusätzlich auch notiert von wem und wo man die Links gekauft hat.”

    Wenn das wahr sein sollte, dann ist es echt eklig das Google schon sozialistische Blockwart/Stasi-Spitzel Methoden nötig hat.

    Ob ich die Petze machen würde weiss ich nicht. Mir ist zum Glück das Internet mittlerweile ziemlich egal. Ich habe schon vor längerer Zeit feststellen müssen, dass das doch alles eine sehr riskante Sache ist, wenn man auf Suchmaschinen angewiesen ist.

  4. Kurzfristiger Linkaufbau hat sich halt noch nie langfristig gelohnt :D

    • Stimme ich zu. Aber wenn die Konkurrenten damit anfängt und du nicht mitgehst stehst du auch monate lang angemeiert da.
      Oder eben jetzt weil du mitgegangen bist.
      So oder so.
      Das war ne Zeitbombenkette.

  5. Die Aussage, dass eine Nennung der Linkverkäufer/Händler in einem Reconsideration Request den Ablauf beschleunigen könnte, stammt soweit ich das richtig in Erinnerung habe von einem Google Mitarbeiter auf G+ :-)

    • Ob das wirklich schneller geht und ob dann dazu auch allte Rankings zurück kommen, glaube ich erst wenn ich es selbst erlebe, vorher nicht. Die Fälle die ich kenne, sind nach wie vor schlecht zu finden, inklusive zweier Seiten von mir.

  6. Danke für den Beitrag! Îm Moment herrscht tatsächlich Ausnahmezustand und “Endzeitstimmung” des SEO. Doch diese ganzen “Linkwüsten” waren doch in der Tat nur Zeitbomben!

    Ich würde es nicht anders machen, als meinen eigenen A**** zu retten! Hier geht es nicht um irgend ein Hobby, hier geht es um Existenzen!

  7. Ich finde ganz so einfach kann man es auch nicht sehen.

    Jeder wusste ja, worauf man sich einlässt und welches Risiko dabei ist Links zu kaufen. Dieses Risiko ist man bewusst eigegangen. Die reale Verantwortung hatte man vorher auch, nicht erst seit der google Nachricht, diese hat man aber entweder vorher ignoriert oder eben eine Abstrafung in Kauf genommen.

    Wer nun auf google detaillierte Berichte liefert um seinen eigenen Hals zu retten und die der Mitarbeiter, der setzt weitere Webmaster und Familien der Gefahr einer Abstrafung aus.

    Man steht somit zwischen der Wahl sich selbst der nächste zu sein, oder andere zu schützen. Ein richtig oder falsch gibt es dabei nicht, jeder muss diese Entscheidung selber treffen.

    Fakt ist jedoch, dass jeder der in diese Situation gekommen ist (von Kollateralschäden habe ich bisher noch nichts gehört) seinen Teil dazu beigetragen hat.

    • Mit der Entscheidung an Link Netzwerken teilzunehmen, hat man aber auch der Tatsache zugestimmt, sich der Gefahr auszusetzen, von anderen ggf. in Risikosituationen gemeldet zu werden. Ja, auch dem ist so und genau vor diesem Problem stehen viele Leute jetzt. Und jeder hat die Möglichkeit seine Existenz auf gleichen Wegen zu retten oder von Anbeginn zu schützen.

      Und eine Existenz zu verlieren ggf. Mitarbeiter etc. zu entlassen, nur um andere zu schützen? Nein, fürs eigene Wohl sollte generell jeder selbst in Verantwortung treten. Man sollte nicht von „Opfern“ verlangen die Verantwortung für die Webmaster zu übernehmen, denen noch nichts geschah. Das wäre arg viel verlangt!

  8. Da macht Google Jahre lang ein Update nach dem anderen um die SEOs unter Kontrolle zu kriegen :-) Und dann sind blaue Briefe und Gerüchte die Lösung :-)

  9. @Rainer und @Johannes: selbst wenn man keine Namen nennt: Google braucht doch nur zu schauen, welche Links man entfernt hat. Das lässt sich sicher auch leicht berechnen. Und die so entfernten Linsk werden, über alle Reconsideration Request zusammengerechnet, sicherlich viele Quellen enttarnen. Selbst, wenn nicht ein einziger Name genannt werden würde.

    Ich gebe Eisy voll Recht: Beleidigungen bringen gar nichts. Es ist ein Problem, dass alle betrifft. Denn die Szene lebt vom Networking und von Vertrauen. Und wer sich da jetzt herauszieht, wird es in Zukunft vermutlich schwieriger haben.

    Btw: ich gehöre auch zu denen, die keinen Link gekauft haben, noch nicht mal getauscht. Aber gerade wir sollten uns jetzt zurückhalten und nicht kommen und sagen: hähä, das habt ihr nun davon. Denn auch wir profitieren von diesem fragilen System.

    Meine Meinung :-)

    • Klaro, petzt man schon indirekt in dem man Links entfernt. Aber ich dachte immer Google ist so toll und “DIe Guten”. Warum haben die dann solche Methoden überhaupt nötig. Sollen die doch einfach die ganzen Müll-Links (es gibt auch kostenlose Müll-Links) einfach entwerten und die Quellen einfach austrocknen (PR-Abzug oder Verbannung aus Google).

  10. Vorab muss ich sagen, mich hat es nicht erwischt, ein Bisschen Bammel hab ich natürlich auch dass es auch mich treffen kann, aber eine Meinung habe ich dennoch.

    Zitat: “Wenn ich meine Existenz gefährdet sehe, unternehme ich alles worin ich Hoffnung erkenne und versuche meinen Hintern mit jedem legalen Mittel zu retten, damit ich eben nicht zum Amt spazieren muss.”

    Das mag natürlich verständlich sein. Wenn ich durch das Klammern an einen solchen Strohhalm aber möglicherweise 5 weitere Existenzen in Gefahr bringe, dann bringe ich weit mehr Familien in finanzielle Nöte.
    Wer sich also in diese Gefahr gebracht hat war durchaus nicht unschuldig daran und sollte doch erst einmal vor der eigenen Haustür JEDEN Dreck wegkehren als Google mitzuteilen bei wem auch noch Dreck liegt.

    Aber auch die Vorgehensweise von Google finde ich echt eklig, keine Frage. Die Webmaster werden ja fast dazu genötigt und eben weil deren Existenz daran hängt, entstehen solche Situationen wie diese.

    • Nein, so wie Person A sich in dieses Problem stürzte, so taten es auch die anderen Personen die sich jetzt als „angeprangert“ oder ähnliches fühlen. Man kann es ihnen auch als „das hättet ihr wissen müssen“ vorwerfen. Man kann hier nicht sagen das man mit der eigenen Rettung gleich 5 weitere Existenzen gefährdet, nein, die haben sich mit der Entscheidung „pro Linknetzwerke“ selbst in die Verantwortung genommen.

      Leider muss man nicht mal Namen melden. Selbst wenn man beginnt und Links nur zurückbaut – also den Dreck vor der Tür entfernt – ist Google vermutlich so clever und kann damit arbeiten. Ein Teufelskreis. :-(

  11. Mit dem Thema hat Google grad den Heiligen Gral gefunden die Linknetzwerke aufzudecken.. Ich gehe davon aus, dass “fast” jeder Google sagt was sie hören wollen..
    Es trift halt nicht nur die Seitenbetreiber sondern auch deren Familien und Kinder.. Das ist der Punkt wo wohl jeder nach dem kleinsten Strohhalm greifen würde… Ich denke das wäre bei mir nicht anders.. Bevor mein Sohn hungern muss würde ich wohl auch versuchen nen Deal mit Google zu machen…
    Hypethetisch gesprochen.. Ich war zum Glück noch nicht in der Situation.. Und auch wenn ich normalerweise sagen würde ich gehe lieber alleine unter als andere mit reinzureissen, würde sich das wohl schnell ändern wenn ich meine Familie gefährdet sehe..

  12. Auf lange Sicht kann das doch nur ein Vorteil sein. Wie oft haben wir uns in diversen Foren geärgert, das wieder jemand mit 1000en Schundlinks da oben steht. Das wird jetzt immer unwahrscheinlicher.

    • Damit mich niemand falsch versteht: Nicht die Methoden wie Google jetzt an die Links kommt ist der Vorteil. Dass hier Existenzen den Bach runter gehen ist schlimm. Die Szene lebt vom Geben und Nehmen, wenn da plötzlich Mißtrauen reinwächst, hat Google für sich gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

  13. Du redest davon was man tun würde wenn seine Existenz gefährdet ist – aber was glaubst du ist mit den Menschen wo die meisten hier (bewusst mit Risiko) eingekauft haben und deren Netzwerke offengelegt werden?

    Dann geht Ihr nicht zum Arbeitsamt, dafür eure (ehemaligen) Geschäftspartner…*thumbs up*

    • Auch die Betreiber der Netzwerke haben sich von Beginn an für das Risiko entschieden. Wie jeder in diesem Teufelskreis, müssen auch diese schauen wie sie ihre Existenzen retten. Dem ist so und glaube mir, ich finde keine Position der Beteiligten schön. Die komplette Situation ist abartig.

