Forenlinks: schmutzige Tricks der Foren-Link-Mafia

Forenlink-Mafia Forenlink-Mafia

Ein Link in einem Beitrag eines neuen Benutzers ruft bei dir als Forenbetreiber Misstrauen hervor? Du lässt überhaupt keine externen Verweise mehr zu? Das muss nicht unbedingt so sein. Ein Link muss für das Foren-Klima nicht zwingend negativ sein. Dennoch ist Skepsis angebracht.

Es existiert eine ganze Branche, die es nur auf Links zur Manipulation des Google-Rankings abgesehen hat. Verschiedene Anzeichen deuten auf einen solchen negativ verwendeten Forenaccount hin. Je mehr Punkte bei einem Nutzer übereinstimmen, desto wahrscheinlicher versteckt sich ein Forum-Linkaufbauer dahinter.

23 Tricks für Forenlinks bzw. der Foren-Linkaufbauer

Im folgenden Abschnitt behandle ich lediglich die manuellen Aufbaumethoden. Automatische Spam-Scripte oder Tools kannst du deutlich leichter erkennen und dich mittels aktueller Forensoftware und verschiedener Captcha-Einblendungen davor schützen.

  1. Anmeldetag = Linkveröffentlichung

Einige Benutzer melden sich nur an, damit sie einen Link bei dir veröffentlichen können. Zumeist besitzt der Account nur eine sehr geringe Anzahl von Beiträgen und veröffentlicht noch am Anmeldetag einen Link zu einer ausgewählten Seite. Zudem wird der eigene Beitrag nie wieder kommentiert und der User ward nie wieder im Forum gesehen.

  1. Wenige Beiträge und dennoch Links veröffentlichen

Die Registrierung erfolgte bereits vor einigen Jahren/Monaten und dennoch wurden nur wenige Beiträge verfasst? Dies kann verdächtig sein, wenn die vorhandenen Beiträge jeweils einen Link aufweisen oder aus solch einer Intention heraus geschrieben wurden.

Eine Super-Schutzmaßnahme ist hierbei die „Grenze für kürzlich registrierte Benutzer“ – erst nach dieser Beitrags-Anzahl dürfen Links direkt veröffentlicht werden – einzurichten. Stellt den Wert auf 5 bis 10 Beiträge – mehr würde dem Kodex Quellen anzugeben etc. schaden – und beobachtet Nutzer mit der Beitragsanzahl von sechs, respektive elf. Hier werden besonders häufig Spammer erscheinen.

  1. Anmeldedatum stimmt nicht mit den ersten Beiträgen überein

Das Prozedere ist vergleichbar, denn umso größer die Diskrepanz zwischen Anmeldung und erstem Beitrag ist, desto auffälliger ist der Nutzer. Allerdings kann es logische Erklärungen für eine geringe Anzahl an Beiträgen geben.

Blickwinkel des Linkaufbauers: Wenn ich lange angemeldet bin, dann spricht dies für meine Erfahrung im Forum. Eventuell gibt es keinen Beitragszähler.

Objektiver Blickwinkel: Es gibt drei wesentliche Gründe, sich in einem Forum anzumelden. Der Nutzer möchte eine Frage stellen (60%), eine Antwort geben (30%) oder bestimmte Funktionen nutzen, die nur registrierten Mitgliedern zur Verfügung (10%) stehen.

  1. Nachdem der Link gesetzt wird, ist der Nutzer inaktiv

Der Link wurde gesetzt, dann muss der Nutzer nicht mehr aktiv am Forum teilnehmen.

Wann war der letzte Login und der letzte geschriebene Beitrag? Nutze die Foren-Statistik und schau, wie weit der Nutzer vom Durchschnitt entfernt ist.

frag-mutti.de-Nutzerdaten

Frag-mutti.de-Nutzerdaten

Nutzerdaten helfen bei der Bewertung eines Foren-Accounts

  1. Kryptische Namen

Namen sagen viel über den Nutzer aus. Passt der Name zum angegebenen Profil? Häufig geben sich Link-Mafiosi bereits hier keine Mühe. So trägt beispielsweise der Nutzer einen weiblichen Namen, aber im Profil deutet alles auf einen männlichen Schreiber hin.

  1. Profil ist selten gepflegt

Zeit ist Geld. Und dadurch verzichten die Foren-Spammer zumeist ganz auf ein Profil. Es existiert kein Avatar, die Interessen wurden nicht ausgefüllt und der Wohnort passt womöglich nicht zur IP-Adresse.

Prüf das Profil auf seine Glaubwürdigkeit und lass die IP-Adresse mit einfließen.

  1. Nutzer ist nur in Offtopic-Themen aktiv

Wenn der Nutzer kein reales Interesse am Forum aufweist, werden selten Fragen beantwortet und die Reputation wird mit Beiträgen in allgemeinen Rubriken erzeugt.

Schau dir die Beiträge des Mitgliedes an.

