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In die Erotik-Branche gehen oder nicht?

Ich würde gerne Affiliate Marketing im Erotik-Bereich machen, habe aber etwas Sorge wenn mein Name im Impressum steht, weil ich einen ziemlich „spießigen” Job habe, in dem Erotik kein Thema zu sein hat. Ich bin hin- und hergerissen. Soll ich es wagen?“ Genau dieser Frage wurde mir per Formspring gestellt und wie ihr wisst, gebe ich solche Fragen direkt ins Weblog. Diese Frage höre ich aber nicht zum ersten Mal, sondern bekomme ich öfters. Privatleben, Berufsleben und Erotik sind nicht bei jedem unter einen Hut zu bringen.

Job oder Erotik-Affiliate?

Selten kann man den eigenen Chef fragen ob er es dulden würde, wenn man mit Erotikseiten im Internet nebenbei Geld verdient. Viele Arbeitsverträge haben aber die Bestimmung drin, die es dem Arbeitnehmer nur erlaubt einen Nebenjob auszuüben, wenn dieser vom Arbeitgeber genehmigt wurde. Liegt oft am Risiko sich zu überarbeiten, meist ist es aber auch einfach eine Standard-Klausel.

Unabhängig von der Branche, ist es auch immer ein Risiko sich vor den Chef zu stellen und ihn vorher zu fragen. Spießige Leute bekommen direkt Vorurteile und selbst wenn man eigentlich „nur“ fragte, bleibt das Vorurteil bestehen – leider.

Mission Undercover :-)

FSK 18 ChefHeimlich sollte man die Erotik-Branche aber auch nur dann bedienen, wenn man sich seiner Sache wirklich sicher ist. Wer es schafft von Deutschland aus sich vorm Jugendschutz und seinen Konkurrenten zu verstecken, der wird dies wohl auch gegenüber seinem Chef auf die Reihe bringen. Nur Erotik ist ja nicht gleich FSK 18 und damit ist man auch nicht gleich Porno-Affiliate. Klar, wer natürlich die YouPorn Cams etc. über VISIT-X.net bewirbt, sollte wissen was er tut.

Erotik = Skepsis

Allgemein frage ich mich warum Leute gegenüber Erotik heute überhaupt noch so skeptisch sind. Wie oft Leute mir gegenüber komisch reagieren wenn sie erfahren das ich auch im FSK 18 Bereich nicht aufhöre zu arbeiten – ich kann es schon gar nicht mehr zählen. Mich wundert es immer wieder, aber ich akzeptiere es und finde es nicht schlimm. Trotzdem wüsste ich gern was so schlimm an dieser Branche ist. Da finde ich Leute die getragene und nicht mehr trockene Unterwäsche auf ihren Seiten anbieten irgendwie fragwürdiger, als jemanden der Sexcam-Portale etc. betreibt.

Außerdem vermisse ich manchmal auch die Trennung von FSK 16 Erotik und FSK 18 Erotik. Weiter spielen doch die unmittelbaren Kategorisierungen eine Rolle. Gehe ich jetzt nicht näher darauf ein.

Erotik ja, Job nein!

Meine Antwort auf so eine Frage würde in die Richtung gehen, Affiliate-Marketing im Erotik-Bereich zu machen. Jedoch alles hinter den Kulissen und sobald die Seiten stehen und finanziell alles passt, sollte man seinen Job eventuell aufgeben und sich in die Sonne legen. Ganz klar, die Branche fordert Abstriche, aber niemand sollte sich das entgehen lassen, was er selbst tun möchte. Schon gar nicht für einen Job, den man immer wieder in anderen Unternehmen annehmen kann. Ein bisschen Mut gehört natürlich zu solchen Entscheidungen. Informationen über Jugendschutz-Thematiken etc. sollte man nie aus den Augen verlieren.

Abschließend kann ich nur sagen, machen diese Bereiche unheimlich Spaß! :-)

Kommende Fragen in Richtung Affiliate-Marketing erscheinen auch wieder auf www.eisy.net, aber hin und wieder jetzt auch hier. Gestellt werden diese natürlich per Formspring.me.

Kategorie: Affiliate Marketing Tags: , ,

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10 Antworten zu "In die Erotik-Branche gehen oder nicht?"

  1. ALsCastle sagt:

    Ich vermute (:-), dass der PPC-(Pills,Porn,Casino) Bereich auch der lukrativste für so manchen ist?

    Auf jeden Fall mein Ziel in diesen Branchen einen oder zwei Füße in die Tür zu kriegen.

    Dürfte man denn erfragen wie hoch deine Einnahmen im PPC-Berecih im Vergleich zu den restlichen Bereichen sind? Grob so 3:1 würde ich vermuten?

    Danke und happy Sommerloch!

