Beitrag wurde am 15. Nov 2008 verfasst und hat 22 Kommentare
Deutsche Do Follow Blogs
Während sich die Deutschen mit Do Follow Blogs im Listenformat eher zurückhalten, gehen die Blogger in den USA etwas anders damit um. Sucht man mit Google bei uns mal nach deutschen Dofollow Blogs, wird man schnell feststellen das es kaum Anlaufstellen für gute Listen gibt. 300 Blogs uns mehr in einer Liste, sind in den USA dagegen ganz normal. Freuen sich die Blogger dort einfach nur über SPAM oder haben sie einfach eine so gute Methode den SPAM abzuwehren, dass sie sich nicht groß davor schützen müssen? Ich meine do Follow Blogs verlocken ja nicht unbedingt nur die Bots zum SPAM, sondern vor allem andere Blogger versuchen gerne ihre Vorteile daraus zu ernten.
Ich finde es auch ganz angenehm wenn ich einen Kommentar schreibe, und dafür einen dofollow Link bekomme. Nur hält mich auch ein Nofollow nicht von meinem Kommentar ab. Ich nutze Blogs weniger für den Linkaufbau, als viel mehr um meinen Namen etwas zu verbreiten. Ach Mist, ich komme vom Thema ab …
Was ist denn nun der Haken bei den deutschen Bloggern, dass es keine richtigen Do Follow Listen gibt? Angst vor SPAM? Ich denke mal das sich hier einfach nur einige Leute gerne in ihr Tun reinreden lassen. Es gab schon mehrfach Listen, nur dann sind “seltsame” Gestalten angekommen, haben ihren geistigen Überfluss abgelassen und die Autoren haben ihre Listen wieder aus dem Netz getan. Tja … wie schön das die Amis scheinbar mehr Selbstvertrauen haben und sich nicht von anderen reinreden lassen. Reinreden ist ein gutes Stichwort, in der deutschen Blogger-Szene lassen sich eh viel zu viele reinreden. Geht schon los wenn man seinen Blog hauptsächlich auf ein Thema spezialisiert und dann nebenbei doch mal abkommt und etwas fremdes kreiert. Wie schnell kommen Beschwerden ala … “das hat aber nichts mit Lippen aufspritzen zutun” … blabla … und schon beschränken sich Blogger wieder auf das eigentliche Thema, statt sich die Freiheit zu gönnen, ihren Blog wirklich als eigenen Blog mit eigenen Gedanken zu führen.
Beim Schreiben habe ich voll den Faden verloren, was ich eigentlich genau ansprechen und ausdrücken wollte. Mist, daher die Abschweifung zum Thema “Reinreden lassen”. Na mal schauen, vielleicht habt ihr ja auch dazu eine Meinung. Ich freue mich.
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Kommentare zu Deutsche Do Follow Blogs
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weltkriese
16. November 2008 um 18:07
Ich finde es immer wieder amüsant deutsche Unterhaltungen zu Spam zu lesen, da regen sich die Leute so übermäßig auf, statt sich über den Traffic mal zu freuen. Wenn es irgendwann soo schlimm sein sollte, kann man Do-Follow ja immer noch verändern. Nur tendiert man hier immer dazu jegliches Aufkommen schlecht zu bewerten.
Bei uns (weltkriese.com) werden Links in den Kommentaren auch auf Do-Follow gesetzt.
weltkriese’s letzter Beitrag im eigenen Weblog…Wikipedia und Geldverdienen im Internet
Carsten
17. November 2008 um 09:40
Das seh ich genauso, Weltkriese. Es ist doch auch eine nette Geste, den Kommentatoren mit einem Backlink für Ihren Beitrag zu danken. Solange es brauchbare Kommentare sind, ist es doch wunderbar. Ansonsten kann man “Spam-Einträge” nachträglich immernoch löschen. Ich hab meine Kommentare übrigens auch auf Do-Follow gesetzt.
Carsten’s letzter Beitrag im eigenen Weblog…Tutorial: VB.NET – Wie suche ich in DataSets und DataTables
so
19. November 2008 um 00:40
Ich habe mich sehr schnell zu dofollow entschieden, da der eigentliche Gedanke von Blogs eigentlich das Netzwerk ist. Sich mit Menschen austauschen und Leser mit eigenen Artikeln auf andere nützliche Verweise aufmerksam zu machen. Mein Blog ist komplett auf follow (Spammer werden gelöscht) um einen Mehrwert zu schaffen.
wolfgang
6. Dezember 2009 um 00:06
Ich finde wieder typisch deutsch, dass man sich aus Mißgunst mehr Gedanken darüber macht, wer möglicherweise von einem Backlinck profitieren könnte, als sich über sicher mal mehr und mal weniger gute Beiträge zu freuen. Ich jedenfalls lasse mittlerweile 98,5% aller Beiträge auf meinem Blog durch, da gerade im Internet, dass Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt werden muss, wenn Beiträge nicht meiner Meinung entsprechen kann ich ja erneut kommentieren.