  14. Nina! So ist es… Kurz gesagt und getroffen. Bist du vergeben? *g*

  15. Also ich finde den Blogbeitrag genau richgtig zu dem jetztigen Zeitpunkt. Viele hängen inzwischen an dem Tropf Google und haben auch Verantwortung ihren Familien und Mitarbeitern gegenüber. Leider würde ich auch sagen das sich vorher Gedanken zu machen manchmal nicht schaden würde aber das ist wieder ein anderes Thema. Weiter so und kritisch bleiben.

  16. Die Frage ist doch auch was man mit dem Bekanntgeben der linkgebenden Seite für einen Prozess in Gang setzt. Auch dahinter stehen Menschen und je nach Linknetzwerk auch Existenzen.

    Wenn jemand zB alle seine 20 Blogs mit denen er Geld verdient auf einem Hoster hat, zwei von diesen Seiten im Request auftauchen und Tante G. daraufhin die anderen Affiliate, Adsense oder Mixed-Blog Seiten aus dem Index nimmt hat derjenige einem weiteren mit am Haken. Dieser wiederrum gibt im Request wieder andere Seiten an wo er denkt das diese Links schädlich sein könnten…

    Ich persönlich wüsste nicht ob ich es machen würde. Ich würde bitten den Link zu entfernen – klar. Aber dann noch Google zu schreiben wer genau mir den Link besorgt hat würde ich glaube ich nicht…

    lg
    Tim

  17. Stephan Schmied // 23. April 2012 um 10:37 // Antworten

    Hi, da du die Kommentare von Alex und mir als Grundlage für einen Artikel genommen hast, möchte ich gern noch etwas anfügen. Die Formulierung “Kameradenschwein” klingt hart und ist dahin gehend unangemessen gewesen, dass in kaum einer Branche so persönlich zusammengearbeitet wird, wie im Online-Business. Jedoch bin ich generell dagegen, eigene Fehler auf andere abzuwälzen. Klar, es stehen zum Teil Existenzen auf dem Spiel und das ist wirklich schlimm, da oft auch Arbeitsplätze damit verbunden sind, aber Links zu kaufen ist eine Entscheidung, die man für sich selbst trifft, wohl wissend, dass Google das untersagt also nimmt man auch die Folgen in kauf.

    Lasst uns das aus der Web-Branche auf den Einzelhandel übertagen und man wird merken, dass dies Teil des unternehmerischen Risikos ist. Wenn ich als Optiker Werbung in der Zeitung schalte und die Kunden darauf hin zu Fielmann gehen, hilft es auch nichts, wenn ich der Zeitung petze “Fielmann hat aber keine Werbung geschaltet *buhu*”, sondern dann hilft es nur, sich hinzusetzen und etwas neues zu entwickeln.

    Die Strategie “Ich hab ein Webprojekt und das läuft jetzt, bis ich alt bin so weiter” funktioniert im schnellebigen Web nicht. Man muss sich ständig weiterentwickeln – das macht es doch aus, ein Unternehmen zu führen.

    • Ich kopiere mal meine Antwort von oben.

      Nein, so wie Person A sich in dieses Problem stürzte, so taten es auch die anderen Personen die sich jetzt als „angeprangert“ oder ähnliches fühlen. Man kann es ihnen auch als „das hättet ihr wissen müssen“ vorwerfen. Man kann hier nicht sagen das man mit der eigenen Rettung gleich 5 weitere Existenzen gefährdet, nein, die haben sich mit der Entscheidung „pro Linknetzwerke“ selbst in die Verantwortung genommen.

  18. Wenn wir ehrlich sind:
    Die, die heute von Kollegen- und Kameradenschweinen, von Verrat und Misstrauen reden, sind doch die, deren Netzwerke (noch) nicht aufgedeckt wurden.
    Die, die sich einen Scheiß um die “kleineren” Webmaster scheren, deren Existenz gerade den Bach runtergeht, solange sie selbst oben auf sind. Bringt ihnen selbst ja auch bessere Rankings, wenn kleine, verbissene Konkurrenten weg sind.

    Wenn nun ihre eigenen Netzwerke auffliegen würden und ihre Existenz und Reputation den Bach krachen geht, werden sie mit 99% Sicherheit auch alle anderen “verpetzen”.

    Jeder kannte das Risiko, Google hat aber nie etwas unternommen. Also propagierte jeder, Linknetzwerke und Linktausch sind was tolles, schneller kann man keine Links und Rankings erhalten.
    Ohne einen Vorwurf machen zu wollen, auch Du eisy hast vor kurzem noch die positiven Seiten von Blog- und Artikelportalen hervorgehoben, aber auf die Risiken hingewiesen.

    Wie schon erwähnt, Google hat bisher nie etwas unternommen. Aber jetzt und alle sind am Rumheulen.
    Ich denke, dass die “Szene” sich durch diese Vorkommnisse teilweise spalten wird, somit hat Google nicht alle geballt gegen sich, sondern gewinnt unter Umständen auch Verbündete.
    Ekliges Verhalten hin- oder her, im Endeffekt hat jeder soetwas schoneinmal erlebt.

    Ich persönlich bin nicht betroffen, mache mir auch keine Sorgen.
    Bin ich dadurch ein schlechter SEO? Weil ich nicht, wie der Mainstream, Linknetzwerke genutzt habe?
    Und weil ich nicht betroffen bin, habe ich auch keine Veranlassung, jemanden anzuschwärzen.
    Wäre ich betroffen, ich denke, ich würde es tun.
    Warum? Weil es keinen anderen interessiert, wenn ich den Bach runtergehe, mein Haus verliere, mein Kind nicht satt wird. Mir wird keine helfen, weil ich ihn nicht angeschwärzt habe.

    Das Risiko seiner Entscheidungen trägt jeder für sich.

    • Eben, ich habe eindeutig auf das Risiko hingewiesen. Weil Du das auch im Kommentar geschrieben hast, bin ich der letzte der diese berechtigte Anmerkung als Vorwurf verstehen würde. :)

      Und beim restlichen Kommentar kann ich Dir nur zustimmen. Die Pauschalisierung am Anfang des Kommentars würde ich zwar nicht ganz so dramatisch formulieren, aber ich denke bei dem Thema sind einfach auch extrem viele Emotionen mit drin!

  19. Ich glaube, letztlich wäre keiner Besser. Jeder der seine Existenz in Bedrohung sieht, reagiert. Und wenn die Meldung der letzte Strohhalm ist, so würde ich diesen auch nutzen. Wie schon gesagt wurde, Google sieht eh, woher die Links kamen, egal ob mit oder ohne Meldung. Von daher hat das nichts mit petzen zu tun. Jeder der das behauptet, hat selbst noch nie in so einer Situation gesteckt. Alle kennen das Risiko und nun ist der Zeitpunkt gekommen den Tatsachen ins Auge zu sehen, egal was langfristig nun dabei rum kommt.

  20. Stephan Schmied // 23. April 2012 um 10:58 // Antworten

    Was mich interessieren würde ist, ob Google diese Meldungen wirklich als Grundlage für weitere Maßnahmen verwendet / verwenden kann. Wie groß ist schließlich die Gefahr, dass hier auch unschuldige mit angeprangert werden …

  21. Also ich würde es eh nicht groß public machen, wenn ich so detailiert etwas melden würde.

    Wobei es mich auch nicht interessieren würde, wenn mich dafür jemand beleidigt oder schlecht redet. Was interessiert mich schon eine Meinung von Jemanden, den ich persönlich nicht kenne.

    Würde nicht alles auf die Goldwaage legen.

  22. Das Ganze erinnert ein wenig an die Titanic – kurz nach dem Untergang. Da rudern ein paar in den Rettungsbooten durch die Gegend, bis sie auf Menschen im Wasser treffen. Die versuchen – natürlich – ihre eigene Haut zu retten. Bringen das Rettungsboot dann aber leider mit menschlich verständlichem Aktionismus zum Kentern. Am Ende ertrinken dann alle.

    Klar sollte auch jedem sein: wenn die eigene Domain einmal im Filter oder einer Penalty war, ist sie für ewig auf dem Radar. Dann hilft nur noch: “build good content and success will follow” – wie gut das in 99,9 Prozent aller Fälle funktioniert, ist ja bekannt…

  23. Also ich glaube dass Google auch ohne Meldungen ganz genau weiss wer wo welche Links kauft und das schlichtweg toleriert solange du das nicht übertreibst. Egal für wie smart wir uns halten, Google ist smarter

  24. sehe das genauso wie Frank. Google weiß doch genau welche Seiten diese Meldung auslösen und welche Links entfernt hat.

    Jetzt noch einem Partner eine “Reindrücken” find ich nicht so genial.

    Auf der anderen Seite ist es rechtlich bei z.B. NDA’s auch nicht zulässig, obwohl es wohl auch nie rauskommen wird.

