Die Nischenfalle – Warum es bei Affiliate-Einsteigern oft nicht voran geht

NischenfalleHeute mal kein Tool-Review oder ähnliches sondern ein sehr häufig aufkommendes Theme wenn es um Affiliate-Marketing geht.

Ich kann mich noch gut daran erinnern wie es mir vor 2-3 Jahren ging. Nischen suchen – wenig Konkurrenz und ganz viel Nachfrage. Dann hat man einfache Spiel. So lautete meine Aufgabenstellung bis vor 2-3 Jahren also das Suchen einer Nische. Da ich immer wieder in Foren oder Blog-Kommentaren genau von diesem Thema lese will ich mal ein paar Gedanken los werden – subjektiv und einfach niedergeschrieben.

Immer wieder liest man bei Affiliate-Einsteigern davon, das ihr größtes Problem das Finden einer passenden Nische ist.

Typische Fragen von Affiliate-Einsteigern

Und immer wieder, so zumindest meine Empfindung, tauchen genau die gleichen Fragen innerhalb dieser Thematik immer wieder auf:

  • Wie finde ich die passende Nische?
  • Ab wann ist eine Nische eine Nische?
  • Wie viel Nachfrage muss laut Google Keyword-Tool vorhanden sein?
  • Wie groß darf dieser Mitbewerber-Balken bei Google Keyword-Tool sein?
  • Hab ich überhaupt eine Chance gegen den, der da auf Platz 1 steht?

Das also die typischen Fragen. „Experten“ geben dann oft rat. So und so muss das aussehen, dann kannst du da richtig Geld verdienen. Experten in Anführungszeichen, weil es leider oft keine sind. Nicht falsch verstehen, ich selbst bin in diesem Bereich sicher auch kein Experte. Aber ich kann doch niemand eine Empfehlung über Suchvolumen und Konkurrenz geben, wenn noch gar kein grobes Thema im Raum steht. Und genau da geht der Unfug los.

Die Nischenfalle

Ich nenne diese Phase einfach mal die Nischenfalle. Knüpfen wir also bei den Experten an, bzw. eigentlich beim angehenden Affiliate, der sich nun mit guten Experten-Ratschlägen vll. gut gemeinten Ratschlägen auf den Weg zum Google Keyword-Tool macht.
Nun werden alle möglichen Keywords in das Tool geklopft. Anschließend ergeben sich verschiedene Situationen. (Aus eigenen Erfahrungen und dem was man liest abgeleitet).

  1. Aufgabe durch Unsicherheit: Man gibt auf und vertagt das Suchen einer Nische auf nächsten Monat. Vielleicht waren ein paar gute Keywords dabei, die man hätte weiter verfolgen und verfeinern können, aber eher nicht (glaubt man). Das ist sicher nicht genug Nachfrage….Die Konkurrenz hat doch viel mehr Ahnung….das ist zu schön um wahr zu sein. Also wird es vertagt – immer und immer wieder!
  2. Aufgabe durch Misserfolg: Man hat eine scheinbar gute Nische gefunden und besorgt sich eine Keyword-Domain, ballert ein paar Produkte und Texte drauf und wartet. Ja, meistens wartet man ziemlich lange bis man merkt das eine Nische, selbst wenn sie wirklich eine lukrative ist, kein Selbstläufer ist.
  3. Aufgabe durch Desinteresse: Nische gefunden, Projekt gestartet. Ab da an beginnt man mit der Erstellung von Content, im besten Falle auch Mehrwert, setzt oder bekommt erste Links :P und kommt im Ranking vielleicht sogar etwas voran. Das Ende vom Lied -> Man hat solange nach einer passenden Nische gesucht das man bei einem Thema gelandet ist was einen nicht interessiert und für das man sich nicht begeistern kann. Fertig!

Das mal 3 meiner Meinung nach häufige Abläufe. Meiner Meinung nach wird man durch einige Blog-Artikel, ebooks und sonstigem Dreck (sorry) so verunsichert, das man am Ende entweder in Ausgangsposition 1,2 oder 3 landet – oder man lässt es gleich bleiben.
Mir ging es wirklich auch so und mein Pech war noch, das ich vor schätzungsweise 7-8 Jahren bei einem dieser Gurus gelandet bin. Das hat mich sicher 4 Jahre gekostet, wobei das natürlich auch meine eigene Schuld war. Aber in diesen 4 Jahren ist so gut wie nichts gelaufen – aus Verunsicherung und falschen Informationen. Anschließend kam ich dann auf die Blogs von Manuel und eisy. Es gab noch einen Blog, den habe ich aber aus den Augen verloren und weiß nicht mal mehr dessen Name. Wie dem auch sei, darum geht es ja gar nicht.