  1. Verlinkung mittels Keyword

Die beworbene Seite wird mittels sprechendem Linktext verlinkt.

Beispiel: Scheidung Online, Kredit beantragen

Betrachtest du die Zielseite einmal genauer, dann erscheint der verlinkte Text sicherlich häufig und prominent auf der Webseite.
Blickwinkel des Linkaufbauers: Schön, dass ich den Linktext selbst bestimmen kann. Dann nehme ich idealerweise das Hauptkeyword, um Google die Relevanz deutlich zu zeigen.

Objektiver Blickwinkel: Die Relevanz wird nicht von Google hergestellt! Der Nutzer stellt diese selbständig her. Wird in einem Thread etwas über Familienrecht geschrieben, dann kann eine Verlinkung auf einen Leitfaden zum Trennungsjahr sinnvoll sein. Wie dies verlinkt wird, spielt daher keine Rolle.

  1. Nutzer besitzt einen unpassenden Signaturlink

Seine eigene Webseite aus der Signatur zu verlinken, ist nicht schlimm, aber wenn im Nutzer-Profil keine Informationen angegeben werden, die Signatur aber einen Link enthält, ist Skepsis geboten. Häufig werden solche Signaturlinks verkauft bzw. von Webmastern gemietet.

  1. Verlinkt werden Shop-Kategorien oder die Startseite

Da ein Webshop selten Links auf seine Kategorien erhält, werden Firmen häufig beauftragt, genau diese mit Foren-Links aufzuwerten.

Achte darauf, ob die Unterseite den Nutzern tatsächlich einen Mehrwert bietet oder ob der Webseitenbesitzer gerne so verlinkt werden möchte.

Blickwinkel des Linkaufbauers: Ich muss die genaue Unterseite verlinken.

Objektiver Blickwinkel: Bietet die Unterseite dem Nutzer einen Mehrwert, dann bleibt er gerne auf dieser. Die Absprungrate ist gering und es werden weitere Seiten besucht.

  1. Frage stellen – aber nie eine eigene Antwort schreiben

Ein „Spam-User“ erstellt häufig eine Frage und veröffentlicht dabei einen Link. Antworten die Foren-Nutzer auf die Frage und möchten mehr über das Projekt erfahren, erhalten sie in den wenigsten Fällen eine Antwort. Viele Fragen sind nach folgenden Strukturen aufgebaut:

„Habt Ihr Erfahrungen mit folgendem Shop/Produkt/Dienstleistung/Anbieter?“ „Ich habe mir letztens etwas von/bei XYZ gekauft und benötige nun euren Rat!“

Blickwinkel des Linkaufbauers: Die Frage ist nur Mittel zum Zweck. Hauptsache der Link passt im Anschluss „halbwegs“ zum Thema.

Objektiver Blickwinkel: Fragen zu stellen, auf die wir die Antwort bereits kennen, ist nicht schlimm. Noch viel sinnvoller ist es allerdings, wenn wir die Antworten dafür nutzen, um unser Produkt/Webseite weiter zu verbessern. Beteiligt sich der Nutzer im Anschluss an einer Foren-Diskussion, entsteht eine Win-Win-Situation, da sein Verweis an Relevanz gewinnt und das Forum interessante Inhalte erhält.

  1. „Ich habe für dich gegoogelt“

Schreibt ein Nutzer, dass er kurz gegoogelt hat und folgende Seite finden konnte, dann solltest du ebenfalls googeln.

Überprüf, ob du die angegebene Seite auf den ersten 30 Plätzen unter dem Hauptsuchbegriff findest.

Wenn nicht, dann wird der Foren-Nutzer eine andere Intention für den Verweis gehabt haben.

  1. „Mal etwas anderes“

Kommentare enthalten Sätze wie „Mal etwas anderes, was haltet ihr von xyz? Würdet ihr in dem Shop xyz einkaufen? Ich habe letztens bei xyz gesehen …“ und passen nicht zur ursprünglich gestellten Frage.

In einem Thread über das ideale Hundefutter innerhalb eines Forums für Haustiere schreibt ein Nutzer eine hanebüchene Geschichte, um seinen Link unterzubekommen. So gibt es in Bonn eine interessante Messe und der Nutzer hat noch keine Übernachtungsmöglichkeit. Gleichzeitig fragt er aber die Gemeinschaft nach einem Quartier in Bonn und verlinkt dieses:

unpassende Antwort in einem Forum

„Mal etwas anderes“ – Antwort passt nicht zum Thema

Blickwinkel des Linkaufbauers: Ich beantworte die Frage relativ ausführlich, gebe viel eigene Meinung wieder und lenke danach die Aufmerksamkeit auf ein von mir wichtiges Thema. In dem Zusammenhang kann ich einen Link veröffentlichen, der wenig auffällt und zum Thema passt.