  25. Ich kann mich da meinen Vorrednern eigentlich nur anschließen. Was bringt es mir denn wirklich, wenn ich einem Kollegen was reinwürge? Ist doch quatsch…a) bringts mir einfach Nichts, wenn ich Google mitteile: “der Herr xy hat gegen Ihre Regeln verstoßen” (außer ich will ihn partout rausdrängen, dann habe ich aber auch seinen Unmut geweckt und evtl. sogar noch die, von anhängenden Kollegen) und b) kann Google auch ohne diese Mittel sehr gut rausfiltern, wer nun wirklich SEO betreibt und wer einfach die Grenze überschreitet.

  26. Ich finde es eher traurig das sich die “Einkäufer” nicht belehren lassen wollen und auf ihre verf*** Money Keys bestehen. Trotz mehrfacher Warnung wird eingekauft wie vorher auch und nun wo man nach Panda (da war es nämlich der eigene Content) die Möglichkeit sieht die eigenen Fehler auf andere abzuwälzen wird laut geschrien und mit dem Finger gezeigt…

    Wo waren denn die ganzen Schreihälse die jetzt jammern als es darum ging das der eigene Content einfach Grütze ist…

    Ich lehne einen Link einfach ab wenn mir der Anchor nicht passt, die Möglichkeit haben auch die Netzwerke …. Geld ist einfach nicht alles …

    Meine Meinung, beide Gruppen sind gleichermaßen in der Verantwortung, der Einkäufer sollte nicht rumjammern wenn er wider besseren Wissens und Belehrung die Links kauft und der Verkäufer sollte nicht jammern wenn im Nachgang plötzlich eine Liste verschickt wo man die gekauften Links findet.

    Einzig wichtig ist, das der Einkäufer sich genug Zeit nimmt und auch die Eier in der Hose hat sich die gekauften Links genau anzusehen, oftmals ist es nämlich nicht der Link aus DEM Netzwerk, sondern irgendwelche Footer oder Sidebar Scheiße für die viel Geld bezahlt wurde.

    Ich hab selbst viel, in vielen Netzen gekauft und nicht EINEN EINZIGEN Hinweis in den WMT bekommen., also immer schön obacht beim verpetzen und keinen Schnellschuss machen.

    • Ich bin ähnlicher Meinung.

      Ich habe mir mehrere abgestrafte Finanz und Mode Webseiten angesehen und überall waren es unnatürlich viele MoneyKey Links.
      Und sich jetzt im nachhinein zu wundern…ist einfach lächerlich.

      Das ist so als ob man Drogen vor einem Polizeirevier verkauft…am besten noch ein fettes Schild: “hier gibs Drogen” und sich anschließend über eine Verhaftung aufregt.

      Es ist einfach naiv zu glauben, dass Google zu viele Keyword Links nicht mitbekommt.

      -

      Irgendwie erinnert mich das alles an die Finanzkrise ab 2007.
      Über Jahre kauften und verkauften die Broker Schrottimmobilien und sacken riesen Gewinne ein, obwohl jeder von denen genau wusste das das nur Schrott ist.

      Und als die Blase geplatzt ist, wollte es keiner gewusst haben…lächerlich.

      -

      “Die Gier des Menschen: Sie ist erst dann gestillt, wenn nichts mehr da ist.”

      Traurig aber wahr!

  27. Ich finde es einfach nur traurig, daß Google meint solche Stasi-Methoden nötig zu haben.

  28. Es ist doch so oder ein immerwährender Zyklus: Der Google Algo beruht zu einem großen Teil auf Backlinks. Ergo versucht jeder an so viele Backlinks wie nur möglich zu kommen. Da heute kaum mehr jemand freiwillig verlinkt, weil er weiss, dass es seiner eigenen Seite eventuell schaden könnte, müssen eben neue Quellen erschlossen werden. Seien dies Bookmarkdienste, Presseportale, Artikelverzeichnisse….was auch immer. Und irgendwann beginnt Google das abzustrafen, abzuwerten, irgendetwas zu tun, um den “unnatürlichen” Linkaufbau zu entwerten.
    Diesmal ist die Crux allerdings, dass Google alleine in dem Moment, in dem Links entfernt werden schon sehen kann, wer denn “schlechte” Links vergibt – denn gute Links lässt man ja nicht entfernen. Und taddaa wird Google das komplette Netzwerk offenbart.
    Das hat ja noch nicht mal etwas mit “petzen” im eigentlichen Sinne zu tun, es wird alleine dadurch gepetzt, dass Links entfernt werden.
    Und trotzdem ist dies ein ewiges Spiel zwischen Google und den SEOs. Was kommt als nächstes? Ihre Seite hat zu viele +1 und wird deswegen abgestraft? Mag sein. Aber wenn es nicht so wäre, gäbe es keinen SEO, denn dann würden wir heute noch Keywords in die Metatags ballern und uns freuen.
    Schlimm ist dies vor allem für diejeningen, die sich eine Existenz mit SEO aufgebaut haben und diese jetzt u.U. wieder verlieren. Manche halten durch und strukturieren ihre Seite um. Manche wird es mit Sicherheit härter erwischen und hier wird es bestimmt auch einige Komplettschäden geben.
    Trotzdem sollten alle fair zueinander sein. Beschimpfungen etc. helfen niemandem. So ist das Spiel – Google bestimmt die Regeln getreu dem Motto “Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt!”

  29. Ich finde es herlich, wie hier teilweise auf Google rumghehackt wird, weil sie diese ‘Stasi-Methoden’ anwenden. Google betont schon seit Jahren, dass Sie vor allem gegen den gewerblichen Handel mit Links vorgehen wollen und es auch machen. Demnach ist es für mich nur Legitim, dass sie nun diesen Weg gehen. Unter dem Motto, sag mir wer die Bösen sind und du kommst um eine größere Strafe drum herum.

    Viele scheinen nich verstehen zu wollen oder zu können, dass Google nun einmal kein Allgemeingut ist oder gemeinnützigen Zwecken dient. Es ist ein Unternehmen welches Gewinne machen will. Und trotzdem schreiben sie sich auf die Fahnen, dass sie versuchen Ihre Ergebnisse so gut wie möglich für den User zu gestalten, soll heißen, der User bekommt tatsächlich das angezeigt, was er gesucht hat.

    Und da passt in der Firmenphilosofie dann natürlich SEO, zumindest Offpage, nicht wirklich rein. Das ist nun einmal der Fakt, mit dem sich jeder SEO auseinandersetzen MUSS. Ob es einem nun gefällt oder nicht.

    Es gab, gibt und wird immer Entwicklungen bei Google geben, mit denen sie den SEOs weltweit Steine in den Weg werfen werden. Und nur weil sie augenscheinlich aktuell aggressiver an die Sache ran gehen, heißt das nicht, dass es nicht berechtigt wäre oder gar ‘Stasi-Methoden’ wären.

    Es wird niemand dazu gezwungen bei Google weit oben stehen zu müssen, es wollen nur einfach alle, weil es nun einmal die SUMA-Refferenz ist. Und demnach muss ich auch mit den Vorgaben von Google leben.

    Zum Thema ansonsten noch, ich finde es auch eher beschämend, wenn man andere beleidigt, man sollte immer einen gewissen Anstand haben und sich ggf. auf eine anständige Art und Weise mit den Betroffenen auseinander setzen. Aber es ist nun einmal so, die betroffenen hängen jetzt am seidenen Faden, und den werden sie nicht noch zerschneiden. Jeder sollte sich mal dringend überlegen, wie er selbst in einer solchen Situation reagieren würde. Und sagt jetzt nicht ‘ich habe ja nicht…’. Es geht darum, was wäre wenn. Es ist menschlich nachvollziehbar.

  30. Nerven liegen blank, wie man hier sehen kann. Da hat Google mit seiner Aufforderung des Denunziantentum voll ins Schwarze getroffen.

    Es geht doch darum, dass die Google-Aufforderung dazu führen soll, dass sich die Webmaster auf das wesentliche konzentrieren. Guten Content für den User gemacht und sich nicht mit manipulieren von Backlinks, Likes + usw. beschäftigen. Irgend wann holt das einen ein. Dann sollte man soviel Rückrat besitzen und nicht auf die Tränendrüse drücken. Man ist für sein Handeln schon immer selbst verantwortlich gewesen.

    Es ist doch nichts neues. Das wissen wir doch alle schon aus den Anfängen des SEO, dass unsere Manipulationen nicht gewünscht sind. Man meinte eben, dass man ja so schlau ist, dass man nicht dabei erwischt wird. Jetzt schlägt Google mit einer zugegebenen perviten Massnahme zurück und das Geheule geht los.

    Jammert also nicht, ob Ihr verpfiffen wurdet oder die Gefahr dazu besteht. Fasst Euch an die eigenen Nase und hinterfragt Eure bisheriges Handeln und Strategien.

    Wenn Ihr vor Euch ehrlich seit und dabei feststellt, dass Ihr manipuliert habt, egal ob Links gekauft, verkauft oder getauscht, fangt schon mal das “aufräumen” an und wartet nicht bis sich Google meldet. Konzentriert Euch auf das wesentliche – Geiler und nützlicher Content für den User. Der Rest und damit meine ich Links & Likes & G+ kommt langsammer, aber dafür von alleine. Das schöne dabei, man schläft ruhiger dabei.