Try it – Learn it – Do it

Nun natürlich auch noch ein paar Anregungen für die Umgehung der „Nischenfalle“.
Ich finde der wichtigste Punkt ist das man unbedingt seine Neugierde ausleben sollte. Affiliate-Marketing, Suchmaschinenoptimierung und alles was dazu gehört sind spannende Theme für die es keine Grundausbildung gibt. Wahrscheinlich zu recht. Ausleben ist hier echt der springende Punkt. Nischen lassen sich selbst mit guten Ratschlägen schlecht einschätzen wenn man selbst kein Gefühl dafür bekommt. SEO-Maßnahmen versteht man nur dann, wenn man diese schon mit positivem oder negativen Ausgang getestet hat. Ich habe neulich erst einen Artikel gelesen in dem sinngemäß stand, das „jede Penalty einen voran bringt“ (Ich finde leider den Artikel nicht mehr – Wer weiß welcher Artikel gemeint ist einfach sagen, dann gibts auch nen Link). Nun ist eine Penalty auf den ersten Blick natürlich etwas ärgerliches, aber wie im kompletten Leben gilt:“Wer keine Fehler macht, kann aus diesen auch nichts lernen“.

Deswegen probiert euch, die Themen, den Markt und mögliche Maßnahmen aus. Fangt mit kleinen Projekten an, lernt die Basics und baut mit eurem gewonnenen Wissen eure Projekte aus.
Lest bei Leuten mit, die ihr Werk verstehen. Hier lässt sich die Spreu vom Weizen sehr schnell trennen in dem man einige Blogs abonniert und den besagten Leuten bei twitter folgt und anfängt zu kommunizieren. So hat man schnell raus wer weiß was er verzapft oder wer sich nur profilieren möchte, weil sonst im Leben nichts passiert.

Ok, genug. Das einfach mal ein paar Gedanken zu dem Thema, weil ich immer wieder davon lese und mir die letzten Tagen einfach meine Gedanken dazu gemacht habe.
Ich würde mich natürlich freuen auch eure Meinung zu hören. Könnt ihr ähnliche Probleme bei Einsteigern sehen oder liegen für euch die Probleme irgendwo ganz anders?
Ich bin gespannt… ;-)

 

 

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Dieser Beitrag wurde von Bohn verfasst. Er bloggt unter anderem auf bohncore.de zu den Themen Webwork, Bloggen, WordPress, Social-Media, Internet und Design. Auch bei Twitter ist Bohn (@bohncore) aktiv.

38 Kommentare zu Die Nischenfalle – Warum es bei Affiliate-Einsteigern oft nicht voran geht

  1. Hallo Ralf!

    Toller Artikel!

    Kommt mir gerade ziemlich bekannt vor und ich denke es geht auch einigen anderen so.

    Gruß,
    Marco

  2. Hy Ralf, wahre Worte die Du da niedergeschrieben hast. Hab auch lange gebraucht bis ich das für mich Richtige gefunden hatte.

  3. Also ich sehe das Problem immer wieder, dass die Einsteiger bei Ihren Nischen Projekt nicht konsequent genug für einen Linkaufbau sind.

    Wenn man konsequent und regelmäßig Links mit entsprechenden Anchor Text setzt, geht es immer voran. Unter konsequent verstehe ich 5-10 Links jeden Monat für ein Projekt. Dies ist eine sehr ermüdende Arbeit, aber dies wird sich auf lange Sicht sehr lohnen.

    Einer der häufigsten Anfänger Fehler, ist das Setzen von Links über automatischen Tools. Der Linkaufbau sollte weitesgehend manuell erfolgen, es gibt zwar gute Tools hierfür bloß diese sind rar und meist für den Anfänger nicht bezahlbar.

    Ich würde mal sogar behaupten dass im Anfang bei einem Projektaufbau ca. 70 % beim Linkaufbau scheitern. Umsonst gebe es nicht so viele Nischen, wo man mit 5-10 Links bereits in den Top 20 rangiert.