Objektiver Blickwinkel: Ein Nutzer, der die Aufmerksamkeit auf ein anderes Thema lenkt, würde weiterführende Informationen zu diesem geben. Zum Beispiel würde er sagen, um welche Messe es sich handelt und was er sich von einem Besuch erhofft. Schöner wäre die Veröffentlichung eines neuen Beitrages zu diesem Thema.

Zusätzlich sind die Besucher, die auf einen nicht themenrelevanten Link klicken, meist nicht sinnvoll für die Webseite. Die Absprungrate wird vergleichsweise hoch sein.

  1. Zitate eines Links

Der Link zur Zielseite existiert bereits. Nun werden, entweder mit einem zweiten Account oder über das Anheizen der Diskussion, andere Teilnehmer dazu gebracht die Aussage samt Link zu kopieren. Das Resultat ist je nach Forensoftware ein neuer Linktext.

Aus:

„Ich habe folgende Webseite: http://www.domainname.de/ besucht!“

wird

„Ich habe folgende Webseite: Domainname ist der Titel der Webseite besucht!“

Als Linktext wird zumeist der Titel der Seite angegeben. Das Forenlinkbuilding hat nun zwei Links erzeugt. Einen mit der URL als Linktext und einen Link mit einem Keyword.

Weiter unten gibt es noch eine Abwandlung dieser Methode.

  1. Helft mir bitte!

Diese Methode ist plump und dennoch häufig anzutreffen. Gerade in Foren zum Thema Webdesign wird diese häufig verwendet: „Könnt ihr mir helfen? Auf meiner Webseite www.meinewebseite.de“ – hier können ganz verschiedene Dinge eingefügt werden – „Kann mir jemand helfen/ seine Meinung sagen?“

An dieser Stelle ist gesunder Menschenverstand gefragt: Wie sieht die URL aus? Ist es wirklich seine Webseite? Ist die Fehlfunktion tatsächlich vorhanden? Passt die Geschichte?

  1. Bildlinks sind Links

Wird ein Bild von einer externen URL abgerufen, handelt es sich dabei ebenfalls um einen Link.

Blickwinkel des Linkaufbauers: Ein Textlink fällt zu deutlich auf, also antworte ich mit einem Bild.

Verbessert das Bild die Antwort oder steht es für sich alleine? Gerne werden Produktbilder verwendet: „Das habe ich mir letztens gekauft“.

Nun beginnen die richtig schmutzigen Tricks

  1. Alte Benutzeraccounts „missbrauchen“

Es kommt vor, dass Benutzeraccounts mit vielen Beiträgen verkauft werden, um diese im Anschluss für das Aufbauen von Links zu nutzen. Oder dem Besitzer werden Gegenleistungen angeboten, wenn er einen Link veröffentlicht.
Blickwinkel des Linkaufbauers: Ein altgedienter Account besitzt viel Reputation. Zudem werden Links von einem Benutzer mit sehr vielen Beiträgen nur selten geprüft oder entfernt.

Objektiver Blickwinkel: Diese Methode grenzt an Betrug. Zumindest werden die Foren-Nutzer, die eventuell den Besitzer des Accounts persönlich kennen, hinter das Licht geführt. Ein Schutz ist schwierig. Bei einer kompletten Übernahme ändert sich allerdings zumeist der Ausdruck, die Rechtschreibung oder die Grammatik des Benutzers.

  1. Alte, eigene Beiträge, werden bearbeitet

Nach einer Weile werden alte Beiträge – meist, wenn der Thread mehrere Seiten lang ist – wieder bearbeitet und ein Link eingeführt.

Zeigt dir deine Foren-Software „Bearbeitungen“ als „letzte Beiträge des Nutzers“ an?

Im Forum alten Beitrag bearbeiten

Im Forum alten Beitrag bearbeiten

In einem Beitrag über das Gesuch eines neuen Monitors wurde ein Link auf einen Safari-Anbieter eingefügt

  1. Der doppelte Link

Innerhalb eines Links wird ein zweites Linkziel versteckt. Dies kann lediglich in einem Buchstaben, Sonderzeichen oder gar einem Leerzeichen erfolgen.

Am besten mittels Quellcode den Link betrachten: Hier stehen zwei unterschiedliche Links

Oder eine Erweiterung wie „LinkParser“ verwenden.

  1. Verlinkung innerhalb von Smileys oder Satzzeichen

Anstatt lediglich einen Smiley angezeigt zu bekommen, wird die offensichtliche Erscheinung dafür genutzt, einen Link zu verstecken. Satzzeichen werden ebenfalls gerne unauffällig für Links missbraucht.

Zur Kontrolle helfen dir hier ebenfalls der Quellcode sowie der LinkParser.

Smiley - das Lächeln trügt

Auch wenn er unschuldig grinst, er kann ein fieses Geheimnis verbergen

  1. Mehrere Foren-Accounts nutzen

Häufig – ist wohl die beliebteste Methode – werden Threads erstellt, in denen der Linkaufbauer selbst antwortet. Auffallend ist diese Maßnahme vor allem deshalb, weil alle Bearbeiter des Themas nur wenige Beiträge aufweisen. Damit der Doppel-Account im Backend nicht auffällt, werden Anonymisierungsdienste wie Tor verwendet.