    Dann werden Links wieder zu “echten Empfehlungen” und nicht wie aktuell wo diese zur reinen Handelsware verkommen sind.

    • Naja, die “selbst Schuld bzw. eigene Verantwortung” – Haltung kann ich nur bedingt teilen. Natürlich bringt exzellenter Content Backlinks, gar keine Frage. Aber in den meisten Bereichen reicht das schlichtweg nicht, um halbwegs moderate Rankings zu erzielen. Das weißt du als alter Hase aus dem Reise/Touristikbusiness doch genau.

      Google trifft mindestens eine Mitschuld an der Misere. Warum? Weil sie jahrelang zugeschaut haben, wie man mit extremer Manipulation Top- Platzierungen erreichen konnte. Genauso haben sie zugeschaut, wie qualitative Websites, die es unterlassen haben, massenweise Links zu kaufen oder zu tauschen, einfach nicht in den Suchergebnissen hochkommen konnten. Und das passiert auch jetzt kaum. Es war völlig absehbar, dass ein linkbasierter Algorithmus einen künstlichen Linkaufbau- Wettbewerb nach sich ziehen musste, denn wer nicht mitmacht, hat verloren. Es ist momentan häufig die Rede davon, dass betreffende Seiten und damit die Existenz ihrer Betreiber vernichtet werden. Aber: hätten Sie nicht mitgemacht, hätten sie erst gar keine Existenz im Netz aufbauen können.

      Natürlich will Google nur die beste Qualität für seine User! Was für’n Bullshit! Ein derartiges Unternehmen steht in erster Linie in der Pflicht seiner Aktionäre. Und um die Milliarden reinzufahren, brauchen Sie kontinuierlich ihre Userzahl, um ihre Vormachtstellung sichern.

      Wobei ich momentan keinerlei Qualitätsverbesserung in den SERPS sehen kann. Ganz im Gegenteil. Viele der “eleminierten” Seiten hatten durchaus gute bis sehr gute Inhalte und bedienten die Suchanfragen mit hoher Relevanz. Statt dessen stehen an diesen Positionen nun Sites, die weitaus weniger zu bieten haben und eher ein verhaltenes Nutzererlebnis bescheren.

      Google wird sicherlich einiges wieder zurück drehen müssen. Wie eigentlich alle paar Jahre, wenn es wieder mal ordentlich knallt in der Suche.

  31. Auch wenn es ein bisschen am Thema vorbeigeht:
    Hat der Herr Fishkin denn Belege für seine Aussagen, dass man dann eher wieder zurück kommt, wenn man offen ist?

    Ich bin mir da nicht so sicher, zumal selbst ein Google Mitarbeiter mehr oder weniger eindeutig sagt, dass man das Schlimmste schon hinter sicht hat, wenn man die berüchtigte Nachricht erhält.

    Ich finde es generell ein zweischneidiges Schwert, wie man mit dem Thema umzugehen hat und bin froh, dass ich nicht in dieser Klemme stecke.
    Ich persönlich würde Google keine Links nennen, einfach weil ich diese Methode nicht unterstützen will.
    Allerdings kann ich auch verstehen, dass man anders reagiert, wenn Existenzen davon abhängen.

  32. Wie schon im anderen Beitrag, finde ich es bestens so. Qualität kommt vor Quantität. Google wird schlichtweg besser dadurch. Viele scheinen hier zu vergessen, dass Google nicht für Leute da ist, die mit riskanter Trickserei ihr Geld machen sondern Google ist einfach für den Suchenden da. Und der soll ein bestmögliches Ergebnis bekommen. Ich weiß auch nicht was der Stasi-Müll soll :-)

    Wer jetzt rumjammert wegen Existenz am Ende usw. der hat einfach mit dem Risiko gespielt. Es passt nur allzu gut zu diesen Leuten, dass diese jetzt so reagieren. Die haben sich ihre Existenz schlichtweg falsch aufgebaut aber die Fehler dafür sucht man natürlich immer gern bei Anderen.

  33. Naja – man müsste allerdings schauen, wie sich das genau verhält. Viele Linknetzwerke haben als Vertragsbestandteil angegeben, dass die Domains auf jeden Fall vertraulich behandelt werden sollen. Ich weiß nicht, ob da der ein oder andere vielleicht rechtliche Probleme bekommt, wenn er diesen Vertragsbestandteil bricht.

  34. Zitat: Wenn ich meine Existenz gefährdet sehe, unternehme ich alles worin ich Hoffnung erkenne und versuche meinen Hintern mit jedem legalen Mittel zu retten, damit ich eben nicht zum Amt spazieren muss.

    Na ja ist aber nicht die feine Art seine Existenz auf kosten von anderen retten zu wollen…

  35. Ich lese Deinen Blog jetzt schon seit einiger Zeit mit Eisy und ich muss sagen, Du hast in den Artikeln wohl vor den Gefahren des Linkaufbaus zum Beispiel mit Artikelverzeichnissen gewarnt. Im Grunde genommen ist es jedem seine eigene Sache, ob er solche Linknetzwerke nutzt oder nicht. Im Nachhinein darf dann aber niemand kommen und die Schuld daran anderen zuweisen. Ich bin kein “alter Hase”, sondern würde mich selbst eher als “Frischling” auf dem Gebiet bezeichnen, aber es gibt Grundlagen, mit denen man sich einfach beschäftigen sollte, bevor man sich arbeitswütig in Projekte stürzt. Damit möchte ich niemanden anprangern, sondern einfach nur meine Meinung vertreten die auf einer alten Weisheit basiert: “Jeder ist seines Glückes Schmied”. Deswegen aber andere als “Kameradenschweine” oder ähnliches zu betiteln, finde ich nicht in Ordnung. Denn viele in der Branche haben genug vor ihrer eigenen Haustüre zu kehren.

    Hier gibt es nur eine Lösung – auf den A… setzen und sehen, wie man entstandene Probleme lösen kann. Wenn die eigene Existenz oder sogar noch die von Mitarbeitern auf dem Spiel steht, dann muss meiner eigenen Meinung nach, die Nacht zum Tage gemacht werden, um das abzuwenden. Meckern oder Klagen hilft hier nichts.

    Also Leute, hört auf Euch gegenseitig zu beschimpfen, auch wenn jemand offen legt, wo er seine Links gekauft hat. Derjenige versucht vielleicht auch nur seine Existenz zu retten und macht deswegen den Deal mit Tante G. Euch muss eines klar sein, nicht nur den Linkkäufer trifft die Schuld … weil er gegen bestimmte Regeln verstoßen hat, sondern auch den Verkäufer. Somit sitzen alle in einem Boot und es bringt nichts eine Schlammschlacht zu starten, bei der mögliche Chancen seine eigne Existenz zu retten verloren gehen, wenn die Zeit mit unsinnigen Dingen verbracht wird.

    Ich persönlich bin nicht von der momentanen Situation betroffen und hoffe, dass es auch so bleibt, denn ich sehe keinen Grund … aber die Wege des Herrn sind unergründlich, wie es so schön heißt. Auch wenn wir alle “Konkurrenten” sind, wünsche ich keinem, dass er durch eine solche Aktion um seine Existenz bangen muss.

  36. Mal Hand aufs Herz, wer will nicht schnell und einfach Geld verdienen? Solange man das auf legalem Weg kann ist doch man auch irgendwie blöd, wenn man es nicht tut, oder?

    Wer allerding durch das bewußte überstrapazieren der Regeln abkassieren will und dabei die ganze Existenz inkl. Kind und Kelgel auf eine Karte setzt, sollte sich dann schon fragen ob er/sie noch ganz bei Trost ist.

    Wenn ich vernünftig arbeite und ein stabiles Standbein habe, bricht es mir nicht den Hals, wenn ich ein riskantes Projekt betreibe und dieses wegbricht. Das ist zwar ärgerlich, aber dann versuche ich evtl. mit den nächsten Tricks eine neues Projekt aufzubauen. Bis dieses dann wieder zusammenbricht – usw.. Kein Problem, solange ich ein stabiles, sicheres Einkommen und Polster habe.

    Entweder du bist 1. groß und kannst das Risiko des Totalausfalls kompensieren, 2. du bist alleine und nur für dich selbst verantwortlich, (dann kannst du volles Risiko gehen), oder 3. du hälst dich schön brav an die Regeln, machst gute, saubere Arbeit und wächst langsam aber sicher.

    Jeder der die Mechanismen von Google in den letzten Jahren beobachtet hat, kann wissen, dass irgendwann das Update kommt und sich die Spreu vom Weizen trennt…

    Wer wirklich den fundamentalen Fehler macht, alles auf eine Karte zu setzen und daraufhin “gekillt” wird, sollte aus meiner Sicht auch alleine die Verantwortung dafür übernehmen. Meiner Ansicht nach ist es weder moralisch noch wirtschaftlich sinnvoll jetzt die Leute zu denunzieren, mit denen man vorher so schöne Geschäfte gemacht hat. (P.s. Ich brauche mich übrigens nicht zu fürchten.)