  4. @Marco und Pascal – Danke euch ;-)

    @Nico, das stimmt natürlich, siehe mein Punkt Nr.2 – was so ziemlich das Gleiche aussagt. Das Problem ist das die Meisten gar nicht bis zum Linkaufbau kommen :/

  5. Moin Ralf, schöner Artikel :-) Ausleben bzw. „einfach machen und sein Ding durchziehen“ ist sicher der springende Punkt. Was du schon angedeutet hast ist auch mein Tipp: In der Anfangsphase nicht so lange mit Nebensächlichkeiten aufhalten (eBooks lesen, Planen, die perfekte Nische suchen). Einfach Gas geben, ausprobieren, Seiten aufbauen und wenns nicht klappt (ist oft so), daraus lernen und beim nächsten mal besser machen :-)

  6. „Aufgabe durch Desinteresse: … das man bei einem Thema gelandet ist was einen nicht interessiert und für das man sich nicht begeistern kann“

    Hier sehe ich mit den zentralsten Punkt! Wenn ich für ein Themengebiet kein echtes Interesse habe oder aufbauen kann, dann ist das betreffende Projekt meines Erachtens schon von Beginn an zum Scheitern verurteilt! Man sollte zumindest einen minimalen Bezug zu dem entsprechenden Thema haben. Mit der entsprechenden Wissbegierde und Energie kann dann vieles interessant werden.

  7. Geduld heisst das Zauberwort.
    Ich erinnere mich gut daran, dass ich mich die ersten Monate über jeden Adsense-Euro gefreut habe. Von Affiliate-Marketing hatte ich zudem Zeitpunkt maximal nur gelesen. Nach ca. 10 Monaten hat dann das erste Projekt endlich gefluppt. Ich denke in 10 Monaten ohne nennenswerte Umsätze haben sicherlich schon viele vorher aufgegeben – die Gründe sind oben sehr schön beschrieben.

    Was ich noch ergänzen möchte – „Alles ausprobieren“. Was mich wirklich immer wieder erstaunt hat ist was passieren kann, wenn man Adsense mal durch Affiliate-Zeugs austauscht und umgekehrt ;-)

    Schöner Artikel, vielleicht sollte man eine Reihe starten, fände ich interessant.

  8. Man sollte sich keine „freie“ Nische suchen, sondern einfach ein Thema waehlen, das einen wirklich Interessiert. Das kann auch zum Thema „Versicherung“, „Kredit“ oder „Reise“ sein. Nur kann man zum Start natuerlich nicht erwarten, dass man innerhalb von 2 Wochen zu diesen Keywords rankt. Die Nische ist fuer mich das Keyword, nicht das Thema. Man sollte einige kleinere und nicht so umkaempfte Keys waehlen und mit diesen beginnen. Sauberen Content schreiben und dann Links aufbauen. Wenn man zu diesen kleineren Keys rankt, nimmt man die naechst groesseren usw. Ein Thema, das einen nicht wirklich interessiert, sollte man zu Anfang auf keinen Fall waehlen – absolut richtig! Das kann man dann immer noch machen, wenn man ausreichend Geld verdient hat und Texter dafuer bezahlen kann, uninteressante Themen regelmaessig zu bedienen.

  9. Hey, super Artikel, danke!

    Wie du ja sagst, sollte da jeder für sich herumprobieren und entdecken. Da schaden die Meinungen anderer in meinen Augen nicht.
    Deshalb finde ich es gut, dass du den Leuten zur Abwechslung mal Mut machst. Gibt ja genügend Blogs, die einem so einiges vermiesen..

    Wirklich schade, dass es hier keine Funktion zum Empfehlen/ recommending auf Facebook gibt.

  10. Eine Frage, die mich schon lange umtreibt: Passt Affiliate und hochwertiger Content eigentlich zusammen? Ich meine damit nicht hochwertigen SEO-Content, sondern wirklich hochwertigen, gut recherchierten, tiefgehenden Content-Content! Mein bisherige Erfahrung ist, dass guter Content so stark von dem ablenkt, was man via Afifliate verkaufen will, dass die Klicks bzw. Umsätze ausbleiben.

    Sprich: Mir scheint es so zu sein, dass Afiiliate nur gut funktioniert, wenn man beim Schreiben und Auswählen der Themen eben nicht seine Leser im Sinn hat, sondern den Content nur strikt nach Affiliate-Erfolgs-Gesichtspunkten produziert.

    Gibt’s da gegenteilige Erfahrungen und vielleicht Ideen, wie man dieses Dilemma umgehen kann?

    • Hallo Franz,

      ich weiß nicht ob man die die Aussage pauschal anwenden kann, aber die Vermutung, die du hast durfte ich an zwei Beispielen sehen.