Achte  auf die IPs der Foren-Nutzer.

Meist stellt in dieser Methode ein neuer Account (1 bis 3 Beiträge) eine Frage, welche von einem aufgebauten Benutzeraccount (15 bis 20 Beiträge) beantwortet wird. Schließt sich der Unterhaltung keine Diskussion an, dann hilft der Thread der Forenkultur nicht weiter. Der Forenlinkbuilder hat allerdings sein Werk verrichtet.

An dieser Stelle möchte ich einen besonders beispielhaften Thread veröffentlichen. Getätigt wurde dieser im Einrichtung-Forum.de zum Thema Boxspringbetten. Ich schließe nicht aus, dass der Beitrag eine echte Relevanz besitzt oder das – zumindest einige – Antworten von Privatpersonen stammen. Aber viele Indizien sprechen leider dagegen. Vieles sagt mir, dass damit nur ein Forenlink zu einem Möbelhaus erzeugt werden soll.

Forenlinkaufbau mit mehreren Accounts

Forenlinkaufbau mit mehreren Accounts generieren

Der Ersteller des Threads hat sich am 9. September 2014 registriert und am 11. September seinen bis dato einzigen Beitrag verfasst. „mfuchs869“ ist weiblich und laut Profil 45 Jahre alt. Die erste Antwort erfolgte von „monikamaus12“. Sie besitzt zwei Beiträge, hat sich am 2. September registriert und am 16. September geantwortet. „carla72“ antwortete am 10. Oktober, besitzt 4 Beiträge und meldete sich am 1. Oktober an. „Monika“ und „Carla“ sind beide 42 Jahre alt. Alle drei Nutzer sind weiblich, besitzen einen Nutzernamen mit Ziffern am Ende, sind im gleichen Alter, haben wenige Beiträge verfasst. Zwischen Anmeldung und Beitrag sind einige, aber nicht viele Tage vergangen und sind kaum länger im Forum aktiv als der Thread-Ersteller. Die Accounts weisen somit eine Menge Parallelen auf. „Kieler“ hat sich am 14. Oktober registriert und am 16. Oktober geantwortet. Er besitzt insgesamt sechs Beiträge, für die er drei Anmeldungen benötigte (16. Oktober, 23. Oktober und 3. November). Mindestens in einem Beitrag, wurde bereits ein Werbelink entfernt. Insgesamt sind mir die Zufälle eindeutig zu groß, wodurch ich von einem „professionellem“ Linkaufbau-Interesse ausgehe.

Update: Entweder der Forenbetreiber, ein Forennutzer oder die Linkspammer lesen mit. Oder aber es ist einfach nur Zufall. Seit heute gibt es eine weitere Antwort. „Lycan“ ist seit 6. Oktober im Forum angemeldet und 37 Jahre alt. Allerdings scheint er öfter aktiv zu sein. Er hat 12 Beiträge und einen Link veröffentlicht sowie einige längere Beiträge verfasst. Eventuell ein Nutzer, der nicht nur einen Link abstauben möchte?

Prüf die Accounts auf vergleichbare Daten: IP-Adresse, ähnliche E-Mail-Adresse, Uhrzeit der Anmeldung oder der Veröffentlichung. Prüf die Aktivität im Forum bzw. in den Themen.

  1. Links hinter Formatierungen verbergen

Welche Farbe haben Links im Text? Zumeist werden Verweise in blauer Farbe und unterstrichen dargestellt. Wenn der Forennutzer nun weitere Textpassagen „rein zufällig“ ebenfalls in blau formatiert und einige Stellen zur Verdeutlichung unterstreicht, dann fällt der Link nicht mehr auf.

Bei auffälligen Formatierungen misstrauisch sein und den Quellcode prüfen!

  1. Zitate verändern

Das Zitat ist hilfreich für das Verständnis. Wird allerdings der bereits vorhandene Link derart verändert, dass die Zielseite eine andere ist, dann muss von einer hinterlistigen Methode gesprochen werden.

Zitat mit Link versehen

Das Zitat wurde mit einem Keywordlink versehen.

Zitate mit Links prüfen!

Allgemeine Möglichkeiten

  1. Alte Threads werden aus der Versenkung hervorgehoben

Blickwinkel des Linkaufbauers: „Toll, hier wird über mein Thema geschrieben! Dann stelle ich eine Frage oder beantworte den alten Text mit einem Link zu meinem Kunden.“

Objektiver Blickwinkel: Über Suchmaschinen werden alte Beiträge ab und an prominent beworben und sind daher nicht zwingend im Archiv richtig aufgehoben. Oftmals haben sich neue Erkenntnisse ergeben oder im Beitrag ist gar keine Lösung der Fragestellung vorhanden. Dann kann eine Antwort oder gar ein Link viel Nutzen stiften. Denn der Beitrag scheint wichtig zu sein, ohne dass der Nutzer eine Antwort erhält! Dann ist es doch praktischer, wenn diese Antwort enthalten ist!