    Allen die von der neusten Google-Abstrafung betroffen sind, wünsche ich ein stabiles Polster und die Möglichkeit aus den Fehlern zu lernen!

  37. In den letzten Jahren war der Linkaufbau nach meiner Meinung zu sehr in den Vordergrund geraten. Alleine damit konnte man Seiten zum ranken bekommen die nicht einmal diesen Inhalt zur Verfügung gestellt haben. Mit Backlinks war alles möglich. Ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Aktionen von google und damit auch in Summe ein anderer Umgang mit Links sehen werden. Dies war nur der erste Schritt von vielen. Mit links wird man Seo nicht mehr betreiben können. Das Gesamtpacket muss passen.

  38. Du sprichst mir hier aus der Seele! 100% deiner Meinung…
    An der reichhaltigen Kommentarmasse zu dem Thema kann man schon sehen, wieviele Existenzen Alpträume vom Arbeitsamt haben… und wie immer, hackt man auf die eh schon schwer getroffenen Webmaster/Seos ein: Selbst Schuld und so, pah! Das ist einfach dumm. Man könnte zum beispiel auch Helfen! Nicht jeder schläft Nachts mit den Google Richt(!)linien unterm Kopfkissen!
    Zum Beispiel würde ich gerne mal wissen wo ihr Eure super sicheren Links herbekommt und ob sie nichts gekostet haben.

    Links tauschen ist auch nur eine andere Währung!

    Wer sich mit Google allzu sicher fühlt, scheint noch neu im Business zu sein, denn man kann sich wirklich heute sicher fühlen und mit dem Finger auf andere zeigen, und schwupps ist man selbst betroffen, weil Google das so sieht.
    Wohlgemerkt: das passiert auch, wenn man gar keine Links kauft- wenn man Pech hat. Das ist auch nicht sonderlich selten. Und wenn man sauberen Seo betreibt, ist es noch schwerer Google davon zu überzeugen das man selbst meint “sauber” zu sein. Das darf man nicht vergessen als Webmaster.
    Heute nutzen alle Pinterest und wenn`s nicht das neue Facebook in Googles Augen wird, wie alle denken, sondern Google bestimmt, das es eine Spammaschine ist… wupp – ist auch Deine Seite wech. So könnte es kommen, wer weiss… Will sagen: Wer weiss schon was die sich als nächstes ausdenken und wen es dann treffen wird…?

    Ich habe zwar keinen großen Ärger mit Google, aber wenn ich`s hätte, dann würde mich mal interessieren, wie Google die Nutzung von Backlinktools einstuft, wenn man deren Briefchen zugeschickt bekommt … denn die brauch man dann, denke ich ;) – war doch auch gegen deren Richtlinien? Außerdem zeigt Google selbst ja nur Teilweise Backlinks mit deren eigenen Abfrage an… und erst recht nicht mehr die eh “entwerteten”, die man ja abbauen soll. ( Keine Seo Science Fiction mehr: Links abbauen.)
    Ich lach mich krumm.

    Also wie genau soll man denn dann nach Googles Meinung böse links finden, vor allem wenn man nicht gerade teure Tools benutzt? (Was Google auch wieder nicht gut findet, oder?)
    Gehen die davon aus, das man Buch führt beim Linkbuilding? Das ist ein Paradoxon, was Google da veranstaltet und von Webmastern verlangt.
    Die Serps sind nicht die Bohne besser, ganz im Gegenteil. Googles werbung ist vielleicht besser platziert, mehr nicht! (auch so nebenbei passiert…)
    Eigentlich freu ich mich auf die nächste Runde, wenn Seos sich zusammentun UND zusammenhalten, klingt doch spaßig.
    Unaufdeckbare Linknetzwerke aus dem Untergrund ;)
    Wo nichts gemeldet und keiner verraten wird. Ach Google wird`s nochmal schwer haben.
    Ist ja nicht so, das die Seos bisher Probleme hatten, sich neue, meist bessere Systeme zu stricken.

    Denjenigen, die meinen, selbst supersauberes Linkbuilding zu betreiben sei noch gesagt, das man immernoch recht gut ranken kann- mit Richtlinien Unkonformen Techniken!
    Google wird da so schnell auch nichts dran ändern können.
    Außerdem gibt es Seiten, da bekommt man einfach keine Links von selbst. Also muss man nachhelfen. Is doch das normalste der Welt.

    Alle die noch nie abgestraft wurden sollten auch mal drüber nachdenken, was sie tun würden, wenn jemand ihre Rankings stiehlt, Google nix machen kann und die Kasse, sagen wir mal von 5000 Euro im Monat auf 500 Euro im Monat purzelt. Euer Lebensstandard muss dann schnellstmöglich geupdated werden sag ich Euch! Und ich Wette, die Versuchung ein solches Portal zu nutzen wäre selbst für Euch eine Option! Wahrscheinlich wäre Euch alles lieb und Euer Google Vertrauen sinkt wieder auf Realitäsnähe.
    Als Vergleich: Wenn der Chef einer Firma ankommt, einem Mitarbeiter einen Brief gibt, wo drin steht, das er gegen die guten Sitten verstößt, auf wiedersehen! Kündigung, außer Du besserst Dich… ohne sonstige genauere Hinweise was genau gemeint ist… Wäre das auch okay?

    Google bietet sich doch als Monopolist an, Inhalte für jeden von jedem zur Verfügung zu stellen. Ich finde es generell sehr bedenklich, wenn sie anfangen zu bestimmen, was okay ist und was nicht. Richtlinien hin oder her. Pauschal alles als Spam zu betiteln geht gar nicht.
    Ich finde Facebook z.b. die größte Spamseite im Netz, voller Schwachsinn und Sachen die woanders zu finden sind. Hoffentlich wird der Scheiss mal gekickt von Google, haha.

    Man kann solch Artikelportale auch nutzen um richtig guten Content unters Volk zu bringen, so wie das Presseportale und Dienste schon immer machen und immernoch komischerweise weitermachen, obwohl es dasselbe ist wie Artikelportale die jetzt abgestraft werden, nur das die Inhalte von Presseportalen noch mieser sind.
    Die armen Webmaster die ebendiesen Killerkontent erstellt haben, in gutem Glauben, das Google ja eigentlich bis dahin sowas honorierte. Und außerdem aktive Netz Authoren schon allein durch Google Plus bevorzugt. Logisch das man denkt, so ein Portal ist der neuste Schrei. (waren sie ja auch ;) )

    Solche Leute sind auch betroffen! Nur, weil Google keinen Unterschied mehr macht… Das Portal ist böse, also weg mit allem was dazugehört.

    Google verkauft auch, darf man nicht vergessen, hauptberuflich Links! Scheinheiliger gehts bald nicht mehr! Und sie versauen damit ihre eigenen Ergebnisse viel erfolgreicher als beispielsweise 100 Artikelportale es jeeemals könnten.

    Google hat was gegen links die von anderen verkauft werden. Is schon klar.

    Wer kaufen will, MUSS (!) zu Google rennen. Wink wink…

    Google verkauft sogar LINKS AUF MEINER SEITE (via adsense)- Ich darf das nicht. Supi!
    Das ist ein Thema was völlig vergessen wird, auch wieder Richtlinien hin oder her.

    Ich nehme an, Google Werbung zu bezahlen ist die Taktik oder das Seo der hier anwesenden Nörgler mit den sauberen Linkprofilen? (Jetzt peil ich das endlich!)

  39. hallo eisy,

    vielen Dank für diesen Beitrag. Sehr gut geschrieben wie ich finde!

    Ich sage dazu nur “jeder ist sich selbst der nächste”.

    Es ist völlig verständlich, wenn sich jeder selbst retten will, indem er die Link-Verkäufer bei Google meldet.

    Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese kommerziellen Artikelportale von Google “gesprengt” wurden.

    Solche Methoden verstoßen ja eindeutig gegen die Google-Richtlinien und es war früher oder später zu erwarten, dass sowas in die Hose gehen wird.

    Zur Schuldfrage möchte ich meine eigene persönliche Meinung äußern: für mich sind hier in diesem Fall die Betreiber der kommerziellen Artikelportale schuld, denn sie wussten, dass solche Methoden gegen die Google Richtlinien verstoßen und sie haben m.E. andere Leute mit in den Dreck gezogen!

    Bin mir sicher, dass noch nicht mal alle wussten, dass solche Methoden gegen die Richtlinien von Google verstoßen!

    Wer sauber gearbeitet (optimiert) hat, der wird den geringsten Schaden davon tragen.

    Ich glaube, dieser “Frühjahrsputz” von Google war einfach mal nötig. Jetzt wird gründlich durchgeputzt und aufgeräumt.