      Obwohl die Website mit dem qualitativ besseren Inhalt sowohl mehr Besucher als mehr Backlinks hatte, hatte die Website mit dem schlechteren Inhalt (und weniger Besucher und Links) den größeren Umsatz.

      Ob das eher die Ausnahme oder eher die Regel ist, kann ich nicht sagen. Aber evtl. hat das auch was mit dem Thema AdBlock & Co. zu tun. Evtl. zieht guter Inhalt eher technik-affine Menschen an und bei denen ist der Prozentsatz von AdBlock-Nutzern in der Regel um ein vielfaches höher.

  11. Ich glaube, so hat jeder irgendwann einfach mal angefangen: Website aufgesetzt, Spaß dran gehabt und dann versucht, irgendwie Geld damit zu machen. Anders geht’s auch irgendwie nicht. Das blöde ist, dass eben kein Allgemeinrezept gibt. Wenn man zu jemanden sagt „Setz deine Adsense-Blöcke hier oder dorthin“ dann mag das bei einem klappen, beim anderen wiederum nicht. Das muss man – wie du so schön sagtest – einfach ausprobieren :-)

  12. Hallo Ralf,

    guter Beitrag und genau auf den Punkt gebracht!

    So erlebt man das bei vielen Neulingen, war bei mir damals auch nicht anders.
    Man sollte sich nicht zu sehr auf „Nischen-Gebiete“ versteifen, die zwar einfacher zu erklimmen sind, aber am Ende das Projekt auf Grund von Desinteresse stirbt.

    Ich sehe es ganu so wie der Pelle…Die richtige Nische zu finden, bedeutet nicht nach außergewönlichen Keywords oder Themen zu suchen, sondern nach freien Kapazitäten in stärkeren Bereichen, die auch einem besser liegen und zu denen man etwas schreiben kann. Es gibt durchaus Themengebiete, wie „Handy“, „PC“, „Reise“ und wie sie alle heißen mögen, in denen es einige freie Longtail-Keys zu besetzen gibt.

    Gerade im Technologie-Bereichen, wie Handy, PC, Elektro gibt es ständig neue Produkte und und Technologien, so dass ein rechtzeitiger Einstieg in diese Themen sich durchaus lohnen kann…

  13. Natürlich gibt es aber auch das genaue Gegenteil. Leute die wirklich viel Zeit und Herzblut in ein Projekt stecken – im Nischenbereich – sich selbst aber nicht eingestehen wollen, dass das Thema einfach nicht lukrativ ist.

    Das ist m.E. ein weiterer großer Fehler von sehr vielen. Gutes Design, gute Texte, gute Rankings – alles passt. Nur schade das man ein Thema hat, wo Affili, MFA oder sonst was einfach nicht funktioniert.

    Und wenn dann der Traum vom „Geld verdienen im Internet“ platzt, haben die meisten auch gar keine Lust mehr, noch ein weiteres Projekt zu starten, obwohl alles richtig gemacht – nur das Thema passte nicht.

  14. Bücher-Matze // 22. Juni 2011 um 13:10 // Antworten

    Meiner Erfahrung nach scheitern Affiliates hauptsächlich daran, dass sie Themen beackern, die sie nicht interessieren, und daran, dass sie den Linkaufbau mit zu wenig Disziplin und Regelmäßigkeit betreiben. Weil schnelle Ergebnisse rar sind, geben dann viele auf.

  15. Ich denke mal, es gibt genau eine Sache die beachtet werden sollte… mach ein Projekt über das Thema, was dich am meisten fasziniert, interessiert und au dem Gebiet du dich wirklich sicher fühlst… ich denke man muss nicht immer eine neue Nische (er-)finden. Wer sagt denn das der Neuankömmling vielleicht nicht sogar mehr Ahnung von einer Sache hat, mehr Herzblut reinsteckt als die bereits bestehenden?

    Ich denke, es ist wichtig mit dem Thema soweit sich auseinander zu setzen, dass man sich selber mindestens als Semi-Profi bezeichnen kann… tja und dann war ja noch der Rest… *lach*

    Zeit, Arbeit, Zeit, Arbeit, Zeit….