Bernd
14. Dezember 2009 um 19:33
Also ich finde es nicht schlecht für einen netten Kommentar auch einen follow Link zu bekommen. Aber wie du sagst, hält das auch nicht davon ab einen Kommentar abzulassen wenn es nichts dafür gibt. Lustigerweiße bin ich ja über das oben erwähnte Keyword hier gelandet
lg aus Österreich und frohe Weihnachten
Bernd
Tamer
22. Dezember 2009 um 22:42
Da wird es noch einige Zeit benötigen bis in Deutschland die Erkenntnis einkehrt das Blogs eben durch Kommentare leben, klar hat jeder eine Webseite die er dann auch genannt haben will, leider ist aber Besitzdenken immer noch weit verbreitet. Hoffen wir auf Verbesserung!
Alex
23. Dezember 2009 um 14:00
Finde es allerdings auch eine sauerei dass soviele Leute
nur unterwegs sind um irgendwelche Blogs zuzuspammen.
Da kann man die Reaktion der Blogger schon verstehen…
Feuerspucker
26. Dezember 2009 um 20:07
Klar ist man auf der Suche nach Linkmöglichkeiten! Wenn ich aber einen guten Artikel lese, dann schreibe ich auch gerne einige Zeilen dazu und das nicht nur wegen dem Link den ich vielleicht haben kann. Das es in Deutschland fast nur „nofollow Links“ ist auch ein wenig verwunderlich. Aber in Deutschland ist eben „geiz ist geil“ sehr beliebt.
Joni24
27. Dezember 2009 um 19:58
Jaja.. manchmal wünschte ich mir es wäre ein bissl so wie bei den Amis, die verteilen Backlinks wie Gratistüten… natürlich hat niemand Bock auf Spam aber für gute und vorallem interessante Kommentare sollte man schon mal etwas spendabler in Dtl. sein…
waldkraiburg
19. Januar 2010 um 10:54
wär sein blog auf nofollow stellt, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Leser abspringen. Bei den meisten Blogs muss ja eh der Admin den Kommentar freischalten, ich weiß gar nicht warum man das nofollow überhaupt braucht, denn gegen Spam hilft das ganz bestimmt nicht.
LadyAngel
28. Januar 2010 um 09:32
Naja ich denke schon das eine Nofollow Seite vor Spam schützt. Wer sollte den Spamen wenn ein Nofollow link eh nicht wirklich hilft?
Jarrol
30. Januar 2010 um 17:14
Ich muss Feuerspucker zustimmen, wenn es um einen guten Artikel geht ist es egal ob nofollow oder dofollow. Da gibt man gern ein Kommentar ab. Aber wenn man selber einen Blog betreibt und beides ausprobiert hat, dofollow und nofollow, dann merkt man schon den Unterschied (Im Bezug auf Spammer).
Andre@Versandhaus
2. Februar 2010 um 10:40
Wenn man auf einen Artikel eingeht und seine Post hinterläst ist das ja ok. Nur wo beginnt Spam. In Amerika ist es sicher leichter einen dofollow link zu bekommen und das sogar mit dem Keyword. Niemand stört sich daran wenn z.B. ein link so ausschaut: klaus@Keyword oder Klaus-Keyword. Ich sehe das so nicht als Spam an. Natürlich mögen da die Meinungen auseinandergehen. Klar wenn es den Betreiber nicht passt hat er die Möglichkeit solche Eintrage zu löschen. Aber im hinblick das man sich die Mühe macht einen Kommentar zu hinterlassen und nicht nur ein paar Zeilen wie z.b. tolle seite danke unterscheidet man doch schon.
Patrick
12. Februar 2010 um 13:20
Ich finde man sollte da ganz klar unterscheiden einen sinnvollen Kommentar beitrag sollte man auch mit eine dofollow link belohnen. Da der Beitrag ja den Blog dann auch bereichert und interessanter macht. Leider gibt es aber auch genügent schwarze Schafe die nur einen Link abgreifen wollen. Die sollten dann einfach gelöscht werden das macht zwar viel Arbeit aber ohne fleiß kein Preis.