    Sauberkeit und Ordnung hat noch nie jemandem geschadet *grins*

  40. Mich persönlich verwundert es nicht, wenn Google mit diesen Methoden den Markt aufrollen möchte. In der freien Wirtschaft, vor allem im Mittelstand, ist Nötigung in dieser Form gang und gäbe. Wenn man die Auftragnehmer in die Pfanne haut, kann man das nicht mit verlorenen Nerven entschuldigen. Vielmehr sollte man den Weg der Information wählen, es wird meines Wissens nach ja kein Gesetz, aus dem Gesetz Googles, gebrochen. Auf einem Link steht letztendlich nicht drauf, ob er verkauft oder freiwillig gesetzt wurde. Er ist halt nur irgendwie in den Augen der G-Mitarbeiter unnatürlich auf seine Art und Weise.

  41. Welchen Weg man beschreiten will, bleibt jedem selbst überlassen. Selbstaufopferung ist in der Tat viel verlangt, es ist nur allzu menschlich das Opfer des anderen dem eigenen vorzuziehen, nur ist man dann eben ein Denunziant.

    Verrat ist moralisch falsch und seit Menschengedenken geächtet, daran gibt es nichts schönzureden, denn er verfolgt in der Regel rein egoistische Motive und stellt das eigene Wohl über das aller anderen.

    Wenn andere also den moralischen Stab über einem brechen, ist das der Preis den man für die eigene Rettung zahlen muß. Absolution für derartiges Handeln zu erwarten, wäre anmaßend.

  42. “Google verkauft sogar LINKS AUF MEINER SEITE (via adsense)- Ich darf das nicht. Supi!
    Das ist ein Thema was völlig vergessen wird, auch wieder Richtlinien hin oder her.”

    Aber die dienen doch nicht zur Ranking-Verbesserung. Also sind sie laut Gockel gut. *LACH* Ob nun zur Rankingverbesserung oder ob ich darüber Besucher bekomme. Macht für mich keinen großen Unterschied.

    Ich finde weder Linkkauf, Linkverkauf noch Linktausch schlimm. Es kommt immer drauf an auf welchen Seiten. Ob das nun Artikelverzeichnisse gegen Geld oder kostelose sind ist egal. Die meisten AVs sind Müll. Deswegen will ich das die aus dem Gockel gekickt werden. Nicht weil da Geld mit Links verdient wird. Es gibt noch sehr viel Müll im Internet, den der Gockel mal aus ihrem Index verbannen könnte. Aber dazu sind die doch schon seit über 10 Jahren nicht in der Lage.

    “Google verkauft sogar LINKS AUF MEINER SEITE (via adsense)- Ich darf das nicht. Supi!
    Das ist ein Thema was völlig vergessen wird, auch wieder Richtlinien hin oder her.”

    Google wird doch von Tag zu Tag unglaubwürdiger. Was ist den mit dem tollen Aff-Programm-Netzwerk, das die starten wollen? Aff-Marketing ist doch auch Linkverkauf. Was ist mit den ganzen Inhouse-PPs werden die demnächst auch gebannt, weil die Linkkauf gemacht haben. Zwar nicht gegen Sofortzahlung, aber gegen Verkaufsprovision. Sind doch auch verkaufte Links. Hoffentlich haben auch alle nun schön brav ihre Aff.-Links gelöscht, weil Linkverkauf ist BÖSE, BÖSE und BÖSE !!!

    “Solche Methoden verstoßen ja eindeutig gegen die Google-Richtlinien und es war früher oder später zu erwarten, dass sowas in die Hose gehen wird.”

    Was in die Hose gehen kann sind gute Suchmaschinen-Positionen. Egal, ob man den weissen oder schwarzen SEO-Hut trägt. Jeder der auf Besucher aus den Suchmaschinen angewiessen ist, der sollte mal gründlich über das Risiko nachdenken. Jeder kann plötzlich abstürzen. Google kann einfach mal die SERPs durchschütteln, andere Ranking-Regeln haben, freiwillige Links können verschwinden, andere können besser sein, …

    “Ich glaube, dieser “Frühjahrsputz” von Google war einfach mal nötig. Jetzt wird gründlich durchgeputzt und aufgeräumt. ”

    Träum weiter. Jetzt ist halt anderer Schrott vorne in Google.

    “Verrat ist moralisch falsch und seit Menschengedenken geächtet, daran gibt es nichts schönzureden, ”

    Immer dran denken: “Man liebt zwar den Verrat, aber nicht den Verräter!”.

  43. Genau deshalb ist die Welt so schwierig. Fast alle negativen Dinge dieser Welt sind auf wirtschaftliche Gründe oder Egoismus zurückzuführen. Hauptsache man selbst kommt voran, hat Profit und ein schönes Leben.

    Was viele nicht sehen: Genau so macht man sich das Leben kaputt. Für den Moment hat man den Profit, den Erfolg oder den Vorteil welcher Art auch immer. Aber das trägt nur dazu bei das die Welt noch vergifteter wird. Und wer das auf “Welt-Ebene” nicht erkennt oder versteht – kann sich das jetzt mal in kleinerer Form in der SEO-Branche angucken.

    Viele merken gerade gar nicht was sie dadurch in der Branche kaputtmachen. Selbst wer keine Links kauft ist auf Networking angewiesen – also eigentlich alle. Aber das wird nach und nach schwieriger und irgendwann darf man sich nicht wundern wenn nicht mal mehr gute Inhalte freiwillig verlinkt werden.

  44. Wenn die Anzahl der SEOs so weiter wächst, werden die Suchergebnisse irgendwann nicht mehr brauchbar. Daher glaube ich, dass man gezielt SEOs in die Pleite treiben will um die SEO-Population stabil zu halten :)

  45. “Wenn das wahr sein sollte, dann ist es echt eklig das Google schon sozialistische
    Blockwart/Stasi-Spitzel Methoden nötig hat”

    Bei diesen Vorgehen wurden Unschuldige verfolgt. Das sit der Unterschied.
    Im Fall von Google Penalties geht es nicht um Unschuldige, sondern um Leute
    denen nix heilig war um nach vorne zu kommem.

    Keine Richtlinien, keine User im Blinkfeld; sondern nur der Eigene Vorteil
    im Blickfeld. Jetzt jammern sie was das Zeug hält.

    Und – das Hinterhältige – jetzt wo Andere froh sind, dass Suchmaschinen-Müll
    endlich radikal beseitigt wird, beschuldigen diese “Google-Opfer” die
    Unschuldigen, bezeichnen sie als “Blockwarte” etc.

    Schon Krass, wie die “getroffenen Hunde” der SEO-Szene reagieren…
    Erst alles zumüllen, Ellenbogen-Methoden eiskalt nutzen,
    dann auf brave Unschuldsengel machen und die Anderen als Petzer hinstellen.

    Echt Krass !!

  46. Zitat d.gazdik :

    “Schon Krass, wie die “getroffenen Hunde” der SEO-Szene reagieren…
    Erst alles zumüllen, Ellenbogen-Methoden eiskalt nutzen,
    dann auf brave Unschuldsengel machen und die Anderen als Petzer hinstellen.

    Echt Krass !! ”

    Zitat Ende.

    Es ist immer einfacher, die Schuld auf andere zu schieben, als bei sich selbst anzufangen und die Fehler dort zu suchen…

  47. Tja, man darf aber auch nicht vergessen dass die Leute dessen Existenzen nun möglicher Weise bedroht sind, ganz selbstverständlich und ohne Hemmungen gegen die Richtlinien von Google gehandelt haben. Google sagt, kauf keine Links. Was machen die Leute …? Sie kaufen Links. Wenn ich meinen Arbeitgeber verarsche dann brauch ich mich nicht wundern wenn früher oder später etwas zurück kommt. Nur weil die Leute zu blöd oder zu faul sind sich anständige Links zu besorgen und dann lieber auf irgendein Netzwerk von irgendwelchen “Seo-Agenturen” zurück greifen, ist das deren Problem. – Pech gehabt – ganz einfach.

    Wer Drogen kauft bekommt genauso einen auf den Deckel wie der Verkäufer. Wobei ich in diesem Fall hinter dem Verkäufer stehe. Ich bin nämlich der Meinung dass man durauch Geld mit dummen Leuten verdienen kann, denn das geschieht schließlich überall und immer. Pech- ganz einfach.

    Sie wissen es und sie tun es trotzdem.

    Aber mal was ganz anderes:

    Diese Leute haben alles was sie bis heute verdieht haben und erreicht haben, ihren gekauften Links zu verdanken also letztendlich dem Linkhändler. Ich finde es da schon echt uncool wenn sie diesem nun in den Rücken fallen. – soviel dazu.

    Jetzt währe die einzig sinnvolle Lösung, sich gemeinsam hinzusetzen und sich eine neue Strategie zu überlegen.

    stay cool !

    Mr. Eagle

  48. Ich kann es nur begrüßen, das Google nun endlich versucht dem ganzen ein Ende zu setzen. Ich würde es nur bevorzugen, wenn google die ganzen Bookmarkportale, Artikelverzeichnisse, Webseiten die nur zum Linkverkauf erstellt wurden in die Tonne schießt, dass nun endlich Webseiten erstellt werden, die einen Mehrwert für Besucher bieten und demnach auch freiwillig verlinkt werden.