  16. Ich glaube das Wichtigste ist, dass man sich mit dem Thema identifizieren kann. Egal ob es ein Mainstream-Thema ist oder eine Nische, welches nur wenige interessiert. Denn nur dann bringt man Leidenschaft ein und das „spürt“ irgendwann auch das Netz. Das Tolle ist, dass es den Königsweg nicht gibt. Was bei mir funktioniert wird bei einem anderen vielleicht in die Hose gehen, wenn versucht wird das System zu kopieren. Wie heißt es so schön: Wer in die Fußstapfen anderer tritt hinterlässt selbst keine Spuren!

  17. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, man sollte sich zu 100% mit dem Thema identifizieren können und nicht mal eben eine erfolgsversprechende Nische wählen. Dann wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch mehr Zeit und Geld dafür investiert.

  18. Ich kann mich meinen Vorrednern hier nur anschließen. Was ich bei dieser ganzen Sache am problematischsten finde, ist die Tatsache, dass man sich soooo schnell für neue
    Projekte begeistern kann, wenn ein altes gerade stagniert.

    Ich betreibe wirklich viele Projekte, von denen mich die meisten auch noch interessieren, aber man hier und da doch immer mal eins wo man sich denkt…hmmm…eher doch nicht so dein Ding…da merkt man auch, dass man schneller dazu neigt sich was neues zu besorgen.

    Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass ich zig Keyword Domains im Portfolio habe die noch immer mit dem Trusttext besiedelt sind um einzuranken…sonst ist da noch nix passiert…aber ich kann nur allen empfehlen nicht vorschnell aufzugeben, nur weil keine Provisionen fließen…einige meiner Projekte haben über 2 Jahre nichts eingebracht und heute läuft es sehr sehr gut…

    An den Autor (Sören oder Bohn), super Artikel, aus der Seele eines jeden Affiliates…

    LG Markus.

  19. @Nico Schubert

    Linkaufbau ist das A und O, das vergessen die meisten.

    Mann braucht auch nicht immer hunderte von Links. Jetzt erst wieder einen Hammer gekriegt, zwei Themen ausgesucht. Artikel erstellt und Online gegangen. Und siehe da Top 10 ohne Links.

    Ich liebe WordPress.

  20. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass sich Einsteiger oft sehr stark auf eine oder zwei Nischen einschiessen. Da wird dann eine Seite erstellt, viel Zeit investiert und dann ist die Nische einfach zu klein um wirkliche Erfolge zu liefern. Da steigt dann schnell der Frust, wenn nach einem halben Jahr Arbeit dann im Monat nur 50 Euro fließen. Das ist für mich dann die typischen Hobbyprojekte. Denn wenn ich da meine Arbeitszeit reinrechnen würde, dann wäre das ganze Projekt nie rentabel. Nische ist schön und gut, aber bitte auch nicht zu klein wählen!

  21. Was ist denn klein? suchvolumen ?

  22. Ich seh das ähnlich wie Pelle. Wenn einem das Thema liegt und man stets Interesse dafür hegt und das Projekt kontinuierlich pflegt, dann wird man mit diesem Projekt auch in umkämpften Bereichen, wenn in weiterer Zukunft, gutes Geld verdienen können. Natürlich sollte dann auch das Know-How stimmen und man sich zu einem Experten auf diesem Gebiet entwickeln oder auch schon sein.

  23. Es ist doch wie immer: Der Anfang ist steinig, später läuft es dann (fast) von alleine. Man muss halt lernen, eine Durststrecke zu überstehen, ohne vorzeitig aufzugeben, auch wenn das Ziel noch nicht direkt in Sicht ist.

  24. Das ist ein sehr guter Artikel….an dem auch sehr viel wahres dran ist….

    Besonders der Punkt „Aufgabe durch Desinteresse“….das ist aus meiner Sicht ein echter Eckpfeiler…der aus meiner Sicht auch einige der anderen Punkte als Vorbote hat.

    Meine persönliche Meinung ist, das wenn ich ich etwas verkaufen oder bewerben möchte, dann sollte das, genauso wie ein Blog, etwas sein, das mich persönlich auch interessiert….ja am besten sogar leidenschaftlich fesselt.Denn nur dann kann ich durch Ideen, emotionale Artikel….tolle Bilder, Videos….was auch immer – mit Sicherheit die Zielgruppe deutlich mehr fesseln als wenn ich aus der Not heraus mit was aus den Fingern sauge…..und ich behaupte weiter…..die Zielgruppe merkt, ob der „Vermarkter“ wirklich selbst dahinter steht oder nicht….

    Mag ich etwas selbst und stehe voll dahinter….bin ich niemals so schnell demotiviert und kleine Rückschläge steckt man leichter weg und steht wieder auf….und macht noch besser weiter….

