Beitrag wurde am 08. Sep 2009 verfasst und hat 7 Kommentare

Internet-Manifest von ein paar Bloggern

Weil das sogenannte Internet-Manifest derzeit sogar schon in Google News angekommen ist, möchte ich es euch auch nicht vorenthalten. Waren gestern doch ein paar mehr oder weniger bekannte Blogger so clever haben 17 Thesen zum Thema Journalismus aufgestellt und wie dieser heute funktioniert.

Unter all den netten Thesen des Internet-Manifests ist nicht etwa ein Impressum zu finden, nein, so blieb dann leider auf den ersten Blick auch völlig offen wem die Seite vom Internet-Manifest gehört. Kann ja schließlich jeder kommen und solche Dinge behaupten. Okay aber unter dem Internet-Manifest steht zum Glück wer da beteiligt war, oder was sind das für Namen?

Ein paar sind mit bekannt, aber die Leute wollen scheinbar die bekanntesten deutschen Blogger sein. Seltsam, habe ich scheinbar was verpasst. Leute wie Sascha L. und Mario S. aber auch Stefan N. und Johnny H. sind unterhalb vom Internet Manifest verlinkt.

Da das Internet Manifest ja von den bekanntesten – so hätte man es wohl gern – deutschen Bloggern stammt, muss ich es euch nicht verlinken, ihr kennt es eh, da ihr die Blogger alle kennt und diese natürlich auch schon darüber berichtet haben. Ebenfalls unterzeichnet hat das Internet Manifest Thomas K. und laut seiner Aussage, soll dieses Manifest eine Diskussionsgrundlage darstellen. Unterhalb all der 17 göttlich amüsanten Thesen kann man dann am Ende auch seinen Kommentar hinterlassen.

Doch wie sagte ernst ein großer SEO aus der Ferne … Startest du einen Linkbait oder eine andere Aktion bei der du Traffic erwartest, vergiss nicht deinen Server standfest zu machen. In diesem Sinne lieber SEOnaut, hätten die Leute auf dich gehört, wären die 17 Sprüche gestern nicht dauern offline gewesen.

Fazit: Ja, ich stehe dem Internet-Manifest kritisch gegenüber. Mag es eine nette Botschaft sein, so übermittelten diese ein paar Leute, die es in ein solch trübes Licht schoben, das man einfach zu schnell meint es sei nichts anderes, als ein weiterer Versuch das eigene Image zu pflegen! Zu deutsch: Das Internet Manifest sieht nett aus, soll vielleicht aber nur Eigenwerbung sein. Ach ja, all die Leute stehen natürlich für Qualitätsjournalismus! Nicht fürs Moneyfest? Ein sehr guter Lesetipp – auch für Lobo & Friends!

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Autor von Internet-Manifest von ein paar Bloggern ist : eisy

7 Kommentare

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Kommentare zu Internet-Manifest von ein paar Bloggern

  • Alex

    8. September 2009 um 11:46

    Ich finde diesen Google-Suppenspruch bei der Kommentarfunktion, der an die SEOs gerichtet ist, mehr als fehl am Platz ;-)

  • Eisy

    8. September 2009 um 12:02

    Darauf bin ich gar nicht erst eingegangen. Habe auch schon aufgehört die Kommentare zu lesen.

  • Millus

    8. September 2009 um 20:59

    Ich finde das Internet Manifest total unnötig. Das ist nur ein Selbstvermarktungsmittel dieser “Blogger”, die eigentlich nie wirklich was für die Blogssphäre tun. Wichtigtuer, die Angst haben ihren Blogthron zu verlieren und gerne ihre Namen in der Presse sehen.

  • Kristof

    9. September 2009 um 02:46

    Es mag ja gut gemeint sein, aber ich finde allein die Namensgebung “Internet-Manifest” etwas hochtrabend, wenn es im nächsten Absatz bereits mit “Wie Journalismus heute funktioniert” untertitelt ist. Da wird das Rechteck zum Quadrat gemacht: Journalismus mag ohne das Internet nicht mehr funktionieren, aber das Internet käme auch ohne den Journalismus ganz gut zurecht. Unter dem Begriff “Internet-Manifest” stelle ich mir jedenfalls mehr vor, als nur journalistische Bezüge.

  • Jonas

    9. September 2009 um 12:16

    Dieses Manifest finde ich auch sehr nett, und du hast Recht, das bleibt vielleicht nur eine Werbung, die Ziele sind nicht so klar und vielleicht scheitert diese Idee.

  • Andreas

    9. September 2009 um 15:35

    Ich hatte mir gestern selber auch ein paar Gedanken darüber gemacht und diese als Artikel verfasst. Ich fand es z.B. sehr erstaunlich, das 17 Behauptungen von Journalisten über den heutigen zu funktionierenden Journalismus gemacht wurden aber keine einzige Quelle oder Fakten dazu geliefert wurden. Ich vermute, das es mit der in Zukunft geplanten/geforderten Verschärfung des Urheberrechts zutun hat. Wenn die Verlage sich da durchsetzen, würde der recycelte Journalismus ein schnelles Ende finden und Ihre Einnahmequellen dazu ;)

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