    Und die ganzen Möchtegern Seo Buden sollte man alle namentlich auf den Filter setzen, damit nicht weiterhin das Netz unnötig vollgerotzt (wortwörtlich) wird nur weil einer eine Daseinsberechtigung im Netz sieht mit der 590.000 Mini Kreditseite.

  49. @bohn : Da stimme ich Dir zu. Geht im Seo Bereich fast so ab, wie in der Politik und anderswo im Weltgeschehen, nur das wir noch miteinander kommunizieren, was anderswo nicht mehr so wirklich möglich ist. Und das ist das, was das Internet von der Offline Welt unterscheidet und das, was das Internet ausmacht.
    Eigentlich gibt es eine etwas andere Erklärung für das Phänomen, welches Menschen in der Nicht Westlichen Welt vertrauter ist, als uns:
    Es gibt immer viele verschiedene Wege, aber zu allererst muss man was zu Essen auf dem Teller haben, da kann man sich wünschen das man es besser macht, man kann es aber evtl. nicht umsetzen, also kämpft man nicht auf dem Bau als Arbeiter – wie früher, sondern geht den schweren Weg unter Googles Schirm. Verluste sind auf dieser Ebene relativ unbedeutend, denn wir töten so einiges um zu Überleben ohne ein schlechtes Gewissen davonzutragen. Das hat das Thema Überleben/ Ernährung so an sich. Wenn Du Hunger hast ist es Dir egal ob Dein Essen geklaut war, es wird Dir sogar noch besser schmecken!

    Überleben, Geld verdienen und all das sind tierische Instinkte die in uns für`s Überleben sorgen. Noch nie konnten Gesetze, oder richtlinien die Macht unserer Tierischen Instikte unter Kontrolle bringen. Da gibt es zig Gesetze, an die sich die große Masse nie gehalten hat.
    Dazu gehört alles was mit Geld zu tun hat. Wer mehr Geld verdient, dem geht es plötzlich um Macht, das ist der Solar Plexus- Ausdruck.
    Etwas “höher” als die Wurzel für`s Überleben.
    Wenn Du dann noch höher kommst, hören Dir die Leute zu, wenn Du was zu sagen hast ( Ausdruck im Hals…noch ein höher also…)
    Wenn Du gutes tust und das mit Deiner Arbeit vebindest, Arbeitet Dein ganzes Körpersystem sehr gut. Vor allem aber Dein Geist… kommt dazu. Eine Ebene im Körper fehlt hier noch:
    Bei dem was Du schreibst war Dein Herz im Vordergrund und das würde ich mir viel mehr Wünschen für alle Seos, die leider zwischen Überleben und Solar Plexus rumeieiern… So Leute mit aufgeblasener Brust, wo alle Leise werden wenn der Chef die Stimme erhebt. (rumgockelt)
    So Menschen wie Dich gibt viel zu wenig.
    Es ist ja kein Zufall, das Menschen die eine Stufe erreicht haben, weiter “nach oben” wollen. So funktionieren alle Dinge in der Natur, zu der auch wir Menschen gehören. Das ganze nennt sich Evolution.
    Ich weiss, die meisten Menschen machen jetzt die Schublade auf und schreiben Esoterik drauf.
    Aber legt diese Schablone über die Seo Scene und man kann diese Gesetzmässigkeiten sehr leicht wiederfinden.
    Die Herzen der Menschen regen sich immer mehr. Es geht um Freiheit und um die Meinung von Individuen deren Meinung die letzten Jahrzehnte von Solar Plexus Robotern unterdrückt wurden. Macht wirkt auf einmal ungewöhnlich unattraktiv, wenn nicht was gutes bei rumkommt…
    Das kommt alles von Herzen und es ist gar nicht so schlimm.
    Es ist nur neu und das scheint jeden zu bewegen, auf welcher Ebene auch immer. Wer mit dem Herzen sieht, vergisst Menschen auf anderen Ebenen nicht, er versteht sie.

    Wer schon mal verliebt war oder hoffentlich ist, wird die unglaubliche Kraft unserer Herzen kennen. Da schüttelt sich das System.
    Respekt auch an Eisy, der mit den letzten Artikeln eher auf der Herzebene in Erscheinung getreten ist und völlig am Zahn der Zeit steht – und hier tollen Zuspruch von Euch allen bekommt! Macht echt Spaß hier…!

  50. Verstehe das Gejammere oft auch nicht so richtig. Wer Links kauft oder sonst wie versucht Google zu manupulieren der rechnet doch vorher damit, dass die Sache evtl nach hinten losgehen kann. Google geht hier eindeutig die richtigen Wege wie ich finde.

  51. Nur mal ein Gedanke:

    Wenn die sozialen Signale darauf hinweisen, dass ein Portal vom echten Nutzer gewürdigt wird, kann Google eine Seite eigentlich gar nicht aus dem Index schmeissen.

    Wenn ein Mittel zur Heilung von AIDS auf den Markt kommt, aber keine Zeitung darüber berichtet, werden dennoch Wege über andere Kanäle gefunden, an die Information zu kommen.

    Beliebte Inhalte nicht im Index zu listen, käme einer Zensur durch Google gleich. Die Menschen sind nicht dumm.

  52. Starker Post! Finde es wichtig, einmal auf die aktuellen Auswüchse einzugehen.

    Ironischerweise hatte ich heute an der Uni eine Vorlesung “Einführung in die Spieltheorie”, und das einfachste aller Modelle wird wohl derzeit effizient von Google angewandt (Gefangenendilemma): http://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma Vielleicht für den ein oder anderen interessant.

    Das ironische dabei ist, dass alle Beteiligten laut der Theorie am besten dran sind, wenn jeder “die klappe hält”, aber dieser Zustand aufgrund individueller Präferenzen nie erreicht wird.

    Grüße
    Philipp

  53. Die Lösung ist ganz einfach:

    nicht gegen-einander kämpfen, sondern mit-einander!

    Mit-einander größer werden, stärker werden und wachsen.

    Gemeinsame Win-Win-Win-Situationen schaffen!

    So hat jeder etwas davon!
    Alle gemeinsam sollten sich den Kuchen teilen!!!

    Ich setze das bereits erfolgreich um mit einigen meiner Projekten!

    Bei mir gibts keine Ellbogen-Mentalität.
    Weder bei uns in Italien, noch in meinem Business!

    Wer Win-Win- oder Win-Win-Win-Situationen schaffen kann, der klettert von ganz alleine die Erfolgsleiter immer weiter nach oben!

    Das bedeutet im SEO Bereich: nicht gegen Google zu kämpfen (Black-Hat Methoden und manipulieren), sondern MIT Google zusammenzuarbeiten.

    Google wird es euch danken! Ihr werdet sehen!

    Das ist das ganze Geheimnis!!

  54. Toller Artikel! Finde es super, dass du die Thematik auch mal von einer anderen Seite beleuchtest! Blogs, die jetzt schon die SEO Apokalypse statt erst Ende 2012 thematisieren, gibt es ja genügend…

  55. Auch von mir “Daumen hoch” für diesen Beitrag.
    Es heißt ja, so wie man sich bettet so liegt man. Aber wer hat gesagt man darf nicht nochmal das Kissen aufschütteln?

  56. Maxximum Respect ….

    man kann sagen, dass in deutschland stationierte SEOs und/oder Agenturen mit die besten weltweit sind und auch wenn es mehr und mehr werden, sind die Top-SEO Platzierung gesetzt und bekannt. Es wäre mehr als nur traurig wenn sich jetzt auf einmal die kleinen Agenturen gegenseitig anfangen zu zerfleischen.

    Es wäre aber genauso traurig wenn die großen sich dadrüber amüsieren weil se ihre tücher im trockenen haben.

    Es wär doch mal was ganz großes wenn Agenturen die im gleichen gebiet sind, eine SEO-Initiative gründen, sich gegenseitig unter die arme greifen.

    Das wär ja ma was……

    big up eisy team

  57. Donnerwetter, das war ein Augenöffner! Eine so harte Konkurrenz hätte ich im SEO-Metier nun wirklich nicht vermutet. Da will ich nur mal hoffen, dass die Stimmung und der Erfolg bald wieder umschwingt; das Wachstum im Web wird ja wohl noch eine Zeitlang weiter gehen!

  58. OhOh sag ich da nur. Seit nett zueinader egal wo und bei was…

  59. Jetzt muss ich zu diesem Thema doch auch noch einmal was los werden. Mir scheint es so als ob sich bei jedem Update die SEO´s (Agenturen und Einzelfirmen) immer weiter promoten wollen. Da lese ich dann solche Dinge wie “Kurzfristiger Linkaufbau hat sich halt noch nie langfristig gelohnt :D” So ein Schwachsinn aber auch.

    Mal ganz ehrlich, welche SEOfirma kann von sich behaupten 100% zu wissen, das der Linkaufbau der gerade gut für Google ist beim nächsten Update nicht wieder schlecht ist? Keine! Und da kotzen mich dann solche Aussagen besonders an. Anstatt sich detailiert auszutauschen wie und was Sache ist womit man sich miteinander hilft, nein. Irgendwelche Dummen Sprüche raus zu klopfen kann jeder. Ich meine aber jetzt nicht Dich damit Eisy. Aber eben immer wieder in Kommentaren von SEO-Blogs zu lesen.