  25. hi,

    sehr informativ der artikel und für mich vor allem deswegen interessant, weil ich ich momentan teil eines projektes bin, in dem alle von dir beschriebenen phasen direkte oder indirekte auswirkungen haben.

    pixie

  26. Naja, zu klein sollte die gewählte Nische auch zu Beginn nicht sein, sonst ackert und ackert man, und es kommt nichts bei rum. Ich habe mir immer eine Grenze gesetzt: 3.000 potentielle Besucher im Monat. Darunter mache ich mir nicht die Arbeit, ein Projekt zu erstellen.

  27. Ich probiere gerne bestimmte Dinge einfach mal aus und so habe ich auch gemerkt, was klappen könnte und was nicht geht, speziell bei Affiliate. Eine Musterlösung kann man da eigentlich niemanden geben, denn jeder muss das für sich passende selbst erforschen.

  28. Ich denke, dass viele Leute sich viel zu viel in diese Nischensache hineinsteigern. Denn was ist eine Nische eigentlich? Ein Thema zu finden, bei dem alle Faktoren – große Nachfrage, wenig Konkurrenz und Merchants – stimmen, ist wohl doch verdammt schwer.

    In Wirklichkeit geht es ja darum, die richtigen (Long-Tail-)Keywords zu finden, mit denen man auf den SERPs gut ranken kann – egal zu welchem Thema. Wenn man so will, sind die Keyords die Nischen.

    Johannes R.’s untere Grenze von etwa 3000 potentiellen Besuchern ist sicher ganz gut gewählt. Wie viele Konkurrenz-Webseiten dazu vorhanden sein dürfen, ist sicher ein Frage der „SEO-Künste“ des Einzelnen bzw. wie die bereits vorhandenen Strukturen.

    Ich denke, wenn man eine Webseite für einen größeren Markt (muß ja nicht gleich Kredit oder Geldanlage sein) neben einem generischen Keyword auf mehrere Long-Tails optimiert, hat man wesentlich mehr gewonnen, als wenn man sich in sehr kleinen, exotischen Nischen bewegt. Außerdem kann man so schöne und leserliche Texte schreiben, die nicht gleich nach Onpage Optimierung riechen.

    Der Kritik über die „Experten“ kann ich nur zustimmen. Viele kennen noch nicht einmal den Unterschied zwischen einer Marktnische und einem Nischenmarkt. Von Keywords, Long-Tails usw. ganz zu schweigen. „Belegen Sie eine Marktnische, dann werden Sie reich“ als ultimativer Ratschlag für Affiliates ist ja ein Hohn.

    LG, Manfred

  29. Halloo erstmal,
    danke für den Blogbeitrag.
    Einem blutigem Anfänger hilft das wahrscheinlich nur wenig.
    Das er sich lukrative Nischenprodukte suchen muss und… zwar Geduld mitbringen, aber nicht zu lange warten soll, bevor er sich selbst gesteht, das die vermeintliche Nische doch nicht so rosig war, wie gedacht, liest der Anfänger in jedem eBook, das ihm kostenlos zur Verfügung gestellt wird.
    Wie kann ein Affiliate-Einsteiger die Nischenfalle entdecken, bevor er in die Falle tritt?

    Meine Inspiration für neue Nischen bekomme ich oft sogar von Freunden. Einfache Randbemerkungen oder direkte Hinweise, hier oder dort mal etwas zu verzapfen. Daraus entstehen dann interessante Projekte und manchmal werden diese Projekte sehr schnell zur lukrativen Einnahme. Vielleicht schreibe ich demnächst mal wieder mehr darüber, wie sich Nischen eifach finden lassen.

    In diesem Sinne.
    Ich wünsche Dir weiterhin maximale Erfolge und verbleibe

    mit kreativen Grüßen
    bernd schimanski

  30. Ich denke viele Affiliates scheitern auch vorallem daran, dass Sie keine Geduld haben. Ein sinvolles Konzept überlegen, alles nötige dafür planen und dann auch umzusetzen. Allerdings kann man nicht nach dem direkten Online-gehen erwarten, dass man in Google direkt gelistet ist. Auch Link-Building braucht heutzutage viel Zeit und Geduld.