Prüf, aus welcher Intention heraus der alte Beitrag überarbeitet wurde!

Die finstere Bedrohung durch die Foren-Link-Mafia ;-)

Update-Prozess: Am 30. Juli wurde Methode 19 eingefügt (Links hinter Formatierungen), am 14. August 2014 wurde Methode 20. Zitate verändern eingefgügt, am 25. August 2014 erfolgte die Ergänzung zu Punkt 13. Zitate, eine Ergänzung der 18. Methode (mehrere Foren-Accounts) erfolgte am 27. November 2014, am 3. Juni 2015 habe ich Punkt 3. Anmeldedatum stimmt nicht mit dem ersten Beitrag überein ergänzt und Ende Oktober 2015 wurde der Artikel Neu-Veröffentlicht (Variante 14: Helft mir bitte! eingefügt, einige Varianten-Reihenfolgen verändert, Gegenmaßnahme für 2. ergänzt, sowie eine weitere Schutzmaßnahme integriert).

Schutzmaßnahmen gegen Forenspam

  • Beiträge lassen sich nur eine begrenze Zeit bearbeiten.

Dadurch kann es zwar zu Doppelpostings kommen, aber dies ist sicherlich besser als eine manuelle Kontrolle.

  • Beiträge von Nutzern, die weniger als X Beiträge verfasst haben und einen Link enthalten, müssen manuell kontrolliert werden.

Verwechsle diesen Umstand nicht damit, gar keine Links von Neulingen zu erlauben. Das Verweisen auf eine Quelle oder die Unterstützung der Aussage mittels Verweis stellt einen wesentlichen Bestandteil der Forenkultur dar.

  • schreibt verdächtigen Personen eine E-Mail (vorher eventuell mit eine Privaten Nachricht vorfühlen)

Häufig sind ungültige E-Mail-Adressen angegeben oder aber die Thrash-Mail-Adresse erlaubt kein Antworten.

  • Anmeldung nur mit echter Adresse, Handynummer oder ähnliches möglich

Mit dieser Variante grenzt ihr aber viele Nutzer aus. Kann sich allerdings bei Special-Interest-Foren lohnen.

Zusammenfassung

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass einige solcher „Linkbuilder“ einen positiven Anreiz für das Forum erzeugen können. Bieten die Links wirklich einen Mehrwert an, dann kann der Inhalt durchaus für viele Nutzer von Interesse sein, obwohl die Intention eventuell nicht das Informieren, sondern lediglich das Beeinflussen war. Keine Verweise zuzulassen oder sein Forum für Google nicht sichtbar zu gestalten, ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg. So entstehen Hürden für den Otto-Normal-Benutzer, die insgesamt eher abschreckend wirken.

Hast du andere Erfahrungen gemacht oder kennst du noch andere Tricks, um an Forenlinks zu kommen? Dann teile sie uns bitte mit und hilf anderen Foren-Betreibern!

Erwähnte Verweise und nützliche Informationen

[1] Kontrolle von eingehenden und ausgehenden Links: LinkParser für Firefox

[2] Browser zur Anonymisierung der Verbindungen: Tor Bundle

[3] Rezepte und Haushalts-Tipps: Frag-Mutti.de

[4] Forum des Webhosting Anbieters bplaced.net

[5] Forum für Haustiere mit über 31.000 Benutzern: Forum-Haustiere.de

[6] Forenmarketing ist das neue Linkbuilding

[7] Tipp 17 und 18 stammen von Pierre Kurby aus seinem Beitrag, wie Foren-Linkbuilding nicht betrieben werden sollte

[8] Einrichtungs-Forum.de – vergleichsweise kleines Forum zum Thema Wohnen

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René
Über René (9 Artikel)
Selbst verstehe ich mich als Online-Enthusiast, denn ich mag diese technische Errungenschaft sehr. Daher plädiere ich für einen ordentlichen Umgang, denn wir haben nur ein Internet :P

14 Kommentare zu Forenlinks: schmutzige Tricks der Foren-Link-Mafia

  1. Hi René,
    Hier mal meine Meinungen, ich freue mich auf Anregungen:

    1) Forenlinks sind ein Relikt einer aussterbenden Art von SEOs. Wer das heute noch praktiziert, der hat die letzten drei Jahre unter einem Stein gelebt und sollte schleunigst seine Arbeitsweise ändern.

    2) Forenlinks sind Schleichwerbung und damit abmahnfähig.

    3) Jedem Forenbetreiber kann ich nur raten, alle Links auf Nofollow zu setzen und zusätzlich Links nur für angemeldete User sichtbar zu machen. So bekommt man mehr Anmeldungen und die Spammer bleiben weg. Ich kenne keine „nützlichen“ SEO-Links in Foren, das ist alles Spam. Manchmal gut gemachter Spam, aber trotzdem Spam.