    Anderes Beispiel, das zeigt das die sogenannten SEO Firmen eben auch nicht die Obergurus sind. Zumindest nicht die letzten 3 von denen ich Angebote erhalten habe. Am Telefon alles supertoll und nett. Dann habe ich die Referenz Domains bekommen bei denen schon SEO gemacht wurde. Da hat es mir glatt die Schuhe ausgezogen. Wirklich, im warsten Sinne des Wortes. Denn was dort für ein Backlinkaufbau betrieben wurde, von wegen themenrelevante Backlinks. tolle qualitativ beste Backlinks. Ganz ehrlich? Dafür muss ich dann keine 1000€, 2000€ oder mehr pro Monat berappen.

    PS: Die Firmen waren keine 0815 Firmen, im Gegenteil. Wenn man in Google mit SEO sucht taucht ziemlich weit oben eine Seite auf, die haben die Firmen empfohlen! :-0

    So viel mal dazu.

  60. Für Leute, die von ihrer Seite leben und jetzt am Hungertuch nagen ist das hart, aber wie das im Geschäftsleben so ist, so sollte man doch etwas tun, um das Risiko eines kompletten Kahlschlags zu minimieren. Die Aufteilung seiner Arbeit auf verschiedene Seiten ist da schon von Vorteil.

    Was ich aber faszinierend finde ist aber dieser rauhe Ton da draussen. Ich hab das Gefühl, dass jeder, der mal ein Top10 Ranking hatte oder noch hat, sich automatisch als SEO Guru fühlt und alles besser weiß. Jedenfalls spiegelt das die Diskussionen wieder, die man so in den Kommentaren liest. Glaub ein paar von diesen SEOs sind dann doch etwas arg dünnhäutig. ;)

    Mich hat der Penguin jedenfalls auch erwischt, aber da das ja nur ein Hobby ist, ist es zwar schade, aber das Leben geht weiter. :)

    In diesem Sinne habt euch alle lieb und viel Erfolg beim Ranking aufbauen.

  61. Klar, niemand mag um seine Existenz fürchten. Ich finde die Argumentationskette aber ziemlich dünn, die hier gestrickt wird:
    Die Angst, benachteiligt zu werden legitimiert mich dazu meine vormals geschätzten Kollegen, Services und Dienstleister (sprich:Leute wie Ich und Du) bei Google zum De-Indexen zu melden?
    Krasse Haltung. Diese FUD ( http://de.wikipedia.org/wiki/Fear,_Uncertainty_and_Doubt ) Stimmung hatten wir letztes Jahrhundert schon zweimal. Eigentlich waren alle dagegen (bis auf ein paar ewig gestrige).
    Unser Shop ist auch hart getroffen worden (merklicher Traffic/Umsatzrückgang) aber was wir aus der Sache mitnehmen, ist hart anpacken, weitermachen und breiter aufstellen.

    • Und genau das finde ich nämlich etwas falsch beurteilt. Wenn man von Google aufgefordert wird, die gekauften Links zu entfernen, dann meldet man nicht direkt die Mitbewerber etc. sondern man legt vor, in wie weit man der geforderten Leistung (Links abzubauen) nachgekommen ist. Alles andere was drumherum passiert, ist einkalkuliertes Geschäftsrisiko eines jeden Mitbewerbers, wie auch eines selbst. Ich finde da muss man schon etwas differenziert rangehen. Und Erfolge brachte der Abbau bei einigen Projekten die letzten Wochen zum Glück auch. Was es bestätigt, wenn man der Aufforderung nachgeht.

      • Stellt doch niemand in Frage, dass die Korrektur des Linkprofils hilfreich ist. Im Artikel ging es aber vielmehr darum:
        “Sprich, wenn man nicht nur meldet das man die Links abgebaut habe, sondern zusätzlich auch notiert von wem und wo man die Links gekauft hat.”
        Mit folgender Schlußfolgerung:
        “Ich finde es extrem traurig, dass in der Szene derzeit „gedisst“ wird, wer seine Existenz zu retten versucht [also wer andere Services/Seiten zum De-Indexen meldet].”
        _Das_ finde ich schräg, nicht den Umstand, dass man auf die grob umrissenen Tips in den Webmastertools eingeht. Google hält der (IM-) Welt die Pistole auf die Brust, und alle zeigen auf den Nachbarn rechts und links? Man macht sich einfach zum Erfüllungsgehilfen, ich könnte dann nicht mehr in den Spiegel gucken. Ein Freund von mir hat alles mögliche rückgebaut und gemeldet und trotzdem nicht die Nachricht zum unnatürlichen Linkaufbau (und den Rankingverlust) wegbekommen. Ein Großteil der Links lag in diesem Fall sowieso ausserhalb seiner Kontrolle (daher auch die Brisanz beim Negativ SEO), und das ganze Angeschwärze hatte ihm letztlich überhaupt nichts gebracht. Schließlich hat das ganze auch eine moralische Dimension. Wenn einem Karma auch nichts bedeuten mag, sollten uns auch die schwersten Situationen nicht vergessen lassen, dass wir auch mal genau dieser andere sein könnten, der gerade im Feuer steht. Wir bringen unseren Kindern Einfühlungsvermögen und Mitgefühl bei, nur um es als Erwachsene wieder zu vergessen? Geld ist nicht alles.

  62. Was es nicht so alles gibt. Kürzlich wurde ein Freund von mir von einer Plattform wegen einem kritischen Artikels bedroht und anwaltlich abgemahnt. Sachen gibt’s im Netz, da sind wir Anwälte ja noch harmlose Schäfchen :)

  63. Ich denke das dies gehalten werden sollte wie in der Cosa Nostra ;) Den nur so ist es möglich die höhere Gewalt einhalten zu gebieten. Deshalb sollte dies schon manifestiert werden in den Pflichten eines SEO’s. Ich bin gar für die Führung einer Blacklist dieser SEO’s dies kann man ja auch sehr einfach nachvollziehen. Es kann nicht sein, dass man von einer Branche profitiert und im worst case zu so einem egoistischen Verhalten verfällt. Da die Branche mit dem Verhalten wohl nie dieses Ausmaß hätte und wir viel weniger Erkenntnisse hätten über den Algorithmus, wenn die ersten diese Form von Kooperation eingegangen wäre oder gar Google angeboten hätte.

    Das mit der Cosa Nostra nicht zu ernst nehmen;)

  64. Moin moin,

    nun hab ich mal etwas abgewartet, da mich einiges an der derzeitigen Situation etwas verwundert hat, und zwar war das alles einige Tage lang ein ständiges auf und ab, ohne ein endgültiges Ergebnis, es ist komischerweise mit einigen Seiten immernoch so.

    Ebenso sind Seiten die absolut sauber sind, extrem weit nach unten durchgereicht worden, dafür aber wirkliche “Rotz Seiten” extrem aufgestiegen, einige haben sich garnicht verändert.

    Als Fazit kann ich da nur ziehen, das hinter dem angeblichen System sehr viel undurchdachter Kram steckt, der nicht wirklich objektiv unterscheidet, bzw. trennt, auch Seiten die in die engere Auswahl der Bewertung gerutscht sind, machen außer einem ständigen auf und ab nix anderes.

    Wie einige natürlich gut erkannt haben, es dreht sich natürlich nur um Monopolstellungen, Machtkämpfe, und selbstverständlich um das Wichtigste…nämlich Geld

    Google hat den einzig wahren Vortei, sie sind trotz ihrer Bekanntheit sehr Anonym, im RL bekommt der Dissident eine “aufs Maul” und gut iss, das geht hier natürlich nicht, zum einen weil man das in der heutigen Zeit wohl so nicht mehr macht, zum anderen weil man ja garnicht wüsste wen man denn verantwortlich machen sollte. Wer sich im Machtspielchen der “Großen” behaupten möchte, der muß sich halt angewöhnen nach deren Regeln zu spielen….oder…eigene Regeln zu kreieren, diese zu promoten und durchzusetzen….oder sich andere eigene Ideen einfallen lassen, Beispiele gibt es hier ja zu Hauf

    Jammern bringt in dem Fall nix, denn da wo es um Geld geht hören nicht nur Freundschaften auf wie man weiß ;-)

    Also seid kreativ, probiert und testet, und vor allem, lasst Euch nicht unter kriegen, dann wird das auch wieder besser, und vor allem, bleibt positiv und Erfolgreich !

    Grüße Ralle

  65. Jeder wusste ja, worauf man sich einlässt und welches Risiko dabei ist Links zu kaufen. Dieses Risiko ist man bewusst eigegangen. Die reale Verantwortung hatte man vorher auch, nicht erst seit der google Nachricht, diese hat man aber entweder vorher ignoriert oder eben eine Abstrafung in Kauf genommen.

  66. Ekelhaft dieser Tackback-Spam von Leuten, die gegen Linktausch, Linkkauf und Linkverkauf hetzen.

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