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Hacker, Spammer und Phishing-Angriffe bei Twitter

Twitter gehört zu den unbestrittenen Aufsteigern der letzten Monate, doch so gut sich der Microblogging-Dienst Twitter auch im Netz zeigt, er hat dennoch seine Schwachstellen. Seit einiger Zeit bekommen dies auch die mehr als drei Millionen Mitglieder von Twitter mit. Bekannt wurde der Dienst Twitter erst richtig als im letzten Jahr die Terror-Angriffe von Bombay stattfanden. Zahlreiche Leute haben bei Twitter mit maximal 140 Zeichen live vom Geschehen berichtet und das war für Twitter der Durchbruch.

Wo viele Menschen sind, gibt es jedoch auch viele Daten und natürlich auch verschiedene Zielgruppen. Das wissen auch Angreifer und nutzen seit geraumer Zeit die Microblogging-Plattform Twitter für SPAM, Phishing und auch Hack-Angriffe. Besonders die Accounts von prominenten Personen spielen dabei eine große Rolle. Ob es der Twitter-Account von Barack Obama ist, oder der von Britney Spears, beide wurden bereits geknackt und auch der Account vom US-Fernsehsender Fox News ist schon geknackt wurden. Insgesamt wurden laut aktuellen Meldungen die im Netz kursieren, bereits 33 Twitter-Accounts geknackt. Die Betreiber von Twitter haben auch bereits die Schwachstelle gefunden, doch Lücken finden Angreifer immer, egal wann und egal wo!

Im offiziellen Blog von Twitter wurde auch schon darüber berichtet das Nutzer diversen Phishing-Attacken zum Opfer gefallen sind. Die bekannteste Phishing-Attacke auf Twitter handelt von einem Tweet (Kurznachricht bei Twitter) aus China. Darin werden Nutzer auf eine vermeintliche Seite gelockt, wo sie dann lustige Videos sehen können und wo man an Gewinnspielen teilnehmen kann. Es handelt sich dabei allerdings um Phishing-Seiten bzw. um gefakte Twitter-Seiten. Wer seine Daten dort eingibt hat Pech. Denn die Angreifer nutzen dann den Account und verschicken SPAM und weitere Phishing-Tweeds an alle Bekannten die man im Account hat.

Allerdings sollte man nicht nur bei den speziellen Phishing-Seiten aufpassen. Allgemein sollte man bei Diensten wie Twitter keinerlei Daten benutzen, die man auch bei anderen Diensten einsetzt. Viele machen sowas trotzdem und am Ende kneift man sich extrem in den Hintern, wenn die Angreifer auch außerhalb von Twitter noch viel Schaden anrichten. Ich selbst setze Twitter nicht ein, ich halte nicht viel von dem Projekt und bin immer noch der Meinung, dass ein Dienst wie Twitter irgendwann recht schnell wieder verschwunden ist, oder durch ein besseres Projekt ersetzt wird. Aber da soll jeder seine eigene Meinung haben, denn viele ziehen auch einen sehr positiven Nutzenfaktor aus der Microblogging-Plattform Twitter.

Kategorie: Internet

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