    4) Foren sind sowieso tot, denn die echten Diskussionen finden heute in Facebook-Gruppen statt. Denkt mal drüber nach.

    Versteht mich nicht falsch: Ich habe früher auch Forenlinks gesetzt. Aber das ist sehr lange her. 2015 sollte man das nicht mehr machen. Aber man kann das Zeug ziemlich simpel zu Stückpreisen verkaufen, die Hürde ist nicht sonderlich hoch und Kunden verstehen es sowieso nicht. Daher jemanden für drei Euro pro Link bezahlen, das an die Agentur für 20 weiterverkaufen und dem Kunden dann 100 Euro berechnen. Wacht endlich mal auf! :)

    • Hey Julian, danke für deinen Kommentar. Ich versuche diesen etwas grundlegend zu beantworten, obwohl dies in der Kürze wohl schwer wird. Manche Aspekte sind doch erklärungsbedürftiger aber für diesen Austausch gibt es sicherlich auch noch eine Gelegenheit (Stichwort: Campixx und Co.).

      1) Sehe ich grundlegend anders. In Foren tauschen sich Menschen aus, die mehr von einer Sache verstehen als die Firmen, über die sie schreiben. Also hier triffst du Leute, die können dir einen Schaltplan deines Computers aufmalen. Diesen würdest du vom Hersteller nie erhalten. Das Wissen das hier herscht ist gigantisch. Links können eine starke Wirkung haben.

      2) Da stimme ich dir zu, allerdings natürlich nicht uneingeschränkt. Nicht alle Forenlinks … .

      3) Teil A) auf jeden Fall. Links aus UGC sollten meiner Meinung nach grundsätzlich auf nofollow stehen. B) SEO-Links sind in deiner Aussage ja bereits abwertend gemeint. Links allgemein, sogar Links die nur aus dem Werbegrund gesetzt werden, können allerdings hilfreich sein. Wenn mein Problem oder das Problem des Fragenden damit beantwortet wird, ist doch alles gut!
      –> steht auf meinem Merkzettel, werde den Artikel dahingehend ergänzen

      4) Muss ich erneut in aller Deutlichkeit wiedersprechen. Je nach Zielgruppen muss dies abgewandelt werden. Passend dazu: „SEO ist nicht tod, es riecht nur so“ (Danke Steffi) ;)

      Warum sollte man es nicht mehr machen? Was ist negativ an einem Forenlink?

      Ich sehe an dem Link als solchen nichts negatives. Mich stören nur einige Methoden wie dieser entsteht!

      • @Rene: Danke für die Erwähnung

        @Julian: Foren gehören zur Internetkultur genauso, wie Facebook, Blogs und sonstige Seiten.

        Wie Rene richtig schreibt, sind in Foren Leute unterwegs die sehr viel von ihrem Thema verstehen und sich teilweise sehr aktiv austauschen. Manchmal sind sie sehr dankbar für GUTE Antworten.

        Bringen sie nicht mehr die Linkpower wie vor einigen Jahren – möglich. Kann man sie für 20 Euro verhökern – ganz bestimmt.

        Nichtsdestotrotz sind sie eine weitere Marketingmöglichkeit. Und wenn man dabei vernünftig vorgeht, ist es auch keine Schleichwerbung.

        Ich verstehe bei diesen Sachen die Schwarz-Weiß-Malerei nicht…

  2. Na ja, sehe das nicht ganz so. Wenn ein Link in einem Forum einen Mehrwert hat, hat er seine Daseinsberechtigung, egal ob der User neu ist oder was auch immer. Solange die User im Forum den Link klicken und auf der Zielseite das finden wonach sie suchen, ist doch alles gut.

    Das heutzutage wahrscheinlich der größte Teil nur Links setzt aufgrund eines Forenlink-Auftrages, darüber lässt sich natürlich nicht streiten und in den meisten Fällen bringt es sicherlich auch nichts. Trotzdem lohnen sich immer wieder gute Beiträge in Foren die entweder bei Google zum gewünschten Thema gefunden werden und dadurch Besucher bringen oder eben durch die Diskussion in den Foren. Voraussetzung ist natürlich der Mehrwert für die User und da gebe ich Dir Recht, fehlt es in den meisten Fällen.

    Punkt 4 von Julian: Absolut richtig – sieht man auch hier an diesem Beispiel. Auf FB gibt es viel mehr Kommentare als hier im Blogbeitrag.

    • Auch hier möchte ich euch die Zielgruppe verdeutlichen. Dieses Beispiel als Beweis zu nehmen, ist fragwürdig. Online-Enthusiasten nutzen FB intensiver als der Modellbauer, eine Steuerkanzlei oder … . Je nach Gruppen kann dies sein, muss aber nicht ;)

  3. Foren sind niemals tot, solange Facebook nicht mit den Gruppen und Antworten in den SERPS erscheinen. Die schnelle Kommunikation mag über Facebook laufen, aber eine Nachhaltige und Problemlösende läuft auch noch über die Foren. Sie haben eingebüßt, aber mittlerweile eine stabile Nische gefunden. Es gibt halt nur noch wenige, die dafür groß und es ist viel los.