  2. Marcus sagt:

    Gut gewähltes Thema :-) Aber: Wer in der Erotik-Branche ganz schnell ganz viel Geld verdienen will, hat es heutzutage (vor allem aus DE) extrem schwierig.

    Grundsätzlich tickt aber die Erotik- bzw. Adult-Branche ein wenig anders als Non-Erotik (Stichworte z.B. Tubes, TGPs, AVS…), trotzdem tummeln sich in der Erotik-Partnerprogramm-Branche jede Menge Affiliates, von denen man das gar nicht gedacht hätte…auch grosse “seriöse” Firmen sind dabei, natürlich über Tochter- und Schwester-Unternehmen oder über “befreundete” ausländische Firmen.

  3. eisy sagt:

    Den schnellen Einstieg und leichten Weg zum maximalen Reichtum erwartet hoffentlich niemand der Leser auf eisy.eu. Davon gehe ich einfach selbstredend aus. Du hast aber Recht Marcus, der Einstieg in diese Branche ist von Deutschland aus nicht einfach. Dennoch ist er möglich wenn man sich richtig gut informiert und bereit ist, zum Teil haufenweise Lehrgeld zu bezahlen.

    @ ALsCastle: wie du ja selbst vermutest, spricht man darüber nicht. :-)

  4. ALsCastle sagt:

    ……..^^ Nu ja ich dachte eventuell könnte ich ein Verhältniss erhaschen :-) Aber selbst erkunden und denken soll ja noch nie geschadet haben. Insofern… i’ll see —

    @Marcus: wundert denk ich keinen … dass die besten sich dort tummeln wo das meiste Geld verdient wird ist nicht unNormal

  5. Laurie sagt:

    Ich kann mich noch an den Moment erinnern als ich vor dieser Situation stand. “Erotik” ja oder nein. Wo kann ich meine Seiten hosten. Wie bekomme ich Traffic. Funktioniert hier SEO. PPC via Google klappt nicht – und auch so war es da nicht ganz einfach.

    Mittlerweile aber kann ich sagen, daß es sich gelohnt hat und es auch wirklich Spaß macht. Wer in diesem Bereich einsteigen will sollte sich aber vorher genau überlegen “wie” und “was” vermarktet werden soll. Es gibt so wunderbar viele kleine, erträgliche Nischen in diesem Bereich, die bedient werden wollen.

    Aber mal ganz ehrlich. Für weniger als 80EUR im Jahr kann man sich ziemlich entspannt mal in diesen Bereich reintrauen und ein wenig spielen gehen. Und dann ist selbst ein AVS / Jugenschutzsystem oder Impressum nicht mehr das Problem.

  6. Martin sagt:

    Hallo allerseits, ich hätte einfach zu viel Angst irgendwas mit Jugendschutzbestimmungen etc. falsch zu machen und von Abmahnungen etc. überhäuft zu werden. Gesetze und Regelungen gibt es viele in dem Bereich, diese alle zu kennen ist auf die “Schnell” sehr schwierig.

    Grüße, Martin

  7. Dave sagt:

    So sind sie die prüden Chefs – zumindest solange Sie im Büro sind ;-)

    Interessant wäre eine kleine “Einführung” in das Thema anonym Domains registrieren z.b. mit Moniker, Serverauswahl und Hosting etc.

    Die ganzen Hardcore / Fremdgeh / Imagehoster etc. Seiten sitzen doch nicht wirklich alle in HongKong oder Mexico.

  8. Freakmann sagt:

    Sehr interessantes Thema.. vielleicht sollte man das mal im Forum diskutieren, ich habe darüber mal einen thread gestartet. Wer also Lust hat mit zu diskutieren ist herzlich eingeladen.

    http://forum.eisy.eu/threads/228-Affiliat-im-Erotikbereich?p=1802#post1802

  9. Steven sagt:

    OHHA … schwieriges Thema … wenn da nicht die Masse an arbeitslosen Anwälten wäre …

    Die beste Methode etwaigen Abmahnungen entgegenzuwirken ist klar die Benennung eines Rechtsvertreters und Verweisung an diesen welchen im Impressum im Falle einer Abmahnung und einer Bearbeitungsgebühr von 1200 €uro bei Nichteinhaltung der Geschäftsordnung ;-) .

    Die jugendschutzrelevanten Richlinen sollten jedoch bekannt sein, bzw durch Logik und klarem Denken einzuhalten sein…

    Und: … den Service eines juristischen Jugenschutzbeauftragten sollte mit monatlich max 50 €us schon erhältlich sein…

  10. Ich spiele auch mit dem Gedanken und habe mir schon 2 vielversprechende Domains gesichert.
    Warum sollte ich anderen Paaren nicht von meinen Erfahrungen mit den kleinen, beei vielen heimlich im Kleiderschrank versteckten, Spielzeugen mitteilen…

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