  31. Sehr interessanter Artikel, aber meiner Meinung nach sollte man nicht unbedingt eine Nische nutzen. Denn um eine eindeutige Nische und zu mal rentierende Nische zu entdecken, bräuchte man repräsentative Umfragen, welche entweder teuer oder mit hohem Zeitaufwand verbunden sind. Deshalb lieber Projekte auf bereits vorhandene Themen und vorallem Interessensgebieten aufbauen sowie wie bereits Manfred sagte viel Keyword-Recherche betreiben. Manuelles Link-Building sowie Onpage-Optimierung tragen ebenfalls zum Projekt-Erfolg bei. Grundsätzlich denke ich, dass die ersten Projekte im Affiliate-Marketing bei 99% vor den Baum gehen, aber den Lern-Prozess fördern bzw. fördern sollten!

    Auf erfolgreiche Affiliate Projekte…

    Grüße Elso

  32. Vielen Dank für den Artikel.
    Darauf gestossen bin ich über Erhard Küster,
    der Webhilfe leistet, möchte ihm an dieser Stelle auch
    einmal danken, dafür dass er so gute Arbeit leistet.

  33. Nun, ich bin Anfänger – hab mir ein paar kostenlose eBooks angeschaut, auf einschlägigen Blogs mit gelesen und so weiter; wie eben ein Anfänger vorgeht. Irgendwann, nach einer wahren Leseorgie hab ich mich einfach hingesetzt, meine erste Affiliate-Site erstellt unter dem Motto „just do it“. Mir ist klar, dass es Best-Practices gibt, allerdings bin ich der Meinung dass man sich die Dinge mal abguckt – dennoch anfängt ein eigenes Konzept aufzubauen. Was bei A funktioniert muss ja nicht zwingend auch bei B funktioniert. Weiterer Vorteil: Man macht sich einfach viel mehr Gedanken darüber.

    Ich glaube durch den ganzen „Hype“ um dieses Thema ist das Ganze schon derart breitgetreten dass man als Neueinsteiger sich sehr schnell verirren kann. Jedes eBook ist / soll besser sein als das andere, und irgendwie werde ich den Eindruck nicht losgekommen dass bei eBook 99 das Thema einfach zum 99-zigsten Mal etwas anders geschrieben worden ist. Zum Glück kann man sich heute i.d.R bei den Newslettern einfach und bequem abmelden da es manchmal schon fast penetrant wirkt und täglich irgendwelche News vom Kollegen ins Postfach flattert. Vor allem klingt immer alles so leicht – Gib mir Geld ich zeig Dir die ultimative Lösung – alles nur bull…t. Es ist halt nun mal so, wie in jeder anderen Branche auch – von nix kommt nix – offensichtlich haben das aber immer noch sehr viele nicht mitbekommen *seufz*.

    Fehler machen alle, die Frage ist doch, was man daraus lernt und macht. Denn nur mit der Praxis bekommt man ein Gespür dafür (persönliche Erfahrung) wie der Hase läuft,an welchen Ecken man in den verschiedenen Branchen evtl. drehen könnte usw.

    Irgendwann allerdings ist evtl. mal ein Punkt erreicht wo man sich fragen sollte, ob das wirklich die richtige Branche ist. Denn wer keine Leidenschaft, keine Interessen mitbringt der kann gleich aufhören. Hab mir auf jeden Fall geschworen dass ich weiterlaufen werde auch wenn ich mal eins aufs Dach bekomme – und das wird sicher passieren :)

    In dem Sinne dran bleiben und nicht vergessen, sich mit den kostenlosen Tools auseinanderzusetzen; denn alleine durch das Benutzen (Analysen, Recherchen etc.) lernt man viel dazu…über sich, den Markt und die potentielle Kundschaft :)

    Greets

    • Ich denke, da sprichst du vielen aus der Seele. Denn die meisten „ultimativen“ Anleitungen sind sehr oberflächlich und behandeln das, was wirklich wichtig wäre, nicht. Nämlich das Backgroundwissen, das man benötigt, wenn man tatsächlich nennenswerte Summen verdienen möchte. Meistens sind diese Anleitungen psychologisch so geschrieben, dass der Leser sich bereits während der Lektüre als Millionär fühlt. Und damit hat der Verkäufer sein Ziel erreicht. Inhaltlich geben viele eBooks absolut nichts wertvolles her:

      Empfehlungen wie „Sammeln Sie viele Backlinks von guten Webseiten“ oder „Erstellen Sie hochoptimierte Seiten“ sind zwar überaus richtig; aber grundsätzlich wertlos, wenn man nicht erfährt, wie man Backlinks sammelt und was eigentlich „gute“ Links sind. Ebenso erfährt man meistens nicht, wie man Webseiten überhaupt optimiert und was es dabei zu beachten gibt. Umso schlimmer, wenn manche Autoren ihren Leser dann auch noch AdWords als ultimatives Mittel zur Trafficbeschaffung für reine Affiliateseiten empfehlen. Dass vor allem Neueinsteiger ihre Kohle binnen Minuten in den Sand setzen können, steht selten dabei.