    Als Forenbetreiber: Mir ist es sowas von Scheiß egal ob der Link künstlich aufgebaut wird oder nicht. Einzig allein die Frage Mehrwert ja/nein zählt für mich.

  4. Foren sind nach wie vor lebendig. Es werden meines Empfindens weniger neue gegründet, aber es gibt zahlreiche, aktive Foren. Neben Technikforen oder Supportforen muss man nur mal den Bereich Gesundheit betrachten. Schade finde ich, dass man als Admin quasi gezwungen ist auf nofollow zu stellen, um den Anreiz für Linkbuilder zu verringern. Nichts gegen gute, saubere und weiterführende Links.

  5. Darf ich nur eine ernstgemeinte Frage stellen?

    Wer soll den Forenadmin bezahlen der 23. oder warscheinlich bald 25. Erkennungsroutinen anwendet um einen möglicherweise illegitimen Link in einem Forenbeitrag zu entdecken?

    Ist da nicht die ganze Geisteskrankheit dieser Branche ersichtlich?

    Eine Branche die sich durch Nischenseitenchallenges, so-verdienen-sie-geld-im-internet Webseiten die eigene Konkurrenz aufbaut um dann als unbewusste Gegenmaßnahme Profiling Tipps zu geben mit denen man Linksuchende aufspüren kann, die ein paar relevante Backlinks suchen?

    Ich nehme mich aus diesem Trottelhaufen unvollkommener Selbstreflexion nicht aus, ich gehöre oder besser gesagt gehörte vielmehr selbst dazu. Damals als ich noch keine Ahnung vom Geld verdienen im Netz hatte, wollte ich anderen meine Erfahrungen mitteilen und Ihnen zeigen wie sie selbst Geld im Netz verdienen können.

    Heute denke ich mir, was ein Bullshit. Nicht nur das man ohne praktische Erfahrung anderen Hilfesuchenden keine Tipps geben sollte – Hört auf eure eigene Konkurrenz zu züchten, hört auf die Google Suchergebnisse mit hässlichen und uninformativen Nischenseiten zu füllen. Die verschlechtern letztenendes nur die Nutzerexperience und bieten keinen informativen Mehrwert. Irgendwann vertrauen alle nur noch den Brands und dann haben wir das digitale Spiegelbild unserer heutigen materiell gestimmten und geistig isolierten Gesellschaft.

    Prost Mahlzeit – Fuck Seo !

    Edit René: Wer mehr über Flitschi erfahren möchte besucht seine Webseite unter: [url entfernt]

    • Natürlich darfst du fragen. Ich gebe dir sogar eine Antwort ;), obwohl ich diese nach meinem Empfinden bereits in der Einleitung gegeben habe:

      Je mehr Punkte bei einem Nutzer übereinstimmen, desto wahrscheinlicher versteckt sich ein Forum-Linkaufbauer dahinter.

      Das bedeutet nicht, dass ein Trick für sich allein genommen bereits negativ ist – ist bei den wenigsten Dingen (ausgenommen ggf. 16 bis 18) der Fall. Es kommt vielmehr auf das Zusammenspiel an.

      Allerdings habe ich auch diese Punkte herausgearbeitet, denn ich habe mit den unterschiedlichen Blickwinkeln zwei Perspektiven aufgezeigt. Beide können je nach Situation korrekt sein.

      In aller Deutlichkeit möchte ich ein Beispiel geben:

      Erstellt Nutzer „Basti17“ sich einen Account am 28.07.2014 aber veröffentlicht seinen ersten Beitrag erst am 28.10.2015 kann es sein (Trick 3), dass er seinen Account schlicht vergessen hatte. Ihn damas nur zum Lesen eines bestimmten Threads erstellen musste und nun seine Informationen weiter geben möchte. In dem Beitrag fragt er die Forumgemeinde, wie das Problem X auf seiner Webseite: xyz.de behoben wird (Trick 14), kann er tatsächlich einen Rat benötigen. Erhält er nun 30 Antworten und soll einige Fragen beantwortet, meldet sich in Zukunft allerdings nicht mehr im Forum an, dann kann er seinen Beitrag schlicht vergessen haben (Problem 4). Oder das Problem hatte sich erledigt.
      Die wahrscheinlichere Ursache ist allerdings, er wollte nur Werbung für seine Domain machen.

      Ist grundlegend nicht verwerflich! Allerdings spielt er mit der Zeit und der Gutmütigkeit der Forennutzer! Diese haben sich seinem Problem angenommen, wollten Helfen. Benötigten weitere Informationen, bekommen diese aber nicht. Somit ist ein „leerer Thread“ entstanden. Er bietet keine Antworten. Der nächste User hat eventuell ein identisches Problem, freut sich via Google auf den Thread und erhält dennoch keine Lösung.

