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Google Stellenabbau 200 Entlassungen

jobs-itIm Vertrieb von Google werden 200 Stellen gestrichen. Den Personalaufwand im Bereich Sales sowie Marketing habe man einfach falsch eingeschätzt. Jetzt müssen beim Suchmaschinenmonopolisten Google weitere 200 Arbeitsplätze am Stellenabbau scheitern. Die Ressourcen sollen damit dem derzeitigen Aufwand angepasst werden.

Google teilte im Blog mit, dass weltweit 200 Arbeitsplätze im Sales- und Marketing-Bereich gestrichen werden müssen. Man habe den Arbeitsaufwand falsch eingeschätzt, bestätigte Vertriebschef Omid Kordestani von Google. Jetzt muss man zurückrudern um das Personal auf genau das Niveau zu bringen, was auch wirklich gebraucht wird. Der große Erfolg von Google und das enorm schnelle Wachstum führten zu ein paar Problemen.

In den Organisationsstrukturen des Unternehmens ist ein Wildwuchs-ähnliches Vorankommen entstanden. Da durch diesen Wildwuchs aber auch wichtige Entscheidungsprozesse gebremst werden, muss der Stellenabbau von 200 Arbeitsplätzen durchgezogen werden. Die Situation kann auch als „gesundschrumpfen“ verstanden werden. Die Masse an Entscheidungen die während dem schnellen Wachstums anstanden, führten auch zu großen Über-Investitionen.

logoWelche Möglichkeiten haben die Mitarbeiter von Google, deren Arbeitsplätze gestrichen werden? Laut Berichten ist nicht nur das Ausscheiden aus dem Unternehmen mit einem Abfindungspaket möglich, sondern auch die Bewerbung auf eine andere Stelle innerhalb von Google. Dies gibt zwar wenig Hoffnung, aber immerhin mehr als nur eine einzige Option.

Es sind nicht die ersten Arbeitsplätze die bei Google seit Beginn der Welt-Wirtschaftskrise gestrichen werden. 100 Mitarbeiter aus dem Personalwesen wurden bereits im Januar entlassen. Weitere 40 Arbeitsplätze sind bei der Abteilung für Radiowerbung verloren gegangen, als man diese aus dem Portfolio entfernte. Noch sind es jedoch über 20.000 Mitarbeiter die Google weltweit beschäftigt. Der Ruf des „immer wachsenden Unternehmens“ sollte nun aber langsam sein Ende finden. Verletzbarkeit ist auch bei Google vorhanden und der Stellenabbau dürfte auch unter dem Motto „gesundschrumpfen“ nicht beruhigender für die Mitarbeiter sein.

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