      Unterm Strich denke ich aber, dass sehr oft schon auch die Kunden selbst schuld sind. Denn egal, ob es in einer Illustrierten, auf einer Verkaufswebsite oder sonst wo steht – wer auf Anzeigen wie „Millionär werden ohne jede Arbeit“ reinfällt, braucht sich hinterher auch gar nicht zu beklagen. Es ist so, wie Du schreibst: Man braucht Leidenschaft, Interesse und Lernbereitschaft (inkl. einer dicken Haut), dann wird’s auch was.

      LG

      • Maritta // 28. Juli 2011 um 22:09 //

        Hey, das ist ein Artikel, der mir aus dem Herzen spricht.
        Ich bin zwar fast 60 , aber ohne Internet geht nichts.
        Wenn man sich nur dahinter klemmt, machts sogar Spaß.

  34. Vielleicht ist auch ein anderer „guter“ Tipp, dass man versuchen sollte an einer Netzwerk-Veranstaltung teilzunehmen. Nicht gleich eine riesige, wie die SEO-Campixx (obwohl!?) aber vielleicht sucht man sich als Anfänger einmal einen Stammtisch in der Nähe?

    Die meisten Leute beißen nicht und so kann man bei einem offenen Gespräch mehrere „Experten“ auf einmal befragen. Sich im Anschluss eine eigene Meinung bilden und diese im nächsten Monat diskutieren lassen :)

    Alles andere wurde größtenteils bereits erwähnt ..!

  35. Michael Schulze // 20. April 2015 um 11:09 // Antworten

    Hi! Obwohl hier alles von 2011 stammt, will ich heute, 2015, trotz allem noch was dazu schreiben! Ich bin der Oldie hier, nämlich knabenhaft sechtig Jahre …na gut, jung, und Ihr hier alle wahrscheinlich mit einem Computer im Kinderzimmer aufgwachsen. Für mich begann die Geschichte später und von Affiliate-Marketing habe ich Anfang Dezember 2014 zum ersten Mal gehört. Seit etwa Anfang Februar beschäftige ich mich selbst damit und erlebe alle Schwierigkeiten, die hier oben, in diesen wirklich guten Beitrag von Bohn angesprochen wurden. Das ist, möchte ich fast sagen, der beste Beitrag zum Thema, den ich bis dato darüber gelesen habe, und ich habe in den vergangenen Monaten seit Anfang Februar fast nur gelesen. „Unsicherheit, Misserfolg und Desinteresse“ treffen es wirklich gut. Die Unsicherheit wurde bei mir noch mit der Frage, ob ich denn nicht zu blöd für die ganze Geschichte sei, garniert. Gerade heute habe ich ein Konzept für eine berufliche Selbstständigkeit als Affiliate fertiggestellt, in dem ich ähnliche Themen anspreche. Und an sich bin ich noch nicht reif für gerade diese Art der Selbstständigkeit, aber ich stehe durch das Jobcenter unter Druck, muss was machen und sehe für mein Alter, außer den obligatorischen „Zumutbarkeiten,“ keine andere Möglichkeit.
    Also mache ich es, versuche es zu machen und falle von einem der angesprochenen Punkte in den anderen; denn meine Interesse liegen alle in Bereichen, mit denen sich kein Geld verdienen lässt, oder jedenfalls nicht als Affiliate.

    Noch etwas. Viele, nach meinem Eindruck die meisten, die sich inirgend einer Form mit Affiliate-Marketing beschäftigen, tun das ratgebend, wie man also am besten vorgeht, um als Affiliate erfolgreich sein zu können. Sie selbst haben dann also auch nicht wirklich DIE IDEE, um das im Netz zu sein, sondern bekommen ihren Traffic auch nur über jene, die verzweifelt nach Ideen und Traffic suchen. Im Grunde ist das ein Kettenbriesystem, dass sich irgendwann in den Schwanz beißen wird.

    Beste Grüße an alle, die hier seit 2011 um hoffentlich vier erfolgreich Jahre aälter geworden sind!
    Michael

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