      Mit solchen Worthülsen wird die Forenmentalität beschädigt. Das empfinde ich als kritisch.

      Aus dem Grund ist es für das Forum auch wichtig, solchen Benutzern nicht zu viel Raum zu geben, denn diese füllen das Forum lediglich mit „leeren Inhalten“.

    • „Edit René: Wer mehr über Flitschi erfahren möchte besucht seine Webseite unter: [url entfernt]“

      Normalerweise stehe ich ja nicht so darauf, andere in einer Diskussion abzuwerten, indem man sie als geisteskrank bezeichnet. Da aber Flitschi selbst damit angefangen hat, hier mal einen informativen Link für ihn: https://de.wikipedia.org/wiki/Projektion_%28Psychoanalyse%29

      PS: Was ist eine „geistig isolierte Gesellschaft“ xD

  6. Eine interessante Diskussion, wie ich finde. Forenbetreiber versuchen mit Recht, den Spam einzudämmen, denn die Antworten haben in der Tat häufig keinen Mehrwert und sind nur konstruiert. Das Forenlinks nichts bringen, sehe ich nicht so, ganz im Gegenteil: Google weiß, dass Foren stark überwacht werden. Wird doch ein Link zugelassen, musste er zunächst durch die „Firewall“ namens Admin. Folglich ist der Link für Google auch ziemlich relevant!
    Wem die Check-Punkte zu umfangreich sind, kann sich ja mal die 6 Checkpunkte vom Frag Mutti-Forum anschauen, welche m.E. Sinn machen:

    1. Ist der User schon länger im Forum aktiv?
    2. Handelt es sich bei der erwähnten Firma um einen Betrieb, der einer genügend großen Anzahl an Menschen im deutschsprachigen Raum bekannt sein dürfte? (z.B. „Aldi“, „Carglass“, „RTL“, „Bild Zeitung“, „guenstiger.de“)
    3. Könnte der Hinweis für andere User bzw. den fragenden User hilfreich sein? Bzw. ist der Hinweis auf diese Firma notwendig, damit der Thread Sinn ergibt?
    4. Ist es kein Link sondern nur Text?
    5. Hat der postende User keinerlei finanziellen / wirtschaftlichen Nutzen durch Erwähnen dieser Firma?
    6. Handelt es sich um eine Antwort in einem aktuellen (d.h. erst kürzlich erstellten) Thread?

    Sind auch nur 3 dieser Fragen mit „ja“ beantwortet, ist es höchstwahrscheinlich, dass es sich um KEINE Werbung handelt und daher absolut legitim ist hier gepostet zu werden.

  7. Super Artikel, schon seit längerem mache Ich ein grossen Bogen um Foren, da in die meisten Foren leider einen ungehobelten Umgangston herrscht und ein nettes höfliche Umgang mit einander dort anscheinend nicht wichtig ist,(das extremsten Beispiel habe ich bis jetzt in das Forum von Kunstnet gefunden), das es Neben Beitraegen die nur wegen Backlinkskaufen geschrieben werden,noch einige andere fiesen Tricks gibt, wusste ich allerdings noch nicht.

  8. Dass es all diese Möglichkeiten gibt, wusste ich allerdings auch noch nicht :-| Danke für den Überblick.

    Wobei ich kleckerlabor auch zustimmen muss. Ich weiß nicht was in den letzten 10 Jahren mit den Foren passiert ist, aber während man sich früher höflich und helfend begegnete wird heute beschimpft, geflucht und verdammt. Und all das von Leuten die nicht einmal die Wörter „thread“ und „fred“ unterscheiden können. Alle tun immer so als wäre ihr Forum eine Art Eliteclub und mann müsste auf die Knie fallen um überhaupt mit machen zu können… Eigentlich wirklich Schade drum.

  9. irgendein Keyword // 29. Februar 2016 um 14:06 // Antworten

    Sehr Informativer Post über das Thema Links in Foren.

    Ich bin selber ein kind der zeit in der man sich noch hilfesuchend in einem Forum mit gleichgesinden Menschen unterhalten hat über themen die einen Intressieren oder um hilfe zu suchen bei Problemen aller art. Diese zeit ist leider vorbei in zeiten in dennen die Diskusion in Facebook Gruppen ausgelagert wird. Klar bieten diese auch einen gewissen vorteil aber ich finde es dennoch sehr schade da foren mit eines der ältesten errungenschaften aus dem WWW sind. Im zahrten kindesalter des Internets nannte man sie newsgroups (Schwarzes Brett) dan Foren und heute sind sie vor dem Aussterben betroht. Hat man damals noch eine gewisse erfurcht vor Administratoren werden diese heute eher belächelt.Dennoch für die Menschen die Aktiv ein Forum Betreiben und dieses vor link-spam frei halten wollen empfinde ich deinen Artikel als sehr hilfreich.

    Lieben gruß

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