Wie ich eben aus einer Meldung von kleinreport.ch entnehmen konnte, muss Google an zwei französische Reiseveranstalter einen Schadensersatz von insgesamt 350.000 Euro bezahlen. Man hat Google schuldig gesprochen, das der Suchmaschinenbetreiber Teile der Kundschaft von den beiden Reiseveranstaltern auf die Websites von Konkurrenzfirmen geführt hat, so die Mitteilung des Pariser Landgerichts vom Montag. Im Jahr 2006 haben die beiden Firmen Terres d’aventure und Voyageurs du monde das Unternehmen Google verklagt. Ihnen ist aufgefallen das bei der Eingabe des eigenen Firmennamens, die Werbung von Konkurrenten eingeblendet wurde. Die Folge: Kundschaft geht zu den Konkurrenten.
Das Gericht hat Google zu Schadensersatz verdonnert weil der Suchmaschinenbetreiber es versäumt hat die Konkurrenzwerbung zu verhindern. Außerdem hatte man die Werbung nicht ausreichend als diese gekennzeichnet. Das Gericht stellte sich aber nicht vollständig hinter die Kläger, denn diese verlangten wohl utopische Millionenbeträge von Google. Das Gericht sprach einem Unternehmen 200.000 Euro zu, dem anderen Unternehmen 150.000 Euro. Die Gerichtskosten von 60.000 Euro muss Google ebenfalls tragen.
Leider konnte ich keine weitere Quelle dazu finden, ich kann euch daher dieses Urteil nicht mit einem Aktenzeichen bestätigen. Bitte seht die News daher als Gerücht an. Ich finde es dennoch eine Unverschämtheit vom Gericht, das Unternehmen schuldig zu sprechen. Die Anzeigen schaltete der Konkurrent doch selbst, also sollte man meiner persönlichen Meinung nach den Konkurrenten verklagen und nicht Google.









Eine Antwort zu "Google zahlt 350.000 Euro Schadensersatz"
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