Mark
16. Februar 2010 um 15:46
Ich finde es schade, dass in Deutschland immer noch so negativ über dofollow gedacht wird. Leute, fragt euch doch einfach warum die Amis in punkto Internet und auch in vielen anderen Bereich des Lebens die Nase so weit vorne haben?! Als Blogbetreiber ist man doch darauf aus, neue und viele Leser zu gewinnen. Also warum auch nicht einen Kommentar mit dofollow belohnen? Ich kann mich da nur “wolfgang” anschließen, wenn ein Kommentar nicht meiner Meinung entspricht, dann kann ich immer noch darauf antworten.
Gruß
Guido
17. Februar 2010 um 19:29
Am Ende bringt DoFollw doch allen etwas. Dem Kommentator einen Backlink und dem Blog einen mehr oder weniger qualifizierten Kommentar mehr und dadurch “Leben in die Bude”
Man stelle sich vor, jeder verlinke nur noch “NoFollow”, das wäre doch das Ende des Netzgedankens und würde im Endeffekt keinem weiterhelfen.
Just my 2 Cents …
Chris
27. Februar 2010 um 10:06
@Guido: Kann nur zustimmen… der Netzgedanke (abgebildet durch den ursprünglichen PR-Algorithmus) wird durch den zunehmenden manuellen Eingriff durch Google (der in best. Fällen sicher sinnvoll ist) immer weiter ausgehöhlt. “nofollow” als Amputation des Fusses, wenn der Zeh juckt…
Martin@Brettspiele
27. Februar 2010 um 21:04
@Bernd: So bin ich hier auch gelandet, lustig. Keine Ahnung eventuell sit das auch die grundlegende Mentalität der Deutschen. “Ich gebe nix und nehme alles.”, anders kann ich mir das nicht erklären. Dem Autor kann ich auch nur recht geben. Für englisch-sprachige do-follow blogs gibts massigst liste, jede einzele mit min. 200 Einträgen, echt schade das es sowas nur sehr vereinzelt gibt, die auch immer nur sehr wenige Einträge ansich haben. Sprich es ist echt rar an vernüftige Blogs zu kommen, schließlich sollte deren Content auch ein wenig mit dem eigenen ähneln, sosnst bringt das ja auch nicht viel.
Gruß,
Martin
Marcus Schneider
23. Mai 2010 um 18:55
Ich würde einfach gerne insbesondere Carsten und so (?) weiter oben recht geben. Zum einen geht es ja um den Netzwerkgedanken und zum anderen vor allem immer um die Frage, ob der Kommentar nun gehaltvoll ist oder nicht. Wir betreiben selbst Blogs auf verschiedenen Seiten und für uns sind gerade die Kommentare das lustige und auch interessante am Tag. Stellt der Comment offensichtlich keinen wirklichen Inhalt dar sondern nur ein Gateway um einen Link zu bekommen, löschen wir diesen eben. Das ist nicht viel Arbeit. Vor allem nicht, weil bei uns höchstens auf jeden fünften Kommentar einer kommt, der besser wieder im Nirvana verschwindet. Ich bin persönlich schon auf Blogbetreiber gestoßen, die angeben, mindestens jeden zweiten Kommentar löschen zu müssen. Vielleicht müssen sich manche Blogger da auch fragen, ob die Daumenschrauben diesbezüglich nicht einfach auch zu eng angelegt wurden
)
Philippe
22. Juni 2010 um 15:03
Ich betreibe einen recht neuen Blog, habe mich aber schon vor der Entstehung dazu entschieden, Kommentare als “follow” zuzulassen.
Da Kommentare in den meisten Fällen moderiert sind, kann man bei ersichtlichem Spam den Link zur Webseite rausnehmen, oder nicht?! Zumindest werde ich es so machen…
Micha S.
29. Juni 2010 um 10:24
Hi, im Grunde wurde ja schon alles gesagt. Was man noch durchgehen lassen kann ist, wenn Kommentare erst ab z.B. 140 Zeichen DoFollow werden. Damit können sicher beide Seiten leben.
Der Artikel ist von 2008 und es gibt immer noch keine richtige Liste oder? Ich glaub ich stelle einfach nen Katalog ins Netz und schau was bei rumkommt. Vielleicht hat sich die Mentalität der Deutschen ja verändert in der Zeit. MfG
Rene
30. Juni 2010 um 00:41
Huhu Netter Artikel ich bin auf deinen Blog gestoßen durch einen anderen Blog und war nun mal so frei deinen Blog in meine dofollow Liste aufn Blog mit aufzunehmen