Beitrag wurde am 03. Jun 2009 verfasst und hat 4 Kommentare
Google plant E-Book-Shop
Amazon ist Marktführer im Bereich der E-Book-Shops, doch auch ein Marktführer kann schnell einen neuen Konkurrenten bekommen. Google? Ja, es hält sich das Gerücht im Raum, dass Google noch in diesem Jahr mit einem eigenen E-Book-Shop an den Start gehen wird, um damit den Marktführer Amazon Konkurrenz zu machen. Wie die New York Times berichtet, sollen die Nutzer über den E-Book-Shop dann einen Online-Zugang zu den Büchern erhalten. Auf der BookExpo in New York hat Tom Turvey, Direktor für strategische Partnerschaften bei Google, erklärt das der Benutzer die einmal erworbenen Bücher dann auch offline lesen kann.
Der Unterschied zum Angebot von Amazon wird aber sein, dass die im Google E-Book Shop erworbenen Werke nicht nur auf einem Gerät lesbar sind, sondern von allen webfähigen Geräten verarbeitet werden können. Bei Amazon ist es derzeit so, dass man die gekauften Bücher nur mit dem hauseigenen Kindle anzeigen kann. Als Alternative gibt es noch PDF und Epub die als DRM-geschützte Inhalte von diversen Geräten gelesen werden können. Was den Nutzer natürlich sehr einschränkt. „Wir glauben nicht daran, dass die Zukunft von E-Books in einem isolierten“ System liegt, teilte Turvey mit.
In dem E-Book Shop soll es laut Turvey so sein, dass die Verlage den Listenpreis selbst vorgeben können, aber Google am Ende den Preis für den Shop selbst festlegt. In diesem Schema läuft es auch bei Amazon und so können digitale Bücher bereits ab 9,99 Dollar gekauft werden.
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Kommentare zu Google plant E-Book-Shop
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Vanessa Schaar
3. Juni 2009 um 11:44
Na da bin ich mal gespannt was bei raus kommt und ob es Erfolg hat. Meiner Meinung nach werden E Books garnicht so sehr angenommen, die meisten bevorzugen ein richtiges Buch
Eisy
3. Juni 2009 um 11:47
Hi Vanessa… genau zu diesem Kreis gehöre ich auch. Ich lese viel lieber ein echtes Buch, statt einem E-Book. Ein E-Book kommt bei mir nur dann in Frage, wenn der Preis besonders tief liegt und ich es per Paypal sofort bezahlen und beziehen kann. Wenn allein die Sofort-Zahlung nicht klappt, zahle ich lieber mehr und habe dafür ein echtes Buch.
Peter
3. Juni 2009 um 12:56
Ebooks können durchaus ein Trend werden. Problem bisher liegt auch darin das manche versuchen mit recht einfach gestrickten Ebooks zu Thema Geld verdienen im Internet den Reibach zu machen.
In die USA gibt es durchaus viele gute Ebooks zum Preisen ab $3. Manchmal sogar schon als Flatrate.
Julia Stern
3. Juni 2009 um 19:55
Ob sich der Verkauf von Ebooks momentan schon wirklich richtig lohnt, ist die Frage. Es wird wohl mehr und mehr kommen, meiner Meinung nach macht aber Google wirklich alles, was es nur irgendwie gibt und das macht mir ehrlich gesagt Bedenken.